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Workstation-Shootout: ATi FireGL V7600 gegen Nvidia Quadro FX 4600

13:10 - 25/10/2007 von Uwe Scheffel

Im Workstation-Markt für Grafikkarten ging es bislang immer etwas ruhiger zu - dachte man. Zwar gilt nach wie vor die Regel, dass die neuen Profikarten erst mehrere Monate nach dem Launch der Mainstream/Gaming-Produkte vorgestellt werden, aber diesmal schaltet ATi einen Gang höher. So wirft der rote Kanadier gleich fünf neue Produkte mit Chips der R600-Serie auf den Markt und erreicht damit ein Gleichgewicht nach Zahlen. Nvidias G80-Pendant wird derzeit auch auf fünf Boards verbaut wie folgende Übersicht zeigt.

Produkte mit Shader-Model-4.0-Chips
ATi basierend auf R600-SerieNvidia basierend auf G80-Serie
FireGL V8650 (R600)
FireGL V8600 (R600)
FireGL V7600 (R600)
FireGL V5600 (RV630)
FireGL V3600 (RV630)
Quadro FX 5600 (G80)
Quadro FX 4600 (G80)
Quadro FX 1700 (G84)
Quadro FX 570 (G84)
Quadro FX 370 (G84)

In diesem Test untersuchen wir die ATi FireGL V7600 (1000 $ ohne Steuer) und die Nvidia Quadro FX 4600 (1650 € inkl. MwSt.). Bei den Leistungsmessungen bietet Tom’s Hardware auch Vergleichswerte zu den Vorjahresmodellen FireGL V7300 (R520) und Quadro FX 4500 (G70).

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Kommentare zum Beitrag
f1delity 25/10/2007 15:23
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Fänd einen Vergleich mit Gamerkarten als Gegenstück ziemlich cool, z.B. 8800 Ultra und Spasses halber vllt. noch nen Vergleich in Games mit den Quadros/FireGL ;)

DHAmoKK 25/10/2007 15:52
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Ich glaube nicht, dass man das so einfach vergleichen kann. Die Mainstream Karten sind im bereich OpenGL gebremst, dreimal darfst du raten, warum ;) , und ob die CAD Karten mit D3D und vor allem Spielen laufen, weiß ich nicht.

Uwe 25/10/2007 16:46
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-0+

@DHAmoKK:
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich habe diese Art von Vergleichen früher versucht und letztlich aufgegeben. Sie bringen nichts, weil es immer zu der gleichen Aussage führt: Workstation-Grafikkarten sind bei Workstation-Applikationen schneller, Gamer-Karten sind bei Spielen schneller.
ATi und Nvidia sind schlau genug, um sich nicht ihr eigenes Geschäftskonzept zu zerstören. Deshalb wird per Treiber die Performance gesteuert. Ansonsten ließen sich die Workstation-Grafikkarten nicht so teuer, aber mit besserem Service verkaufen.

Gruß Uwe Scheffel, Tom's Hardware

layer8error 25/10/2007 17:59
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Angeblich existieren modifizierte Quadro Treiber die man auf Mainstreamkarten betreiben kann. In wie weit diese jedoch die Performance beinflussen oder ggf. sogar verschlimmbessern ist unklar.

Uwe 25/10/2007 18:10
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Leute, die ihre GeForce zur Quadro bzw. ihre Radeon zur FireGL umrüsten gibt es zwar, aber für einen auftragsorientierten Konstrukteur rentiert sich diese Frickelei nicht. Den Preisvorteil, den man durch Umrüsten gewinnen würde, holt man in der Regel viel schneller mit Konstruktionsarbeit herein.

numerobis 26/10/2007 00:24
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Trotzdem wäre ein Vergleich mit Gaming-Karten sehr interessant, um mal einordnen zu können, was eine Quadro/FireGL so bringt. Vorallem seit zB. 3dsmax für DirectX optimiert wird - der Unterschied ist hier wohl nicht mehr so gewaltig wie bei openGL.

btw. ein 3dsmax Benchmark im Gaming-Kartentest wäre auch nicht zu verachten - gab's glaub ich früher auch mal...

chimera 26/10/2007 00:48
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Warum soll man Äpfel mit Birnen vergleichen?

"Vergleich mir mal bitte diesen Baukran mit dem Sportboot, damit ich den mal leistungsmäßig einordnen kann in meinen Fuhrpark aus yachten."

Oder werden hier auch Server mit zwei Xeon Quads und schlag mich tot mit Spielen geprügelt?

