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Quelle: Tom's Hardware DE – Mehr über: Phenom, Athlon-X2, Sempron
Schwerpunkte: Hardware
1 - AMD: Leistungsaufnahme damals und heute
Zum Thema Energieeffizienz war unser Artikel Leistungsaufnahme – Was Core 2 wirklich leistet recht erfolgreich – wir verglichen dabei Performance, Leistungsaufnahme und Leistung pro Watt vier verschiedener Intel-Prozessoren. Angefangen bei einem alten Pentium 4 haben wir uns bis zu einem Core 2 Quad vorgearbeitet. Dazu wurden alle Tests und Benchmarks mit derselben Taktrate von 3,0 GHz durchgeführt. Wir erzielten interessante Ergebnisse, da aktuelle Prozessoren nicht nur bedeutend mehr Leistung bieten, sondern auch weitaus energieeffizienter sind als die alte Pentium 4/D-Generation. Sollte das also nicht auch bei AMD der Fall sein?
Üblicherweise vergleichen wir in alphabetischer Reihenfolge. In diesem Fall wäre also AMD bei der Analyse von Leistung pro Watt zuerst an der Reihe gewesen. Allerdings schien uns die Geschichte von Intel schlichtweg interessanter; schließlich wankte das Unternehmen von einem Extrem ins andere und ersetzte letztlich das durch hohe Verlustleistung geplagte Pentium 4-Flaggschiff durch den schnelleren und weitaus effizienteren Core 2. Auch bei AMD hat es einschneidende Veränderungen gegeben; immerhin hat das Unternehmen auf 65-nm-Fertigung umgestellt und die Phenom Quad-Cores eingeführt – allerdings sind diese Entwicklungen hinsichtlich Leistung pro Watt eher evolutionär als wirklich revolutionär.
Wir wollten uns die Prozessoren von Intel auch aufgrund ihrer Plattformkompatibilität zuerst anzusehen: Es war einfach, Pentium 4, Pentium D, Core 2 Duo und Core 2 Quad-Prozessoren zu finden, die wir auf Sockel 775 und der gleichen Kern-Taktrate vergleichen konnten. Obwohl mit der Zeit sowohl die Bus-Geschwindigkeit als auch die Speichertaktrate zugenommen haben, waren alle CPUs weiterhin mit der gleichen Taktrate zu vergleichen. Für unseren Vergleich fiel die Wahl auf 3,0 GHz. Sieht man sich AMD-Prozessoren an merkt man wie schwer es ist, eine Reihe diverser Modelle für einen aussagekräftigen Vergleich zusammenzustellen. Auch hatten wir keinen Athlon 64 Single Core-Prozessor für Sockel AM2. Für die Umstellung auf ein Sockel 939-Motherboard hätten statt DDR2-RAM dann DDR400 Speicher gebraucht. An sich ist das kein Problem – allerdings hätte die Veränderung von Plattform und Chipsatz eindeutig die Vergleichbarkeit verzerrt. Also haben wir einen Sempron-Prozessor benutzt, um zumindest einen Single-Core-Prozessor mit AMD64-Architektur in unserer Testreihe zu haben.
Darüber hinaus war es gar nicht so einfach, Prozessoren zu finden, die wir mit derselben Taktrate betreiben konnten: Während die Wahl einer Taktrate unterhalb der Norm für ein Prozessormodell die SpeedStep-Funktionalität auf Intel-Prozessoren nicht beeinflusst, so wird die Cool’n’Quiet-Funktion auf AMD-Systemen durch die Wahl eines kleinen Multipliers gänzlich ausgeschaltet. Da der Cool’n’Quiet-Mechanismus allerdings ganz wesentlich zur Senkung der Leistungsaufnahme bei Untätigkeit der CPU beiträgt kamen für unsere Test-Prozessoren nur die Standard-Taktraten der jeweiligen CPUs in Frage – manuelle Taktänderungen waren bei AMD-Prozessoren als nicht ohne ungewünschte Nebenwirkungen möglich.
