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Unified Serial RAID-Controller für PCI Express
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- 7
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- 9 Testergebnisse: Zeitbedarf für Array-Erstellung, I/O-Performance RAID 5
- 10 Testergebnisse: I/O-Performance RAID 6
- 11 Testergebnisse: Datendurchsatz RAID 0
- 12 Testergebnisse: Datendurchsatz RAID 5
- 13 Testergebnisse: Datendurchsatz RAID 6 und RAID 6 kompromittiert
- 14 Testergebnisse: Datendurchsatz RAID 5 kompromittiert
- 15 Fazit: RAIDCore ist Hardcore, Adaptec Vernunft
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7 - RAIDCore RC5252-8
Firmware-Version: 3.0.0
An unsere erste Begegnung mit Controllern von RAIDCore anno 2003 können wir uns noch lebhaft erinnern: : Die sogenannte Fulcrum-Architektur, eine RAID-Lösung auf Host-Basis, ebnete dem Unternehmen den Weg zur Entwicklung starker RAID-Controller, die weitgehend Hardware-unabhängig sind. Folglich gehörte RAIDCore zu den ersten Anbietern von Controller-Lösungen, mit denen man RAID-Arrays über mehrere Controller-Karten erstrecken konnte . Das ist möglich, weil die notwendige Logik auf dem Hostsystem ausgeführt wird. Zwar müssen alle Paritätsberechnungen auf den Host-CPUs ausgeführt werden, was heutzutage aber kein Beinbruch ist: schließlich gibt es Dual- und Quad Core-Prozessoren.
Angeboten werden die aktuellen RAIDCore-Produkte neuerdings von einem Unternehmen namens Ciprico. Die RC5000-Serie besteht aus vier verschiedenen Modellen: Zwei Low-Profile-konforme Modelle mit vier und acht Ports sowie zwei Karten mit 12 und 16 Ports in normaler Bauhöhe. Die Nachsilbe -8 steht für die Anzahl der Ports, 5100er Modellbezeichnungen basieren auf PCI-X, während bei der 5200er Version x1 bzw. x4 PCI Express angebunden wird. Ciprico ist der einzige Hersteller, der Controller Spanning anbietet – damit kann man riesige RAID-Arrays erstellen und über zahlreiche (und sogar unterschiedliche) RAIDCore-Controller ausdehnen. Die Liste der Funktionen ist umfassender als alles, was wir bei Adaptec, ICP oder Atto gesehen haben: Drive Roaming (Plug & Play von Laufwerken an jedem beliebigen Port über jeden beliebigen Controller), Mirror Splitting, Verbergen von Arrays, flexible Spares (dediziert/global/in Pools konfiguriert), um nur ein paar zu nennen.
RAIDCore unterstützt bereits RAID 0, 1, 10, JBOD, 5, 50, 1n und 10n, allerdings steht der Support von doppelt-redundantem RAID 6 und 60 noch aus. Des weiteren stehen Ihnen Treiber für alle gängigen Versionen von Windows sowie Red Hat, SuSe und Fedora Linux zur Verfügung, nicht jedoch für Novell Netware und Sun Solaris. Neben der dreijährigen Garantie überzeugte auch die schnörkellose und leistungsfähige Verwaltungssoftware von Ciprico. Die gezeigte Leistung des RC5252-8 hat uns durchaus gefallen, auch wenn diese stark vom Hostsystem abhängt. Letzteres war bei uns mit einem Dual Prozessor Single Core Xeon (Nocona-Kern) bei 3,6 GHz ausgerüstet, was sich als gute Wahl erwiesen hat. Bessere Leistung könnten Sie zweifellos mit jedem beliebigen Dual Core Xeon 5200 erzielen.
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Ein Nachtrag zu diesem Test mit dem neuen Areca ARC-1680, der ja auch SAS und SATA parallel unterstützt, wäre hochinteressant.
Mich würde bei der xor-Berechnung über die CPU die Prozessorauslastung (und der dadurch enstehende Mehrverbrauch) interessieren, da bei den IOPs die Verlustleistung im Bereich 15W liegen wird. Vieleicht entsteht durch den stark spezialisierten IOPs ein Vorteil im Bezug auf die Gesamtverlustleistung des Systems.