Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weiteres aus Speicher & Netzwerk
Alle Weiteres aus Speicher & Netzwerk Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

End-to-End VPN-Verbindung mit Windows Vista

Seite zurück Seite vor
13:00 - 31/03/2008 von Marcel Binder

Neben der schnellen Internetverbindung als Grundvoraussetzung für eine zügige und angenehme Geschwindigkeit bei der Datenübertragung müssen wir weitere Punkte beachten, damit eine VPN-Verbindung erfolgreich aufgebaut werden kann. Wird im heimischen Netzwerk der Internet-Zugang über einen Router getätigt, muss dieser noch so konfiguriert werden, dass eingehende Anfragen zum Aufbau eines VPNs an den Desktop-Computer weitergeleitet werden. Weiterhin muss der Router unter einem Hostnamen im Internet erreichbar sein. Dies ist notwendig, da bei jeder Einwahl die IP-Adresse vom DSL-Provider neu vergeben wird; meist auch nach Ablauf von 24 Stunden. Sind Sie nun unterwegs und der Router zuhause erhält durch eine Neueinwahl eine neue IP-Adresse, so können Sie keine Verbindung mehr Herstellen, da Sie die IP-Adresse ja nicht kennen. Abhilfe schaffen hier Dienste wie DynDNS.org oder no-ip.org durch die es möglich wird, dynamischen IP-Adressen statische Hostnamen zuzuordnen.

Viele Router haben bereits eine Auswahl an Diensten zur Aktualisierung dynamischer DNS-Einträge integriert. Die Entscheidung, bei welchem Anbieter Sie sich registrieren hängt damit von der Unterstützung durch Ihren Router ab. Stellt Ihr Desktop-Computer direkt eine Verbindung mit dem Internet her ohne dass Sie einen Router verwenden, so benötigen Sie noch ein kleines Dienstprogramm, welches bei einer Änderung ihrer öffentlichen IP-Adresse diese an den DNS-Provider meldet und die Zuordnung aktualisiert. Für gewöhnlich finden Sie diese Programme zur Aktualisierung der IP-Adresse im DNS-Server im Download-Bereich des jeweiligen DNS-Providers.

vista vpn remote access

Richten wir aber nun erst einmal unseren Desktop-Computer mit Windows Vista so ein, dass eingehende Anforderungen zum Aufbau einer VPN-Verbindung angenommen werden. Möglich ist dies mit den Versionen Windows Vista Home Basic, Home Premium, Business, Enterprise und Ultimate. Öffnen Sie das Netzwerk- und Freigabecenter über Start -> Systemsteuerung -> Netzwerk und Internet. Wählen Sie nun auf der linken Seite den Menüpunkt "Neztwerkverbindungen verwalten". Es öffnet sich ein neues Fenster. Je nach Konfiguration ihrer Windows Vista-Installation ist es nun notwendig, die Taste zu drücken, damit die Menüleiste mit den Einträgen Datei, Bearbeiten, Ansicht, Extras und Erweitert sichtbar wird. Klicken Sie nun in der Menüleiste auf "Datei" und wählen den Menüpunkt "Neue eingehende Verbindung".

vista vpn remote access

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
procarion 31/03/2008 13:28
Ausblenden
-0+

Ja, schön gemacht, aber wie bringe ich Vista bei, dass alle Anwendungen primär über meine Breitbandverbindung laufen sollen? Sobald ich eine VPN-Verbindung herstelle, fliege z.B. aus meinem Spiel und wenn ich wieder einlogge habe ich Pingzeiten wie Kalenderblätter. Surfen und downloaden scheinen auch über die VPN zu laufen.
Unter XP hatte ich das hinbekommen, erinnere mich nun aber nicht mehr, wie. Und im Vista siehts bei mir noch ganz düster aus mit Auskennen :(

booker 31/03/2008 14:12
Ausblenden
-0+

Hmmm....joa schön und gut. So nen Tunnel hatte ich mit XP auch mal erstellt um mir Musik von nem Kollegen aus nem anderen Eck von Deutschland zu ziehen. Is ganz nett, aber für den Privatanwender in der Regel relativ uninteressant.
Die paar wichtigen Daten, von wo ich immer und überall drauf zugreifen muß stell ich mir auf nen Webspace.