Wir wollten die AMD-Prozessoren keinesfalls mit zu geringer Geschwindigkeit betreiben und dadurch unsere Ergebnisse verwässern. Mit 2,3 GHz fanden wir einen guten Kompromiss, da es den Phenom 9600 und den Athlon X2 BE-2400 mit dieser Taktrate gibt (dieser gleicht dem Athlon 64 X2 4400+ 65 nm Brisbane, ist allerdings auf 45 W spezifiziert statt 65 W). Leider verfügt die 90-nm-Generation von AMD über kein Prozessormodell mit 2,3 GHz Takt, weshalb wir uns für einen 2,4 GHz Athlon 64 X2 4600+ (Windsor F2-Core) entschieden haben – zudem sollten wir den Sempron 3600+nicht vergessen, der aber nur mit 2,0 GHz betrieben wird. Zum Zeitpunkt unserer Testreihe war allerdings kein schnelleres Modell verfügbar.
Der langsame Sempron dient also lediglich zu Vergleichszwecken der Vollständigkeit halber. Der Unterschied von 100 MHz zwischen Athlon X2 BE-2400 und Athlon 64 X2 4600+ ist gering genug, so dass er kaum Einfluss auf das Gesamtergebnis hat. Das Herausstellen der Fortschritte bei AMD durch die Umstellung von 90 auf 65 nm ist davon nicht beeinträchtigt. Beim Single Core 90-nm Sempron angefangen gehen wir zum Dual Core 90-nm Athlon 64 X2 über, machen mit dem Dual Core 65-nm Athlon X2 weiter und schließen mit dem aktuellen 65-nm Phenom Quad Core-Prozessor unsere Tests ab. Bühne frei!
- Seite vor Sempron 3600+ (2,0 GHz Manila-Kern)
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Für einen ordentlichen Effizienzvergleich müsste der Verbrauch des Speichercontrollers mit in die Intel Leistung/Watt Rechnung einbezogen werden. Ich denke die 400% dürften deutlich absacken!
Ausserdem hat die Redaktion auch hier immer wieder den Pentium IV als Irrweg angemahnt. Und wenn ich nicht irre ist die technologische Basis der aktuellen Modelle doch eher der Pentium III bzw. M.
Aber liebes THG Team, Ihr gebt meinem alten Geschichtslehrer recht: traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast (etwas zugespitzt ausgedrückt) ! Fälschung will ich ja garnicht vorwerfen, aber der Winkel der Betrachtung ist so einseitig bei Euch.. Und das sage ich als Intel CPU besitzer lol
Als nächstes folgt ein Test der Unternehmenseffizienz, wo verkaufte Ware pro Mitarbeiter statistisch ausgewertet wird. Ihr wisst dass dann Microsoft gewinnt ;-) aber deswegen ist das Unternehmen und seine Produkte lange lange nicht vorbildlich!! Fazit: Euer Vergleich ist einfach nicht relevant!
Die Netbrust Architektur war derartig ineffektiv und schlecht, dass von dieser Basis ausgegangen es nur besser werden konnte. Das Intel mit dem Core2Duo regelrecht gerettet wurde steht auf einem anderen Blatt.
Die Sockel 754, 939 und jetzt am2 und + Prozzis basieren alle auf der selben Idee. Man setze den Speicherkontroller in die Cpu und mache sie dadruch effektiver.
D.H. für diesen Test müsste man das 462 Topmodell ranziehn um es sinnvoll zu machen. Der Barton 3200+ wär nämlich lange Zeit der Gegner der Netburst Architektur.
Insofern Frage ich mich ob sie nicht mehr zu tun haben als Leute für so einen Unsinn zu bezahlen.
Desweiteren wo sind die Test zum Thema Tlp bug? Sowohl Intel als auch Amd kämpfen damit. Wo ist der Test der sich damit auseinandersetzt, ob dieser Bug überhauüt hervorgerufen werden kann??????
Lief der Phenom mit tlp patch oder ohne?
Ist Amd OVerdrive benutzt worden um den Phenom weiter runter zu takten?
Ich stimme Dir zu. Bei AMD wurden "kaum unterschiedliche" CPUs miteinander verglichen, bei Intel hingegen Jahre zurück gegriffen.
Es muß nicht unbedingt ein alter AthlonXP sein, aber zumindest einer der ersten Athlon64 CPUs hätte es dann doch sein können. Sockel 940 oder 939, 89W TDP, 130nm und das dann gegen den Phenom und die anderen CPUs aus diesem Vergleich.
