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DSL-Router im Eigenbau: 177 Euro mit AMD Geode
1 - Standard DSL-Router: Nur eingeschränkt Empfehlenswert
Viele DSL-Router kranken an veralteter Hardware, eingeschränkten Konfigurationsmöglichkeiten und stürzen oft ab. Unser Geode-Eigenbau erreicht dagegen die Leistung von viel teureren Profi-Geräten und muss sich in punkto Energieeffizienz nicht verstecken. Wer ein interessantes Eigenbauprojekt für das Wochenende sucht ist hier richtig. Insgesamt fallen Kosten von 177 Euro an. Dafür gibt es eine Menge Spaß beim Zusammenbau und viele Einstellmöglichkeiten.
Unser vergangenes Eigenbau-Projekt -siehe Artikel Professioneller Internet-Router im Eigenbau - bestand noch aus herkömmlichen PC-Komponenten mit viel höherer Leistungsaufnahme.
Beim Abschluss eines DSL-Vertrags mit einem Internet-Anbieter erhält man als Kunde meist kostenlos oder mit geringer Zuzahlung einen Internet-Router vom Anbieter frei Haus. Dieser verwaltet die physische Internet-Verbindung und ermöglicht es, mit mehreren Rechnern per Netzwerkkabel oder kabellos zu surfen. Diese Router sind meist vorkonfiguriert und mit einer Web-Oberfläche versehen, die optisch der Corporate Identity des Internet-Anbieters entspricht. Die Konfiguration ist mit wenigen Klicks erledigt und der Zugang zum Internet ist eingerichtet. Die Leistungsfähigkeit hinsichtlich der möglichen, gleichzeitigen Verbindungen sowie wichtige Komfort-Features sind oft stark eingeschränkt.
Die Einrichtung eines Internet-Zugangs ist mit Hilfe solcher Standard-Router auch von weniger versierten Anwendern machbar und die einfach gehaltene Web-Oberfläche verwirrt nicht durch komplizierte Konfigurationsoptionen. Ambitionierte Anwender haben hier allerdings oftmals das Nachsehen: Bestimmte Konfigurationsoptionen fallen dem Konzept der einfachen Bedienung zum Opfer und sind per Web-Oberfläche nicht zugänglich. Je nach Router-Modell steht zwar ein Telnet-Zugang zur Verfügung, so dass die gewünschten Optionen über eine Konsole eingestellt werden können. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht bequem und man muss sich mit der Struktur der Kommandozeilen-Eingabe, dem Befehlssatz und der Strukturierung des Text-Menüs des verwendeten Betriebssystems auf dem Router auskennen - oder sich zumindest darin einarbeiten.
Weiterhin ist die für die Router verwendete Hardware oftmals nicht leistungsfähig genug, um bestimmte Szenarien abdecken zu können. So kann schon der Einsatz eines Download-Programms, das mehrere Verbindungen gleichzeitig ins Internet herstellt, einen Router in die Knie zwingen. Dies äußert sich dann dadurch, dass das Surfen auch ohne merklichen Datentransfer quälend langsam und nahezu unmöglich wird, und im schlimmsten Fall sogar die Internet-Verbindung abbricht.
Ein weiterer Punkt ist die Unterstützung der Router Hardware durch die Telekommunikationsunternehmen in Form von Firmware-Updates. Nicht selten wird der Support einfach eingestellt, da oft neuere Geräte mit dem DSL-Anschluss ausgeliefert werden. Viele Anwender haben somit ein Gerät, welches nicht immer richtig funktioniert. Da ist auch die meist geringe Zuzahlung von einem Euro kein Trost.
Warum also nicht all diesen Ärgernissen aus dem Weg gehen und sich einen eigenen Router mit Linux als Betriebssystem zusammenbauen? Kritiker führen nun sicherlich die Energiekosten als KO-Kriterium ins Feld, denkt man doch in Zusammenhang mit Linux gleich an einen ausgewachsenen Computer im Midi-Tower-Gehäuse, welcher je nach verwendeter Hardware zumindest 40 Watt an Leistung aufnimmt. Damit benötigt ein vollwertiger PC als Router stets ein Vielfaches der Leistung eines durchschnittlicher DSL-WLAN-Routers. Dieser Artikel zeigt aber, dass das auch ganz anders geht. Die Leistungsaufnahme unseres WLAN-Routers liegt bei lediglich 6 Watt und findet mit Abmessungen von 16 cm x 16 cm x 3 cm überall seinen Platz ohne störend zu sein. AMDs Geode-Prozessor samt einem hochintegrierten Motherboard machen dies möglich; Router-Betriebssysteme wie IPCop verrichten die Software-Funktionen.
- Seite vor Internet-Verbindung: Guter Schutz ist...
