- Playstation 3 zum Komplett-PC umrüsten: Ubuntu Linux aufspielen
- Fernsteuerungen für Wohnzimmer-PCs
- PC fürs Auto: Envader Mobile IV im Test
- Technik unterm Weihnachtsbaum: Geschenk-Empfehlungen der Redaktion
- Lautloser HTPC im Eigenbau: Blu-ray, HD DVD und HDTV vereint
- Das Video: Solar-PC selbst gebaut
- Stromspar-PC mit Power: Lynx MP-1
- Spiele-PC für 500 Euro: Intel oder AMD?
- IDF 2007: Zusammenfassung mit Highlights
- Der Solar-PC im Dauerbetrieb: Beschreibung der Anlage
Quelle: Tom's Hardware DE – Mehr über: PowerDVD, 8, Kopierschutz
Schwerpunkte: Business, Software
1 - Soziales Netzwerk mit MoovieLive
Die Firma Cyberlink hat ihren Hauptsitz in Taiwan und ist hauptsächlich durch ihre Abspielsoftware PowerDVD bekannt. Seit dem Erscheinen der OEM-Version 7.2 gibt es wahlweise die Unterstützung von HD-DVD und Blu-Ray. Obwohl sich beim Kampf der Medien-Formate das von Sony entwickelte Blu-Ray durchgesetzt hat, bietet die derzeit aktuelle Version 7.3 Ultra Support für beide HD-Medien. Für Verwunderung sorgte der Schritt von Cyberlink, ab der Version 7.3.3319f das Abspielen von auf Festplatte kopierten Filmen - siehe Artikel PowerDVD blockt HD-Kopien - zu unterbinden. Cyberlink ist im Bereich Abspielsoftware seit Jahren unangefochtener Spitzenreiter mit über 80 Prozent Marktanteil. Mit der in Kürze zu erwartenden Version PowerDVD 8.0 sollen zusätzliche Features wie MoovieLive für Kundenbindung sorgen. Der einzige Wettbewerber auf diesem Gebiet ist Arcsoft mit seinem TotalMedia Theatre, welches ebenfalls Blu-Ray- und HD-DVD-Support bietet. Die von Corel aufgekaufte Firma Intervideo, noch vor einigen Jahren ein vergleichbarer Mitbewerber von Cyberlink, bietet aktuell nur für Japan den Software-Player WinDVD zum Abspielen von beiden HD-Medien an.
Ansonsten ist PowerDVD die einzige Abspielsoftware am Markt, die volle Unterstützung von Grafikchips (ATI, Nvidia und Intel) bietet, so dass eine relativ ruckelfreie Wiedergabe von HD-Filmen auch im Zusammenspiel mit schwächeren Prozessoren (AMD, Intel) möglich ist.
Wir trafen uns mit Louis Chen, Senior Product Marketing Manager von Cyberlink und sprachen über das Thema Abspielsoftware PowerDVD und die neuen HD-Medien.
Tom’s Hardware: Herr Chen, im Vorfeld der CeBIT gab es bereits Ankündigungen zur neuen Abspielsoftware von Cyberlink - PowerDVD in der Version 8. Wann wird das Produkt am Markt erscheinen?
Chen: Die Software wird ab 1. April 2008 verfügbar sein. Wir bieten das Produkt als erstes über unsere Website zum Download an. Damit werden auch weitere Features wie ein Austausch von selbst produzierten Filmen möglich sein.
Tom’s Hardware: Seit der Version 7.3 wird das Abspielen von HD-Videos per Festplatte - wie beispielsweise m2ts-Dateien (H.264) unterbunden. Ist das bei der neuen Version 8 auch der Fall?
Chen: Sie sprechen das Thema Urheberrechtsschutz und demzufolge den Kopierschutz BD Plus an. Hier geht es eindeutig um Lizenzvereinbarungen die wir einhalten müssen. Anderenfalls begehen wir eine Verletzung dieses Urheberrechts. Für uns zählt ein gutes Image und das ist letztendlich entscheidend, wenn man im Bundle-Business erfolgreich sein will.
