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Nvidia besaß bis vor kurzem einen strategischen Vorteil. Die Umstellung der Workstation-Linie auf Chips der neuen G80-Generation vollzog der Hersteller früher als ATi. Im Rampenlicht unseres Test steht die Quadro FX 4600. Doch diese besitzt wie ATi größere und kleinere Geschwister. Am teuersten ist zwar die FX 5600, doch für den kleineren Geldbeutel stehen auch die Quadro FX 1700, FX 570 und FX 370 zur Verfügung.
Allesamt sind mit dem Shader Model 4.0 auf dem neuesten Stand der Technik: OpenGL 2.1 und DirectX-10-Tauglichkeit gehören dazu. In Sachen Speicher klingt die Nvidia Quadro FX 4600 attraktiver als die FireGL V7600, denn 768 MByte sind 256 MByte mehr als beim Pendant von ATi. Doch mehr Speicher ist kein Garant für mehr Performance wie nachfolgende Benchmark-Ergebnisse zeigen. Angebunden ist der Speicher mit einem 384-Bit-Interface.
Standard sind nun auch bei Nvidia zwei dual-link-fähige DVI-Ausgänge. Dass heißt, zwei Monitore mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln Auflösung können per Digitalsignal angeschlossen werden. Konzipiert ist die FX 4600 für Anwender im Bereich des Computer Aided Designs (CAD) und der Digital Content Creation (DCC). In punkto Leistungsbedarf kommt die Karte auf maximal 134 Watt.
Die theoretische Geometrieleistung beträgt 250 Millionen Dreiecke pro Sekunde während die Füllrate auf 12 Millarden Texel pro Sekunde kommt.




Fänd einen Vergleich mit Gamerkarten als Gegenstück ziemlich cool, z.B. 8800 Ultra und Spasses halber vllt. noch nen Vergleich in Games mit den Quadros/FireGL
Ich glaube nicht, dass man das so einfach vergleichen kann. Die Mainstream Karten sind im bereich OpenGL gebremst, dreimal darfst du raten, warum
, und ob die CAD Karten mit D3D und vor allem Spielen laufen, weiß ich nicht.
@DHAmoKK:
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich habe diese Art von Vergleichen früher versucht und letztlich aufgegeben. Sie bringen nichts, weil es immer zu der gleichen Aussage führt: Workstation-Grafikkarten sind bei Workstation-Applikationen schneller, Gamer-Karten sind bei Spielen schneller.
ATi und Nvidia sind schlau genug, um sich nicht ihr eigenes Geschäftskonzept zu zerstören. Deshalb wird per Treiber die Performance gesteuert. Ansonsten ließen sich die Workstation-Grafikkarten nicht so teuer, aber mit besserem Service verkaufen.
Gruß Uwe Scheffel, Tom's Hardware
Angeblich existieren modifizierte Quadro Treiber die man auf Mainstreamkarten betreiben kann. In wie weit diese jedoch die Performance beinflussen oder ggf. sogar verschlimmbessern ist unklar.
Leute, die ihre GeForce zur Quadro bzw. ihre Radeon zur FireGL umrüsten gibt es zwar, aber für einen auftragsorientierten Konstrukteur rentiert sich diese Frickelei nicht. Den Preisvorteil, den man durch Umrüsten gewinnen würde, holt man in der Regel viel schneller mit Konstruktionsarbeit herein.
Trotzdem wäre ein Vergleich mit Gaming-Karten sehr interessant, um mal einordnen zu können, was eine Quadro/FireGL so bringt. Vorallem seit zB. 3dsmax für DirectX optimiert wird - der Unterschied ist hier wohl nicht mehr so gewaltig wie bei openGL.
btw. ein 3dsmax Benchmark im Gaming-Kartentest wäre auch nicht zu verachten - gab's glaub ich früher auch mal...
Warum soll man Äpfel mit Birnen vergleichen?

"Vergleich mir mal bitte diesen Baukran mit dem Sportboot, damit ich den mal leistungsmäßig einordnen kann in meinen Fuhrpark aus yachten."
Oder werden hier auch Server mit zwei Xeon Quads und schlag mich tot mit Spielen geprügelt?
