- AMD Phenom: Zweiter Versuch mit B3-Stepping
- 45-nm-Test: Core 2 Duo effizient übertakten
- CeBIT - Interview mit Intel
- CeBIT - Interview mit AMD
- Notebook-Vergleich: Penryn gegen Merom
- Schneller und sparsamer: Intels Wolfdale-Kern
- Generationenvergleich: Effizienz von Sempron, Athlon und Phenom
- Intel Skulltrail D5400XS: So fühlen sich 8 CPUs an
- Intel Skulltrail: Übertaktung und Stromkonsum
- Intel Skulltrail: Acht gegen vier - Performance
1 - Phenom von AMD mit bis zu vier Kernen – ein Vergleich
2007 war für AMD nicht gerade ein erfolgreiches Jahr. Das Unternehmen wollte der erfolgreichen Core 2-Familie von Intel mit dem Vier-Kern Phenom-Prozessor endlich die Stirn bieten. Schließlich war AMD vor anderthalb Jahren von der deutlich höheren Leistung und besseren Energieeffizienz des Intel-Produkts kalt erwischt worden. Allerdings betrifft diese negative Entwicklung lediglich den Prozessor-Bereich, denn im Plattform-Segment ist AMD weiterhin wettbewerbsfähig. Dennoch machte dem Phenom Quad-Core-Prozessor gleich zur Markteinführung ein hartnäckiger Bug zu schaffen. Bei Desktop-Rechnern ist das zwar nicht weiter schlimm, dürfte dem guten Ruf der noch jungen Prozessor-Marke aber trotzdem geschadet haben; zumal das Produkt sowieso schon ein halbes Jahr später als angekündigt auf den Markt kam. Ein weiteres Manko sind die aktuellen Taktraten, mit denen AMD auch weiterhin nicht an die Leistungsfähigkeit der Core-2-Familie von Intel herankommt.
Hinzu kommt, dass AMD auch noch den Kauf von ATI verdauen muss. Gerade im Prozessor- und Plattformbereich werden Innovationen verstärkt durch den Wettbewerb vorangetrieben. Die aktuellen Umstände bei AMD sind dabei natürlich nicht förderlich. Wer weiß, wie der Prozessormarkt heute aussehen würde, hätte Intel nicht durch den heißlaufenden Pentium 4 mit dem Rücken zur Wand gestanden. Zwischen 2003 und 2006 belebte AMD mit der Athlon-64-Familie den Wettbewerb. Derzeit steht AMD im Spitzensegment mit dem Phenom und der Radeon HD3000-Grafik, die leicht hinter der GeForce 8/9 hinterher hinkt, nicht so glänzend da wie früher. Allerdings hat AMD im strategisch wichtigen und äußerst zukunftsträchtigen Bereich von Billig- und Mainstream-Produkten einen sehr guten Stand. Mit der Fusion-Technologie des Unternehmens soll Grafik-Funktionalität in den kommenden Jahren in Prozessoren integriert werden; auch das Prozessor-Design des Phenom-Prozessors ist alles andere als schlecht. Die Dinge sind bislang einfach noch nicht gut gelaufen für AMD.
Aber zurück zur aktuellen Situation bei AMD und den vor der Einführung stehenden Produkten. Das Unternehmen arbeitet in erster Linie daran, die Probleme des B2-Steppings beim Phenom zu beheben. Tatsächlich steht das B3-Stepping korz vor der Einführung. Dadurch könnten sich Taktraten nach oben bewegen; vor allem aber werden bekannte Fehler ausgemerzt (so genannte Errata) und die Produktionsausbeute verbessert. Letzteres funktioniert auch, indem man Mikroprozessoren mit Defekten einfach in Form eines anderen, minder positionierten Produkts mit verringerter Funktionalität verarbeitet. Intel hat diesen Weg bereits mit den Core 2 Duo-Prozessoren beschritten: Die E6000-Modelle mit 4 MB und 2 MB L2 Cache entstammen dem Grunddesign mit 4 MB Cache, selbiges gilt für die E8000-Familie mit 6 MB Cache (bzw. 3 MB). Auch die billigen Pentium Dual Core- und Celeron Dual Core-Prozessoren bestehen aus Core 2-Dice mit noch weniger Cache-Speicher. AMD wird ganz offensichtlich nicht nur fehlerhafte Cache-Bereiche abschalten, sondern stellt demnächst sogar Phenom-Prozessoren mit lediglich drei oder sogar zwei Kernen her. Wirtschaftlich ist dieser Ansatz durchaus sinnvoll; der Anwender merkt davon freilich nichts.
