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Pogoplug: Weltweiter Datenzugriff

10:50 - 02/10/2009 von Siggy Moersch
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Inhaltsverzeichnis

Den Online-Zugriff auf eigene Daten von überall aus verspricht der Pogoplug-PC. Das Kästchen ist simpel zu konfigurieren: In die Steckdose stecken, Einstellungen vornehmen, und schon lassen sich die Daten von angeschlossenen Festplatte abrufen.

Wer kennt das nicht: Abends wird zu Hause beispielsweise noch eine Powerpoint-Präsentation erstellt, dann aber vergessen, sie zum Mitnehmen auf den USB-Stick oder die Festplatte zu kopieren. Oder man möchte unterwegs ein Video herzeigen, doch das schlummert ebenfalls zu Hause auf der Festplatte. Die Möglichkeit, von überall schnell Fotos oder sonstige Dateien direkt auf die heimische USB-Festplatte zu senden, klingt verlockend.

Eine Lösung für diese Problemstellungen will Pogoplug mit dem gleichnamigen Steckdosen-PC bieten. Der Adapter ist kaum größer als ein Netzteil und hat nur zwei Anschlussbuchsen: Eine für die LAN-Anbindung und eine für ein USB-Laufwerk. Der Adapter kann direkt mit der Steckdose verbunden werden und ist binnen weniger Minuten einsatzbereit. Die externe USB-Festplatte wird wie gewohnt mit einem USB-Kabel angebunden. Nach der Konfiguration sind die Daten von jedem Rechner aus mit Internet-Verbindung via Web-Browser abzurufen. Der Pogoplug-Adapter kostet weniger als 50 Euro.

Der Steckdosen-PC von Pogoplug                   

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Kommentare zum Beitrag
lupap 02/10/2009 11:18
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-0+

gibt es bei dem pogoplug einen unterschied zu einer netzwerkfestplatte wie zum beispiel MYBook WD world?

nightporter 02/10/2009 11:34
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-0+

Für den Preis bekomme ich locker eine Modem mit USB Anschluss für Festplatten.Das gleich gibt es aber auch bei Pearl für einen bruchteil der Kosten.
Aber vielleicht habe ich ja etwas übersehen und das Ding kann mehr

mieleman 02/10/2009 12:59
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-0+

wenn ich dann nichtmal vergesse das ein "Popoplug" in der Steckdose hängt.. ;)

Nein, im Ernst, das Teil ist fürn ***, denn wenn ich meine Daten schon vergesse auf den USB-Stick zu ziehen, weshalb sollten sie dann zufälligerweise auf der Festplatte an diesem Gerät landen?
Einen Rechner direkt an diesem Teil anschließen, ich weiß net.
Dinge die die Welt nicht braucht.

DHAmoKK 02/10/2009 14:02
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-0+

Moin

Sehe ich genauso, wie mieleman. Einigermaßen Sinn würde das Teil machen, wenn es auch ein NAS frisst, was dem Text entsprechend ja gehen müsste. Dafür muss man aber schon vorher soweit sein, seine Daten alle auf das NAS auszulagern. Nur wenn man bereits ein NAS besitzt auf welches man alle Daten auslagert, haben die Geräte vielleicht eh schon eine Webserver-Funktion, mit der man per DynDNS von außen drauf kommt.

fragger 02/10/2009 15:34
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-0+

ein altes notebook, linux, samba und apache drauf und fertig... kann mehr, kostet weniger

Grumpy 02/10/2009 15:36
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-1+

Ihr seht die Sache völlig falsch.
Die Anwendung die hier angegeben ist ist zwar wirklich für den Po(go ;),
der PogoPlug ist aber ein SheevaPlug-Derivat von Marvell.

Das kleine Teil hat 1,2 Ghz unter der Haube.
512MB RAM und immerhin 512MB Flash.
Das, zusammen mit dem Gigabit-LanPort,in der Größe und dem Stromverbrauch ist schon nicht schlecht.

Zudem lässt sich ohne große Mühe Linux installieren. Debian, Ubuntu oder andere. Damit sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Man hat einen kompletten PC (nur halt ohne Grafikkarte) für einen minimalen Preis, minimaler Stromaufnahme und richtig guter Performance (vergleichsweise).

Im Grunde ist der Plug eine deutlich erweiterte Variante eines NSLU2 (Slug).


Grumpy 02/10/2009 15:36
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-0+

Ihr seht die Sache völlig falsch.
Die Anwendung die hier angegeben ist ist zwar wirklich für den Po(go ;),
der PogoPlug ist aber ein SheevaPlug-Derivat von Marvell.

