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Quelle: Tom's Hardware DE – Mehr über: Phenom, Polster, Bilanz
Schwerpunkte: Business, CeBIT 2008
1 - Triple-Core ab April im Handel
AMD ist der zweitgrößte Chiphersteller der Welt. Die Prozessoren für Desktop-PCs, Notebooks und Server werden ausschließlich in Dresden (Deutschland) gefertigt. Chips für Grafikkarten und Bausteine auf Motherboards lässt der Hersteller bei TSMC in Taiwan und Chartered fertigen. Durch die Übernahme des Grafikspezialisten ATI hat sich AMD eine Menge Know-how eingekauft und profitiert jetzt vom Verkauf des neuen Chipsatzes 780. Anders als bei der Konkurrenz ist es mit diesem Baustein möglich, HD-Filme mit H.264-Codierung von Blu-Ray und HD-DVD ohne große Prozessorauslastung abzuspielen. Bei Prozessoren hat AMD derzeit die schlechteren Karten im Vergleich zum Marktführer Intel. Dafür steht die Entscheidung der EU-Kommission noch aus, wo Intel des unlauteren Wettbewerbs im OEM- und Retail-Geschäft bezichtigt wird. Infolge des niedrigen Aktienkurses gibt es Gerüchte um eine Übernahme von AMD.
Tom’s Hardware: Herr Polster, von den Dreikern-Varianten des AMD Phenom wird ja schon eine ganze Weile lang gesprochen. Da stellt sich die Frage, wann die preisgünstigen Prozessoren im Handel erscheinen?
Polster: Die Triple-Core-Prozessoren werden Anfang April im Handel erhältlich sein.
Tom’s Hardware: Wenn es um schiere Leistung bei Desktop-Prozessoren geht, dann liegt gegenwärtig Intel in Führung. Auch in punkto Energieeffizienz steht die Konkurrenz nicht schlecht da. Was haben Sie vor, um in diesem Bereich wieder führend zu sein?
Polster: Nun, der AMD Phenom in der B2-Variante lief nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das wird sich mit der B3-Version ändern, die es sowohl als 4-Kern- wie auch als 3-Kern-Prozessor geben wird. Und um einmal zu den Fakten zu kommen: Der Phenom verkauft sich im Retail/Endkunden-Geschäft sehr gut. Da gibt es nun wirklich keinen Anlass zur Klage. Allerdings machen uns die OEMs und Systembauer zu schaffen. In diesem Segment wird auf das B3-Stepping gewartet.
Tom’s Hardware: Was ist an dem Gerücht dran, dass der Phenom einen Fehler im dritten Kern aufweist?
Polster: Gar nichts.
Tom’s Hardware: Wie unsere Tests gezeigt haben, arbeitet der Phenom im Leerlauf (Idle-Modus) noch nicht so effizient, wie er eigentlich sollte. Trotz der erweiterten Stromspartechnik Cool’n’Quiet 2 sind die Ergebnisse nicht berauschend. Hier ein paar von uns gemessene Werte für die Leistungsaufnahme im Leerlauf: AMD Phenom 9600 Black Edition - 20,27 Watt, Athlon 64 X2 3800+ - 8,42 Watt und Intel Core 2 Extreme QX9650 - 3,78 Watt. Wie lässt sich das schlechte Abschneiden des Phenom erklären?
Polster: Da müssten wir einmal genauer nachschauen. Wenn die Funktion Cool’n’Quiet aktiviert ist, sollte die Verlustleistung deutlich niedriger ausfallen.
Tom’s Hardware: Dafür sind sie bei Chipsätzen führend. Während Intel bei seinem X38-Baustein laut unseren Messungen bis zu 36 Watt benötigt, kommen sie mit einem Bruchteil aus. Beim AMD 780G geben sie knapp 1 Watt als Verlustleistung an.
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Polster: Neben den von ihnen genannten gibt es noch 500 andere.
Ich geh mal davon aus dass es sich um Ironie handelt =)
dass das
ich glaub nach der frage war er angepisst *G* ich hoffe amd berappelt sich ma wieder.... hatte immer amd aber musst auf c2d umsteigen aus vernunftsgründen.....
Oh, bitte nicht! Dann lieber IBM.
Etwas mehr POWER! im PC kann ja nicht schaden.
Power6 MCP... *dezent sabber*
Es gibt viele interessenten, jedoch sind wir nicht an denen interessiert
kappiert