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Storage-Alleskönner: 16-Port SAS-Controller

06:50 - 17/04/2009 von Patrick Schmid, Achim Roos

Selbst einfache Server sind heute mit Dual oder Quad Core-Prozessoren und vielen Gigabytes RAM ausgerüstet. Allerdings hängt ein angemessenes Speicher-Subsystem weiterhin von einem leistungsstarken und flexiblen Host-Adapter mit RAID-Fähigkeiten ab. Wir werfen einen Blick auf drei erstklassige 16-Port SAS-Karten von Adaptec, Areca und Promise.

SAS in aller Kürze

Während Server-Storage bisher auf SCSI-Adaptern und –Laufwerken basierte (Small Computer System Interface), so kommt für DAS-Anwendungen (Direct Attached Storage) heute nur eine Schnittstelle in Frage: SAS oder Serial Attached SCSI. Der parallele SCSI-Bus hätte bei weiter zunehmenden Geschwindigkeiten zu variierenden Signallaufzeiten geführt , weshalb bei SAS eine serielle Übertragung zum Einsatz kommt. SAS ist ein serielles Point-to-Point-Verbindungsprotokoll, das keine Signalterminierung notwendig macht und mit einem 8B/10B-Encoding funktioniert. Dadurch sind 3 Gb/s in der aktuellen Version und 6 Mb/s im kommenden Jahr möglich (300 MB/s und 600 MB/s Netto-Durchsatz). 300 MB/s mag nicht bedeutend schneller wirken als die 320 MB/s bei UltraSCSI, allerdings gibt es den Durchsatz pro Gerät und nicht geteilt für alle Geräte.

SAS-Controller (auch als Initiators bekannt) verwenden SSP, das SAS SCSI-Protokoll, um sich mit den Client-Geräten (auch Targets genannt) zu verständigen, das STP (SATA Tunneling Protocol), um auch Serial ATA-Laufwerke nutzen zu können und SMP, das SAS Management-Protokoll, das Expander verwaltet. SAS kennt Fanout Expander und Edge Expander. Diese lassen sich mit Switches im Bereich Networking vergleichen. Ein SAS-Controller funktioniert mit bis zu zwei Edge-Expandern, die für den Betrieb von bis zu 128 Laufwerken benutzt werden. Fanout-Expander ermöglichen die Einbindung von noch mehr Edge-Expandern, doch das wären dann schon extreme Szenarien für größte Unternehmen

Schön an SAS ist dessen hervorragende Flexibilität und Skalierbarkeit. Sie können diverse RAID-Konfigurationen innerhalb einer SAS-Domain einsetzen, die aus SAS- und SATA-Lauwerken besteht und so Anforderungen an Performance und Kapazität erfüllen kann. Die Karten, die wir uns angesehen haben, liegen alle im Bereich unter 1000 Euro und bieten hervorragende Funktionen sowie hohe Performance für Speicherlösungen im Unternehmensbereich.

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Kommentare zum Beitrag
sfnr1 21/04/2009 15:38
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-0+

hieß es nicht immer scsi-platten seien nicht für viele start/stop-zyklen ausgelegt und sollten nur im dauerbetrieb laufen? ist hier das energiesparen nicht negativ?

sasfan 22/04/2009 11:00
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-0+

ich bin eigentlich erstaunt, dass die I/O-Leistung des Areca so schlecht ausfällt; Areca wird eigentlich immer genannt mit niedrigerer serieller Übertrag dafür hohe IOPS. seltsam.

eddi 22/04/2009 18:00
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-0+

Ja genau, mit 6Mbit/s ... mein Gott

eddi 22/04/2009 18:01
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-0+

SAS ist ein serielles Point-to-Point-Verbindungsprotokoll, das keine Signalterminierung notwendig macht und mit einem 8B/10B-Encoding funktioniert. Dadurch sind 3 Gb/s in der aktuellen Version und 6 Mb/s im kommenden Jahr möglich (300 MB/s und 600 MB/s Netto-Durchsatz). 300 MB/s mag nicht bedeutend schneller wirken als die 320 MB/s bei UltraSCSI, allerdings gibt es den Durchsatz pro Gerät und nicht geteilt für alle Geräte.

lesmona 26/04/2009 21:28
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-0+

die tests zeigen ja eindeutig das die controler bei ca 800mb/s am ende sind. ich denke 16 sas platten könnten theoretisch deutlich mehr liefern als nur 800mb/s

impaled 05/05/2009 15:48
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-0+

16 SSD lägen schon bei ca. 3,2 Gb/s

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