Der Markt für Speicher-Controller ist in Bewegung und bald dürfte sich auch die neue Hackordnung mit Adaptec an der Spitze wieder ändern, wenn AMCC Mitte des Jahres seine neue Produktgeneration vorstellt. Bis dahin dominiert der Series 5 8-Port Controller RAID 5805 von Adaptec eindeutig in sämtlichen I/O-Performance-Benchmarks. Nur der ARC-1680ML von Areca vermag es den Adaptec zu schlagen, wenn es um hohe I/O-Performance ohne ausstehende Befehle geht. Laut Areca ist heute sogar etwas höhere Performance möglich als zum Zeitpunkt unseres Vergleichstests.
Wir haben zum ersten Mal unser neues IOMeter-Benchmark-Muster benutzt, um die Angaben von Adaptec über bedeutend verbesserte Übertragungsleistung überprüfen zu können. Sequenzieller Durchsatz war seit Jahren eine der wenigen Schwächen von Adaptec; somit waren wir auf die Leistung der neuen Series 5-Karten gespannt. Für den neuen 5805 sehen die Ergebnisse wirklich gut aus, liefert die Karte doch einen Durchsatz von 300-500 MB/s im RAID 10 und beinahe konstante 550 MB/s in RAID 5, sowie 400-500 MB/s in RAID 6 - je unter der Verwendung von acht Seagate Savvio 10K.2 2,5” SAS-Festplatten. Allerdings bietet Areca weiterhin etwas besseren Durchsatz bei RAID 5- und RAID 6-Konfigurationen. Für RAID 10 benutzt Adaptec ganz offensichtlich Caching, um die Leistung bei tiefen Befehlsreihen zu erhöhen, da alle anderen in der Lese-Performance hiergegen alt aussehen.
Was den Funktionsumfang angeht, kommt Adaptec noch immer nicht an die Raidcore-Karten von Ciprico heran, die auf dem Fulcrum Software-Layer basieren. Da dieses hostbasierte Produkt den System-Prozessor für XOR-Berechnungen in die Pflicht nimmt, sollte es nur direkt für dedizierte Speicher-Server verwendet werden, bei denen kein anderer Zweck erfüllt werden muss. Raidcore unterstützt im Gegensatz zu Adaptec und anderen Anbietern noch kein RAID 6. Allerdings ist der Funktionsumfang bei Adaptec noch immer sehr umfassend und die Produktfamilie mit Sicherheit in der Lage, alle möglichen Storage-Anwendungen vom Einstiegsniveau bis in den höchsten Unternehmensbereich zu bewältigen.
Den RAID 5805 gibt es ab 400 Euro. Er liegt damit unter dem Preis der Hauptkonkurrenten AMCC, Areca, Atto und LSI. 12 Ports sind dann für 600 Euro aufwärts zu haben, was immer noch recht ansprechend ist. Das Gesamtpaket ist stimmig und bietet hervorragende Leistungen: Uns hat die bekannte Adaptec Storage Manager Software und auch der umfassende Software-Support gefallen; lediglich die Treiber für Mac OS X fehlen. Die Series 5-Karten von Adaptec werden dennoch bestimmt auch den Weg in SAN-Geräte, NAS-Server und weitere Storage-Server finden.
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Ob Crysis damit schneller startet ? Habenwill..........
.... dannn kaufen musst! Es gibt Händler, die haben soviele davon, dass die sogar welche verkaufen....
Nettes Gerät. Die 512MB Cache tun ihr übriges.
Jedoch sollte im Privat-/ nicht Profigebrauch das Geld eher in eine SSD fließen, oder keins vom beiden. So ein Controller ist meistens nur bei gewerblicher Nutzung interessant. Wenn beim absoluten Enthusiasten die Geldbörse sehr locker sitzt, kann auch beides angeschafft werden. Die 2000€ Marke kann bei einem RAID5 aus Controller und SSDs schon mal fallen. 
Dann würde ich lieber in eine wirklich schnelle Flash-Platte investieren...
siehe http://www.tomshardware.com/review [...] ,1926.html
Gruß
Patrick Schmid
Das ist doch Quatsch. Profis kaufen nicht beides.
Um Dein Dreirad auf 300kmh zu beschleunigen, baust Du entweder einen Porschemotor+Breitreifen drauf oder Du baust einen Propellermotor+Flügel dran. Keiner käme auf die Idee, alles auf einmal dranzubauen, um noch schneller zu werden. Das bringt nämlich überhaupt nichts.
So ist es auch hier.