Was hilft Dir das Ergebnis, das bei einem solchen Vergleich kommen soll? Dass Du dann sagst: "Geil, das Geld für eine Quadro kann ich mir sparen." Keiner ist so bescheuert, für Gamingleistung über 1k hinzulegen
Schönen Abend
Ich fände es dennoch interessant mal ein System mit Workstationkarte gegen ein system mit Gamerkarte antreten zu lassen. Und zwar jeweils auf Gleichem Einkaufspreisniveau.
also wahrscheinlich 2 oder gar 4 Gamerkarten im SLI gegen eine Workstationkarte.
Erwarten könnte man einen OpenGL Vorteil bei der Workstationkarte (zumindest bei Anwendungen deren Profil im Treiber hinterlegt ist) aber wie siehts aus bei directx Anwendungen (nicht spiele sondern Profianwendungen)? Wie siehts aus bei openGL anwendungen, die kein Profil im Treiber haben (z.B.: selbstgeschriebene Software).
Gerade für den Einkäufer wäre das doch eine interessante Gegenüberstellung.
Hallo,
was mich in diesem Artikel etwas irritiert ist die Gleichstellung der FX370 mit der FX3500. Will man nVidia's SPECviewperf® Werten glauben liegen ja Welten zwischen den beiden Karten.
Grüße
Michael
Also ich würde mir eine Workstation, mit der ich Geld verdienen muss, nicht mit einem Grafikkartentreiber versauen, der einmal im Monat einen Update bekommt und nie wirklich ausgereift ist.
Allein deswegen macht der Vergleich von Gamer- und Profikarten keinen Sinn. Was habe ich davon, wenn ich bei der Grafikkarte 500 Euro spare und mir dafür der Rechner immer wieder wegen einem mülligen Treiber abraucht.
Und was man vielleicht auf den ersten Blick mit 2 Grafikkarten im SLI- oder Crossfire-Verbund gegenüber einer Quadro oder FireGL spart, wird man am erhöhten Stromverbrauch und an der verminderten Zuverlässigkeit um ein vielfaches wieder draufzahlen.
Einkäufern sollte man in bestimmten Bereichen besser keine Wahl lassen.
@Michael11:
Sehr aufmerksam! Ist ein Fehler meinerseits gewesen. Aus Auslaufmodell für den Entry-Level meine ich natürlich den FX 1500 (und nicht den FX 3500). Ist jetzt geändert.
Unterschied Gamerkarten <-> CAD-Karten
....
1. CAD Karten bleiben über Jahre Imagekompatibel
2. Die Treiber sind für bestimmte Anwendungen zertifiziert
Hier gehts auch darum über mehrere Jahre eine
stabile Plattform zu haben....
Meist 3 Jahre
Noch ein kleiner Hinweis:
Wenn man schon CAD-Karten testet, dann bitte auch auf entsprechenden Systemen.
Also minimal C2D 3GHz oder auf XEON bzw. Opteron Basis mit XP 32(mit u. ohne 3GB-Tweak) und XP64.
4GB Ram....etc.
Für den wildcat bzw. catia-Bench dürften die getesteten Karten etwas überdimensioniert sein.
Da reicht zum Arbeiten, auch mit großen Modellen in den meisten Fällen schon eine FX570....
Gruß
ZWV
Maya 6.5 ist ja nicht gerade die neueste Version von Maya. Kann es sein, dass Maya 2008 die neue nVidia besser nützt? Im Zusammenahng mit Maya stellt sich auch die Frage nach Gelato, das es meines Wissens für ATI nicht gibt. Oder gibt es da etwas Ähnliches?
LG,
Ralph
http://www.spec.org/benchmarks.html
Leider gibt es momentan nur für Maya 6.5 einen offiziellen Benchmark. Alles weitere ist Spekulation.
Danke, Uwe, für die rasche Antwort. Bin eben bei den Kaufvorbereitungen für einen neuen Rechner mit Schwerpunktanwendung Maya, und da ist die Frage nach der Performance mit Maya 2008 natürlich wichtig. Während die Testergebnisse für die ATI sprechen, ist ein wichtiges Argument für nVidia das mehr oder weniger mitgelieferte Gelato-Render-Plugin, das im Zusammenhang mit Maya angeblich Gewaltiges aus der Quadro zaubert ... vielleicht fällt Dir was ein, wie sich dieser Unterschied quantifizieren lässt ...
Hallo.
Etwas spät aber: Kann man eine Aussage zur Geräuschentwicklung, unter Vollast, machen?
Gruß
Achi