In Taiwan waren Anfang des Jahres bereits erste Muster des Drei-Kern-Phenom von AMD im Umlauf. Allerdings dürfte es noch ein paar Wochen dauern, bis diese endlich auf den Markt kommen. Für unseren Drei-Kern Phenom-Leistungstest mussten wir uns aber kein derartiges Muster besorgen, da uns ein Asus M3A32-MVP Motherboard samt ein Phenom 9000 Quad Core genügte. Bei dieser Hauptplatine konnten wir die zu verwendenden Phenom-Kerne frei bestimmen. Also haben wir uns die Zeit genommen, den Phenom mit vier, drei, zwei und sogar nur einem Core zu testen.
- Seite vor Phenom: Vor- und Nachteile

Was noch interessant wird, kann AMD mit seinen Tripple Cores auch Intels 8000 Dual Cores Paroli bieten? Die Benchmarks in dem Test lassen Hoffnung aufkommen. Wenn dann die Preise der 3 Kern Phenoms stimmen, könnte AMD im Preisbereich ab 130€ was Konkurrenzfähiges gegen Intels Dual Cores haben.
Ich sehe etwas Hoffnung für AMD aufkommen, gerade gegen Intels Dual Cores eine passende Antwort zu haben. Ich hoffe mal das beste, denn dann muss Intel auch die Preise bei Dual und Quad Cores senken.
Besser wäre hier gewesen man hätte Everest eingesetzt. Ein Benchmark mit dem man sehr gut die Speicherbandbreite und -leistung messen kann. Das wäre dann keineswegs synthetisch, sondern noch sehr praxisorientiert gewesen.
Mein Rat hier ist grundsätzlich auf synthetische Benchmarks zu verzichten, wenn man bereits mehrere praktische Werte ermittelt hat. Das ist sonst so als würde man in einem PKW-Vergleichstest die Fahrzeuge auch noch mit jeweils Diesel und Super Treibstoff testen, nur um den Anschein eines vollständigen Testberichtes zu erwecken. Tatsächlich macht man sich aber zum Id..... Ihr wisst schon ;-)
Was ist daran falsch?
Naja ich hoffe mal für AMD dass die wieder hochkommen. Ich bin kein direkter AMD oder Intel Fan, ich kaufe einfach nur das was seinen Preis wert ist. Mal eine Frage: Warum hat AMD denn ATi gekauft, wenn sie heute noch so daran leiden?
gerade im mainstream bereich wird die entwicklung von potenten grafikkarten zusammen mit chipsätzen (bestes Beispiel AMD 780G) oder gar auf der CPU (geplante entwicklung) in naher zukunft als notwendig erachtet. das knowhow selbst erarbeiten dauert jahre, da kann man sich besser einkaufen!
amd hätte die nächsten 10 Jahre nur schwer seine position behaupten können, ohne potentes grafik knowhow.... also, wachse oder stirb!
Und, besser zwei Spieler im Feld haben als nur einer. Wer will wirklich zurück zu einem Intel Monopol? Doch nur wegen AMD hat Intel in den letzten Jahren wieder aufgedreht. Gäbe es AMD nicht hätte der Core 2 Duo vielleicht nie das Licht der Welt gesehen und wir würden uns alle auf die nächste Iteration der NetBurst Architektur freuen.
Bevor hier also wieder dummes AMD Bashing beginnt, denkt lieber erst drüber nach wem Ihr Eure gute und teure Intel Hardware mit zu verdanken habt.