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- 3 Klein, günstig und effizient: PC Engines alix2c3
- 4 Vorarbeit: IPCop auf CF-Karte installieren
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Hallo,

trifft sich gut dieser artikel, denn auch ich habe mir das Mainboard von Alix asgeguckt, nur zweifel ich noch etwas an der installation.
Klar gibt es fertige images zum download, nur wollte ich eine neuinstallation machen.
Irgendwie hab ich gehört das man das irgendwei über die serielle schnitstelle machen kann. nur wie XD ?
denn ein nachteil vom embcop ist das nicht soviele plugins für ihn vorhanden sind, nicht alles läuft drauf, oder benötigt eine extra anpassung.
Vielicht solltet hier noch etwas auf die plugins von Marco S. eingehen (Advanced Proxy, URL Filter und Download Axel)
Denn diese brauchen auch etwas an speicher und leistung. oder den Copfilter für für das filtern von emails etc.
Dann wird beschreiben das man sich ein wlan aufbauen kann, nur eine extra anleitung wäre vielicht nett für leute die sowas machen wollen, denn so mir nix dir nix passiert das nicht
aber guter Beitrag
Schöner Artikel, und wirklich ein nettes Bastelprojekt.
Nur ein Punkt stimmt nicht - die Energieeffizienz.
Im Home- und Mini-Office-Bereich werden eher Router mit eingebautem DSL-Modem eingesetzt. Ich habe einen Netgear und eine Fritzbox Fon mal am Strommeßgerät gehabt, beide lagen in dem Bereich, der auch mit diesem Bastelvorschlag erreicht wird.
Außerdem ist an diesem Router noch kein Verbindungsmöglichkeit für ein normales Telefon zwecks einfacher VoIP-Anbindung vorgesehen. Wobei sich das dank des flexiblen OS sicher nachrüsten lässt (evtl. an der seriellen Schnittstelle? Oder über USB?).
Interessant wird es nur mit der im Herbst erscheinenden neuen Fritzbox-Generation. Mehrere unabhängige Anrufbeantworter mit Speicherung und Weiterleitung als Mail, Faxempfang - Konvertierung in PDF und Weiterleitung an eine Email-Adresse (ebenfalls mehrere unabhängige Nummern, glaub 5 maximal), Anschluß von mehreren USB-Speichergeräten bei vollem Durchsatz, ebenso bzw. wahlweise (bis die Ports erschöpft sind) USB-Drucker, TAE-Anschlüsse für konventionelle Telefone für VoIP, VoIP mit 16bit/44khz (sofern vom Betreiber unterstützt), FTP-Server onboard (via USB-Speichermedium oder via SMB auf Netzwerkfreigabe) usw...
Wenn die dann auch um und bei 200 Euro kostet kommt die Geode-Minibox evtl. etwas ins Hintertreffen, wobei sie wahrscheinlich im Firewall-Bereich weiterhin die Nase vorn hat.
hi,
wollte mir auch seid längerem so einen "router" zulegen. Problem ist, dass ich keine guten händler finde bei dem ich das mainboard bzw wenn möglich gleich alle benötigten teile bekomme. Daher frage ich hier mal ob jemand da n guten anbieter kennt?
MfG Pagan
Ähm, das Gerät hat aber kein Modem? Oder?
Vielleicht kann mir ja mal einer erklären worin der Vorteil des Eigenbau's für 177€ gegenüber z.B. einem Linksys WRT54 mit nem Talisman-Image besteht, welcher nur 50€ gekostet hat. Es gibt genug günstige und offene Router die mit entsprechenden Distris aufgebohrt werden können. Warum also sollte ich das 3fache ausgeben?
mfg schwan01
https://shop.tronico.net/tronico.ph [...] 8.46343779
dort wirst du auch noch auf andere bauteile treffen
Und um wieviel besser ist da die Performanz nun im Gegensatz zu Standardroutern? Also zum Beispiel bei vielen Verbindungen gleichzeitig.
Ist ja alles recht nett. Aber sobald man mal paar mehr Clients im Netz hat und Services wie Snort, Squid, QoS, VPN ect verwenden will, geht dem 500 MhZ Geode und den 256 MB RAM ziemlich schnell die Luft aus. Naja, wer aber auf so Spielereien verzichten kann, wird sicher glücklich damit
@tomshardware
darf ich erfahren wie auf die aufgenommene Leistung des Gerätes gekommen seid? Ist das ne Schätzung oder net Messung?
Naja, das Kit ist ja ganz nett für einen ADSL2+ Anschluss, aber ich denke nicht, dass diese Bos bei einem VDSL 50Mbit Anschluss mithalten kann, also VPN zusätzlich Firewallfunktionen unter Volllast von 45MBit down und 10MBit up.
