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Fazit: Penryn-4-Kern effizienter, schneller mit hohem Übertaktungspotenzial

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06:00 - 29/10/2007 von Die Redaktion, Daniel Schuhmann

Traditionell geht THG sparsam mit dem Gebrauch von Superlativen um. Doch unser erstes Muster des neuen Core 2 Extreme QX9650 auf Basis des Penryn-Kerns zeigt, dass Intel ganze Arbeit geleistet hat. Vor allem in punkto Energieeffizienz stehen die in Kürze erhältlichen 4-Kern-Prozessoren an der Spitze. Eine Leistungsaufnahme im Leerlauf von gerade einmal 3,78 Watt bedeuten einsame Spitze im Highend-Segment - da kann AMD selbst mit seinen Sempron-Prozessoren (nur ein einziger Kern) aus der Einstiegsklasse nicht mithalten. Die Verlustleistung ist so drastisch gesunken, dass neue Rechner auf Penryn-Basis leiser sind und mit weniger Kühlaufwand übertaktet werden können. Das Übertaktungspotenzial der 45 nm-Generation wurde diesmal von Intel – wie beim IDF versprochen – eingehalten. Das Potenzial schlägt die Vorgängergeneration des Core 2 um Längen.

Durch das Einfließen der High-K Metal Gate-Technologie in den Herstellungsprozess wurde es möglich, den schon guten Core 2 (Conroe) etwas schneller, deutlich energiesparender und noch übertaktungsfreundlicher zu machen. Die neue Prozessorgeneration bietet mit der Befehlserweiterung SSE4 bei kommenden Videoanwendungen eine Beschleunigung von mindestens 40 %. Bei gleichem Takt ist der QX9650 schneller als sein Vorgänger QX6850. Der Core 2 Prozessor auf Penryn-Basis ist nicht nur eine Verkleinerung der Strukturen, sondern vom Aufbau der Transistoren her eine komplett neue CPU.

Wie immer muss für eine Extreme Edition ein hoher Preis von fast 1000 Euro ausgegeben werden. Auf die deutlich günstigeren Modelle mit geringerem Takt muss der kaufwillige Anwender hingegen noch einige Monate warten, denn diese sind für das erste Quartal 2008 geplant.

In punkto Performance ist der Vorsprung gegenüber AMD noch einmal größer geworden: Durchschnittlich fast 50 Prozent liegen jetzt zwischen den beiden Kontrahenten - in einigen Disziplinen sind es sogar über 100 Prozent. Allerdings steht dem Intel-4-Kern ein Doppel-Prozessor von AMD gegenüber, da wir kein 4x4-System als Testbasis erhalten haben.

In punkto Preis-/Leistungsverhältnis steht AMD gegenüber Intel nach wie vor nicht schlecht da: Ein 4x4-System inklusive zwei Athlon FX-74 kostet samt Motherboard zirka 880 Euro - der schnellste Intel Quad-Core QX9650 kostet samt Hauptplatine knapp 1300 Euro. Geht es um reine Performance, das Potenzial zum Übertakten und die Energieeffizienz, dann gehen die Kaufargumente eindeutig zu Gunsten Intels.

AMD kann aktuell nichts entgegensetzen. Es wird weiterhin auf AMDs Quad-Core-Lösung – dem Phenom – gewartet, welcher im Dezember in den Markt kommen soll. Im Gegenzug hat Intel die erste Quad-Core-Generation bereits verabschiedet. Nun muss AMD fast ein technologisches Wunder vollbringen, um in einem Schritt mit Intel gleichzuziehen. Die gekappten Quad-Cores (Drei-Kern-CPUs) lassen ebenfalls auf sich warten. Prinzipiell hätte man auch die 4x4-Plattform von AMD als Vergleich heranziehen können, die ebenfalls über vier Kerne mit zwei CPU-Sockeln verfügt. Dieses System kostet lediglich 880 Euro - inklusive zwei Athlon X2 FX-74 und Motherboard. Allerdings entschieden wir uns zu guter Letzt gegen diese Plattform, um bei Ein-Sockel-Systemen für den Massenmarkt zu bleiben.

Schaut man sich die aktuelle Penryn-Core genauer an, ist theoretisch eine 8-fach-Core denkbar. Intel könnte mit den kommenden 3 MB-Varianten problemlos vier Dual-Core-Chips auf einem Prozessorträger unterbekommen. Die Verlustleistung könnte hierbei ebenfalls innerhalb der verabschiedeten Spezifikationen liegen.

