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Intels preiswerter Core 2 Quad Q8200s besteht im Prinzip aus zwei Pentium-E5200-Dies, die auf einem gemeinsamen Träger sitzen. Er läuft mit einer geringeren Taktfrequenz, nutzt aber einen höheren FSB-Takt. Die Kombination eines moderaten Kern-Takts mit einer höheren FSB-Geschwindigkeit erfordert einen niedrigeren Multiplikator – und genau der lässt sich bei Intels Prozessoren (mit Ausnahme der Extreme Editions) nicht erhöhen.
Intel nutzt bei seinen Mainstream-CPUs gerne einen langsamen FSB, um die Produkte besser nach ihrer Performance segmentieren und gleichzeitig die Kompatibilität erhöhen zu können. Deshalb ist uns nicht ganz klar, warum Intel bei seinen preiswertesten Quad-Core-Prozessoren den FSB-1333 wählte. Andererseits wissen wir natürlich, dass Overclocker preiswertere CPUs mit höherem Multiplikator bevorzugen, die meist einen langsameren FSB nutzen –so wie der Pentium E5200. Der FSB-1333 hat im Falle der Q8000-Serie aber dafür gesorgt, dass sie bei den Enthusiasten nicht unbedingt die Prozessoren der Wahl sind. Da selbst das preiswerteste Modell der Q9000-Serie aber weit teurer ausfällt, nahmen wir uns dennoch vor, aus dem Q8200 so viel herauszuholen, wie wir konnten. Dabei betrachteten wir den niedrigen Multiplikator nicht als Hindernis, sondern als Herausforderung.
Leider wollte zumindest unser Q8200 sich nicht wirklich weit über seinen Standard-Takt von 2,33 GHz übertakten lassen. Wir versuchten es mit Spannungen die bei der Standardeinstellung begannen und bis hinauf zu 1,45 Volt reichten, doch schafften wir mit allen Einstellungen genau dieselben 2,5 GHz. Wie es scheint ist das Problem, dass der FSB-1333 bei Standardspannungen für den FSB so ziemlich das Ende der Fahnenstange markiert.
Prozessoren, die (wie unser Q8200) intern aus zwei Prozessor-Dies bestehen, nutzen den Front-Side-Bus sowohl für die Kommunikation zwischen CPU und Chipsatz als auch auf für die Verbindung der beiden Prozessor-Dies untereinander. Um den FSB der CPU über 354 MHz (2,5 GHZ CPU-Takt) zu bringen, würden wir also die „VTT FSB Voltage“ erhöhen, wie man im zweiten Screenshot unten sehen kann.
Nach etwas Recherche fanden wir heraus, dass beim FSB dieselbe Grenze gilt, wie bei der Kernspannung, nämlich 1,45 Volt als Spitzenwert und ein bisschen weniger über einen längeren Zeitraum. Wie bei der Kernspannung des E5200 wählten wir 1,40 Volt als Obergrenze für den FSB des Q8200. Damit konnten wir den FSB bis auf 384 MHz erhöhen. Die Taktsteigerung von nur 15% rechtfertigt aber aus unserer Sicht weder den Aufwand noch die Risiken.
Eigentlich hatten wir uns fest vorgenommen, wenigstens die nächste von Intel verwendete FSB-Stufe von 400 MHz (FSB-1600) zu erreichen. Dafür hätten wir die „VTT FSB Voltage“ aber viel weiter erhöhen müssen, als wir uns wirklich lieb war. Außerdem stellte sich heraus, dass die meisten erfolgreicheren Übertaktungsversuche, von denen man im Netz liest, handverlesene „Q8200s“-CPUs verwendeten.
Jedenfalls benötigten die CPU-Kerne bei der nun erreichten Geschwindigkeit nicht die vollen 1,40 Volt. Also begannen wir uns herunter zu arbeiten. Letztlich mussten wir die „VTT FSB Voltage“ bei 1,40 Vorl belassen, konnten aber die „CPU Voltage“ auf 1,30 Volt reduzieren. Mit weniger Spannung sürzte Prime95 früher oder später während unseres Stabilitätstests ab.