Ein RAID verbessert Dir in erster Linie die Zugriffszeiten und in zweiter Linie den Datendurchsatz, mit dem Du fast das Maximum dessen erreichst, was überhaupt zwischen Speicher und Platte hin und her transferiert werden kann.
Eine SSD bietet bereits das Maximum an Geschwindigkeit: Zugriffszeiten sind fast Null und Datendurchsatz ist am Limit.
Also entweder nimmst Du normale Platten und machst die mit RAID schneller oder Du nimmst SSD. Aber beides gleichzeitig ist Mumpitz.
Nettes Gerät. Die 512MB Cache tun ihr übriges. Jedoch sollte im Privat-/ nicht Profigebrauch das Geld eher in eine SSD fließen, oder keins vom beiden. So ein Controller ist meistens nur bei gewerblicher Nutzung interessant. Wenn beim absoluten Enthusiasten die Geldbörse sehr locker sitzt, kann auch beides angeschafft werden. Die 2000? Marke kann bei einem RAID5 aus Controller und SSDs schon mal fallen.
warum schafft es th eigentlich nicht die verwendeten controller settings anzugeben!!!!?
wo ist die info zur stripe size, cache settings (von platte und controller) und auch die info zur verwendeten block size??!
diese tests sind nicht mehr als laien tests wenn mans genau nimmt!!
ich habe dies schon oft bei den raid tests direkt bei th angefragt doch es kam nie eine antwort so sehen die besten settings aus die verwende ich auch gleich. zurück!!!!
diese tests sind nicht nachvollziehbar, nicht aussagekräftig genug und bringen besitzern der karten nichtmal etwas in bezug auf: aha diese settings sind gut die stell ich bei mir auch ein.
hallo
testet doch endlich mal die neue VST 2008 von der ciprico.com, wie seit der cebit angekündigt... es gibt seit dem monat auch amd support, sb600/700er werden nun uach untersützt, bin im mailverkehr mit den herrn. wär mal interessant was man für 49? mit phenom erwarten kann im vergelich zu den hardwareraids...
Quatsch andersherum bei RAID erhöht sich den Datendurchsatz und Zugriffszeit bleibt gleich RAID mit SSD verbessert zusätzlich die Zugriffszeit. Am besten eine SSD als Systemplatte und 2 x 1TB als RAID 0
Wenn das Geld so locker sitzt kann man sich auch nen Hyperdrive4 holen, schneller gehts echt nicht, die SSD kann man ja noch im IO Bereich in die Knie zwingen.
Problem bei den Hyperdrive das es nur DDR Speicher ist, DDR2 würde mehr Kapazität bieten und wäre günstiger. Mit SATA2 oder SAS wäre auch genügend Bandbreite da, dann könnte der Spaß richtig losgehen :-D
Wer sagt, dass Raidcontroller für Privatanwender keine Rolle spielen.
Hab seit längerem schon nen RAID5 zwar nur mit nem Highpoint, aber der is für den Preis echt ned schlecht !
@thg
wurde der controller heiß?
habt ihr mal die temp gemessen, das teil ist ja nur passiv gekühlt und sollte ordendlich heizen.
in einem anderen forum wurde der controller so heiß das jemand seine wakü erweitet hat und den controller mit kühlt
für den heimgebrauch total übertrieben. da reicht ein guter onboard sata-controller und mittelklasse platten wie zb die Seagate Barracuda 7200.11 und man hat auch seine 390mb/s. diese konfig zb kostet insgesammt (board und 4 platten = 2TB speicher) auch 400€. somit wesentlich günstiger wenn man rechnet das der einzele kontroller schon um die 300€ kostet, dann noch das mb und die platten. dafür kann man sich schon nen guten mittelklasse pc fürs gamen bauen.
@gelöschtes Profil:

RAID verbessert i.d.R. NICHT die Zugriffszeiten. Dies ist nur bei einigen wenigen RAID-10 Setups der Fall, jedoch ehr die Ausnahme.
Es gibt sogar viele RAID-Controller, mit denen die Zugriffszeiten dann den Bach runtergehen.
RAID-Systeme verbessern in erster Linie die Ausfallsicherheit und in zweiter Linie die Transferraten und die maximale Kapazität.
Eine Verringerung der Zugriffszeit kommt erst bei bestimmten Verwendungen vor, also "viele gleichzeitige Zugriffe" und auch dann klappt es nur, wenn der Controller hier wirklich etwas durch gutes Umsortieren erreichen kann. Hier ist dann also der Cache mit entscheidend und so kann es allerdings durchaus sein, daß in Verwendung mit SAS Festplatten (bzw SATA mit NCQ) auch die "Wartezeiten" mit langen Befehelswarteschlangen abnimmt.
