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Adaptec RAID 3805

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18:24 - 23/08/2007 von Patrick Schmid

SAS SATA RAID-controllers adaptec

Firmware-Version: 5.2.0 Build 12415

Wir beginnen unseren Test mit einem RAID 3805 von Adaptec. Eingeteilt werden die Controller anhand ihrer Eigenschaften: Zum einen wären da die Einstiegsmodelle, dann ein zweite Kategorie mit so genannten Value-Produkten mit besonders gutem Preis-/Leistungs-Verhältnis und eine dritte Reihe, die vor allem auf High Performance getrimmt ist. Allerdings muss man die Produktnomenklatur erklären: Jede Produktnummer beginnend mit einer 3, z.B. der RAID 3805, beschreibt einen aktuellen Unified Serial Controller, der für SAS und SATA Übertragungen von 3 GBit/s unterstützt. Die zweite Ziffer steht Stellvertretend für die Gesamtanzahl der Laufwerk-Ports, was beim RAID 3805 also acht und beim RAID 31605 somit 16 Ports wären. Steht vor der Laufwerkszahl eine 0 so heißt das, dass der Controller auf externe Laufwerke ausgelegt ist. Die letzte Zahl ist entweder eine 0 oder eine 5; eine 0 steht für Host-based RAID und 5 bezeichnet den hardware-beschleunigten Support für RAID 5 und RAID 6. Alle Unified Serial Produkte verwenden PCI Express; neue PCI-X Produkte gibt es nicht mehr. Verwechseln Sie aber RAID 3805 nicht mit RAID 3085, einer Karte mit schnellerer IOP-Einheit für externe Geräte.

Der RAID 3805 ist somit das aktuelle Produkt mit acht SAS-Ports und hardware-beschleunigtem RAID für PCI Express. Hierbei handelt es sich um ein Produkt der Einstiegs- und Mittelklasse, das sich mit vielen Betriebssystemen verwenden lässt, inklusive aller Windows-Versionen angefangen mit Windows 2000, Red Hat, SuSe Linux, Novell Netware, SCO OpenServer, Sun Solaris, FreeBSD, UnixWare und VMWare ESX Server. Für XOR-Berechnungen besitzt der Controller einen 80333-Prozessor von Intel mit 500 MHz und bietet zusätzlich 128 MB DDR2-Speichermit ECC. Dank des Low-Profile-Formats und zwei internen SFF 8487-Anschlüssen, mit denen man vier Ports zu einer Verbindung zusammenschließen kann, lässt sich der RAID 3805 problemlos in kompakte 1U-Rackmount-Server mit einem x4 PCI Express-Slot einbauen.

Adaptec unterstützt die RAID-Level 0, 1, 1E (ähnelt RAID 10/Striped Mirror), 5, 5EE (mit Hot Spare), 6, 10, 50, 60 (Dual Drive Failure Protection) und JBOD, was Administratoren das Leben erheblich erleichtern kann. Was die Funktionen angeht so können Sie sich auf eine lange Liste gefasst machen, auf der u.a. RAID-Schlüsselfunktionen wie Online Capacity Expansion (Online-Kapazitätserweiterung), RAID Level Migration, schnelle Initialisierung/Initialisierung im Hintergrund, Unterstützung für Native Command Queuing (NCQ), globale, dedizierte, in Pools konfigurierte Hot-Spares, Unterstützung für SAFTE-Gehäuseverwaltung (SCSI-accessed Fault-Tolerant Enclosure), stufenweiser Laufwerksstart, Unterstützung von Hot-Plug-Laufwerken, redundante Path-Failover-Technologie und einiges mehr zu finden sind. Eine ganz besonders interessante Funktion ist Copyback Hot Spare, das den Hot Spare wieder zu einem Hot Spare macht, sobald das fehlerhafte Laufwerk ersetzt und wieder eingebunden worden ist; so müssen Sie nicht einmal Ihr Festplattengehäuse neu beschriften. Werfen Sie bitte einen Blick auf unsere Vergleichstabelle, um mehr über die drei Controller zu erfahren.

Im Lieferumfang enthalten sind der Controller, ein Low-Profile-Slotblech, der Quick Installation Guide in verschiedenen Sprachen, CDs mit Software und Dokumentation und zwei Mini SAS auf SATA Fanout-Kabel mit Sideband entsprechend SFF 8487 und SFF 8484. Zusätzlich gibt es ein optionales Batteriemodul (ABM-800), mit dem zwischengespeicherte Daten nicht verloren gehen sollte es zu einem Stromausfall kommen. Während das Unternehmen seine Advanced Data Protection Software (Unterstützung für RAID 6 und zusätzliche Funktionen) nicht mehr als optionales Upgrade anbietet, sind optionale Snapshot-Backups weiterhin nur möglich, wenn Sie einen zusätzlichen Produktkey erwerben. Auf den RAID-Controller gibt es drei Jahre Garantie.

SAS SATA RAID-controllers adaptec

SAS SATA RAID-controllers adaptec

SAS SATA RAID-controllers adaptec

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Kommentare zum Beitrag
sasfan 23/08/2007 20:32
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-0+

Ein Nachtrag zu diesem Test mit dem neuen Areca ARC-1680, der ja auch SAS und SATA parallel unterstützt, wäre hochinteressant.

kermit_nc 30/08/2007 18:34
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-0+

Mich würde bei der xor-Berechnung über die CPU die Prozessorauslastung (und der dadurch enstehende Mehrverbrauch) interessieren, da bei den IOPs die Verlustleistung im Bereich 15W liegen wird. Vieleicht entsteht durch den stark spezialisierten IOPs ein Vorteil im Bezug auf die Gesamtverlustleistung des Systems.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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