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Importverbot für Hacker-Receiver

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14:30 - 14/11/2008 von Marcel Binder

Angesichts dieser Entwicklung ging Premiere im Mai 2008 ein weiteres Mal den Weg zum Gericht. Ziel war es, gegen den kriminell organisierten Rechte-Diebstahl vorzugehen. Denn die Importeure dieser Billig-Receiver aus Asien nahmen wissentlich in Kauf, dass diese Geräte bereits vom Hersteller so ausgelegt waren, um das Premiere-Programm ohne Abonnement nutzen zu können.

Premiere gewann vor Gericht gegen den Receiver-Importeur Zehnder GmbH und erwirkte eine einstweilige Verfügung. Das Landgericht Hamburg untersagte dem Importeur die Herstellung, die Einfuhr, die Verbreitung, den Verkauf sowie den Absatz der „patchbaren“ Receiver zu fördern. Weiterhin wies das Gericht den Importeur an, die Herkunft, Hersteller und Lieferanten der Receiver sowie die Vertriebswege offenzulegen.

Neue Verschlüsselungssysteme

Premiere: Neue Karten - neues Glück

Premiere setzte sich jedoch nicht nur mit juristischen Mitteln zur Wehr. So kündigte man ebenfalls Anfang 2008 sowohl die Einführung einer neuen Version der Nagravision-Verschlüsselungstechnologie als auch die Einführung des Verschlüsselungssystems NDS Videoguard an, was ein Novum in der Geschichte von Premiere darstellte - vertraute man doch seit jeher auf die Fähigkeiten der Schweizer Verschlüsselungsspezialisten der Kudelski-Gruppe.

Rupert Murdoch steigt ein

Die Entscheidung, NDS Videoguard und Nagravision im Simulcrypt-Verfahren zu betreiben, dürfte nicht unerheblich durch den Einstieg des amerikanischen Unternehmens News Corporation bei Premiere beeinflusst worden sein. Unter der Führung des Medienmoguls Rupert Murdoch hatte News Corporation Anfang des Jahres 2008 für 287 Millionen Euro 14,6 Prozent der Premiere-Anteile vom Kabelnetzbetreiber Unity Media übernommen. Die News Corporation hält in Europa unter anderem Anteile des britischen Senders BSkyB sowie eine 100-prozentige Beteiligung an dem Sender SKY Italia.

Medienzar Murdoch greift nach der Macht beim Pay-TV Sender Premiere

Zwischenzeitlich avancierte Rupert Murdoch zum Premiere-Großaktionär. Der News-Corp-Konzern hält seit Mai 2008 25,01 %Prozent der Premiere-Anteile und besitzt dadurch eine Sperrminorität. Weiterhin gehört zum News-Corp-Konzern der britisch-israelische TV-Verschlüsselungsspezialist News Digital Systems (NDS), der die nun bei Premiere eingeführte NDS Videoguard-Verschlüsselungstechnologie bereitstellt.

Alte Bekannte: Murdoch und Kudelski

Das Pikante an der Situation: Erst im Mai 2008 ging in den USA ein fünf Jahre dauernder Gerichtsprozess zu Ende, der sich mit dem Vorwurf beschäftigte, ob NDS seit 1998 Smartcards des Pay-TV-Betreibers Echostar und dessen Verschlüsselungsproviders Nagrastar geknackt und die daraus gewonnenen Informationen gezielt an Hacker weitergeleitet hat. Nagrastar entstand aus einem Join-Venture aus Echostar und der Kudelski-Gruppe. Gerüchten zufolge soll auch der Hack der unter anderem bei Premiere eingesetzten Nagravision-2-Verschlüsselung (Aladin) seinen Ursprung in den USA haben.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 14/11/2008 15:32
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Anonymer Nutzer 14/11/2008 15:32
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-1+

Ich stimme dem Bericht voll und ganz zu. Ich empfinde das mit dem Zwangsreceivern so, als würd eich ein Auto kaufen und der Händler sagt, is dürfe nur an bestimmten Tankstellen tanken, damit die Garantie nicht verfällt. Erst wenn Premiere wesentlich kundenfreundlicher wird, bessere Angebote hatund die Preisgestaltung sich näher an den Kunden orientiert haben die ne Chance mehr Kunden zu bekommen.

Anonymer Nutzer 14/11/2008 15:35
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-1+

Lückenfüller?
Bzw. was ist das denn für ein Test?
Tom's Hardware > Tests > Consumer Electronics > Weiteres aus Consumer Electronics > Krise bei Premiere: Schwarzseher, Smartcards und Abos

greywolf 14/11/2008 16:03
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-1+

@goldie: Halten wir es wie in der Schule: Beim ersten Post schon keinen Plan haben und noch dazu keinen Inhalt bieten -> Sechs setzen!

greywolf

Enay 14/11/2008 16:05
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-2+

Ich finde die Sache mit den Receivern auch nervig. Aber die meisten Leute in meinem Umfeld stören sich vielmehr an den Paketpreisen bzw. der Zusammensetzung der Bundles. Niemand hat Lust, wenn er nur Krimis und Fussball gucken will auch noch für Kinder- und Musiksender zu zahlen. Jedenfalls nicht bei den Preisen. Da können die auch noch 5 Mal ihre Topmanager austauschen, Dreck bleibt Dreck.