Mich würde interessieren, wie man 2 (oder mehr) komplette Netzwerke über nen Tunnel verbinden kann. Gibt es Router, die einen VPN Server integriert haben und solche Tunnel hosten können?

procarion 31/03/2008 14:25
Ausblenden
-0+

Nee, selbst für den Privatanwender ist das durchaus nützlich:
So kannst Du die eMails, Termine, Memps von der Arbeit (z.B. mit Tobit Software) direkt auf Deinen privaten Client verteilen. Außerdem kannst Du auf Terminalservern arbeiten, die in der Firma stehen, auf alle Dateien zugreifen, die freigegeben sind, etc. Und so ein Buch z.B. kann schonmal gern 10k Dateien haben, die dann eben mal 4GB ausmachen - und da will ich nicht immer die aktuellsten Versionen von A nach B transportieren. Besser man hat sie immer verfügbar. Ein Webspace ist ja so schwer aktuell zu halten... und ein CVS anzulegen für jedes z.B. Buch? Nee. Danke ;)

lrlr 31/03/2008 14:28
Ausblenden
-0+

auch hmmm..

> Vom Strand ins Büro
soll der bericht jetzt für (kleinst) firmen sein??
dann find ich es trotzdem unrealistisch dass die vista als server und
vpn mit nur EINER verbindung gleichzeitig einsetzen werden ...

für größer firmen sowieso undenkbar


und für private ...
wäre wohl auch ein vpn.router die bessere lösung..., dann kann man auch von unterwegs aufs nas zugreifen, auch wenn sonst kein pc läuft usw.


booker 31/03/2008 14:43
Ausblenden
-0+

Ein Buch???? Ein Buch besteht aus Papier und nicht aus bits and bytes.....alles andere is für Kulturbanausen! Das mal nur nebenbei! ;P

Wieso is nen Webspace schwer aktuell zu halten?? Meine Webspaces hängen als virtuelle Laufwerke an meinen Rechnern, somit habe ich direkt sehr komfortablen Zugriff darauf und kann diese behandeln wie normale Laufwerke. Und dieser bietet mir bessere Performance als nen VPN Tunnel über DSL mit seiner mickrigen Bandbreite.

Für alle anderen Anwendungen bietet meine Fritzbox die Möglichkeit eine Fetsplatte per USB anzuschliessen und über FTP auf diese zu zugreifen.

Also reinweg zum Daten bereithalten, gibts heutzutage viele Möglichkeiten, die wesentlich einfacher zu handhaben sind.

Aber die Möglichkeit 2 Netzwerke zu vernetzen würde mir in der Nase liegen.

Einen Router zu Router Tunnel, wo aber jeder Router zum surfen sein eigenes DSL nutzt und lediglich die rechner vernetzt!
Wenn jemand nen Schimmer hat, wie sowas geht, ohne nen seperaten Server am laufen zu halten, dann mal bitte bescheid geben!

procarion 31/03/2008 14:52
Ausblenden
-0+

Naja, wenn man Bücher herstellt und "gern" auch nach Feierabend noch ein paar Seiten setzen will, dann braucht man das Buch mit den entsprechenden offenen Satzdaten online.
Und Wenn ich im Büro bin will ich nicht auf die Performance der lokalen Datenbereitstellung verzichten, also fällt Webspace zumindest dafür aus. Von eMails, Faxen, Datenbanken, etc. mal ganz abgesehen.
Es gibt also durchaus eine Existenzberechtigung für VPN-Tunnel.
Finde sowieso, dass es eine Unsitte ist, viele Beiträge einfach bezüglich der Relevanz in Frage zu stellen, anstatt vernünftig drüber zu diskutieren. Das selbe Phenomän wie bei Wikipedia :(

booker 31/03/2008 15:07
Ausblenden
-0+

Ich stelle nicht deine Beiträge in Frage, sondern lediglich den Nutzen für Privatanwender. Wenn du von Satzdaten und Datenbanken redest, dann handelt es sich bei dir um berufliche Aspekte und keine Privaten.
Natürlich haben VPN-Tunnel ihre Existenzberechtigung....davon redet auch niemand.
Großfirmen würden ohne solchen nicht laufen.

