Der Zug fährt ab: P4 mit 200 MHz FSB und der i875P Dual-DDR400-Chipsatz
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Generationswechsel Chipsatz, breitspuriger Datenverkehr
- 2 – i875P/Canterwood-Chipsatz: Rambus adé
- 3 – Northbridge 82875P
- 4 – 6,4 GByte/s Speicherbandbreite: Infrastruktur für die Zukunft
- 5 – Speicherbandbreite und Anforderungen für Dual Channel
- 6 – 4-Layer-Design trotz Dual Channel? Es geht!
- 7 – Übersicht der Speicherbandbandbreiten
- 8 – Wir speichern alles! Bilder aktueller i875P-Boards
- 9 – Gigabit-LAN: Auf dem Weg nach Norden
- 10 – Southbridge 82801EB/R (ICH5)
- 11 – Grundlagen: Serial ATA
- 12 – Serial-ATA-Konfiguration: Mit oder ohne RAID
- 13 – Windows-Installation mit Serial ATA
- 14 – Höhere Performance mit Serial ATA?
- 15 – USB2.0 in achtfacher Ausfertigung
- 16 – P4 Northwood: Mit 200 MHz Quad-FSB 50 Prozent mehr Durchsatz
- 17 – Übersicht: Markteinführung von aktuellen Intel- und AMD-CPUs
- 18 – Kernspannung der CPU: Nicht unbedingt 1,55 Volt
- 19 – Testkonfiguration
- 20 – Referenzsysteme im Detail
- 21 – Benchmarks: Regimewechsel
- 22 – CPU Rendering: Newtek Lightwave 7.5
- 23 – Office-Applikationen: Sysmark 2002
- 24 – MP3-Audio-Encoding: MP3 Maker Platinum 3.04
- 25 – OpenGL-Spiel: Quake 3 Arena
- 26 – DirectX-8-Spiel: Comanche 4 Demo
- 27 – CPU und Multimedia: SiSoft Sandra 2003
- 28 – DirectX-8-Engine: 3D Mark 2001 SE
- 29 – Fazit: Für Intel ist Welt in Ordnung
- 30 – Mehr zum Thema

Lange ist es her als Intel das letzte Mal einen neuen Prozessor und eine neue Plattform gleichzeitig vorstellte. Es war die Einführung des ersten Pentium 4 im November 2000 - um genau zu sein. Heute, zweieinhalb Jahre später, ist es wieder einmal so weit: Wer auf dem neuesten Stand sein will, braucht einen Pentium 4 mit 200 MHz Quad-FSB und eine dazu passende Plattform für Dual DDR400.
Beachtenswert ist der technologische Fortschritt. So erhöht Intel den Takt des Front Side Busses von 133 auf 200 MHz - das sind 50 Prozent. Daraus ergibt sich ein gleichgroßer Anstieg der Bandbreite von 4,2 auf 6,4 GByte/s.
Damit der neue Prozessor optimal genutzt werden kann, benötigt man ein Motherboard mit dem i875P/Canterwood-Chipsatz, der den 845PE/Brookdale und den 850E/Tehama ablösen soll. Der Canterwood ist Intels erster Desktop-Chipsatz für Dual-DDR400-Speicher, der zudem in Zweikanaltechnik funktioniert.
Trotz der Notwendigkeit, für den P4 mit 200 MHz FSB die komplette Plattform auszutauschen, erhält der Anwender immerhin eine nette Dreingabe: Serial-ATA ist von nun an fest im Chipsatz integriert. Verkaufsfördernd sollte sich auch die AGP-8X-Schnittstelle für Grafikkarten auswirken. So war es bislang dem Kunden schwer zu vermitteln, warum Intel AGP 8X zuerst im Workstation-Bereich anbot und nicht auf dem Mainstream-Markt.