1. Angebot in Einzelprogramme zerlegen und der Kunde darf sich sein Wunschprogramm zusammenstellen. Meinetwegen mit Rabatten.

2. Öffnung für mehr Receiver und PC. Aufnahmemöglichkeit.

3. Gibt es bei denen eigentlich Werbung?

tolstoi 14/11/2008 16:12
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-1+

Es ist immer das selbe. Anstatt ihre Kosten durch Gerichtsverfahren, Entwicklung neuer Verschlüsselungstechniken usw. in die Höhe zu treiben, sollte Premiere sich lieber überlegen, ob sie vielleicht nicht doch Geld verdienen können, in dem sie ihr "Angebot" preislich atraktiver gestalten und so durch die Quantität die Umsätze steigern. Sonst werden die Menschen immer irgendwas erfinden, egal ob Hard- oder Software. Wenn der Anreiz fehlt und wenn die Bemühungen mehr kosten, als eine legale Anschaffung, werden die Verbraucher nicht zweimal nachdenken müssen wofür sie sich entscheiden.

Anonymer Nutzer 14/11/2008 17:46
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--1+

Was ist Schwarz?

samcook 14/11/2008 19:21
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-0+

Stimmt..Was ist schwarz? bei mir funktioniert alles wie sonst auch. Kostet halt ein wenig im Monat ;)

Der Moloch 14/11/2008 20:36
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-1+

Solange die Deutschen wie die Blöden von der GEZ und den Öffentlich Rechtlichen monatlich abgezockt werden, überlegen sie es sich dreimal, ob sie sich zusätzlich noch Pay-TV anschaffen. Des Weiteren kauft sich jeder Filmfreak mit einem halbwegs vollen Portemonnaie sowieso alles auf DVD / Bluray, wegen bestechender Vorteile. O-Ton, Uncut, bessere Bildqualität.

Anonymer Nutzer 14/11/2008 22:03
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-0+

Premiere ist dicht !!! Hilft alles nixx nur nen ABO...

Werbung gibt es auch bei premiere allerdings nicht in den Sendungen sonder dazwischen ... Besonders viel eigenwerbung und die allseits beliebte Familien versicherrung, James Last & Der Wendler clips...
Aber zum thema schwarzsehen, Nagra war auch sicher gewesen bis zu dem zeitpunkt als NDS ( NDS/Videoguard das Neue system )einige hacker mit dem hacken von nagra, beta digital usw beauftragt hat.. kurze zeit später war PayTV mit nagra und co Geschichte... ich denk es wird nich lange dauern bis eine(r) es hackt bzw insider infos aus dem hause NDS durchsickern...
mfg

Anonymer Nutzer 14/11/2008 23:11
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-0+

Ich kann es nur bestätigen. Die Premierereceiver nerven, genauso die Gängelung durch Codeeingaben. Sowas sollte man bitteschön in der Verantwortung der Kunden lassen. Premiere kann und soll nicht die Aufgaben von Erziehungsberechtigten übernehmen *kopfschüttel*
Zudem kommt über diesen Billigreceiver (trotz namhaften Hersteller) bei meinem Fernseher nur noch ein bescheidenes Bild an. Momentan bezweifle ich, dass ich meinen Vertrag verlängere wenn sich nicht entscheidend etwas tut insbesondere auch im Preis.

Anonymer Nutzer 14/11/2008 23:49
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-0+

Im Gegnsatz zu den vorherigen Artikeln in Verbindung mit dem Thema Premiere, war dieser sehr gut recherchiert und inhaltlich interessant.

Auch das Fazit des Autors trifft meine Zustimmung.
Wenn der Premiere-Kunde weiterhin mit Zwangsreceivern gegängelt, wie geplant die Nagraverschlüsselung mittelfristig komplett abgeschaltet wird und sich das Programmangebot nebst Sendequalität nicht nachhaltig verbessert, geht Premiere über kurz oder lang baden.

Klar sollte den Kunden allerdings auch sein, dass Premiere nicht umsonst zu bekommen ist.

kleineMax 15/11/2008 02:56
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-0+

dvbcracker :
Premiere ist dicht !!! Hilft alles nixx nur nen ABO...



Ach ihr leichtgläubiges Volk.

Anonymer Nutzer 15/11/2008 07:31
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-0+

Genau,

seit gestern gibt es was neues. Mann muss nur ein wenig im Internet suchen.

Anonymer Nutzer 15/11/2008 10:20
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-1+

Premiere ist für reine Filmfreunde total unatraktiv,

Premiere 1 bis 4 sollte es separat geben, wer will schon zusätzlich für Filme auf Premiere Classics, Filmfest & Co. zahlen, die eh schon etliche male im Free-TV gelaufen sind.
Zudem 2x20Euro für Bundesliga & Championsleague ist ein schlechter Witz.

