Eigene Firma gründen II: Das Tor zur Welt – Internet-Zugang im Griff

14:30 - 20/02/2009 von Marcel Binder

Im ersten Teil unseres Startup-Guides haben wir Unternehmensgründern Tipps zur ersten Hardware-Ausstattung gegeben. Das Budget für den Einkauf der Desktop-Computer oder Notebooks steht also nun, und die Wahl der anzuschaffenden Geräte ist getroffen. Auch wenn der Kauf der Geräte noch nicht stattgefunden hat, so steht das technische Rückgrat Ihres Unternehmens zumindest auf dem Papier. Zeit, sich Gedanken über den Zugang zum Internet zu machen, denn kaum ein Unternehmen ist heutzutage ohne den Zugriff auf das Internet  handlungsfähig. 

Bildquelle: © Ingo Heemeier / PIXELIO

Fakt ist, dass in modernen Unternehmen ein großer Teil der internen und externen Kommunikation per E-Mail stattfindet. Mitarbeiter recherchieren technische Daten im Internet und Lieferanten gewähren Ihnen per Web-Oberfläche Zugriff auf tagesaktuelle Verkaufspreise. Die Abhängigkeit von einem funktionsfähigen Internet-Anschluss ist somit groß. Daher sollte bereits bei der Wahl des Internet-Anbieters sorgfältig vorgegangen werden.

Telefon- und Internet-Anschluss

Viele Anbieter bieten neben Anschlüssen für Privatkunden auch eine eigene Produktschiene für Geschäftskunden an. Oftmals unterscheiden sich diese Produkte weniger hinsichtlich der angebotenen Geschwindigkeit des Internet-Anschlusses, sondern vielmehr bei den im Angebot enthaltenen Serviceleistungen. Dies kann zum Beispiel eine gesonderte Hotline für Geschäftskunden sein - oder eine priorisierte Bearbeitung im Störungsfall.

Ebenso gilt es zu überlegen, ob es sinnvoll ist, auf eines der zahlreichen Angebote zurückzugreifen, welche sowohl Festnetztelefonie als auch Mobilfunk sowie den Internetzugang beinhalten und somit die komplette Telekommunikation über einen Anbieter abzuwickeln. Preislich kann diese Entscheidung für solch ein Angebot eine interessante Option sein. Allerdings darf man nicht aus dem Blick verlieren, dass bei auftretenden technischen Problemen beim Anbieter dann unter Umständen nicht nur der Internet-Zugang gestört, sondern auch der Telefonanschluss betroffen ist.

Synchrone Verbindungsgeschwindigkeit

Weiterhin sollte überlegt werden, ob ein ADSL-Anschluss (Asymetric Digital Subscriber Line) genügt, wie er beim Gros der Privatkunden geschaltet wird. Diese Anschlüsse zeichnen sich durch höhere Download- als Upload-Bandbreite aus. Wenn es absehbar ist, dass in Ihrem Unternehmen eine hohe Upload-Bandbreite benötigt wird - dies kann der Fall sein, wenn Sie eigene Web- und Email-Server betreiben möchten - ist die Anschaffung einer SDSL-Leitung (Symmetric Digital Subscriber Line) die bessere Wahl. Denn ein SDSL-Anschluss arbeitet sowohl in Upload- wie auch Download-Richtung mit den gleichen Datenraten. Zugleich besteht die Möglichkeit, feste IP-Adressen zu vergeben und einen öffentlichen IP-Adressen-Bereich zu beantragen.

Schutz des Netzwerks

Egal für welche Art des Anschlusses Sie sich letztendlich entscheiden: der Zugang aus dem Internet in Ihr Netzwerk oder zu Ihren Servern muss geschützt und geregelt werden. Die Optionen dafür richten sich unter anderem danach, für welche Art des Internet-Anschlusses Sie sich entscheiden. Ausgehend von einem Standard-ADSL-Anschluss mit dynamischer IP-Adressvergabe geben wir Ihnen auf den folgenden Seiten eine Übersicht darüber, was es zu beachten gilt.

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Kommentare zum Beitrag
Iraklis 20/02/2009 16:14
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I-LoVeRaP 20/02/2009 16:23
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-1+

^^ ich hab jetzt schon 6-7 router gebaut (nicht viel ich weis) aber ich kenn mich leider noch nicht so stark aus....und manches war informativ. Einen Router zusammenbauen kann jeder Iraklis, aber mann muss nicht unbedingt das System dahinter/drummherum kennen.

gruß I-LoVeRaP

Anonymer Nutzer 20/02/2009 17:10
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--1+

Was zum Henkel ist eine "Synchrone Verbindungsgeschwindigkeit"?

Anonymer Nutzer 20/02/2009 20:18
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-0+

Also Sorry,
entweder man weiss was man tut, dann kann ich nur Iraklis nur zustimmen, dann braucht man diese Anleitung nicht.
Oder man weiss nicht was man tut, dann sollte man jemanden Fragen der sich damit auskennt und dessen professionelle Arbeit dann entsprechend auch bezahlen.
Alles andere ist Gebastel.

