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Nicht nur seitens der Kunden dürfte Premiere mit Argwohn betrachtet werden. Auch die EU-Kommission sieht den Einstieg von Murdochs News Corporation bei Premiere aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht ganz unkritisch. Denn die Einführung des aus dem News Corporation Konzern stammende Verschlüsselungssystems NDS könnte dazu führen, dass die marktbeherrschende Stellung von Premiere weiter gefestigt würde und Drittanbieter wie der Kudelski-Konzern das Nachsehen hätten. Deshalb setzte die EU-Kommission einen Überwachungstreuhänder ein.
Untersuchung durch Bundeskartellamt?
Doch nicht nur die EU-Kommission interessiert sich derzeit für die Vorgänge im Münchner Bezahlsender. Denn auch das Bundeskartellamt könnte eine Untersuchung sowohl gegen Premiere als auch gegen Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel Baden-Württemberg einleiten. Von vielen deutschen Händlern wird die von den genannten Anbietern durchgeführte Praxis bemängelt, nur zertifizierte digitale Receiver bei Ihren Kunden zuzulassen. So soll bereits Kunden der Abschluss eines Abonnements bei den Providern mit der Begründung verwehrt worden sein, dass die Verwendung von „Fremdgeräten“ nicht zulässig sei.
Zertifizierte Receiver – Nachteile für Kunden?
Kabelnetzbetreiber und Premiere rechtfertigen dieses Vorgehen damit, dass nur durch den Einsatz eines zertifizierten Receivers die Einhaltung der Jugendschutzvorschriften gewährleistet sei. Ein weiteres Argument ist der Schutz von Rechten. Denn nur durch den Einsatz von zertifizierten Receivern ließe sich die unrechtmäßige Weitergabe von Programm-Mitschnitten im Pay-TV verhindern. Durch diese Argumentation werden Kunden jedoch unter Generalverdacht gestellt.
Kunden hingegen ärgern sich beim Einsatz eines zertifizierten Receivers. So unterbinden diese Empfänger das Anfertigen von Aufnahmen des laufenden Programms am analogen Videoausgang durch den Makrovision-Schutz. Die entsprechenden Signale werden hierzu im DVB-Datenstrom mit gesendet. Auch zertifizierte Receiver mit integrierter Festplatte rücken die aufgenommenen Sendungen nicht heraus.
Nicht-zertifizierte Receiver hingegen bieten meist attraktive Funktionen. Diese Geräte sind allerding nicht offiziell zum Empfang der Programme zugelassen. Dies wiederum stelle nach Aussagen von Händlern und Herstellern von Receivern eine Einschränkung des freien Wettbewerbs dar.
Zukunft von Pay-TV in Deutschland
Auch wenn durch den Einstieg von Rupert Murdoch bei Premiere ein gewisser Umbruch stattfindet bleibt die Zukunft des Pay-TV-Senders fraglich. Mit neuen Preis- und Senderstrukturen wird versucht, neue Kunden zu gewinnen. Hier ist die neue Leitung von Premiere gefragt, mit einem ausgewogenen Preisgefüge für Nachfrage zu sorgen. Andererseits bleibt abzuwarten, wie sich das viel gescholtene Programm unter der neuen Programmchefin Nicola Bamford entwickelt.
Unterdessen stehen auch schon alternative Anbieter in den Startlöchern: Denn das Internet stellt eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz für den Fernsehempfang dar. Der Telekom-Konzern macht bereits vor, dass Fernsehen unter Verwendung eines Breitbandanschlusses funktionieren kann. Die technische Entwicklung wird auch in diesem Bereich keinen Halt machen und sich in Zukunft als echte Alternative zum herkömmlichen Fernsehempfang etablieren. Kann Kunden durch diese Technik doch die Möglichkeit gegeben werden, sich zum Beispiel durch Video-on-Demand das Fernsehprogramm selbst frei zusammenzustellen und aus vorgegebenen Sendestrukturen auszubrechen. Doch beide Konzepte haben eines Gemein: Sie können langfristig nur bestehen, wenn die Bedürfnisse des Kunden bei der Entwicklung der Angebote im Vordergrund stehen. Gängelungen der Kunden durch restriktive Receiver, eine Nicht-Zertifizierung von CI-Modulen sowie eine überhöhte Preisvorstellung seitens der Anbieter müssen der Vergangenheit angehören.
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Besitzer illegal modifizierter Digital-Receiver und Hacker-Karten sehen nun im wahrsten Sinne des Wortes scharz.

Fehler bei scharz, sollte wohl schwarz heissen
Ich stimme dem Bericht voll und ganz zu. Ich empfinde das mit dem Zwangsreceivern so, als würd eich ein Auto kaufen und der Händler sagt, is dürfe nur an bestimmten Tankstellen tanken, damit die Garantie nicht verfällt. Erst wenn Premiere wesentlich kundenfreundlicher wird, bessere Angebote hatund die Preisgestaltung sich näher an den Kunden orientiert haben die ne Chance mehr Kunden zu bekommen.