Die bräuchten eine komplette Neustrukturierung mit vernünftigen Preisen.
Einsteiger Paket für max 12 Euro daür dann mit einmal Werbung in der Halbzeit des Spielfilmes.
Zudem sollte man vieleicht ein Zeit-Abo für den Winter (Oktober - April) einführen, da man im Sommer eh nicht soviel TV schaut.
Jetzt wo eh fast alle Kunden einen neuen Receiver benötigen hätte man das HD Angebot besser ausbauen sollen (20 Euro für 2 HD Känale ist ebenfalls ein Witz, dafür das HD 2010 zum Standard wird)

Das man keinen Film aufnehmen kann so wie die zusätzliche Gängelung mit dem Jugend-Schutz und vorgeschriebenen Receiver ist absolut Kundenunfreundlich.

Die Zukunft ist Fernsehen wo man die Filme in HD ansehen kann wann man es will zu einem fairen Preis mit vernünftigen Receiver mit Festplatte und davon ist Premiere meilenweit entfernt.

Wie auch die Musikindustrie mit ihren CD unterschätzen sie die Möglichkeiten des Internet, aber wenn erstmal gute IPTV Angebote kommen und ihnen die Kunden wieder weglaufen ist das Geschrei wieder riesengroß.

Bin ja mal auf die nächsten Quartal Ergebnisse gespannt, weil sie ja immer behaupten die Schwarzseher (heute Schwarzärgerer) wären nur daran schuld. Sie verdienen es aber auch nicht anders.

Für das was Premiere im Monat kostet hole ich mir lieber einen anständigen HD-Receiver mit Festplatte (oder HTPC) und programmiere ihn täglich so dass ich immer was zum schauen habe.
Zusätzlich leihe ich mir lieber 4 Filme und gehe 2x mal Dienstags in 3 Euro Kino im Monat.

Sido würde sagen "F... d... Premiere!" lol


Anonymer Nutzer 15/11/2008 11:43
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-0+

Die Anleitungen zu den Recievern wurden sogar in den Baumärkten ausgelegt. Das freundliche Personal im Pr**iker spielte einem sogar die Software auf.

Anonymer Nutzer 15/11/2008 11:50
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-0+

feiner beitrag schlaumeier
also ich bin seit ca 16 jahren premiereabonnent (darf gar nicht rechnen wie viel ich schon berappt hab, wahrscheinlich schon mehr als an die telekom)
und seit ca 28 jahren benutze ich computer
-> was wie wo soll eine neue smartcard etwas ändern?

faltencreme 15/11/2008 20:56
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-1+

Premiere geht unter, egal wie die versuchen den Karren aus den Dreck zu ziehen.
Ich habe ein Premiere Abbo sei es Premiere Digital gibt (zahle 50€ monatlich), und wenn schon solche Kunden Kündigen stirbt der Verein.
1. Ich wollte bei den Preis Fernsehen ohne Werbung, auch nicht zwischen den Filmen.
2. Das Programm besteht überwiegend aus Wiederholungen.
3. Meine Dreambox wird offiziell nicht anerkannt.
Doch der tropfen der das Fass zum überlaufen brachte ist das verdammte Callcenter.
Mann wird mit anrufen terrorisiert wie es keine Drückerkolonne besser kann.
Der letzte Anruf wollte mich zum wechsel meines Abbos ZWINGEN!.
Hallo Herr sowieso es gibt jetzt viele neue Produkte von Premiere, mein Abbo gäbe es nicht und sie möchte micht jetzt auf ein neues umstellen das natürlich teurer ist, ich aber als aus Ausgleich ein halbes Jahr ein neues Produkt kostenlos sehen darf.
Wollte ich natürlich nicht da ich nie Verträge am Telefon abschliese.
Darauf wurde die Dame pampig, ich müsse umstellen.
Stelle ich nicht um werde ich Zwangsumgestellt, und darf auch die blöden Kostenlosen Sender für 6 Monate nicht sehen.
Ich wurde sauer und machte deutlich wenn sie was wolle sollte sie mir einen Vertrag zusenden.
Macht sie nicht sie werden wieder anrufen wenn meine Frau zuhause ist.
Das war vor drei Wochen.
Mein alter Vertrag läuft weiter, Ich aber werde kündigen.
Eine Firma die derart mit treuen Kunden umspringt überlebt nicht.

Anonymer Nutzer 16/11/2008 19:10
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-1+

Die raffens einfach nicht, 20000000 kunden die für alle pakete 10 euro zahlen, sind besser als 1000000 die 50 euro zahlen

xCx 17/11/2008 07:30
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-0+

Die Unterhaltungsindustrie rafft einfach nicht das eine Verschlüsselung oder ein Kopierschutz nie lange bestand haben. Würde man die Unsummen die in die Entwicklung von solch einem Mist fliesen mal in die Qualität und/oder Preissenkungen investieren würde man damit wesentlich mehr erreichen


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