Wie erwähnt unterstützt der Chipsatz als maximale Speicher-Taktrate nur die doppelte FSB-Frequenz, also 768 MHz. Das entspricht einer Datenrate von DDR3-1536. Wie beim E5200 begannen wir anschließend, mithilfe von Memtest86+ uns an die niedrigsten Latenzen heranzutasten. Am Ende kamen wir bis auf 6-6-5-16 herunter.
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Interessant geschriebener Artikel.
Mir fehlt nur ein wenig die Vorsicht, die bei den Intel-CPUs angewendet wurde im Bereich der AMD CPUs. Die werden bis zum Maximum der Spannung getrieben ohne dabei die Haltbarkeit zu beachten. Bei den Intel CPUs wird gleich gesagt, daß sie es nicht könnten. An dieser Stelle wäre es nicht falsch gleich darauf zu verweisen, daß das Maximum der Spannung zu starken Verschleißerscheinungen führen kann.
3857 MHz ergibt gerundet auf eine Nachkommastelle 3,9 GHz.
Interessanter Weise komme ich bei 19 x 202 aber auch auf 3838 MHz. 3857 entspräche 203 MHz. Wurde im Artikel der falsche Multiplikator angegeben (Tippfehler) oder ist das eine falsche Anzeige? (202 MHz eingestellt - MB taktet tatsächlich mit 203 MHz)
Beides ist möglich.
Seite 9: "Sandra Memory Bandwidth"
Hier wurde anscheinend vergessen den Text ins Deutsche zu übersetzen.
Gruß....
guter test aber ich hätte natürlich gern den E6300 im test gesehen.
der is ja zur zeit der preis leistungs burner
Hallo derGhostrider,
danke für die Hinweise. Ist jetzt korrigiert.
Gruß
Uwe Scheffel
Tom's Hardware
Den E6420 habe ich ohne große Mühe von 2,13 GHz Basistakt auf 3 GHz übertaktet, geht sicvherlich noch mehr, wennm man den VCore erhöht
Western Digital VelociRaptor WD30000HLFS
Win95 passt ja schonmal drauf 
300 MB, 10.000 U/Min., 16 MB Cache
Geil
@fruechtetee
Vollkommen nutzloser Kommentar
@Goldman:
Er meint einen Tippfehler: MB anstelle von GB.
Also ich mische mich nur ungerne ein, aber dieser "Test" ist mal wieder völlig für die Katz. Das THG mag ja Recht haben und "mal eben" die Hardware aus dem Labor benutzen, die Komponenten sind aber für den normal Anwender und dafür sollte dieser Artikel ja sein, vollkommen überteuert und übertrieben. Was nützt einem der Prozessor für sagen wir 55€ wenn die Restkomponenten 800 kosten? Tut mir Leid THG, aber dieser Artikel erinnert mich sehr stark an den damaligen Intel Pentium D805 Hype, bei dem ein Mainboard für 150€, Ram für 200€ und eine Wasserkhlung benutzt wurde nur um beim Prozessor Geld zu sparen. Einfach sinnlos.
Also ich mische mich nur ungerne ein, aber dieser "Test" ist mal wieder völlig für die Katz. Das THG mag ja Recht haben und "mal eben" die Hardware aus dem Labor benutzen, die Komponenten sind aber für den normal Anwender und dafür sollte dieser Artikel ja sein, vollkommen überteuert und übertrieben. ... Einfach sinnlos.
Dass das nicht "08-15" Komponenten sind, die man als normaler Schrauber daheim liegen hat, ist richtig. Aber bis auf das RAM spielen die weiteren Komponenten bei der CPU-Performance, die hier gemessen wurde, keine Rolle. Soll heißen: Mit einem preiswerten aber stabilen Netzteil, einem günstigen aber OC-fähigen Netzteil und einem brauchbaren Kühler kann man schon eine Menge aus seiner CPU rausholen. Das zu zeigen galt es in diesem Bericht.