Tom’s Hardware: Einige Anwender berichten von sporadisch auftretenden Aussetzern im Zusammenspiel mit der Version PowerDVD 7.3. Die Rede ist von Videomaterial, welches über das Fernsehen aufgenommen wurde. Auch wir konnten das bei aufgenommenen Testsequenzen beobachten. Gibt es hierfür ein Lösung?
Chen: Das müssten wir in jedem Fall prüfen - dazu brauchen wir den von ihnen beschriebenen Videostream. Dann könnten wir Hinweise für die Ursache erhalten.
Tom’s Hardware: Was tun sie, um sich vom Wettbewerb zu unterscheiden und die Leute bei der Stange zu halten?
Chen: Wir können mit unserer Position im Markt zufrieden sein. Neue Funktionen bei PowerDVD 8 wie MoovieLive sollen die verschiedensten Anwendergruppen zusammen bringen. Wir setzen damit auf soziale Netzwerke, wie man sie auch in anderen Bereichen schon kennt. Weiterhin bietet PowerDVD eine interaktive Navigation an. Nicht zu vergessen die Unterstützung von True HD Audio.
- Seite vor Kopierschutz wie gehabt

Für gute Software gebe ich auch gerne gutes Geld aus. In diesem Falle und nach einem Test der Trial ist Eines ganz sicher: Herr Chen kann seine Gängelungssoftware auch in der Version 8 behalten.
Diese ganze HD-Geschichte überzeugt mich absolut nicht. Mit meinem miesen closed source nVIDIA-Linux-Treiber und einer 7600GT kann ich nicht einmal unverschlüsselte HD-Spiele-Trailer in 1280 x 720 Pixeln (h.264) ansehen, geschweige denn verschlüsselten Full-HD-Inhalt. Mit dem open source ATI-Treiber könnte man immerhin eine Beschleunigung ohne HDCP-Unterstützung implementieren und dann bekommt nVIDIA auch bei vielen sein verdientes Fett weg.
Wenn die DVD ausstirbt, bin ich vom Kaufvideomarkt ausgeschlossen und werde dies auch ohne Probleme durchhalten, da mir sicher nichts fehlt, nur weil die Filmbranche ohne mein Geld auskommen muss. Meine Microsoft- und Flashplayer-freie Zone besteht schon seit Jahren und ich habe bereits Übung darin, mich ungeliebter Dinge einfach zu entledigen.
was ist eigentlich mit vlc? spielt das keine HD Inhalte ab, oder wieso benutzt noch irgendwer freiwillig PowerDVD?
VLC spielt zwar HD-Dateien ab, leider aber keine Blu-Ray Strukturen. So ist ein gemuxter HD-Output (Film incl. Ton z.B. als Mpeg2-Datei) aus einer Schnittsoftware keinerlei Problem, eine Blu-Ray Ordnerstruktur eines geauthorten Films mit Menü und Kapiteln (BDMV-Struktur) kann aktuell nur mit Nero ShowTime von Festplatte getestet werden. Was absolut einwandfrei funktioniert. Nur das Deinterlacing von ShowTime funktioniert für 1080i Material (also genau das Material, das von fast allen HDV-Kameras geliefert wird) bestenfalls unbefriedigend. Beim O-Film spielt das keine Rolle, da diese in 1080 Progressiv 24 fps aufgenommen sind. Der Test von Festplatte ist deshalb wichtig, da das Authoren von HD-Inhalten (also das Versehen eines selbst erstellten Films mit Menü und Kapitelstrukturen) aktuell eine recht komplexe Angelegenheit ist. Mögliche Fehler werden erst so sichtbar. Und bevor nicht alles einwandfrei funktioniert, brennt man das nicht gerne auf einen Datenträger, der (noch) min. 10 € kostet. Darüber hinaus verschlingt ein Blu-Ray Brennvorgang selbst mit aktuellen BD-Brennern bei aktiviertem Defekt-Management ca. 40 min. Zeit die nur mit Warten auf das Ergebnis verloren geht. Verwendet man eine wieder beschreibbare BD-RE, so verlängert sich diese nochmals. Somit ist das Abspielen von Festplatte für einen (kreativen) Filmschaffenden eine Grundvoraussetzung für einen Software-Player.
