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Apple will weiter gegen Psystar vorgehen

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13:20 - 16. Juni 2009 von Thomas Kretschmann

Seit Ende Mai ruht der Streit zwischen Apple und Psystar, weil der Hersteller der Mac-Klone Insolvenz angemeldet hatte. Das passt Apple aber überhaupt nicht. Cupertino fordert, dass das Verfahren weitergeführt wird.

Apple will unter allen Umständen eine Verurteilung von Psystar herbeiführen. Zwar haben die Hersteller der Mac-Nachbauten im Mai Insolvenz nach der US-Regelung »Chapter 11« angemeldet (siehe »Psystar meldet Insolvenz an«) und unterstehen damit einem Gläubigerschutz – laufende Verfahren werden dabei automatisch ausgesetzt.

Doch Apple geht laut Berichten diverser US-Medien davon aus, dass sich Psystar hinter seiner Bankrotterklärung nur versteckt, um nicht weiter juristisch belangt zu werden. Beim Bezirksgericht North Carolina hat Cupertino die Fortführung des Prozesses beantragt. Demnach soll das Gericht die Aussetzung des Verfahrens rückgängig machen und Psystar dazu zwingen, zu einem ehemals für November angesetzten Verhandlungstermin zu erscheinen. Vor allem befürchtet Apple, dass Psystar im Hintergrund des Insolvenzverfahrens sein Geschäft und den Verkauf seiner Mac-Klone weiter betreibt.

Seit Mitte 2008 streiten sich Apple und Psystar um die Rechtmäßigkeit der so genannten »Open Computer«, die Psystar verkauft: Dabei handelt es sich um PCs, die mit Mac OS ausgestattet werden. Für Apple ein klarer Verstoß gegen seine Markenrechte (siehe »Apple verklagt Psystar«). Psystar hingegen pocht darauf, dass Apples Bündelung von Hard- und Software das Urheberrecht »überstrapazieren« würde.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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kaan 16/06/2009 13:30
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-2+

Warum sagt die EU hier nicht das Apple ihr Betriebssystem für alle PC Hardware anbieten muss.

Microsoft wird ja auch wegen jedem Scheiß verklagt

freak_de 16/06/2009 13:59
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-4+

Was hat die "EU" in den USA zu melden? ... Deiner Meinung nach.

GreyHound 16/06/2009 14:23
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-0+

Wieso meldet die Stadt in der Sun seinen Hauptsitz hat irgendwas an und nicht das Unternehmen selbst?

wuselsurfer 16/06/2009 14:27
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-3+

Zitat :Was hat die "EU" in den USA zu melden? ... Deiner Meinung nach.

Vielleicht verkauft Apple auch in der EU Rechner?
Die Apfel-Firma verstößt weiterhin wissentlich gegen geltendes Recht und will auch weiter so vorgehen?
Geht's noch?

freak_de 16/06/2009 14:59
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--1+

Ach warum geht Apple gegen keine Firmen in der EU vor?

Bisher hat Apple nur in Amerika gerichtliche schritte eingeleitet. Gegen Europäische Firmen die das ähnlich machen noch nicht. Und natürlich sollte Apple einen hinter die Ohren bekommen... . Apple will halt damit nur bezwecken das es mit mac nicht so endet wie mit Windows - auf jede drecks kiste wirds aufgespielt und alle meckern wie langsam es ist^^.

kaan 16/06/2009 16:18
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-0+

Die nutzen ne Monopolstellung aus.
Apple OS nur für Apple Hardware, obwohl die Hardware 100% gleich ist wie bei Windows PCs, dafür zahlt man halt 600€ mehr für die gleiche Hardware.

Treiber Support von Apple ist halt schlechter wie bei Linux, es sei denn man nutzt ausschließlich Apple Hardware.

wuselsurfer 17/06/2009 11:04
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-1+

freak_de :
... . Apple will halt damit nur bezwecken das es mit mac nicht so endet wie mit Windows - auf jede drecks kiste wirds aufgespielt und alle meckern wie langsam es ist^^.



Also auf meine Windows-Dreckskiste läuft die HD 4870 für 170.- EUR schneller als die Apfelbreikarte für 315.- EUR.
Und da ist noch mehr drin.
Beim Apfelmus ist da ja Schluß.

P.S.: Der aktuell Apple besteht zu 99% aus den gleichen Teilen, wie ein Windows-PC.

mieleman 17/06/2009 12:52
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-0+

und zu einem % ??

ag3nt 17/06/2009 13:18
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-0+

freak_de :
Ach warum geht Apple gegen keine Firmen in der EU vor?Bisher hat Apple nur in Amerika gerichtliche schritte eingeleitet. Gegen Europäische Firmen die das ähnlich machen noch nicht.



Das liegt daran dass Apple in Europa sein OS nicht an die Hardware fesseln darf. Somit sind die europäischen Unternehmen, die das machen, im Recht.

suit 17/06/2009 15:21
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-0+

@mieleman - die Apple-Kisten sind idR. mit EFI ausgestattet, herkömmliche x86-Rechner mit BIOS. Weitere unterschiede gibts eigentlich nicht.

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