Mit dem Test bin ich auch nicht zufrieden und kann die Kritiken der Anderen schon verstehen, möchte aber meine Meinung mit Argumenten untermauern und derer sind es so viele, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Ich bin auch der Meinung, dass das Mainboard einerseits zu teuer ist (bis auf 3 Gramm Plastik für die Wasserkühlung ist es praktisch identisch mit dem 70 € billigeren Platinum Board) und andererseits für das ausgewählte Setup ungeeignet, dieses hat folgende Gründe:
1. Die Kühlung
Das man die CPU mit einer Luftkühlung übertaktet finde ich voll o.k., solange man die Temperatur im Auge behält. Das man für den OC-Test aber ein Mainboard verwendet, dass für Wasserkühlung und nicht für Luftkühlung ausgelegt ist, ist allerdings schlecht.
Der Northbridge-Kühler ist viel zu klein (auch wenn mit Heatpipes angebunden) und ist obendrein noch mit Plexiglas (für die Wasserkühlung) gekapselt, Plexiglas hat einen Wärmeleitwert von 0,19 W/mK und liegt deshalb um den Faktor 2060 unterhalb von Kupfer.
Im Handbuch schweigt sich MSI aus, ob man das Mainboard nur mit Luftkühlung betreiben darf und auf den Kommentar eines Moderators im MSI-Forum zu diesem Thema, gebe ich prinzipiell gar nichts.
2. Mainboard Design
Damit meine ich nicht das Aussehen, obwohl ich auch da meckern kann, die Soundkarte ist zwar ganz nett, eine Onboard Lösung hätte aber auch keinen gestört und die zusätzlichen USB-Anschlüsse an der Backplate sehen aus wie hingebastelt.
Was ich eigentlich meine ist (was einem OC-Profi auch gleich ins Auge springt), dass um den CPU-Sockel nur sechs Drossel-Spulen sind, was auf eine sechs Fasen-Spannungsregelung hindeutet.
Dieses ist etwas wenig für ein Mobo das 175 € (Alternate) kostet, mein P5Q Deluxe hat 16 Fasen und kostet 30 € weniger. Für einen Core2Duo mit Standard Takt mag das noch angehen, für eine Quad-Core CPU zum Overclocken ist das ein absolutes NoGo,
an Kondensatoren hat man auch gespart, es kann sein, dass das Mainboard mit dem Regeln nicht nachkommt und sich der Prozessor deswegen verrechnet, an den Spannungen in CPU-Z oder Everest kann man sowas natürlich nicht ablesen, ich glaube da wäre sogar mein Oszilloskop nicht gut genug.
Auch sonst haben sich in den Bericht einige Fehler eingeschlichen, damit meine ich nicht die vielen Schreibfehler, wie z.B.: dass das MSI P45 Diamond einen LGA-1366 Sockel haben soll, es ist nämlich ein LGA-775 Sockel und das BIOS 1.5 ist nicht vom 10/10/2009 sondern vom 10/10/2008.
Ich will keine Haare spalten, was ich meine ist eher die unprofessionelle Vorgehensweise, einfach alle Spannungen hochzusetzen weil man glaubt das irgendwo "recherchiert" zu haben.
Im speziellen meine ich damit die Vorgehensweise beim Q8200, wo es mich nicht wundert das man den nicht höher takten konnte (ich bin mir 100% sicher, bei mir würde er locker einen FSB 400 schaffen) und das hat folgende Gründe:
Man sollte beim erhöhen der Spannungen bei den Standard Werten anfangen, denn zu hohe Spannungen können ein System auch instabil machen.
Generell sollte darauf geachtet werden, dass die MCH Voltage beim erhöhen der Spannung, nicht über der VTT Spannung liegt, dies mag gut gehen, muss es aber nicht (denn wer gegen den Wind schifft, braucht sich nicht über nasse Füße wundern).