Deswegen kommt jetzt auch keine neue Version mehr. BR brauch ich die nächsten 2-3 Jahre sicher nicht und bis dorthin wirds der VLC schaffen ;-)
von solch einer software lasse ich die finger ... ist ja grausam.
Ein hoch auf VLC!
Der geht immer, stürzt nicht ab und verursacht nicht 200% system auslastung.
greez
Aber da werd ich wohl bald auf der HW-Seite Abhilfe schaffen, dann is das leidige Thema endlich erledigt...
@Deathdrep
Kann ich bestätigen. Sowohl PowerDVD als auch WinDVD brauchen ewig (teils 40sec), wenn eine selbst gebrannte DVD eingelegt wird. VLC öffnet selbe DVD im selben Laufwerk am selben Computer innerhalb von 5-10sec.
Hat nicht jemand, der einen guten Heimkino-Receiver hat auch einen guten Heimkino Player rumstehen und braucht somit überhaupt kein PowerDVD?
Oftmals hapert es auch am Dateisystem - Joliet-CDs unterstützen z.B. nur Dateinamen bis 63 Zeichen. Mit meiner RockRidge-CD habe ich zwar tolle Dateinamen, die dann auch Album, Interpret, Titel und Remix enthalten, doch leider werden dann manchmal im Autoradio oder auf dem DVD-Player nur 2 von 100 Liedern gespielt, weil bei den übrigen der Rest des Dateinamens mitsamt Dateiendung (für Erkennung der Datei durch den Header sind die meisten Geräte auch schlichtweg zu blöd) gekillt wurde.
Eine Alternative bietet noch das Umkopieren auf einen USB-Stick mit FAT-Dateisystem, aber das kostet Zeit.
Ein HTPC bietet mir dagegen alle Möglichkeiten inkl. mkv-Container und Theora-Codec. Die ganze HD-Geschichte klammere ich davon mal aus.
Wenn wir Brenner oder DVD-ROM Player verkauften, dann generell ohne die Power-DVD Software, die ging immer direkt in den Müll, wenn sie dabei war. Die, die unbedingt Power-DVD haben wollten, haben wir fast immer überzeugen können, darauf zu verzichten. Allein die Codec Auswahl und rasante Geschwindigkeit der Software, sind das absolute Killerkriterium.
Richtig, ein Rec. würd das machen. Ich verwend aber den NForce2 Chipsatz mit SoundStorm zum dekodieren und leite es direkt an ein Teufel-System - da gibts keinen Rec.
Aber genau deswegen wird jetzt auch bald der Dec. von Teufel bestellt - dann passiert das in gewohnt ausgezeichneter Qualität in der HW und der VLC kümmert sich nur mehr ums Bild ;-)
Ist ja bestens, wenn sich das Upmix-Problem einfach durch Zukauf eines Decoders lösen lässt, und man nicht z.B. die alten, sündhaft teuren Llautsprecher in die Tonne treten muß. Man kann nicht immer alles wissen und manchmal erweist sich ein Schnäppchen auf Dauer als gar nicht billig.
Bezüglich wiedergabe von Blu-Ray mit WinDVD bin ich anderst informiert:
http://www.corel.com/servlet/Satel [...] 6109127456
Zitat: Unsere Produkte unterstützen alle derzeit gängigen Dateiformate und Technologien (einschließlich HD und Blu-Ray).