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In Zeiten von IDE (Integrated Drive Electronics) und SCSI (Small Computer System Interface) galt erstes als preiswert und langsam, während letztes teuer und schnell war. IDE kam bei Endverbrauchern sowie auch in Business -PCs zum Einsatz, während SCSI als Speicherstandard für Server und Workstations galt - dies auch für Peripheriegeräte wie High-End-Scanner oder Bandlaufwerke. Hauptplatinen für den Verbrauchermarkt boten stets einen integrierten IDE-Controller, der auf einem ATA-Standard mit zwei getrennten Controller-Kanälen basierte, von dem jeder je zwei Geräte unterstützt.
ATA-Standards reichten von ATA-1 mit 8,3 MB/s anno 1989 bis zu 133 MB/s für UltraATA/133 mit ATA-7 (2005). Die ersten ATA-Standards litten unter Kompatibilitätsproblemen, da beispielsweise zwei Laufwerke auf einem ATA-Kanal nicht immer verlässlich zusammen funktionierten, obwohl sie korrekt als Master und Slave konfiguriert wurden. SCSI war da zuverlässiger, allerdings auch schwieriger zu konfigurieren: SCSI erforderte einen Abschlusswiderstand, Terminator genannt, um Signalreflexionen auf dem Bus zu unterbinden. Der Anwender muss zudem jedem Gerät eine eindeutige SCSI-ID zuweisen. Einen automatischen Konfigurationsmechanismus namens SCAM (SCSI Configured Automatically) gab es zwar, allerdings wurde dieser kaum genutzt und war somit nie wirklich erfolgreich. Letztlich entschied sich jeder, der auf sein Geld achten musste, für IDE/ATA-Geräte, während sich Anwender im Unternehmensbereich zwecks Verlässlichkeit und Performance praktisch für SCSI entscheiden mussten.
Die Dinge änderten sich als Serial ATA auf dem Markt erschien, weil damit viele Probleme mit Parallel ATA von der Bildfläche verschwanden - ohne dass es teuer wurde: Bei SATA handelt es sich um eine serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung für jedes Laufwerk. Dadurch wird die Verkabelung bedeutend einfacher (Dank insgesamt sieben Drähte statt eines 40-poligen Flachband-Kabels). Zudem stellt es jedem Laufwerk eine maximale Bandbreite von 150 MB/s bzw. 300 MB/s zur Verfügung. Einige professionelle Funktionen wie Command Queuing wurden mit den ersten Updates in den Serial ATA-Standard integriert. Zudem ist für SATA keine Konfiguration notwendig.
SAS, das für Serial Attached SCSI steht, ist eine serialisierte Version des parallelen SCSI-Bus. Sowohl SATA als auch SAS basieren auf einer 8-Bit/10-Bit-Verschlüsselung (übertragene 10 Bit für 8 Bit Nutzdaten). Die Taktrate von 3, 6 und 12 GHz – das gleicht 2,4 4,8 und 9,6 GBit/s – ergeben eine Brutto-Bandbreite von 300, 600 und 1200 MB/s für das Interface (600 und 1200 MB/s sind in Vorbereitung). SAS unterstützt so genannte Expander, die man mit Netzwerk-Switches vergleichen kann, und ist mit zwei Dual Data-Ports ausgerüstet; die Sie für Redundanz oder Leistungssteigerung verwenden können.
Wirklich nett an SAS ist, dass es nicht nur sein eigenes SSP-Protokoll ausführt (SAS SCSI-Protokoll), sondern auch STP beinhaltet – das SATA Tunneling-Protokoll. Letzteres ermöglicht es allen SAS-Controllern, Serial-ATA-Laufwerke anzusteuern. Durch professionelle Controller, wie unsere Testexemplare, können Sie RAID-Arrays mit hoher Kapazität (Festplatten mit bis zu 1 TB) oder höchst leistungsfähige SAS-Arrays mit Server-Laufwerken mit 15.000 U/Min erstellen. Solange Ihr Controller genügend SAS-Anschlüsse bietet, könnten Sie sogar beides gleichzeitig.
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a. Wer braucht Raid?
1. Es kommt mir auf pure Geschwindigkeit an, Datensicherheit ist mir wurscht.
2. Ausfallsicherheit
2.1 Wie bekomme ich RECHTZEITIG mit, dass eine der Platten ausgestiegen ist, damit mein System immer online ist?
3 Datensicherheit
3.1 siehe 2.1
3.2 wie wird sichergestellt, dass alle neuen Daten seit der letzten Datensicherung valide sind
3.3 => was ist bei Raid 5? Wie gut lässt sich das Array bei einer (zwei) defekten Platten wiederherstellen?
b. Was für eine Zielgruppe haben diese LowBudget Controller? Können die oben genannten Punkte die Zielgruppe ausreichend befriedigen?