Lückenfüller?
Bzw. was ist das denn für ein Test?
Tom's Hardware > Tests > Consumer Electronics > Weiteres aus Consumer Electronics > Krise bei Premiere: Schwarzseher, Smartcards und Abos
@goldie: Halten wir es wie in der Schule: Beim ersten Post schon keinen Plan haben und noch dazu keinen Inhalt bieten -> Sechs setzen!
greywolf
Ich finde die Sache mit den Receivern auch nervig. Aber die meisten Leute in meinem Umfeld stören sich vielmehr an den Paketpreisen bzw. der Zusammensetzung der Bundles. Niemand hat Lust, wenn er nur Krimis und Fussball gucken will auch noch für Kinder- und Musiksender zu zahlen. Jedenfalls nicht bei den Preisen. Da können die auch noch 5 Mal ihre Topmanager austauschen, Dreck bleibt Dreck.
1. Angebot in Einzelprogramme zerlegen und der Kunde darf sich sein Wunschprogramm zusammenstellen. Meinetwegen mit Rabatten.
2. Öffnung für mehr Receiver und PC. Aufnahmemöglichkeit.
3. Gibt es bei denen eigentlich Werbung?
Es ist immer das selbe. Anstatt ihre Kosten durch Gerichtsverfahren, Entwicklung neuer Verschlüsselungstechniken usw. in die Höhe zu treiben, sollte Premiere sich lieber überlegen, ob sie vielleicht nicht doch Geld verdienen können, in dem sie ihr "Angebot" preislich atraktiver gestalten und so durch die Quantität die Umsätze steigern. Sonst werden die Menschen immer irgendwas erfinden, egal ob Hard- oder Software. Wenn der Anreiz fehlt und wenn die Bemühungen mehr kosten, als eine legale Anschaffung, werden die Verbraucher nicht zweimal nachdenken müssen wofür sie sich entscheiden.
Was ist Schwarz?
Stimmt..Was ist schwarz? bei mir funktioniert alles wie sonst auch. Kostet halt ein wenig im Monat
Solange die Deutschen wie die Blöden von der GEZ und den Öffentlich Rechtlichen monatlich abgezockt werden, überlegen sie es sich dreimal, ob sie sich zusätzlich noch Pay-TV anschaffen. Des Weiteren kauft sich jeder Filmfreak mit einem halbwegs vollen Portemonnaie sowieso alles auf DVD / Bluray, wegen bestechender Vorteile. O-Ton, Uncut, bessere Bildqualität.
Premiere ist dicht !!! Hilft alles nixx nur nen ABO...
Werbung gibt es auch bei premiere allerdings nicht in den Sendungen sonder dazwischen ... Besonders viel eigenwerbung und die allseits beliebte Familien versicherrung, James Last & Der Wendler clips...
Aber zum thema schwarzsehen, Nagra war auch sicher gewesen bis zu dem zeitpunkt als NDS ( NDS/Videoguard das Neue system )einige hacker mit dem hacken von nagra, beta digital usw beauftragt hat.. kurze zeit später war PayTV mit nagra und co Geschichte... ich denk es wird nich lange dauern bis eine(r) es hackt bzw insider infos aus dem hause NDS durchsickern...
mfg
Ich kann es nur bestätigen. Die Premierereceiver nerven, genauso die Gängelung durch Codeeingaben. Sowas sollte man bitteschön in der Verantwortung der Kunden lassen. Premiere kann und soll nicht die Aufgaben von Erziehungsberechtigten übernehmen *kopfschüttel*
Zudem kommt über diesen Billigreceiver (trotz namhaften Hersteller) bei meinem Fernseher nur noch ein bescheidenes Bild an. Momentan bezweifle ich, dass ich meinen Vertrag verlängere wenn sich nicht entscheidend etwas tut insbesondere auch im Preis.
Im Gegnsatz zu den vorherigen Artikeln in Verbindung mit dem Thema Premiere, war dieser sehr gut recherchiert und inhaltlich interessant.
Auch das Fazit des Autors trifft meine Zustimmung.
Wenn der Premiere-Kunde weiterhin mit Zwangsreceivern gegängelt, wie geplant die Nagraverschlüsselung mittelfristig komplett abgeschaltet wird und sich das Programmangebot nebst Sendequalität nicht nachhaltig verbessert, geht Premiere über kurz oder lang baden.
Klar sollte den Kunden allerdings auch sein, dass Premiere nicht umsonst zu bekommen ist.
Premiere ist dicht !!! Hilft alles nixx nur nen ABO...
Ach ihr leichtgläubiges Volk.
Genau,
seit gestern gibt es was neues. Mann muss nur ein wenig im Internet suchen.
