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Mac-Klone: Psystar gibt nicht auf

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13:40 - 3. Juli 2009 von Thomas Kretschmann

Psystar will sein derzeit laufendes Insolvenzverfahren möglichst bald abschließen – und danach wieder Gas geben: Der Hersteller der Apple-Nachbauten kündigt seinen bislang schnellsten Mac-Klon an.

Psystar »Open (7)« mit Nehalem-Prozessoren

Es geht vermutlich schon bald munter weiter im Streit zwischen Apple und Psystar. Wie unter anderem AppleInsider berichtet, will der Mac-Klon-Hersteller sein laufendes Insolvenzverfahren möglichst bald beenden, um seinen Streit gegen Apple fortzusetzen.

Im Mai hatte Psystar Insolvenz nach der US-Regelung Chapter 11 beantragt (siehe »Psystar meldet Insolvenz an«). Dies soll laut Psystar nötig gewesen sein, um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Zuvor drängte Apple Psystar gerichtlich zur Herausgabe von Unterlagen, aus denen der finanzielle Status des Unternehmens hervorgeht (siehe »Psystar wehrt sich gegen Apple-Vorwürfe«).

Die Insolvenz-Anmeldung wurde als juristischer Schachzug seitens Psystar gedeutet: In solchen Fällen ruhen alle anstehenden Verfahren, weshalb gerichtlich auch keine Unterlagen angefordert werden können – wozu Psystar nach eigenen Angaben auch gar nicht fähig war (siehe »Apple beschwert sich über Mac-Kloner«). Dabei hätte Apple sicher gerne einen Blick hinter die Kulissen von Psystar geworfen; es ist nämlich nicht bekannt, wer eigentlich die Geldgeber im Hintergrund des kleinen Unternehmens sind.

Doch nun ist Psystar augenscheinlich wieder voller Tatendrang: Laut AppleInsider wolle man den »Kampf gegen Goliath« weiterführen. Nebenbei hat Psystar auch gleich einen neuen »Open Computer« im Angebot – seinen schnellsten Mac-Klon bisher: Das Modell Open(7) wird mit Quadcore-Xeon-CPUs (2,66 GHz oder 2,93 GHz) ausgestattet und hat in der Basisvariante 6 GByte DDR3-RAM, eine 1-TByte-Festplatte, einen Dual-Layer-DVD-Brenner und eine Nvidia Geforce 9500 GT an Bord. Als Betriebssystem liefert Psystar Mac OS X 10.5 mit. Der Preis des Boliden beginnt bei 1500 US-Dollar.

Quelle: AppleInsider

Kommentare zum Beitrag
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Anonymer Nutzer 03/07/2009 17:45
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-0+

Warum motzt da die EU Kartellbehörde nicht auf?
Apple muss sich sicher nicht beschweren, dass ihr Betriebssystem nicht so häufig verkauft wird wie Microsofts. Wäre es frei installierbar, hätte MS auch mehr Konkurenz.

Derfnam 04/07/2009 08:49
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-0+

US-Regelung Chapter 11 und EU-Kartellbehörde? Dämmert's?

hotpot 04/07/2009 13:25
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-3+

Gibts nicht bei Wirtschaftlern dern Spruch: Konkurrenz belebt das Geschäft? Go Psystar, so werden vermutlich auch Apple Produkte unter Druck geraten und so billiger. Und ich hab das mit der Kartellbehörde so verstanden das die einschreitet um Monopolstellungen und dem Machtmissbrauch der damit einhergeht Einhalt zu gebieten.
Was sollen die da tun? Psystar unterstützen umd das Monopol von Apple zu schwächen?

Bignon 05/07/2009 14:28
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-0+

Derfnam :
US-Regelung Chapter 11 und EU-Kartellbehörde? Dämmert's?



lol!

Wie kommt den Psystar ueberhaupt an die Lizensen fuer die OS X Systeme ran, koennte da nicht Apple ein Schloss davor schieben??

Sleepwalker 06/07/2009 12:48
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-0+

Ich finde Psystar ist im Recht. MS konnte sein OS auch nicht an Hardware binden, wieso sollte es Apple können? Wenn Psystar verliert, wäre das nur eine weitere ungleiche Behandlung zweier Konzerne.

sanctus 06/07/2009 23:31
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-0+

Nein, Psystar ist nach derzeitiger US-Rechtssprechung nicht im Recht und darum gehts. Das MS sein BS nicht an den Rechner koppeln darf, ist eine Entscheidung der EU und der Amerikaner...

suit 07/07/2009 17:26
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-0+

@Bignon - wie kommen die wohl an die "Lizenzen" ran:
Das eigentliche Betriebssystem (Darwin) steht unter der Apple Public Source License.

Runterladen und fertig:
http://www.opensource.apple.com/

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