Was mir gerade so einfällt. Bitte fortsetzen :-)
Was ist damit liebes THG Team? Habt ihr das schon mal untersucht? Wie waren die Ergebnisse?
Um auf Deine Fragen einzugehen :-):
a1) Naja, spätestens wenn Du mal nen totalen Datencrash hast und feststellst, das Dein Backup 3 Wochen alt ist, wird sich die Meinung ändern. Abgesehen davon: RAID 5 ist mal ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus RAID1&0. Die Daten werden auf allen Platten im RAID-Set gestriped und Parityinfos werden abwechselnd auf jeder Platte abgelegt. Also hast Du eine höhere Performance als bei RAID0 ;-).
2.1) Die Controller vefügen über ordnetliche Software. Diese checkt ständig die Platten und mldet sich per Mail,SMS,Instantmessenger,SNMP beim Admin. Muss halt einfach konfguriert werden,
3.2) Der Controller sichert die Daten.Dafür hat er einnen eigenen Prozessor. Dort wird auch das Geheimnis liegen und wenn Du das kennen würdest, würden die Jungs in Schwarz von Primise vor Deiner Tür stehen :-P. Es gibt übrigens keine "letzte Datensicherung". Die Daten werden in echtzeit auf die Platten geschrieben.
3.3) Bei RAID5 darf nur eine Platte im RAID-Set kaputt gehen. Dann Dann können die Daten problemenlos wiederhergestellt werden. Bei 2 defekten Platten ist alles weg. Da greift dann RAID6 oder ein sog. kombinierter RAID-Modus z.B. RAID 15.
b) Zielgruppe sind u.A. Leute wie ich: Ich hab hier nen kleinen Rechner mit eiem RAID 5 Controller und 4x1TB Platten. Darauf liegen all meine Daten. Ich muss nix mehr brennen, keine DVD verwalten, keine Gedanken darum machen ob ich die Woche schon gesichert habe oder ob meine Daten auf den Zieldatenträger passen :-). Ich hatte auch schon den Fall das eine Platte den Geist aufgegeben hatte. Der Rechner hat dann gepiept, ich hab die "alte Platte" ausgebaut, eine Neue reingesetzt, das Rebuild gestartet und nach einiger Zeit war alles wieder toll :-).
Danke Indyef

Sehe ich auch so, nur ich werde mir wohl Raid 5 mit 4 500 GB Platten erstellen, ist nicht ganz so teuer
Sorry, muss hier aber massiv widersprechen!!! RAID Systeme ersetzen keinesfalls die Datensicherung. Wer sowas glaubt liegt absolut falsch. RAID stellt nur sicher dass im Falle eines Ausfalls das System weiterhin (teilweise eingeschränkt) betriebsfähig bleibt und eine Überbrückungszeit zur Behebung des Fehlers bereitsteht (zumindest bei RAID 1,5,6,6+).

Da viele Controller "hot/cold standby" Platten ermöglichen kann so ein Fehler oft sogar von selbst gehandhabt werden.
Aber was machst du wenn der Controller futsch geht???
Überspannung, tech. Defekt, Feuer, Erdbeben, Apokalypse
Ohne Datensicherung viel Spaß!!!
RAID ohne Sicherung ist BÖSE
@Indyef

Öhm vorallem die letzte Aussage läst meine Haare zu berge stehen
-----
Ich muss nix mehr brennen, keine DVD verwalten, keine Gedanken darum machen ob ich die Woche schon gesichert habe...
-----
Das wäre absolut richtig.
Nur wenn dir das Netzteil übern Jordan geht kann es dir schnell mal alle daran hängenden Platten mitgrillen.
Selber schon einmal erlebt bei einem Kleinserver.
Wenn man sich schon keinen Streamer leisten kann (sind ja immens Teuer) sollte wenigstens ein Externes HDD Backup bestehen die auch nur für das verwendet werden sollen.
Sicherungen auf DVD,CD oder zukünftig BR sind eher was für für ultrakurze Zeiträume da diese Medien absolut ungeeignet sind für längere Backupzeiten.
Und nicht vergessen
Daten auf Festplatten die nicht bewegt werden (neu beschrieben) können nach längeren Zeiträumen verloren gehen ... Zeitraum 6Monate+ können die ersten CRC fehler auftreten da die Datenbits teilweise einfach "kippen" können.
