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Blickschutz-Panel auch von LG

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13:00 - 14. Oktober 2008 von Thomas Kretschmann

Dell hat bereits eines angekündigt, und auch LG entwickelt ein Notebook-Display mit eingebautem Schutz vor unerwünschten Blicken. Der Einblickwinkel wird auf Knopfdruck verringert.

Früher musste man Klebefolien auf Notebook-Displays anbringen, um einigermaßen vor Blicken des Sitznachbarn — etwa im Flugzeug oder bei Zugfahrten — geschützt zu sein. Die umständliche Methode hat sich nun bald erledigt. Erst vor kurzem kündigte Dell als erster Anbieter einen Notebook-Sichtschutz auf Knopfdruck an (siehe »Sicherheits-Display und bunte Laptops«). Beim so genannten »Privacy Screen« — zunächst nur für das 14-Zoll-Gerät Latitude E6400 erhältlich — wird der seitliche Blickwinkel auf Wunsch durch ein zuschaltbares Pixelmuster verringert. Die Polarisation der zusätzlichen Pixelschicht soll die Display-Helligkeit kaum verringern.

Dies verspricht auch LG für sein Sicherheits-LC-Display, das nun angekündigt wurde. Bei LG hält man sich wie auch bei Dell mit exakten technischen Informationen dazu noch zurück; gut möglich ist jedoch, dass der Privatscreen nach dem selben Prinzip arbeitet. Auch hier gibt es die Zusatzfunktion zunächst nur für 14,1-Zoll-Geräte, die Zusatzkosten beziffert LG mit 50 bis 100 US-Dollar etwas niedriger als der texanische PC-Hersteller (etwa 150 Euro).

Laut LG wird der Blickwinkel von entsprechenden Notebooks von 175 auf 60 Grad reduziert. »Sie [die Entwicklung] wird den Weg für die Kommerzialisierung von Notebooks ebnen, die ein seitliches Einsehen ohne nennenswerte Helligkeitsänderung einfach per Knopfdruck verhindern«, erklärt der CTO und Vizepräsident von LG Display, In-Jae Chung. Demnach läuft die Massenfertigung der Panels derzeit an. Wann erste LG-Notebooks damit auf dem Markt sind, hat LG noch nicht verraten.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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derGhostrider 14/10/2008 16:02
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metal_alf 14/10/2008 16:48
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-2+

Naja .. ich finde das ganze hat seine Daseinsberechtigung!

KatSeiko 15/10/2008 00:42
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Sowas wär zum Nachrüsten nicht schlecht - einen Teil aufs Display, das Ganze per USB mit Strom versorgen... Das wär doch die Idee für alle, die geschäftlich unterwegs sind.
Wenn man im Flugzeug eine Präsentation fürs Meeting vorbereitet, möchte man auch nicht unbedingt, dass der Sitznachbar erfährt, in welche Unternehmen man über die nächsten Monate zu investieren plant...

BCT81 15/10/2008 02:42
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Irgendwo aber auch wieder eine schizophrene "Erfindung"... erst bemühen sich die Hersteller auch bei Notebooks einen möglichst großen Blickwinkel zu bekommen, um den Anwender gerade nicht dazu zu zwingen, dierekt auf den Monitor zu schauen und dann rüstet man sich was nach, was diesen Vorteil wieder aufhebt...
Und mal ehrlich, wenn ich mt WIRKLICH vertraulichen Daten hantiere, dann mache ich das sicher nicht in der Öffentlichkeit, wo mir jeder Hinz und Kuntz über die Schulter schauen kann (was ja nicht angeblockt werden kann ufgrund des praktisch identischen Blickwinkels).
Von daher würde ich die Nützlichkeit eher als die eines Kropfes bewerten...

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