Im einfachsten Fall fuehrt es zu permanenten Problemen, deren Beseitigung durch den zu spaet hinzugezogenen Fachmann teurer kommt als wenn man gleich die Entsprechende Beratung in Anspruch genommen haette. Man Bezahlt dann nicht nur den Fachmann sondern auch noch die vorangegangene Bastelei.

Im schlimmsten Fall fuehrt es zum schnellen Bankrott, bevor sich das Potential des Unternehmens voll entfalten konnte, weil entweder jemand das Gebastel "geknackt" hat und grossen Schaden verursacht oder weil niemand das Unternehmen erreicht und so die dort angebotenen Dienste nicht in Anspruch genommen werden koennen ...

Biggles

Mueba 21/02/2009 19:46
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-0+

Wieder einmal ein "sehr schwacher" Artikel, welcher allerdings fabelhaft auf ein Großteil der Leserschaft von http://www.tomshardware.com/de zugeschnitten scheint.

Lieber Marcel ich kann das nicht mehr mit ansehen und erkläre mich bereit deinen Artikel zu überarbeiten um daraus einen "richtigen" Artikel zu machen.

Ich verstehe, dass du die teilweise doch etwas "weniger leistungsfähige" Leserschaft von tomshardware.com/de nicht überfordern willst aber dein "Artikel" dürfte sich nach meinen Kriterien höchstens "Einleitung" nennen.

Laut deines Profiles bei "Xing" solltest du wirklich genug Erfahrung vorweisen können - und dennoch fehlen viele wichtige Aspekte in deinem Artikel um die kaum ein "Frimengründer" mit "Internetbedarf" herumkommt.

tonictrinker 22/02/2009 10:55
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-0+

@Iraklis & Biggles
Also ich würde meinen Router, wenn ich ihn für Gewerbezwecke verwenden will, nicht selbst bauen. Sondern ich würde auf ein passendes gerät eines zuverlässigen Herstellers zurückgreifen. Oft macht nämlich die unsägliche Bastelei von Leuten, die meinen Ahnung zu haben, die meisten Probleme. Im Privatbereich mache ich das auch, weils halt Spaß macht. Im Geschäftsalltag, wo es halt einfach laufen muss, würde ich mich nicht darauf verlassen.

sfnr1 23/02/2009 23:14
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-0+

Hmm, also zum Thema Firewall/Router würd ichs mir nicht so schwer machen. Ich hab dieses Gerät sowohl persönlich als auch bei Kunden im Einsatz (5-20 User) http://geizhals.at/deutschland/a267193.html . Mit neuerer Firmware sind auch 5 simultane IPSEC-Verbindungen möglich. Die Firewall ist hervorragend. Wenn bedarf besteht gibts das Teil auch mit Wlan.

SDSL... Also hier in Österreich gibts auch Anbieter die statische IPs auf ADSL schalten (ohne Zwangstrennung) so verwischt sich der Nachteil von ADSL. Darüber hinaus gibts Dyndns, zum Mailen gibts Smarthosts... kleine Firmen brauchen heut zu Tage kaum mehr statische Adressen und der Upstream sollte mit 512 oder 768 auch für die meisten kleinen Betriebe reichen. Erst mit dem Einsatz von VPN ist mehr Upstream nicht schlecht. Zur Entlastung eines VPNs setzen wir derzeit Terminalserver ein. So umgeht man Datenverlust oder hängende Sitzungen in BMD und Co. Darüber hinaus schont es auch die Bandbreite. Wer ohne Terminalserver direkt auf Datenbankschnittstellen zugreifen möchte sollte dies mit stabileren Leitungen als "DSL" machen. In Österreich gibts hierzu "LIQ+", ein MPLS-Netz auf SDSL-Basis, eine ethernetbasierte Weiterentwicklung von ATM.

Seperates WLAN zum LAN... tja, die Theorie klingt toll aber wenn ich Wlan haben möchte dann auch ins komplette Netz oder? Erklärt dem Chef warum er mit Wlan nur surfen kann und für seine Firmendaten bitte ein Kabel einstecken soll.... glaub kaum das das gut ankommt.

WLAN nur per LAN administrieren... gleiches Dilemma. Als (externer) Admin bleibt einem keine Wahl als dies gleich wieder zu vergessen und ich glaube nach dem drittem Notebook das man händisch und per LAN per MAC-Adress-Filter freischaltet haut man den Hut drauf.

Kommt gleich der nächste Punkt: WLAN IPs nicht dynamisch Zuweisen und Macfilter. Alles schöne Konzepte aber leider zeitmäßig noch nervenschonend wartbar. Im Alltag schaltet man da auch gleich die Windowsfirewall, UAC und sonstige Sachen ab. Lieber mehr Risiko als wenn irgendein dummes Programm oder Skript dadurch geblockt wird. Sicher nicht die beste Einstellung aber leider Praxis.

Ich weiß ja nicht für wen diese Artikel gedacht sind aber für kleine Unternehmen mit ner handvoll Leute reicht besagte Firewall, dynamische IP, ADSL und alle Ports von aussen zu....

sfnr1 23/02/2009 23:17
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-0+

PS. Ok, ich bin neu hier aber gibt's keine Editierfunktion?!?

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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