Was bei dem Test des Q8200 total außer Acht gelassen wurde, ist die Tatsache, dass sich durch Erhöhung des FSB und der unnötig hohen VTT Spannung, die Eingriffsgrenzen der GTL Schaltung ändern, die den High- und den Low-Level bestimmen (für die Logische "eins" oder "null").
Es ist ein Irrglaube das eine Spannungserhöhung der VTT, ausschließlich Auswirkungen auf den Front-Side-Bus hat. Und ein "Allheilmittel" für FSB-Instabilitäten ist sie auch dann nicht, wenn sich bei massiver Erhöhung scheinbar weniger Fehler zeigen!
Beim Q8200 Overclocking hat man offensichtlich die MCH-Spannung auf Auto gelassen (wie die Screenshots verraten), was ein absolut tödlicher Fehler ist und tödlich meine ich im wahrsten Sinne des Wortes für die Northbridge.
Ich habe mir selbst schon ein Asus P5B Deluxe zerschossen weil ich beim COen diese Spannung auf Auto gelassen habe, beim Ersatzboard habe ich direkt an den Spannungsreglern für die NB (MCH)-Spannung nachgemessen, es waren 1,77V statt der Standard 1,25V, dass ist weit jenseits der Spec.
Es hat eine ganze Weile gedauert bevor sich das P5B verabschiedet hat, ich hatte davor auch Probleme den Rechner stabil zu übertakten, weil die NB schlicht überhitzt war ohne das ich das gemerkt habe, wie auch, sie hat keinen Sensor.
Es hätte übrigens auch sein können dass das THG-System bei FSB 400 wieder stabil läuft.
Solch ein Phänomen habe ich bei meinem aktuellen Asus P5Q Deluxe, hier habe ich Instabilitäten ab einem FSB von 465 MHz, die plötzlich weg sind wenn man auf über 500 MHz FSB geht, dies hat mit den Chip internen Timings zutun (auf die man im Bios keinen Einfluss hat) die ab bestimmten Bustakten umgeschalten werden, diese können von Mainboard zu Mainboard unterschiedlich sein.
Besonders krass ist z.B. der Leistungseinbruch beim Asus P5B Deluxe Mainboard, wenn man die FSB 400 MHz Marke überschreitet, dieses konnte ich beim P5Q nicht beobachten.
So, und jetzt möchte ich sogar soweit gehen zu behaupten, dass Intel bisher keine Core2 CPU, gleich welcher Familie, ausgeliefert hat, die einen FSB von 400 MHz nicht verkraftet.
Das der FSB einer Quad-CPU etwas empfindlicher als der einer Duo-CPU ist, stimmt zwar, auf die Erreichung eines FSB bis sagen wir 450 MHz und auf die dafür benötigten VTT-Spannung, hat das aber kaum Auswirkungen, denn in den Intel Spezifikationen sind die Toleranzgrenzen für Beide absolut identisch.
Overclocking Ergebnisse findet man hier zuhauf, die meine These unterstützen.
Ich beschäftige mich schon seid dem C64 und dem Amiga mit Overclocking und kann heute nur den Kopf schütteln, wenn andere in Foren über zulässige CPU- und Chipsatz-Spannungen rätseln, wo man doch bei Intel alle Prozessor- und Chipsatz-Spezifikationen auf dem Tablett serviert bekommt.
Wahrscheinlich bin ich der einzige Overclocker der sich mal eine Spec anschaut, zugegeben es dauert etwas bis man sich in den 102 Seiten der Core2Duo oder den 603 Seiten der Spezifikation eines Serie 4 Chipsatzes (z.B. P45) zurecht findet, aber man erhält wenigstens verlässliche Informationen, denn wer sollte es besser wissen wie ein Prozessor funktioniert, wenn nicht der Hersteller.
hey - kann ich dich buchen??? wir machen eine firma auf und verticken die billigsten aber auch die schnellsten compis von unserem wohnzimmer in die ganze welt!!! ich koch dann was schönes und du gibts mir alle deine infos =;-))) ne echt gute infos - ich bin sprchlos .... na fast!!