Was hilft Dir das Ergebnis, das bei einem solchen Vergleich kommen soll? Dass Du dann sagst: "Geil, das Geld für eine Quadro kann ich mir sparen." Keiner ist so bescheuert, für Gamingleistung über 1k hinzulegen :/

Schönen Abend

cptblaubaer 26/10/2007 08:45
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Ich fände es dennoch interessant mal ein System mit Workstationkarte gegen ein system mit Gamerkarte antreten zu lassen. Und zwar jeweils auf Gleichem Einkaufspreisniveau.
also wahrscheinlich 2 oder gar 4 Gamerkarten im SLI gegen eine Workstationkarte.
Erwarten könnte man einen OpenGL Vorteil bei der Workstationkarte (zumindest bei Anwendungen deren Profil im Treiber hinterlegt ist) aber wie siehts aus bei directx Anwendungen (nicht spiele sondern Profianwendungen)? Wie siehts aus bei openGL anwendungen, die kein Profil im Treiber haben (z.B.: selbstgeschriebene Software).
Gerade für den Einkäufer wäre das doch eine interessante Gegenüberstellung.

Michael11 26/10/2007 08:51
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Hallo,

was mich in diesem Artikel etwas irritiert ist die Gleichstellung der FX370 mit der FX3500. Will man nVidia's SPECviewperf® Werten glauben liegen ja Welten zwischen den beiden Karten.

Grüße
Michael

sumpfig 26/10/2007 10:44
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Also ich würde mir eine Workstation, mit der ich Geld verdienen muss, nicht mit einem Grafikkartentreiber versauen, der einmal im Monat einen Update bekommt und nie wirklich ausgereift ist.

Allein deswegen macht der Vergleich von Gamer- und Profikarten keinen Sinn. Was habe ich davon, wenn ich bei der Grafikkarte 500 Euro spare und mir dafür der Rechner immer wieder wegen einem mülligen Treiber abraucht.

Und was man vielleicht auf den ersten Blick mit 2 Grafikkarten im SLI- oder Crossfire-Verbund gegenüber einer Quadro oder FireGL spart, wird man am erhöhten Stromverbrauch und an der verminderten Zuverlässigkeit um ein vielfaches wieder draufzahlen.

Einkäufern sollte man in bestimmten Bereichen besser keine Wahl lassen.

Uwe 26/10/2007 12:14
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@Michael11:
Sehr aufmerksam! Ist ein Fehler meinerseits gewesen. Aus Auslaufmodell für den Entry-Level meine ich natürlich den FX 1500 (und nicht den FX 3500). Ist jetzt geändert.

ZWV@toms 29/10/2007 15:55
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Unterschied Gamerkarten <-> CAD-Karten

1. CAD Karten bleiben über Jahre Imagekompatibel
2. Die Treiber sind für bestimmte Anwendungen zertifiziert

Hier gehts auch darum über mehrere Jahre eine
stabile Plattform zu haben....

Meist 3 Jahre ;)....

Noch ein kleiner Hinweis:

Wenn man schon CAD-Karten testet, dann bitte auch auf entsprechenden Systemen.
Also minimal C2D 3GHz oder auf XEON bzw. Opteron Basis mit XP 32(mit u. ohne 3GB-Tweak) und XP64.
4GB Ram....etc.

Für den wildcat bzw. catia-Bench dürften die getesteten Karten etwas überdimensioniert sein.
Da reicht zum Arbeiten, auch mit großen Modellen in den meisten Fällen schon eine FX570....

Gruß
ZWV

ralphsobetz 07/11/2007 14:39
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Maya 6.5 ist ja nicht gerade die neueste Version von Maya. Kann es sein, dass Maya 2008 die neue nVidia besser nützt? Im Zusammenahng mit Maya stellt sich auch die Frage nach Gelato, das es meines Wissens für ATI nicht gibt. Oder gibt es da etwas Ähnliches?

LG,

Ralph

Uwe 07/11/2007 15:43
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http://www.spec.org/benchmarks.html
Leider gibt es momentan nur für Maya 6.5 einen offiziellen Benchmark. Alles weitere ist Spekulation.

ralphsobetz 07/11/2007 16:33
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Danke, Uwe, für die rasche Antwort. Bin eben bei den Kaufvorbereitungen für einen neuen Rechner mit Schwerpunktanwendung Maya, und da ist die Frage nach der Performance mit Maya 2008 natürlich wichtig. Während die Testergebnisse für die ATI sprechen, ist ein wichtiges Argument für nVidia das mehr oder weniger mitgelieferte Gelato-Render-Plugin, das im Zusammenhang mit Maya angeblich Gewaltiges aus der Quadro zaubert ... vielleicht fällt Dir was ein, wie sich dieser Unterschied quantifizieren lässt ...

achi 20/06/2008 17:31
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Hallo.
Etwas spät aber: Kann man eine Aussage zur Geräuschentwicklung, unter Vollast, machen?
Gruß
Achi

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