Die reine Zugriffszeit bleibt konstant. Die Zugriffe werden (mit Glück) nur so umsortiert, daß sie optimal ablaufen. Das sollte aber Aufgabe der Festplatte (wie gesagt NCQ) sein und nicht des Controllers.
SSDs am RAID-Controller wären natürlich Wahnsinn. Nicht im Negativen Sinne, sondern deswegen, da man 0,1ms Zugriffszeiten mit 600MB/s Transferraten kombinieren könnte, falls denn die Controller schnell genug sind, damit sich die Zugriffszeiten nicht merkbar verschlechtern.
Der größte Vorteil von SSDs sind nunmal die geringen Zugriffszeiten. Vielleicht bei einem extrem stark belasteten Webserver interessant... Auch in unserem Unterenehmen wurden schon vor langer Zeit in bestimmten Systemen super teure SSDs eingesetzt. Grund: Niemand wußte so recht, warum die Server immer so langsam liefen bzw Kundenanfragen mit Fehlern quittiert wurden. Nach genauerer Untersuchung wurde festgestellt, daß die Bandbreite nicht das Problem war, aber dort zehntausende winzige Anfragen eintrudelten und in Warteschlangen aufliefen Warteschlange voll + weitere Anfrage = Fehler. Die 15k SCSI-Platten kamen da nicht mit. Mit SSDs geht's.
Also ich hab einen Adaptec 5805 und einen Adaptec 4805 privat im einsatz.
Als Festplatte am 5805 hab ich 4x Fujitsu 147GB mit 15000rpm.....
Und für den 4805 hab ich 3 Sata Platten von WD mit je 500GB....
Die geschwindigkeit liegt mit HDtune bei dem SAS raid bei ca 300 MB/sec im Durchschnitt die zugriffszeit bei 5,9 msec.
Aber heiss werden tut der 5805 das ist nicht normal. Hab ihn im noch eine 40x40x10 Lüfter spendiert da er direkt über einer Geforce 8800GTX hängt die Temperatur dabei bewegt sich bei ca 80 Grad (trotz von mir angebrachtem Lüfter).....
Bei einem andren Gehäuse mit onboard Grafik und GehäuseLüfter dirkt über dem controller sinds ca 70 Grad...
Das langt zum Finger verbrennen
@Gelöschtes Profil / derGhostrider


Hab in meinem (Heim-)Rechner ein Raid5 (ARC-1220(256MB) + 4xWD500AAKS)und hab 25ms Zugriffszeit (nach SIS-Benchmark)...
Was sagt Ihr dazu? Eine eine einzelne AAKS hat ~9ms (+SATAII&NCQ)...
Kann man da noch irgenwas rausschinden...
(Muss dazu sagen, dass ich die Kiste erst seit Februar hab und vorher noch keinerlei Feindkontakt mit Controller+RAID5 hatte)
MfG, tux-job
Nachtrag:
Was kann ich eigentlich machen um die Initalisierung meines RAIDs beim Booten zu beschleunigen? (der Krempel brauch bestimmt 15Sekunden bis das BIOS den Kontroller gefunden, und dieser wiederum das RAID gestartet hat)
Der ARC sitzt auf einem GA-X48-DQ6... (siehe Sys.-Konfig.)
Danke...
@Tux-job:
Es kommt da leider auch immer auf den Benchmark an. :-/ Je nachdem, was der getestet hat, kann es realistisch sein (man muß nur die Anzahl der ausstehenden IOs zu hoch wählen).
Du könntest Dich z.B. mal mit IOmeter auseinandersetzen. Das ist nicht nur kostenlos, sondern auch bestens für RAID-Controller geeignet. Ursprünglich wurde IOmeter von Intel entwickelt, ist nun aber OpenSource.
Dort kannst Du dann eigene Testkriterien festlegen und somit auch halbwegs sinnvoll die Zugriffszeit bestimmen.
Ansonsten: Teste doch mal die Zugriffszeit mit einem der Benchmarks, die auch Tomshardware verwendet hat, damit Du einen Vergleich hast.
25ms finde ich ansonsten etwas zu viel. Aber wie ist das RAID eingerichtet? Wie hast Du die Blockgröße gewählt?
also die halbwahrheiten und das mangelnde wissen gerade der ersten einträge ist schon arm.
ansonsten kann ich mich nur acidrecords anschließen. warum auch bei diesem test wieder keine nachvollziehbaren voraussetzungen geschaffen wurden ist inzwischen klar auf der hand.
thg willl nicht das man diese " test" nachvollziehen bzw. prüfen kann.passt in das übrige bild der politik die hier oft gemacht wird