Für privat ist einfach hirnrissig, den ganzen Tag einen Rechner am laufen zu halten nur um sporradisch irgendwelche Kleinstdaten abzurufen, wenn es dafür Webspace ebenso tut. Bzw ein NAS wesentlich wirtschaftlicher ist.

procarion 31/03/2008 15:13
Ausblenden
-0+

Ob jemand meine Beiträge in Frage stellt sei dahingestellt, ist mir atm auch egal, ich meine, es ist eine Unsitte, redaktionelle Beiträge als irrelevant abzustempeln. Steht ja auch nirgendwo geschrieben, dass THG sich nur um höchstens teilweise ambitionierte Heimanwender richtet!? Ich fand den Beitrag auch nicht berauschend, habe auch eine wichtige Info vermisst... Aber Viele Heimanwender wissen nicht, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt! Also sind diese nun auch etwas schlauer. Und vielleicht, irgendwann... Werden es einige brauchen.
Ich denk da nur mal an die Urlaubsbilder, die man zu Hause auf dem Rechner hat. Dann fährt man seine Familie in Kalabrien besuchen und kann in jedem Haushalt mal schnell auf den Rechner zugreifen und das interessanteste zeigen. Außerdem kann man direkt noch seine aktuellen Napster-Downloads auffrischen, wenn man einen Terminalserver bzw. einen VNC eingerichtet hat.

Und das alles kostet nur die Energie, eine Flatrate setze ich mal voraus, also ist es günstiger als ein Webspace. Wenn man die Daten dann nicht mehr verfügbar haben muss bzw. will, stellt man das VPN-Lauschen ab und gut ist. Ein Webspace hat fast immer Mindestlaufzeiten.

booker 31/03/2008 15:33
Ausblenden
-0+

Du fährst also nach Kalabrien in Urlaub und läßt vierzehn Tage deinen Rechner laufen???
Das is doch genau das worauf ich hinaus will.....das is doch nonsens. Die Fritz mit USB Port tuts genausogut wenn nicht sogar besser und unkomplizierter. Ich muß nicht von jedem Rechner, von welchem ich zugreifen möchte erst einen Tunnel einrichten, sondern lediglich FTP benutzen.
Und Anbieter wie Funpic bieten 2,5GB kostenlosen Webspace ohne Laufzeit und mit vollem Funktionsumfang. Und für den rest muß die Fritzbox herhalten.

procarion 31/03/2008 15:51
Ausblenden
-0+

Da hat eine VPN mehrere Vorteile:
1. Nicht nur Bilder, sondern auch Musik-Nachschub für den MP3-Player
2. Terminalserver-Möglichkeit für das Überwachen von Torrents und Napster-Downloads.
3. Sind die Bilder auf dem eigenen Rechner und nicht bei fremden Leuten

Und wer sagt denn, dass der Rechner, der per VPN erreichbar ist nur dafür läuft? Mein "Server" zu Hause läuft sowieso rund um die Uhr, "verbraucht" aber "nur" ca. 90W. Da läuft ein Bittorrent client, Napster und ein MMORPG-Verkäuferchar.

Anonymer Nutzer 31/03/2008 18:07
Ausblenden
-0+

im fazit, Zitat:

Fazit: VPN-Verbindung schnell und problemlos eingerichten.

sollte es nicht eingerichtet heißen?

booker 31/03/2008 21:00
Ausblenden
-0+

procarion schrieb :

Da hat eine VPN mehrere Vorteile:
1. Nicht nur Bilder, sondern auch Musik-Nachschub für den MP3-Player
2. Terminalserver-Möglichkeit für das Überwachen von Torrents und Napster-Downloads.
3. Sind die Bilder auf dem eigenen Rechner und nicht bei fremden Leuten

Und wer sagt denn, dass der Rechner, der per VPN erreichbar ist nur dafür läuft? Mein "Server" zu Hause läuft sowieso rund um die Uhr, "verbraucht" aber "nur" ca. 90W. Da läuft ein Bittorrent client, Napster und ein MMORPG-Verkäuferchar.




zu 1 & 2: Macht meine 80GB Platte an der Fritzbox ebenfalls und die Daten sind auf meiner Hardware und nirgendwo sonst. Verbaucht auch nicht annähernd so viel Strom.

zu2 : Meinetwegen.....aber wie oft macht man sowas, daß sich der aufwand des tunnelns lohnt???