Hat mit den Effekten der superparamagnetische Grenze zu tun der wir uns mit den aktuellen Datendichten immer weiter annähern.
Hier geht's um Low Budget und für privat reicht das aus. Das es in Firmen komplett anders gehandhabt wid, ist scon klar, nur welcher Privatmann kauft sich nen RAID-Controller und noch einen Streamer mit dazu?
btw. Wenn es den Controller grillt, setze ich einfach einen neuen ein. Kam auch schon vor. Das RAID-Set wurde erkannt und weiterverwendet.
Hallo Toms Hardware Redaktion,
danke für den Test! Ich finde ihn sehr gelungen...
Nur ist zwischen mir und einem Freund ein kleiner Streit entbrannt...
Ihr schreibt das nur der LSI über eine eigene entwickelte PowerPC Architektur verfügt.
Scheinbar wird aber auf vielen Webseiten und div. Tests der PowerPC Chip der sich auf dem 3ware Modell befindet als der eigentliche XOR Prozessor bezeichnet.
Es handelt sich dabei aber nur um den Speicher-Controller (PPC405CR).
Er zweite Chip müsste der 88SX6081 von Marvell sein der die PHYs für den/die SATA-Anschlüsse zur Verfügung stellt.
Um was für einen XOR-Chip von Intel handelt es sich den genau?! Wir wollten auf einem 9650SE nicht den Kühler entfernen um es zu klären.
Mit freundlichen Grüssen
Timo
@Indyef:
Seitwann sind 3Ware/AMCC bzw ICP LOW BUDGET? Du hast echt irgendetwas verpasst.
LOW-Budget, das sind onboard-Chips oder die Karten von Promise oder Highpoint, jedoch keine Hardwareraidcontroller für 400Euro oder mehr.
Zudem: Kein Raid ersetzt ein Backup. Weder im Endkundenmarkt noch im Highend-Segment.
Dieser Testbericht war für über den "Einstiegmarkt" in Unternehmen! Nicht für den RAID-Einstieg der Heimuser. Zudem sind 8-Kanallösungen eigentlich schon etwas mehr als nur "Einstiegsklasse".
Achja: RAID-5 hat NICHTS mit RAID-1 gemeinsam. Bei RAID-1 werden überhaupt keine Paritätsdaten geschrieben, es wird einfach nur gespiegelt.
Es gibt RAID-1 Controller, die von allen Festplatten gleichzeitig lesen können und somit RAID-0 Geschwindigkeiten erreichen.
Bei RAID-5 erhält man bei n Festplatten in der Regel die Lesegeschwindigkeit von einem RAID-0 mit n-1 Festplatten. Der n-te Datenblock ist nunmal wieder auf der ersten Festplatte abgelegt. In "Echtzeit" die Paritydaten wieder zu Daten umzuwandeln bedeutet meistens großen Geschwindigkeitsverlust, weswegen degraded RAID-5 Systeme eben auch immer deutlich langsamer sind als vollständige RAID-5 Systeme. Daher kann von 5 Festplatten nicht so gelesen werden wie von einem RAID-0 und deswegen ist die lese Geschwindigkeit a) nie schneller und b) i.d.R. etwas langsamer als es bei einem RAID-0 der Fall wäre.
Desweiteren gibt es Hardwaredefekte, bei denen Dir RAID überhaupt nicht hilft. Ein Netzteildefekt kann Dir mit einem Schlag alle Festplatten im System grillen.
Als Heimanwender macht man "regelmäßig" mal ein Backup auf das Medium der Wahl, damit nicht ALLE Daten komplett weg sind, sondern vielleicht nur die neuen Daten der letzten Woche oder des letzten Monats. Das sind dann oftmals nur ein paar Downloads, ein paar Mails oder der letzte Brief - halb so wild im Gegensatz zum Kompletten Datenverlust.
Bevor Du unbedarfte Leser auf die Falsche Fährte lockst: Schau lieber erstmal nach, wie die unterschiedlichen Raid-Level überhaupt funktionieren. Nach Deinem ersten Artikel hast Du das nämlich schon grundlegen nicht verstanden.
@derGhostrider:
"...Seitwann sind 3Ware/AMCC bzw ICP LOW BUDGET?..."
Schau Dir mal an, was größere Controller kosten bzw. 12 oder 16 Port Verisonen. Im Gegensatz dazu ist das Lowbuget. Auch wenn ich damit Deine heile kleine Welt zerstöre.
"...Du hast echt irgendetwas verpasst..."