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Kommentare zum Beitrag
cuto8 29/10/2007 09:09
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-0+

"In punkto Preis-/Leistungsverhältnis steht AMD gegenüber Intel nach wie vor nicht schlecht da: Ein 4x4-System inklusive zwei Athlon FX-74 kostet samt Motherboard zirka 880 Euro - der schnellste Intel Quad-Core QX9650 kostet samt Hauptplatine knapp 1300 Euro."
DAS ist mal ein wirklich bescheuerter Vergleich!

arkas 29/10/2007 09:27
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-0+

Na ja, das ist wohl ein sehr an den Haaren herbei gezogenes Argument für AMD. Aber solche Argumente überlese ich mittlerweile. Ich finde es genauso falsch zu behaupten, Intel hätte die erste Generation Quad-Core-CPUs verabschiedet - es waren zwei Dual-Core-CPUs auf einem Sockel. Allein dieser Unterschied sollte bei einem vernünftigen Konzept Unterschiede machen.

Was eventuell AMD helfen könnte ist die Tatsache, dass der Phenom TDP-Grenzen der vorhergehenden Dual-Cores einhalten konnte, was Intel nicht geschafft hat. Und da sich AMD derzeit nach allen Regeln der Kunst nach der Decke streckt, mussten sie dem Serverkunden-Bereich Vorrang einräumen.

Abadede 29/10/2007 09:42
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Die Leistung des Intel Quadcore ist beeindruckend, nur leider ist der Vergleich mit dem AMD System nicht zulässig, weil man hier technisch gesehen Äpfel mit Birnen vergleicht.

Es wäre sinniger gewesen, die Berichterstattung als solche zu liefern und dann die Intel CPU gegen einen Phenom antreten zu lassen, wenn dieser verfügbar ist. Alles andere ist im Augenblick müßig.

arkas 29/10/2007 09:50
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An dieser Stelle muss ich jetzt auch mal loswerden, warum ich bei den Redakteuren über solche "Ausrutscher" meist großzügig hinweg sehe: In Berichten wie diesen sind am Anfang immer auch die technischen Erläuterungen, die meistens absolut korrekt, kompakt und einfach zu lesen sind. Die Qualität und der Umfang der Tests sucht sowieso nach Gleichwertigem.

68Marcus69 29/10/2007 10:47
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Ich freue mich sehr über das Entwicklungstempo von Intel, wenn AMD jetzt endlich ihre Ankündigungen wahrmachen würde, könnte man dann auch endlich im mittleren CPU-Segment preislich davon profitieren, aber AMD scheint vollkommen überrannt zu werden, eigentlich schade.

Bei meinen Strategiespielen und Anwendungen ist für mich eine Quad-CPU sowieso kein Kaufargument.
Daher bin ich auch noch immer auf XP unterwegs.

Dass der Preisleistungsvergleich mit den FX-74 ohnehin hinkt, zeigt der Stromverbrauch auf längere Zeit, darüber brauch man ohnehin nicht diskutieren. Da hat AMD trotzdem verschissen.

Aber wenn der Arbeitsspeicher jetzt nicht mehr so relevant sein wird wie zuvor, wird dann DDR3 nicht völlig unnötig, zum Neuzeit-Rambus erklährt?

Abadede 29/10/2007 11:12
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Ich denke, dass DDR3 Speicher sich langfristig rentieren wird, wenn auch die Mainboards entsprechend dafür ausgelegt sind. Im Augenblick dient der Speicher aber wohl wirklich nur denen, die das Ganze aus Prestigegründen betreiben oder bis auf die letzten kleinen Prozentwerte alles auskosten wollen; dies steht aber in keiner vernünftigen Relation zum Mehrpreis.

Cris 29/10/2007 13:09
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hallo allerseits.
ist dieser neue cpu gut zum spielen geeignet ? lohnt sich das warten auf den neuen cpU ? oder lieber nen e6850 nehmen ?
danke
vielmals :)

Techniker Freak 29/10/2007 13:43
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-0+

Bisher unterstützen die wenigsten Spiele mehr als 2 CPU's, eigentlich ist es Blödsinn eine Quadcore Prozessor einzusetzen wenn man nicht grad in Geld schwimmt oder diese wirklich für Bild- und Videobearbeitung etc. braucht. Das überschüssige Geld sollte man dann lieber in eine vernüftige Grafikkarte und guten Speicher investieren.

kmueho 29/10/2007 15:31
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Interessant ist die Tabelle auf Seite 19. Dort wird die Rechenleistung des QX9650 als 100% gesetzt. Und der AMD X2 6400 ist teilweise über 100% langsamer (z.B. -113,7%). Meiner Ansicht nach würde ein Computer, der gar nicht rechnet 100% langsamer sein als der QX9650. Das heißt, der AMD-Chip rechnet rückwärts.

Es lebe die Prozentrechnung, die es gar nicht gibt, da es sich ja nur um ein Darstellungsformat handelt...