Zumal ich niemals von nem Rechner von auswärts, den ich nicht kenne, einen VPN Tunnel zu meinem Heimrechner herstellen würde.
Also müßte ich dazu mein LapTop dabei haben, habe ich das, dann ist das ganze Gerede eh sinnlos. Denn dann hab ich wahrscheinlich eh alles auf der Platte, was ich brauche!^^

procarion schrieb :

Da läuft ein Bittorrent client, Napster und ein MMORPG-Verkäuferchar..





P.S.
Ich weiß nicht warum, aber die letzten beiden Worte stören mich grad mächtig. Ich hasse Bot-User und China Farmer!!!

thomasl 31/03/2008 23:07
Ausblenden
-0+

Für das gleichzeitige surfen über die eigene Leitung (XP)

Im Tab Netzwerk / Internetprotokoll (TCP/IP) / eigenschaften / erweitert / Standartgateway für das Remotenetzwerk verwenden -> aus

Dann kann über die lokale internetverbindung gesurft werden.

Das ist wichtig wenn die eigene internetverbindung schon über DFÜ aufgebaut ist zb. UMTS/ISDN/Analog (Es kann sein das VPN sonst garnicht geht,keine Daten kommen)

eleon216 01/04/2008 14:24
Ausblenden
-0+

Naja bei diesem Artikel stellt sich für mich wieder mal wie bei viele anderen Artikel die Frage wer tatsächlich die Zielgruppe dafür sein soll.

Also ich denke mal das es in Firmen sinnvolle VPN-Konfigurationen auf dedizierter Hardware gibt, die die Mitarbeiter (falls das von Unternehmensseite) gewünscht ist, auch nutzen können. Dafür gibt es ja genügend Lösungen (z.B. von Cisco) aber auch Opensourcelösungen wie Openvpn, Openswan, etc. und da wird sich der Konfigurationsaufwand lohnen . Der sich übrigens auch bei OpenVPN sehr in Grenzen hält (würde mich interessieren ob der Autor, OpenVPN schon mal getestet, oder eingerichtet hat, oder sich die Aussage im Artikel auf reine Vermutungen stützt, wenn er davon spricht, dass die OpenVPN-Konfiguration zu aufwendig ist?

Außerdem wird jede hablwegs seriösen Firma, die auch nur ein bisschen an die Sicherheit in ihrem Netz denkt, sicher nicht daran interessiert sein , dass die Mitarbeiter private VPN-Verbindungen wohin auch immer erstellen.

Also stellt sich die Frage warum viele Artikel immer versuchen eine Anspruch zu erheben den sie nicht erfüllen können.

Wenn eine Unternehmens-VPN-Lösung gesucht wird, soll man sich doch bitte eine Unternehmens-VPN-Lösung nehmen, oder falls die finanziellen Möglichkeiten dafür nicht ausreichen, eine nette Opensource-Lösungen implementieren.

Die im Artikel genannte Lösung zielt auf 1-Personen-Unternehmen und Privatanwender ab. Oder an Mitarbeiter größerer Unternehmen, die z.B. restriktive Sicherheitseinstellungen des Unternehmens umgehen möchten. Und selbst da wäre eine Installation z.B. auf dem Router empfehlenswerter.
Ich habe zuhause z.B. eine Openvpn-Server auf mein Router auf dem Openwrt läuft, und mein PC kann über Wakeup on LAN gestartet werden und dann darauf zugegriffen werden.

Also ich weiß es durchaus zu schätzen diese Möglichkeit zu haben, und es macht vielleicht für einige User aus die Verwendung der VPN-Möglichkeiten die Windows Vista bietet Sinn, aber hmm... sicher nicht in einem professionellen Umfeld!

hoellwerth 01/04/2008 16:54
Ausblenden
-0+

Wow ich verfolge die Diskusionen am Ende eigentlich lieber als die wirklich guten Beiträge von THG! So 0-8-15 selbsternante Fachleute müssen hier wirklich alles schlecht machen. Sogar so kleine Rechtschreibfehler. Nehmt euch doch bitte selbst an der Nase.

Dieser Beitrag sollte wohl kaum für den Business-Bereich gedacht sein oder? Wie es schon richtig erkannt wurde von einigen Leuten hier gibt es sehr wohl Vorteile für interessierte Leute. zB Zugriff auf MP3's und Fotos etc. Für angehende Fachleute sind diese "einfachen" Lösungen meiner Meinung nach sehr gut fürs Verständniss der Funktion von VPN.
Berichte von THG sind eifach geschrieben und erklärt sodass Interesse an solchen Themen geweckt wird. Wirkliche Fachleute denken dann sowieso weiter und diese kommen dann durch Eigeninitiative zur professionellen Lösung... also macht nicht von Anfang an alles schlecht nur weil ihr für euch keinen Nutzen darin seht.