Das geht auch günstiger. Es gibt genug kleine PCs mit Slimline-Gehäusen die hier für die meisten genauso in Frage kämen. Ich hab nen alten Scovery xS mit nem P3-667 bei eBay für 15€ ersteigert und noch zwei NICs (eine mit Switch so dass hinten am Slotblech 5 Ports sind) und ne WLAN-Karte dazugetan, m0n0wall auf Compact-Flash und das war's. Braucht dann 20 Watt so dass man auf das PC Engines Ding auch verzichten kann.
177Euro OHNE DSL-Modem. Hmmm. Finde ich persönlich zuviel. GbE? Vermutlich nicht. Nur 2 Ports zur Verfügung - also wird des öfteren ein Switch benötigt... Wurde hier schon angesprochen, kann man mit doppelseitigem Klebeband auf der Koste befestigen. Die Lösung ist hässlich, erhöht den Stromverbrauch und bringt zusätzliche Kosten, aber nunja.
Vor allem fehlen Leistungsmessungen, wenn schon die Leistung von fertigen Geräten bemängelt wird.
Also ich finde das teil schon super,
noch ne Externe HDD oder 2 als NAS ran hängen und man kan rund um glücklich sein,
wobei software mäßig da noch ein BT Client unbedingt rein muss.
Zu der geode cpu die ist schon sehr performant, da kannman wen man was perverses probieren will auch locker server 2003 daraufspielen (auseichend grose CF card vorrausgesetzt natürlich).
Hallo,
an sich ein schöner Artikel!
Leider sind eure Schreibzugriffe auf die CF-Karte bei weitem noch viel zu hoch!
Mein Cop hat max. 1 Schreibzugriff am Tag, bei der Zwangstrennung. Da gibts noch Optimierungsbedarf!
@für die anderen,
man braucht auf jeden Fall einen Switch, um mehrer PCs anschließen zu können. Die 3 Ports sind physikalisch getrennt. Damit kann man noch eine DMZ einrichten, die auch wirklich getrennt ist vom anderen Netz, nicht wie bei all den billigen Kaufroutern. Oft benutzt man auch statt der DMZ ein blaues Interface, an dem man ein W-Lan AP anschließen kann. Der ist dann auch sicher vom grünen Netz getrennt.
Ich habe keinen Geode CPU, sondern alte Hardware mit einem 600Mhz P3 CPU. Der schafft locker 100M/bit zu routen, dürfte also auch VDSL locker schaffen, mit VPN-Verschlüsselung könnts aber dann schon eng werden.
Die max. Verbindungen, die so ein Router schafft ist nahe zu unendlich. Ich will damit sagen, dass da WIndows vorher schlapp macht, bevor der Router das macht! Es kommt hauptsächlich auf die Größe des Rams an. Mit 512Mb ist man bestens gerüstet für Hardcore Sharing!
Mein Router hat mich ca. 80? gekostet. Alte Teile hatte ich zuhause, nur NT und 19" Gehäuse gekauft und schon war er fertig!
Grüße Alucard
Nur mal so als Einwurf, meine FritzBox 7170 besitzt seit dem letzten Firmware-Update 4 unabhängige Anrufbeantworter... finde ich schon nett von den AVM-Jungs das mal eben so zu spendieren.
also wer damit auch print und fileserver (mediaserver) haben will, (was ja funktionieren sollte) wäre es für einige vielleicht interessant
so find ich den wrt54gl usw. für die meinsten interessanter (weil wesentlich günstiger.. und auch linux drauf ist, samt vpn/vlan usw usw.. ..)
geschwindigkeit (vorallem bei WPA verschlüsselter verbindung usw.) wäre für mich auch interessieren (und anzahl gleichzeitiger verbindungen usw. )
hi,
ich habe ein notebook (acer, p4 3,4 1 gb ram, 120gb festplatte,..) ohne tft. den habe ich abgeschnitten weil er defekt war. wie kann ich den stromverbrauch maximal minmieren? wenn ich das ding als router/server betreiben will ist der viel zu laut und der stromverbrauch zu hoch (um die 120W). gibt da ne möglichkeit den p4 runter zu takten o.ä.?
@zauber3r:
Da hilft nur eine andere CPU einzusetzen. Ein P4 mit 3,4 Ghz ist und bleibt ein Heizkraftwerk. =)
gibt es da keine möglich von undervolting oder runtertakten?
jetzt steht das ding hier rum und würde nen super server abgeben, ist nur zu laut und zu stromhungrig
sorry für doppelpost,
wie ich das sehe ist das ja nur ein router. wenn ich das ding als router aufsetzten würde, müsste es eine wlanrouter sein. eine wlancard ist drin
gibt es auch mini-pci karten für Gigabit Lan? Die ausreichend Leistung bieten...