QTom 29/10/2007 21:10
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Ich hoffe mal, dass der Release der abgespeckten Versionen im Januar erscheint. Werde mir Mitte November noch den E6750 reinbauen, dann aber auf Quadcore umsteigen. Für die Zukunft wird man sicher fahren mit einem Quadcore. Beim Vergleich zu AMD ich musste schmunzeln. An den geringen Stromverbrauch wird AMD mit dem Phenorm nicht kommen, davon gehe ich mal stark aus und zum anderen darf man nicht vergessen, dass die Intel-CPUs einfach klasse in Ihrer Overlockingfähigkeit sind. Ihr habt ja gelesen, wie kühl die Intel beim Übertakten bleiben.
Für die Leute, die billig einen PC zusammenstellen wollen, wird AMD (evtl.) noch eine Alternative bleiben. Bleibt halt abzuwarten, was aus dem Phenom wird.

footas 30/10/2007 17:37
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@kmueho
Das "Problem" besteht darin, dass mehr FPS besser sind aber mehr Zeit schlechter ist, in den Benchmarks. Da aber, wie du schon richtig festgestellt hast, der Bezugspunkt immer der jeweilige Wert des Q9650 ist, muss bei den FPS Benchmarks von Intel eben ein gewisser Prozentteil abgezogen werden, um auf den schlechteren AMD Wert zu kommen, bei den zeitlichen hingegen, muss auf den Intel Wert ja was dazugerechnet werden um den schlechten AMD Wert zu bekommen. Also bei dem 3D Studio Benchmark (zeitbasiert), braucht der Intel 35 Sekunden, AMD 81 Sekunden. DA siehst du schon, dass es mehr als das doppelte ist, also auf jeden Fall über 100 Prozent, genau sind es 131,4%. in diesem Fall heißt das Minuszeichen also lediglich, das der AMD mehr Zeit braucht, was ja schlecht ist, also negativ = Minus. ;)

chrisr15 02/11/2007 13:28
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-0+

Auch ich als AMD-"Fanatiker" muss zugeben, dass der schon "mächtig Dampf unter der Haube hat".

Was man beim Übertakten immer beachten muss ist, dass die ersten Modelle miest deutlich besser gehen, als die im "Standardverkauf".

Toxino 22/11/2007 19:59
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-0+

Im Bericht wird gesagt, das der "alte" 65nm bei 4,0 Ghz nicht mal bootet...... Das ist bestimmt auf Luftkühlung bezogen, aber auch hier Unsinn. Es gibt durchaus schon 65nm Quads mit 4Ghz Lukü
Ich selbst betreibe einen Q6700 G0 @ 4050 Mhz Wakü nicht nur Primestabil, sondern sogar Boinc QMCstabil! (~5 C° wärmer als Prime und viele Primestable CPU's sind nicht QMCstable).
Ich sehe die 45nm CPU an eher an die 5 Ghz Grenze kommen, die richtige Kühlung vorausgesetzt.
Wegen dem hinkenden Vergleich AMD FX und IntelQuad kann ich mal bemerken, daß dies zwar korrekt ist. Aber kürzliche Tests zeigten, der K10 wurde sogar einmal vom alten K8L geschlagen und bei gleicher Taktfrequenz ist der Phenom dem Q6600 deutlich unterlegen! Sicher wird AMD da nachbessern, aber sind im Moment Welten davon entfernt Intel zu schlagen, geschweige denn an die Leistung heranzukommen. Ob nun echter Quad oder 2 Dualcore interessiert eigentlich Niemanden, denn es zählt, was unter dem Strich heraus kommt. Oder nicht? :-) Der Q9450 wird mein nächster Prozzi. Relativ bezahlbar ~300 Euro und maximum Overclocking Potential.

Toxino 22/11/2007 19:59
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Im Bericht wird gesagt, das der "alte" 65nm bei 4,0 Ghz nicht mal bootet...... Das ist bestimmt auf Luftkühlung bezogen, aber auch hier Unsinn. Es gibt durchaus schon 65nm Quads mit 4Ghz Lukü
Ich selbst betreibe einen Q6700 G0 @ 4050 Mhz Wakü nicht nur Primestabil, sondern sogar Boinc QMCstabil! (~5 C° wärmer als Prime und viele Primestable CPU's sind nicht QMCstable).
Ich sehe die 45nm CPU an eher an die 5 Ghz Grenze kommen, die richtige Kühlung vorausgesetzt.
Wegen dem hinkenden Vergleich AMD FX und IntelQuad kann ich mal bemerken, daß dies zwar korrekt ist. Aber kürzliche Tests zeigten, der K10 wurde sogar einmal vom alten K8L geschlagen und bei gleicher Taktfrequenz ist der Phenom dem Q6600 deutlich unterlegen! Sicher wird AMD da nachbessern, aber sind im Moment Welten davon entfernt Intel zu schlagen, geschweige denn an die Leistung heranzukommen. Ob nun echter Quad oder 2 Dualcore interessiert eigentlich Niemanden, denn es zählt, was unter dem Strich heraus kommt. Oder nicht? :-) Der Q9450 wird mein nächster Prozzi. Relativ bezahlbar ~300 Euro und maximum Overclocking Potential.

Anonymer Nutzer 15/08/2008 15:38
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Intel ist zwar ein wenig teurer als AMD...

Aber leistungsmäßig ist Intel um längen besser!

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