Das kleine Teil hat 1,2 Ghz unter der Haube.
512MB RAM und immerhin 512MB Flash.
Das, zusammen mit dem Gigabit-LanPort,in der Größe und dem Stromverbrauch ist schon nicht schlecht.

Zudem lässt sich ohne große Mühe Linux installieren. Debian, Ubuntu oder andere. Damit sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Man hat einen kompletten PC (nur halt ohne Grafikkarte) für einen minimalen Preis, minimaler Stromaufnahme und richtig guter Performance (vergleichsweise).

Im Grunde ist der Plug eine deutlich erweiterte Variante eines NSLU2 (Slug).

b_s 02/10/2009 17:12
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-1+

So doof find ich die Idee nicht, wie die Vorredner behaupten. Man hat kein unnötigen Schnickschnack dran wie bei einem Modem. Dürfte dementsprechend weniger Strom aus der Dose ziehen und ist eine super Sache, um nicht-Netzwerkfähige Platten im Netz verfügbar zu machen. Eine Sache hat der Artikel jedoch vergessen: Man braucht DynDNS, da die wenigsten ihre IP wissen, vor allem aber, weil sie meistens alle 24h ändert und die Routing Optionen im Modem/Router auf die Platte einzustellen bedarf es auch für den ein oder anderen einen Blick in das Handbuch des heimischen Gerätes.

aarfy 02/10/2009 19:02
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-0+

nett.. über den USB Port kann man beliebeige Peripherie erweitern .. -besser als ne Siemens Steuerung für bestimmte Anwendungsgebiete.. und kostet einen Bruchteil - nur für das wofür es verkauft wird ist es nicht wirklich sinnvoll.

mieleman 02/10/2009 19:57
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-0+

@b_s
dann gehe mit diesem Teil mal online. :)Ohne router wird das nichts, also eine Stromersparnis sehe ich nicht, wenn mein Router alleine diese Funktion schon mitbringt. Ich muss da keinen weiteren Stromverbruacher dranhängen.

Generell aber widersoreche ich ja nur der Werbung, die suggerieren möchte, das ich mit diesem Gerät immer auf meine zu Hause vergessenen Daten zu greifen kann.
Wie ich hier schon erwähnte, funktioniert das aber auch nur dann, wenn ich es auf einen Speicher im oder an diesem Gerät vorher überspielt habe. Da ich aber auch nicht immer davon ausgehen kann, an meinem Zielort Internet zur Verfügung zu haben, könnte ich mich nie auf diese Lösung verlassen.

DHAmoKK 02/10/2009 20:04
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-1+

Moin

b_s schrieb :

(...) Eine Sache hat der Artikel jedoch vergessen: Man braucht DynDNS(...)



Nein, der Artikel ist da in sofern korrekt: Du loggst dich über die pogoplug-website ein, d.h. das Gerät meldet sich bei der Site und du gibst nur deine Email als Benutzernamen und dein Passwort ein und hast Zugriff auf deinen Pogoplug. Respektive was dahinterhängt.

aarfy 02/10/2009 20:28
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--1+

naja .. wenn wir päbstlicher als der pabst sein wolen ist das auch ein form von DynDNS - aber du hast Recht man benötigt keine weiteren Logon Daten - Weiter oben wurde aber erwähnt:
1. Wenn ich vergesse die Daten auf dem USB Stick zu speichern hab ich auch vergessen sie auf die Festplatte zu überspielen
2. Ein moderner Router bringt diese Funktionalität bereits mit (USB Festplatte anschliessen) -> somit doppelte Kosten für Strom & Hardware
und last but not least
3. Viel effizienter ist es doch seine Daten in einer Web - Cloud zu speichern wenn man sie schon immer und überall braucht.

Enay 03/10/2009 05:31
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-0+

Der Typ heisst Papst! Aber abgesehen davon, bei der schlechten Uploadrate die man üblicherweise in Deutschland hat müsste man schon sehr weit gefahren sein damit der Kasten schneller ist. Das Dingen ist so nützlich wie die Faszination da auch noch mit Linux herumfrickeln zu können.

fruechtetee 03/10/2009 18:42
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-1+

Das ist für Enduser! Die wollen nicht rumbasteln und auch kein Linux Programmieren müssen.
Das Teil kauft man sich, haut da ein USB Switch dran, dann die Festplatte an PC und daran und ab geht die Lutzi!

