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3 - Klein, günstig und effizient: PC Engines alix2c3
Gesucht haben wir nach einem Motherboard, welches mehrere LAN-Schnittstellen onboard zur Verfügung stellt, kleine Abmessungen besitzt, sich durch eine geringe Leistungsaufnahme auszeichnet, passiv gekühlt werden kann und sich finanziell in einem annehmbaren Rahmen bewegt. Fündig geworden sind wir bei den Motherboards der "alix" Baureihe des Herstellers PC Engines GmbH aus der Schweiz.
Die Motherboards der ALIX-Baureihe sind in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, die sich durch die Anzahl der onboard LAN-Schnittstellen und Mini-PCI-Steckplätze sowie dem verfügbaren RAM und dem Prozessor unterscheiden. Wir haben uns für das Motherboard alix2c3 entschieden, welches für etwa 120 Euro bei diversen Händlern online bestellt werden kann. Es besitzt Abmessungen von 15x15 cm und ist somit kleiner als der MiniITX-Standard mit seinen 17x17 cm.
Das alix2c3 besitzt drei LAN-Schnittstellen und einen Mini-PCI-Steckplatz. Die drei LAN-Schnittstellen erlauben es uns bei Bedarf neben dem internen Netzwerk und dem Zugang zum Internet noch eine DMZ (demilitarisierte Zone) einzurichten. Diese ist für Geräte gedacht, die aus dem Internet erreichbar sein sollen, ohne vollen Zugriff auf das interne Netzwerk zu vergeben. Der Mini-PCI-Steckplatz erlaubt uns den Einbau einer Mini-PCI WLAN-Karte, womit wir unseren Router gleich auch als Access-Point verwenden können.
Als Prozessor kommt ein AMD Geode LX800 mit 500 MHz zum Einsatz, der durch seine geringe Leistungsaufnahme von maximal 3,6 Watt (TDP) und 1,8 Watt bei 500 MHz nicht einmal durch einen Kühlkörper gekühlt werden muss - was die beste Voraussetzung für einen lautlosen Betrieb darstellt. Der Hauptspeicher mit einer Größe von 256 MB erlaubt uns genügend Spielraum für weitere Anwendungen auf dem Router, wie zum Beispiel der Betrieb eines Proxy-Servers in Verbindung mit einem URL-Filter. Weiteres Ausstattungsmerkmal sind zwei USB-Anschlüsse sowie eine serielle Schnittstelle.
Eingebaut wird das Motherboard in ein passendes Gehäuse, welches ebenfalls über einschlägige Online-Shops für nur etwa 10 Euro bestellt werden kann. Im Lieferumfang des Gehäuses sind neben den Befestigungsschrauben für das Motherboard auch vier Gummifüßchen enthalten. Die Auswahl der Gehäusefarbe beschränkt sich allerdings auf Schwarz, Rot und Silber. Sollten andere Farben gewünscht sein wirkt eine Sprühdose mit der entsprechenden Farbe aus dem Baumarkt echte Wunder. Als Stromlieferant dient ein externes Steckernetzteil mit einer Sekundärspannung von 18 Volt mit 0,8 Ampere. Dieses schlägt mit etwa 7 Euro zu Buche.
Erwägt man den Betrieb des Routers als WLAN-Access-Point, so benötigt man noch eine Mini-PCI WLAN-Karte, welche je nach Ausführung nochmals etwa 25 Euro kostet, zuzüglich entsprechender Anschlusskabel für die Stabantennen. Für zwei Antennen und dazu passende Kabel muss man nochmal etwa 15 Euro berappen. Zählt man alle Beträge zusammen ergibt sich ein Gesamtbetrag von 177 Euro. Da wir keine Festplatte verwenden wollen kommt als Speichermedium eine Compact-Flash-Karte zum Einsatz. Je nach Speicherkapazität der Karte müssen nochmals etwa 10 Euro investiert werden. Wer noch keinen Kartenleser für Compact-Flash Karten besitzt, muss sich diesen ebenfalls zulegen.
| CPU | 500 MHz AMD Geode LX 800 |
| RAM | 256 MB DDR RAM onBoard |
| LAN | 3 x 10/100 MBit/s Ethernet (VIA VT6105M) |
| Erweiterungsplätze | 1x MiniPCI |
| Externe Schnittstellen | 1x DB9 serieller Port, 2x USB 2.0 |
| Schnittstellen Massenspeicher | 1x Compact Flash, 1x mini 44-Pin IDE |
| Stromversorgung | extern über Steckernetzteil (7V - 20V) |
| Abmessungen | 152.4mm x 152.4mm |
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Nur ein Punkt stimmt nicht - die Energieeffizienz.
Im Home- und Mini-Office-Bereich werden eher Router mit eingebautem DSL-Modem eingesetzt. Ich habe einen Netgear und eine Fritzbox Fon mal am Strommeßgerät gehabt, beide lagen in dem Bereich, der auch mit diesem Bastelvorschlag erreicht wird.
Außerdem ist an diesem Router noch kein Verbindungsmöglichkeit für ein normales Telefon zwecks einfacher VoIP-Anbindung vorgesehen. Wobei sich das dank des flexiblen OS sicher nachrüsten lässt (evtl. an der seriellen Schnittstelle? Oder über USB?).