Da ich dann weder mein ganzes Geld für Computer ausgebe, ich nie an der vordersten Front der Hardware rum machen will (mit den ganzen frühen Treibern, BIOSen und Hardware Revs.) und ich es auch für wichtig erachte, dass es im Osten Deutschlands den Standort AMD gibt ist für mich die Wahl der Hardware sehr einfach. Da lehnt man sich dann entspannt zurück und liest in aller Ruhe Testberichte und was die Zukunft so bringt. Ein Dank geht hier einmal an Toms Hardware.
2 Anbieter bei CPU´s sind besser als einer. Wer weis was wir dann heute hätten. Vermutlich teuere CPU´s die auch noch um einiges langsamer wären.
Ich bin jemand, der von Intel zu AMD und wieder zurück zu Intel wechselte. Und einen CPU Herstellerwechsel kann ich mir irgendwann wieder vorstellen. Für mich zählt nur die Leistung un der Preis wenn ich mir einen komplett neuen PC aufbaue.
Gegen Ende des "Lebens" des 775 Sockels von Intel werde ich in meinem System einen Quad Core verbauen. Damit hoffe ich dann nochmal 2 bis 3 Jahre gut auskommen zu können. Dann wird es ein neues System geben, und ich hoffe das AMD bis dahin wieder die Nase vorn hat.
Allerdings reden wir immer vom High End Bereich. Im Preissegment bist 130€ ist AMD gut aufgestellt und braucht sich nicht vor Intel zu fürchten. Doch wie das so ist, Kunden lockt man mit teuren Produkten die sie nicht kaufen (können), und lebt von den bezahlbaren.
Jedenfalls hoffe ich das beste für AMD. Ich denke aber das AMD die Probleme beim Phenom in den Griff bekommt und auch bald höhere Taktraten möglich sein werden.
selber hab ich im januar noch mal einen 4800 brisbane gekauft, der läuft auf 2,5 ghz standart klasse und auch unter 3ghz läuft der stabil und scheiße kalt^^
aber dank des am2+ warte ich nur noch bis ende des jahres und dann kommt natürlich ein 45er phenom drauf
aber mal ne frage an "TOM": wieso benutzt ihr immernoch solche "uralten" spieletitel für eure tests?ein wenig aktueller darfs doch dann bitte schon sein, die spiele da oben inner liste hab ich noch auf meinen athlon 64 3200+ gespielt mit ner 7600gs...
mal nehmt ihr COD4 und so und mal den alten kram
versteh ich nicht
und dieses 3dschwanzmark immer
das is doch eh auf intel abgestimmt....
trotzdem schön das ihr überhaupt solche schönen tests macht
- Sign.
In niedrigeren Preisregionen (bis 130€) ist für AMD alles okay, aber mit den Modellen ab 150€ von Intel kann AMD nicht mithalten.
In niedrigeren Preisregionen (bis 130€) ist für AMD alles okay, aber mit den Modellen ab 150€ von Intel kann AMD nicht mithalten.
Ja und nein. Die Vergleiche hinken hier immer wieder wie ich finde. Da wird eine 150€ Intel CPU in ein 200€-300€ 775er Board gesteckt und das soll dann zeigen, dass man mit einer Intel-Lösung genauso gut fahren kann. Finde dann erst einmal eine solche passende Kombination von CPU und Board für wenig Geld. AMD ist hier derzeit denke ich immer noch günstiger.
Meistens sind Intel Mainboars bei vergleichbarer Ausstattung etwas teuerer als die AMD Boards. Allerdngs gibt es bei beiden auch nach oben keine Grenze.
Man könnte darüber auch schließen, dass das Besuchen einer Schule ein Fehler ist, da man dort lernt. Das führt aber jetzt zu sehr vom Thema ab.
"Wenn ich mir die Benchmarks so ansehe, macht AMD mit dem Dripple Core seinem eigenen Quad Core Konkurrenz. Der unterschied zwischen 2 und 3 Cores fällt größer aus, als zwischen 3 und 4 Cores. Wenn der Preis der Tripple Cores noch stimmt, warum nicht."
Würde man nur den Tripple Core mit dem Quad Core vergleichen käme man
jedoch leicht auf den Schluss dass sich ein paar Euro mehr für den Quad Core lohnen.
Bleibt nur auf die Preisgestalltung zu warten