Denke auch das man günstigeres Basteln kann, oder sogar besseres zum gleichen Preis aber da muss ich tüddeln.
Finde es OK, ich brauch das nicht :-) Sende mir wichtige Daten immer per Email, und wenn ich sowas brauche kauf ich eine Killer K1 Lankarte die kann das alles auch, kostet zwar 150€ aber das ist ja meine Sache :-)

mnyut 04/10/2009 01:11
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-1+

Der wirkliche Vorteil von der Kiste ist tatsächlich, dass sie relativ leistungsfähig und praktisch frei programmierbar ist. Damit sollte man Werbung machen und erst in zweiter Linie mit der weltweiten Verfügbarkeit der Daten, denn das kann ja jedes NAS schon seit Jahren und auch ebenso so lange auch so preiswert.


Zum Thema, wie kommen meine Daten auf das NAS wenn ich schon vergesse die Daten auf meinen USB-Stick zu sichern?

Ganz einfach: Daten des Desktop-PC mit dem NAS synchronisieren bzw. anders rum. Ob man dazu jetzt Windows/... Bordmittel verwendet oder nur beim Abmelden mit robocopy oder sonst wie, aber es funktioniert einwandfrei und bei mir schon sei vielen Jahren.
Weiterer Vorteil: man hat sogar ein räumlich getrenntes Raid1; ersetzt natürlich wie immer kein Backup, selbst wenn man auf dem Pogoplug Subversion mir Autoversionierung (über webDAV und netdrive 4.1 auf dem client) zum laufen bringt.

Gerne habe ich auch schon die andere Variante genutzt: unterwegs keinen Speicher dabei, aber Zugriff übers Netz auf mein NAS um Daten ab zu legen.

aarfy 04/10/2009 10:52
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-1+

Naja thats it - Linux drauf - und das ist ne super Steuerung z.B. für ne Stand alone Webcam (jaja ich weiss es gibt Webcams mit LAN Port - aber hier kann man halt jede beliebeige Cam verwenden - solange sie nen USB port hat)

Im Endeffekt ists ein leistungsfähiger USB to LAN Adapter - frei programierbar obendrein. Warum die sich da auf USB Festplatten begrenzen wissen sie vermutlich selber nicht.

Ist bekannt was das Teil für ne CPU hat? ATOM vermutlich nicht - da würde es das 3-4fache kosten - wohl eher nen VIA oder nen ARM.

Denken 05/10/2009 08:18
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-0+

Sehr praktisch!

ka0t 05/10/2009 09:21
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-0+

Da wäre mir wol (was mittlerweile fast alle aktuellen Rechner haben müßten) in Verbindung mit einem dyndns und einem kleinen ftp-server, der entsprechende Freigaben bereithält, lieber.

Mich in ssh und linux ftp- clients richtig einzuarbeiten ist ne Menge Arbeit- wenn man es denn richtig machen will.

Wenn man in linux fit genug ist oder genug Zeit investieren möchte bekommt man das sicher gescheit mit dem Popoplug hin.

Meine Fritzbox hat bereits die Möglichkeit ein usb- Gerät anzuschließen und entsprechend freizugeben. Was mir dort fehlt sind ein paar Sicherheitsmechanismen z.B. gegen hammering.

Mein alter (mitlerweile inaktiver) ftp hat in seiner 4- Monatigen 12/24 Stunden- Laufzeit insgesamt ca. 20 asiatische IP- Adressen gesperrt- irgendwer hatte wohl gemeint mit einem script meinen server entern zu müssen. Mehrmals in der Sekunde wurden Standardusernamen und dazugehörige Standardkennwörter reingekloppt - wer da admin 123456 hat und keine Kickregel hat, hat man sicher nach ein paar Minütchen einen Gast ^-^

danio 08/10/2009 10:00
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-1+

Bei solchen Aussagen kräuselts mir aber:

Zitat :Will man jedoch Daten über das Internet lesen oder schreiben, wird das schnell zu einem Geduldspiel. Die Datenübertragung erreicht kaum USB-1.1-Geschwindigkeit (maximal 12MBit/s), und nimmt bei größeren Dateien entsprechend Zeit in Anspruch.


Vielleicht kommt ja demnächst noch jemand auf die Idee Bandbreiten nach dem bei CD-ROM verwendeten Index zu beschreiben. Und wenn ich bei einem Download von meinem Heimrechner eine Bandbreite von annähernd 12Mbit/s erreichen würde, dann wäre ich der König der Welt... Ich glaube das aktuelle Maximum ist 10Mbit/s Upstream bei VDSL 50 von der Post.

Anonymer Nutzer 08/10/2009 17:56
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-0+

Ich kapier das nicht - warum schliesse ich meine Festplatte nicht gleich an meinen dsl-Router an?
Wozu brauche ich dann noch den plug?


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