Eine Net-to-Net VPN Verbindung lassen sich am Einfachsten über "bessere" VPN Router realisieren. Ich habe es in unserer Firma mit 2 IP-Cop's realisiert. Funktioniert super und die I-Net Verbindung läuft mit voller Bandbreite über das zentrale Modem, Router,... etc

Anonymer Nutzer 02/04/2008 20:42
Ausblenden
-0+

SSLExplorer (OpenSource project) wäre natürlich auch eine möglichkeit.
Oder einfach über Terminalclient arbeiten... Why not?
Sogar über RDP kann man auf seine eigenen Laufwerke/Printer... zugreifen, auch nicht schlecht.

NeoVanGoth 03/04/2008 13:52
Ausblenden
-0+

@ procarion: Ich kann leider gerade nicht nachsehen, wo genau es bei Vista ist, aber vllt hilft dir der Weg bei XP auch schon weiter (müsste bei Vista an ähnlicher Stelle sein). Auch wenn du es dort schonmal eingestellt hast, ist es so versteckt, dass du dich kaum erinnern wirst.
Eigenschaften der VPN-Verbindung -> Reiter Netzwerk -> TCP/IP auswählen -> Eigenschaften -> Button Erweitert -> [x] Standardgateway für das Remote-Netzwerk verwenden rausnehmen.

@ booker: VPNs sind eigentlich dafür gedachte, ganze Netzwerke miteinander zu verbinden. ;) Die meisten etwas teureren Router (sprich die Business-Modelle) unterstützen dazu den VPN-Standard IPSec, der allerdings recht kompliziert ist. Mit einem beliebigen Linux-Router kann man aber auch z.B. über OpenVPN recht einfach Netze miteinander verbinden.

@ lrlr: Yo da hast schon recht, die Beschreibung ist so schon SEHR basic. ;) Allerdings läufts bei den Server-Varianten von Windows sehr ähnlich ab und PPTP hat nunmal den Vorteil, dass jeder Windows-User sofort mit Bordmitteln eine Verbindung herstellen kann, ohne erstmal einen Client zu installieren.


Ansonsten:
Ich benutze selbst OpenVPN um einige Netze und PCs miteinander zu verbinden. Im Mesh-Verfahren sind mein heimisches Netzwerk und die von zwei Freunden verbunden, zudem besteht noch eine Verbindung von meinem Netz zu einem Root-Server und von meinem Arbeitsplatz-PC und Notebook aus nach Hause. So wird im Endeffekt ein kleines Intranet aufgebaut, durch das jeder Teilnehmer beliebig auf Resourcen wie freigegebene Dateien zugreifen kann und sogar Filme live von einem NAS streamen kann. Der Vorteil dabei ist, dass man auch unsichere Dienste wie SMB und FTP benutzen kann, ohne seine Firewall aufmachen zu müssen.

@ Topic:

Anonymer Nutzer 26/06/2008 10:54
Ausblenden
-0+

Hallo, das Thema ist ja nun schon bisschen älter, aber ich hoffe mir kann trotzdem jemand helfen. Es geht um die VPN Verbindung zwischen zwei XP Rechnern. Mein Bruder befindet sich zurzeit in Australien und würde gerne über die Seiten von ARD und ZDF die restlichen EM Spiele schauen. Allerdings ist dies nur möglich mit einer deutschen IP, ansonsten werden die Streams geblockt. Daher habe ich eine VPN Verbindung eingerichtet, sodass er sich in meinem Netz befindet. Das ganze funktioniert soweit auch ganz gut. Bis auf die Geschwindigkeit. Ich wohne in Hamburg und habe einen 50.000er Anschluss (Upload 5.000 kbit/s) von willy.tel. das sollte doch eig. mehr als genug sein. das video ruckelt allerdings total, höchstens alle 5 sekunden wechselt das bild. muss ich noch irgendwas einstellen damit das vernünftig läuft? kann ein virenscanner daran schuld sein, der bei mir läuft. und wenn ja dann so gravierend? wieviel arbeitsspeicher sollte der computer mindestens haben?

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen