Sowohl SAS (Serial Attached SCSI) als auch SATA (Serial ATA) basieren auf vollduplexen, geschalteten, seriellen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Deshalb müssen Sie weder manuell Geräte-IDs zuordnen noch Verbindungen terminieren und können zudem Daten zeitgleich senden und empfangen. Auch das Hot-Plugging von Geräten wird durch SAS und SATA unterstützt. Für die Beschleunigung paralleler Protokolle wie Ultra320 SCSI brauchten wir entweder einen weiteren Bus, was mehr Kabel erfordert, oder schnellere Taktungsgeschwindigkeiten, was Probleme hinsichtlich Signalverzögerungen verursacht. Serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen kann man jedoch einfach bündeln. Das macht sich SAS zunutze und kombiniert mehrere SAS-Verbindungen in einem einzigen Kabel, um damit externe Geräte anzuschließen.
Mechanisch gesehen gibt es zwischen SAS und SATA nur einen Unterschied: Zwar verwenden beide für Daten- und Stromkonnektoren das gleiche Pinout; allerdings sind bei SATA beide Konnektoren physisch getrennt. Bei SAS wurden beide Konnektorbereiche vereint, wodurch man unter Verwendung des durchgängigen Konnektors ein SAS-Laufwerk mit einem SATA-Controller verbinden kann. Wenn Sie allerdings den SATA-Konnektor (SFF 8482) verwenden, ist eine solche Verbindung nicht möglich. Da das SATA-Protokoll weniger komplex ist und während der Übertragung einfach in SAS getunnelt wird, lässt sich SATA auch auf einem entsprechend ausgerüsteten SAS-Controller ausführen. Die meisten Controller sind dazu in der Lage. Die Verbindung bei SAS ist dank des weiten, einheitlichen Konnektors weitaus stabiler und kann im Gegensatz zu SATA beim Transport kaum mehr versehentlich abfallen. Erweiterte Funktionen, die man beim SATA-Controller vergeblich sucht, sind das einzige Unterscheidungsmerkmal der beiden Konnektoren: Zum einen unterstützt SAS Doppel-Port-Verbindungen, mit denen sich Festplatten redundant anschließen lassen (ein Muss für professionelleAnwendungen), zum anderen unterstützt es sogenannte Expander, mit denen man mehrfache Geräte ansteuert – ähnlich wie ein Netzwerk-Switch, der mehrere Clients bedient.
Was die Leistung betrifft unterscheiden sich die beiden Schnittstellen kaum. Bei SATA 2.5 liegt die maximale Bandbreite unter Verwendung der 8/10 Bit-Verschlüsselung bei 3 GBit/s pro Port. Das führt zu einer effektiv nutzbaren Bandbreite von 2,4 Gbit/s bzw. 300 MB/s. Dasselbe gilt für SAS; hier sind für die Zukunft auch 6 und 12 Gbit/s bereits vorgesehen, was zu einer Bandbreite pro Port von 600 MB/s und 1200 MB/s führen wird.
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Ein Nachtrag zu diesem Test mit dem neuen Areca ARC-1680, der ja auch SAS und SATA parallel unterstützt, wäre hochinteressant.
Mich würde bei der xor-Berechnung über die CPU die Prozessorauslastung (und der dadurch enstehende Mehrverbrauch) interessieren, da bei den IOPs die Verlustleistung im Bereich 15W liegen wird. Vieleicht entsteht durch den stark spezialisierten IOPs ein Vorteil im Bezug auf die Gesamtverlustleistung des Systems.