Wenn aber schon nur AM2 CPUs getestet werden, dann ist das etwas witzlos, da der Sockel ja nun nicht gerade der älteste ist.
Andererseits hat der Autor auch recht, daß die Vergleichbarkeit der CPU hier an erster Stelle stand und DAS geht wiederum nicht, wenn man auch Board, RAMs und alles andere austauschen muß, damit die ältere CPU noch läuft.
So isses aber nunmal, und vielleicht sollte man deswegen auch ehr die Effizienz der Systeme miteinander vergleichen und nicht nur die Effizienz der CPUs.
Überspitzt: Was hilft einem die 20W stromsparende CPU, wenn der Rest des Systems plötzlich 50W mehr verbrät?
Solch ein Vergleich ist definitiv schwierig.
Man bedenke nur den Zustand bei heutigen Systemen für Intel-basierte Rechner. Welches Board: 680i SLI, 780i, X48, X38 (mit und ohne DDR3) oder P35? Letzteres ist eigentlich genau so schnell wie die anderen, spart im direkten Vergleich jedoch tüchtig Strom.
Was sollte man testen? Das High-End System oder das sparsame?
Wie sollte man heutige Systeme mit damaligen vergleichen und wenn: Die damaligen high-end oder die damaligen sparsamen Systeme?
Nunja, vielleicht sollte man solch einen Vergleich gröber angehen, etwas mehr Abstand nehmen und auch das Fazit etwas abschwächen. ... dann meckern allerdings alle, die auf Details stehen.
*g* An dieser Stelle möchte ich mal wieder nicht mit THG tauschen.
Volle Zusatimmung.
Dass es fast unmöglich ist, beide Fanboy-Fraktionen gleichermaßen zufrieden zu stellen, ist ja wohl kein Geheimnis. Aber: man sollte Statistiken ruhig auch mal anders herum betrachten - also vom Ergebnis bis zurück zum Ausgangspunkt. Da schneidet Intel nämlich gar nicht so gut ab, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und der P4 bekommt gehörig sein Fett weg. Allerdings muß man für so eine Interpretation des Gelesenen mal sein Hirn einschalten. Falls man Fanboys ein solches überhaupt unterstellen kann. Außerdem sagt uns die Statistik auch, dass sich AMD gehörig auf den Lorbeeren des Athlon64 ausgeruht hat, wärend Intel die Zeit besser genutzt hat. Das ist eine absolut emotionslose Feststellung.
Zur Vergleichbarkeit der Plattformen:
Ein weiterer Fakt ist, dass es möglich war, so viele Intel CPUs auf einer einheitlichen Basis zu testen, was bei AMD offensichtlich nicht möglich war. Ich habe als ehemaliger ausschließlicher AMD-User geduldig alles mitgemacht und durchlitten. Vom Slot A, den Sockel A über den 754, 939 und AM2. Bis es mir letztes Jahr gereicht hat. Nichts war auf Dauer zu nichts kompatibel. Für manche AM2-Boards gabs noch nicht mal ein BIOS-Update, um die Stromsparer zu betreiben, da die Revision der Platine zu alt war. Deswegen kann ich die Bauchschmerzen von THG verstehen, so einen Test wenigstens annähernd objektiv zu gestalten. Ich habe es als manischer Auf- und Umrüster hinter mir - es geht wohl auch bei vertretbarem Aufwand kaum besser. Man hätte sich allerdings auf Boards mit identischem Chipsatz stützen können. VIA findet man auch den Platinen fast aller Sockel, die älteren nForce auch.
Ich benutze übrigens neben meinem Intel-Quad zusätzlich einen LE1100 in einem kleinen Stromspar-Server. Das Teil ist im System stromsparender als Intels neue Dritte-Welt-Platine. Und hat dabei mehr Bums (wenn man bei einem Sempron davon sprechen kann). Dazu kann ich das Teil gefahrlos passiv kühlen, was beim Intel problematisch war. Diese Domäne kann AMD (momentan) keiner streitig machen. Aber was die Leistung pro Watt betrifft, hat AMD momentan echt die schlechteren Karten. Soviel frisst die ICH9 nicht, um die Differenz zwischen Core2Quad und Phenom auszubügeln. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, einen Phenom zu verbauen und zu testen, weil der Kunde trotz Hinweisen auf AMD bestand. Das Teil ist trotz feinster Heizleistung bisher ein Loser. Jedenfalls in punkto Leistung pro Watt.
