4-Layer-Design trotz Dual Channel? Es geht!

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19:00 - 14/04/2003 von Uwe Scheffel

Motherboards mit 6 Verdrahtungsebenen (Layers) kamen mit der Einführung von Dual-Channel-Lösungen in Mode. So fertigen heute die Hersteller ihre Plattformen mit SiS655, NVIDIA nForce2 oder sogar mit Intel E7205/Granite Bay mit dieser Methode. Dass es auch kostengünstiger für die Motherboard-Hersteller geht, zeigt Intel mit seinem Referenzdesign. So wurde die i875P-Northbrige so konstruiert, dass die Anbindung eines Speicherkanals auf einem Layer, der zweite Kanal auf einem weiteren Layer erfolgen kann. Im Detail wird Kanal A mit dem Top Layer bedient, Kanal B mit dem Bottom Layer

Intel-Referenzdesign: Die günstige 4-Layer-Technik ist trotz Dual-Speichers möglich, da der Chipsatz im 45°-Winkel auf dem Board sitzt. Speicherkanal A wird mit dem Top-Layer angebunden, Kanal B mit dem Bottom-Layer

Ein DDR-Channel besitzt 64 Datenleitungen und 13 Adressleitungen. Beim i875-Chipsatz werden pro Speicherkanal 119 Leitungen benutzt, davon 9 für ECC.

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