Premiere ist für reine Filmfreunde total unatraktiv,
Premiere 1 bis 4 sollte es separat geben, wer will schon zusätzlich für Filme auf Premiere Classics, Filmfest & Co. zahlen, die eh schon etliche male im Free-TV gelaufen sind.
Zudem 2x20Euro für Bundesliga & Championsleague ist ein schlechter Witz.
Die bräuchten eine komplette Neustrukturierung mit vernünftigen Preisen.
Einsteiger Paket für max 12 Euro daür dann mit einmal Werbung in der Halbzeit des Spielfilmes.
Zudem sollte man vieleicht ein Zeit-Abo für den Winter (Oktober - April) einführen, da man im Sommer eh nicht soviel TV schaut.
Jetzt wo eh fast alle Kunden einen neuen Receiver benötigen hätte man das HD Angebot besser ausbauen sollen (20 Euro für 2 HD Känale ist ebenfalls ein Witz, dafür das HD 2010 zum Standard wird)
Das man keinen Film aufnehmen kann so wie die zusätzliche Gängelung mit dem Jugend-Schutz und vorgeschriebenen Receiver ist absolut Kundenunfreundlich.
Die Zukunft ist Fernsehen wo man die Filme in HD ansehen kann wann man es will zu einem fairen Preis mit vernünftigen Receiver mit Festplatte und davon ist Premiere meilenweit entfernt.
Wie auch die Musikindustrie mit ihren CD unterschätzen sie die Möglichkeiten des Internet, aber wenn erstmal gute IPTV Angebote kommen und ihnen die Kunden wieder weglaufen ist das Geschrei wieder riesengroß.
Bin ja mal auf die nächsten Quartal Ergebnisse gespannt, weil sie ja immer behaupten die Schwarzseher (heute Schwarzärgerer) wären nur daran schuld. Sie verdienen es aber auch nicht anders.
Für das was Premiere im Monat kostet hole ich mir lieber einen anständigen HD-Receiver mit Festplatte (oder HTPC) und programmiere ihn täglich so dass ich immer was zum schauen habe.
Zusätzlich leihe ich mir lieber 4 Filme und gehe 2x mal Dienstags in 3 Euro Kino im Monat.
Sido würde sagen "F... d... Premiere!" lol
Die Anleitungen zu den Recievern wurden sogar in den Baumärkten ausgelegt. Das freundliche Personal im Pr**iker spielte einem sogar die Software auf.
feiner beitrag schlaumeier
also ich bin seit ca 16 jahren premiereabonnent (darf gar nicht rechnen wie viel ich schon berappt hab, wahrscheinlich schon mehr als an die telekom)
und seit ca 28 jahren benutze ich computer
-> was wie wo soll eine neue smartcard etwas ändern?
Premiere geht unter, egal wie die versuchen den Karren aus den Dreck zu ziehen.
Ich habe ein Premiere Abbo sei es Premiere Digital gibt (zahle 50€ monatlich), und wenn schon solche Kunden Kündigen stirbt der Verein.
1. Ich wollte bei den Preis Fernsehen ohne Werbung, auch nicht zwischen den Filmen.
2. Das Programm besteht überwiegend aus Wiederholungen.
3. Meine Dreambox wird offiziell nicht anerkannt.
Doch der tropfen der das Fass zum überlaufen brachte ist das verdammte Callcenter.
Mann wird mit anrufen terrorisiert wie es keine Drückerkolonne besser kann.
Der letzte Anruf wollte mich zum wechsel meines Abbos ZWINGEN!.
Hallo Herr sowieso es gibt jetzt viele neue Produkte von Premiere, mein Abbo gäbe es nicht und sie möchte micht jetzt auf ein neues umstellen das natürlich teurer ist, ich aber als aus Ausgleich ein halbes Jahr ein neues Produkt kostenlos sehen darf.
Wollte ich natürlich nicht da ich nie Verträge am Telefon abschliese.
Darauf wurde die Dame pampig, ich müsse umstellen.
Stelle ich nicht um werde ich Zwangsumgestellt, und darf auch die blöden Kostenlosen Sender für 6 Monate nicht sehen.
Ich wurde sauer und machte deutlich wenn sie was wolle sollte sie mir einen Vertrag zusenden.
Macht sie nicht sie werden wieder anrufen wenn meine Frau zuhause ist.
Das war vor drei Wochen.
Mein alter Vertrag läuft weiter, Ich aber werde kündigen.
Eine Firma die derart mit treuen Kunden umspringt überlebt nicht.
Die raffens einfach nicht, 20000000 kunden die für alle pakete 10 euro zahlen, sind besser als 1000000 die 50 euro zahlen
Die Unterhaltungsindustrie rafft einfach nicht das eine Verschlüsselung oder ein Kopierschutz nie lange bestand haben. Würde man die Unsummen die in die Entwicklung von solch einem Mist fliesen mal in die Qualität und/oder Preissenkungen investieren würde man damit wesentlich mehr erreichen