Das musste mal gesagt werden. Fanboys sind trotzige Kleinkinder. Altersunabhängig.
Das Amd sich ausgeruht hat stimmt. Das Intel einen Geistesblitz hatte stimmt auch. Oder wo sind da die Neuerungen? Aktuell herscht bei Intel wieder Stillstand.
Bei Amd ist mehr oder weniger auch Stillstand. An der Ecke kommt jetzt wieder eine neue Platine mit onboard Graka die toll sein soll. Der Highend Markt wird wie angekündigt links liegen gelassen.
Ist halt die Frage ob das sinnvoll ist.
Was mich stört ist das viele halt nur das Fettgedruckte und die Bilder sehen.
Oder hat irgendwer mal einen Test im I-net gefunden wo versucht wird den Tl bug aufzuzeigen?
Zu guter Letzt sollte man doch nicht vergessen, dass der CoreX doch nur ein bis zum Geht-nicht-mehr aufgebrezelter Pentium III (oder eher Pentium Pro?) ist. Er hat strukturelle Schwächen. Anders ist es nicht zu erklären, dass Benchmarks durch Intel in aller Regel 32bittig gemacht werden. 64bittig sähe das nicht mehr ganz so gut für die Cores aus...
Ich fahr' dann doch lieber zweigleisig. Notebook: Intel, Desktop: AMD.
Es geht um aktuelle Verbesserungen, nicht darum, was Intel mal mit den P4s für Energieeffizienz-Müll produziert hat und auch nicht darum, dass AMDs schottige Phenoms die aktuell schlimmsten Energieschleudern sind und daher nichtmal in den vereinigten Staaten von Neandertal Anklang finden.
Obwohl das alles zusammenpasst, ist es, wenn mans aus dem Zusammenhang reißt wieder nur unnützes geflame.
Guter Artikel soweit.
Danke THG.
Doch, es geht genau darum geht es. Um die Veränderung bzw Verbesserung in der Energieeffizienz. Um einen Unterschied feststellen zu können, braucht man immer einen Vergleich. Der Vergleich bei Intel war eben auch die furchtbar ineffiziente Technik des P4.
Lies den Artikel lieber nochmal.
Die Phenoms sind zwar nicht so gut wie erhofft, aber Deine Darstellung ist Intel-Fanboynismus (das Wort sollte ich mir patentieren lassen) pur.
Fühlst Du Dich nun toll, da Du über Phenoms gelästert hast?
Mit den Ergebnissen hat es nämlich nicht viel zu tun.
"Leistung pro Watt" (siehe Seite 9) ist beim Phenom besser als bei allen anderen AMD-CPUs.
Tja, Du hast den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden. Such's Dir aus.
| procarion : War ja klar, dass die AMD-Fanboys sich nicht lumpen lassen, iwelche Sachen an den Haaren herbeizuraufen, die mit dem Thema nix zu tun haben.Es geht um aktuelle Verbesserungen, nicht darum, was Intel mal mit den P4s für Energieeffizienz-Müll produziert hat und auch nicht darum, dass AMDs schottige Phenoms die aktuell schlimmsten Energieschleudern sind und daher nichtmal in den vereinigten Staaten von Neandertal Anklang finden.Obwohl das alles zusammenpasst, ist es, wenn mans aus dem Zusammenhang reißt wieder nur unnützes geflame.Guter Artikel soweit.Danke THG. |
Ehrlich gesagt hast du gar nichts verstanden. Weder was Thg zeigen wollte, noch was die Komments aussagen noch was der Phenom sein soll.
Ist schon komisch....
Mal ne Frage am Rand: hat irgendwer Benchmarks sowohl Spiele als auch reine Cpu Anwendungen zum Phenom die mit einer Retail Cpu ohne Phenom Bug Fix gemacht wurden? Es gibt irgendwie keine.....
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mfg