Interessant wird es nur mit der im Herbst erscheinenden neuen Fritzbox-Generation. Mehrere unabhängige Anrufbeantworter mit Speicherung und Weiterleitung als Mail, Faxempfang - Konvertierung in PDF und Weiterleitung an eine Email-Adresse (ebenfalls mehrere unabhängige Nummern, glaub 5 maximal), Anschluß von mehreren USB-Speichergeräten bei vollem Durchsatz, ebenso bzw. wahlweise (bis die Ports erschöpft sind) USB-Drucker, TAE-Anschlüsse für konventionelle Telefone für VoIP, VoIP mit 16bit/44khz (sofern vom Betreiber unterstützt), FTP-Server onboard (via USB-Speichermedium oder via SMB auf Netzwerkfreigabe) usw...
Wenn die dann auch um und bei 200 Euro kostet kommt die Geode-Minibox evtl. etwas ins Hintertreffen, wobei sie wahrscheinlich im Firewall-Bereich weiterhin die Nase vorn hat.
wollte mir auch seid längerem so einen "router" zulegen. Problem ist, dass ich keine guten händler finde bei dem ich das mainboard bzw wenn möglich gleich alle benötigten teile bekomme. Daher frage ich hier mal ob jemand da n guten anbieter kennt?
MfG Pagan
Vielleicht kann mir ja mal einer erklären worin der Vorteil des Eigenbau's für 177€ gegenüber z.B. einem Linksys WRT54 mit nem Talisman-Image besteht, welcher nur 50€ gekostet hat. Es gibt genug günstige und offene Router die mit entsprechenden Distris aufgebohrt werden können. Warum also sollte ich das 3fache ausgeben?
mfg schwan01
dort wirst du auch noch auf andere bauteile treffen
Vor allem fehlen Leistungsmessungen, wenn schon die Leistung von fertigen Geräten bemängelt wird.
noch ne Externe HDD oder 2 als NAS ran hängen und man kan rund um glücklich sein,
wobei software mäßig da noch ein BT Client unbedingt rein muss.
Zu der geode cpu die ist schon sehr performant, da kannman wen man was perverses probieren will auch locker server 2003 daraufspielen (auseichend grose CF card vorrausgesetzt natürlich).
an sich ein schöner Artikel!
Leider sind eure Schreibzugriffe auf die CF-Karte bei weitem noch viel zu hoch!
Mein Cop hat max. 1 Schreibzugriff am Tag, bei der Zwangstrennung. Da gibts noch Optimierungsbedarf!
@für die anderen,
man braucht auf jeden Fall einen Switch, um mehrer PCs anschließen zu können. Die 3 Ports sind physikalisch getrennt. Damit kann man noch eine DMZ einrichten, die auch wirklich getrennt ist vom anderen Netz, nicht wie bei all den billigen Kaufroutern. Oft benutzt man auch statt der DMZ ein blaues Interface, an dem man ein W-Lan AP anschließen kann. Der ist dann auch sicher vom grünen Netz getrennt.
Ich habe keinen Geode CPU, sondern alte Hardware mit einem 600Mhz P3 CPU. Der schafft locker 100M/bit zu routen, dürfte also auch VDSL locker schaffen, mit VPN-Verschlüsselung könnts aber dann schon eng werden.
Die max. Verbindungen, die so ein Router schafft ist nahe zu unendlich. Ich will damit sagen, dass da WIndows vorher schlapp macht, bevor der Router das macht! Es kommt hauptsächlich auf die Größe des Rams an. Mit 512Mb ist man bestens gerüstet für Hardcore Sharing!
Mein Router hat mich ca. 80? gekostet. Alte Teile hatte ich zuhause, nur NT und 19" Gehäuse gekauft und schon war er fertig!
Grüße Alucard
so find ich den wrt54gl usw. für die meinsten interessanter (weil wesentlich günstiger.. und auch linux drauf ist, samt vpn/vlan usw usw.. ..)
geschwindigkeit (vorallem bei WPA verschlüsselter verbindung usw.) wäre für mich auch interessieren (und anzahl gleichzeitiger verbindungen usw. )
ich habe ein notebook (acer, p4 3,4 1 gb ram, 120gb festplatte,..) ohne tft. den habe ich abgeschnitten weil er defekt war. wie kann ich den stromverbrauch maximal minmieren? wenn ich das ding als router/server betreiben will ist der viel zu laut und der stromverbrauch zu hoch (um die 120W). gibt da ne möglichkeit den p4 runter zu takten o.ä.?
jetzt steht das ding hier rum und würde nen super server abgeben, ist nur zu laut und zu stromhungrig







trifft sich gut dieser artikel, denn auch ich habe mir das Mainboard von Alix asgeguckt, nur zweifel ich noch etwas an der installation.
Klar gibt es fertige images zum download, nur wollte ich eine neuinstallation machen.
Irgendwie hab ich gehört das man das irgendwei über die serielle schnitstelle machen kann. nur wie XD ?
denn ein nachteil vom embcop ist das nicht soviele plugins für ihn vorhanden sind, nicht alles läuft drauf, oder benötigt eine extra anpassung.
Vielicht solltet hier noch etwas auf die plugins von Marco S. eingehen (Advanced Proxy, URL Filter und Download Axel)
Denn diese brauchen auch etwas an speicher und leistung. oder den Copfilter für für das filtern von emails etc.
Dann wird beschreiben das man sich ein wlan aufbauen kann, nur eine extra anleitung wäre vielicht nett für leute die sowas machen wollen, denn so mir nix dir nix passiert das nicht
aber guter Beitrag