Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über NAS & Externes Backup
Alle NAS & Externes Backup Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Welches NAS für wen? Drei Geräte im Vergleich

07:20 - 11/04/2009 von Marcel Binder
Seite vor
Inhaltsverzeichnis

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Mit diesem Sprichwort lässt sich wohl am besten die Situation beschreiben, mit der Sie konfrontiert werden, wenn sie sich auf die Suche nach Speichergeräten machen. Wir sind Ihnen behilflich, den Überblick zu bewahren und stellen Ihnen drei NAS-Speichergeräte der Hersteller Qnap, Promise und Co-World vor.

So unterschiedlich wie die Hersteller sind auch die von uns getesteten Geräte hinsichtlich des Funktionsumfangs, der maximalen Speicherkapazität und des vom jeweiligen Hersteller angedachten Einsatzgebiets. 

Für Heimnetzwerke und Enthusiasten

Angeschaut haben wir uns die Geräte NS2300N von Promise, das TS-509Pro von Qnap sowie das ShareDisk Pro 400 des Herstellers Co-World, die jeweils für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert wurden. So ist das Promise NS2300N hinsichtlich seiner Ausstattungsmerkmale im Marktsegment für Heimanwender anzusiedeln und stellt den kleinen Bruder des für die Verwendung in kleinen Unternehmen ausgelegten NS4300N dar, dessen Details im Artikel Promise NS4300N: NAS für kleine Büros nachzulesen sind.

Das Qnap TS-509 Pro hingegen wartet mit einem Funktionsumfang auf, welcher es für einen Einsatz in einer Unternehmensumgebung sowie für Enthusiasten prädestiniert und dessen Vorgängermodell wir im Artikel NAS-Multitalent im Test: Qnap TS-409 Pro Turbo NAS näher angeschaut haben.

Ein ähnliches Bild liefert das Speichersubsystem ShareDisk Pro 400. Dieses NAS-Speichergerät setzt im Gegensatz zum NS2300N von Promise und dem TS-509 Pro von Qnap auf die eigene NDAS-Technologie und will im Unternehmensumfeld eingesetzt werden. Wie wir bereits im Artikel Rennt und rennt: Co-World ShrareDisk Gigabit Pro festgehalten haben, stellt ein per NDAS ins Netzwerk eingebundene Speichergerät die Vertreter aus dem NAS-Lager meist in den Schatten. Es bietet Anwendern allerdings nicht die Komfortfunktionen eines aktuellen NAS-Geräts wie zum Beispiel einen integrierten Musik- und Videoserver und benötigt Treiber.

Welche Ausstattungsmerkmale diese Speichergeräte noch aufweisen und welche Datentransferraten sie im Netzwerk liefern lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 16/04/2009 09:35
Ausblenden
-0+

Der Lüfter des Promise-Geräts wächst von 60mm auf der zweiten Seite auf 80mm auf Seite 8 ...

tabaluga 17/04/2009 18:36
Ausblenden
-0+

Hallo, ich habe schon seit längerem mit dem Gedanken gespielt, mir ein NAS-Gerät zuzulegen, mich letztendlich aber aus mehreren Gründen dagegen entschieden, weil ich nun die Notwendigkeit nicht mehr wirklich sehe:

Die kleinsten NAS kosten ab 150€ aufwärts und fassen in der Regel nur 2 Festplatten. Wenn man nun mehr Platz benötigt, kommt man sehr schnell in Preisregionen jenseits der 400€-Grenze und hat immer noch keine einzige Festplatte verbaut. Ausbaufähig sind diese Modell in der Regel nicht. D.h., sollte später der Bedarf nach mehr Platten sein, müsste man sich ein weiteres NAS anschaffen. Zudem ist man hinsichtlich der unterstützen Protokolle/Server relativ fix an den Vorgaben des Herstellers gebunden.

Daher habe ich mich zu folgendem entschieden:
Elitegroup-Mainboard mit Intel Atom 260 (passiv gekühlt)
1 GB DDR2-533
Preiswertes Gehäuse mit 400W-Netzteil (Platz für 6 Platten)
1 GBit-Netzwerkkarte
FreeNAS-Software
(altes CD-Laufwerk, um die Software zu installieren)

Später bei Bedarf kann dann mittels zusätzlichem Controller weitere Anschlusskapazität nachgerüstet werden. Der ganze Spaß hat ca. 145€ gekostet und liefert (laut Windows-Leistungsanzeiger) beim sequentiell kopieren Datenraten bis zu 30MB/s, was mir vollkommen ausreicht. Der Hinweis bei einem Gerät, ein NAS solle deutlich weniger Strom verbrauchen als ein PC, kann man bei den Anschaffungskosten noch verstehen. Die o.g. Systemeinheit verbraucht bei mir (gemessen an der Steckdose) ungefähr 45W. Legt man ein ca.-Verbrauch von 15-20W pro NAS zugrunde kann man sich ausrechnen, wie lange der PC laufen darf (insbesondere ab >2 Festplatten), damit die höheren PC-Stromkosten die deutlich höheren Anschaffungskosten des NAS annähernd erreichen. Das sind Jahre, selbst wenn der PC rund um die Uhr läuft... Und dann habe ich immer noch nicht die Flexibilität des PCs erreicht.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen

Verwandte Testberichte