Werd mal nicht persönlich... das zeugt von wahrer Menschlichkeit.
"...Kein Raid ersetzt ein Backup..."
Habe ich das geschrieben? Jeder ist für sein Backup selber verantwortlich. Ich würde an Deiner Stelle mal zwischen den Zeilen lesen. Mein Vorposter ist Datenverlust total egal. Für diese Mentalität bietet RAID quasi eine Art Backup, wo er sich um nicht viel kümmern muss. Das sollte zum Vorschein kommen. Nicht das RAID ein Backupsystem ist.
"...Achja: RAID-5 hat NICHTS mit RAID-1 gemeinsam. Bei RAID-1 werden überhaupt keine Paritätsdaten geschrieben, es wird einfach nur gespiegelt..."
Echt jetzt? Erzähl nicht... ;-)
"...weswegen degraded RAID-5 Systeme eben auch immer deutlich langsamer sind als vollständige RAID-5 Systeme..."
Wenn an meinem Auto ein Reifen kaputt ist, fährt es auch keine 180Km/h mehr. Man geht selbstverständlich von einem intakten System aus.
"...Nach Deinem ersten Artikel hast Du das nämlich schon grundlegen nicht verstanden..."
Na du musste es ja wissen. Jetzt geh erstmal auf die Straße, guck Dir das schöne Wetter an, sprich mit ein paar Leuten und freu Dich übers Leben. Dann komm wieder und überleg mal, in welchem Ton Du hier mit Leuten umgehst.
Vermutlich bezieht sich Dein korrekter Vergleich Ziwschen RAID1 und 5 auf mein RAID15. Hier hat sich der Fehlereufel eingeschlichen. Ich meine Natürlich RAID51. Dies sind 2 gespiegelte RAID5-Sets.
Hi,
1. RAID ist kein Backup oder eine Datensicherung!!!
RAID ist eine reine Verfügbarkeitslösung um bei einem kleinen defekt
weiterhin arbeiten zu können.
2. Jeder RAID Level hat seine Vor- und Nachteile, je nach dem für welchen zweck.
Beispiele:
RAID 0 Stripe Set ( min. 2x HDD ) doppelte Kapazität,schnell lesen/schreiben
RAID 1 Mirror ( min. 2x HDD ) HDD gespiegelt
RAID 2 ECC ( min. 3x HDD ) Daten mit ECC Code Speicherung
RAID 3 Parity ( min. 2x HDD ) eigene Paritäts Platte
RAID 4 Parity ( min. 2x HDD ) sowie RAID 3 aber größere Datenblöcke
RAID 5 Parity ( min. 3x HDD ) Paritäts Daten sind auf die HDDs verteilt
RAID 6 Parity ( min. 4x HDD ) wie RAID 5 aber doppelte Paritäts Daten
3. Im Firmeneinsatz kommt immer mehr ein RAID 10 ( RAID 1 + 0 )zum einsatz, da
es die Daten schneller schreiben und lesen kann als RAID 5. Dabei ist es nur
wichtig das zuerst ein RAID 1 der Platten erfolgt und dann ein RAID 0
darüber gelegt wird, ansonsten hat man keine so hohe Ausfallsicherheit.
4. Bei wichtigen Daten muss man immer ein Backup erstellen! Da, wie schon mal
erwähnt, die Daten durch Viren, Kurzschluss, HDD defekt usw. zerstört werden
können.
5. RAID Controller können nicht immer einfach getauscht werden bei einem
defekt. Ein erstelltes RAID wird an einem anderen Controller oft nicht
korrekt erkannt. Selbst bei gleichem Controller reicht schon oft eine andere
Firmware um ein bestehendes RAID unbrauchbar zu machen.
Das wars erstmal von meiner Seite.
PS Wikipedia hat da recht brauchbare Artikel über RAID
@indyef:
Die 12 oder 16-Port Varianten sind technisch unwesentlich anders aufgebaut. Die Preise skalieren recht sauber mit der Portzahl. 8=550Euro, 12=750Euro, 16=900Euro Und wenn 8-Port für den Einstieg sind, was sind dann die 2 und 4 Port-Versionen?
Als Einstiegsklasse würde ich ehr bis zu 4-ports und "SATA-only" ansehen.
Bei 8 Ports SATA ist man da schon drüber hinaus. Und dann auch noch SAS-Controller??? Wenn da schon 8x15k SAS Platten angeschafft werden, dann ist das kein Einstiegsraidsystem mehr! Weder vom Preis noch von der Leistung.
Und nicht vergessen: Mit Expandern kann man beim 3Ware bis zu 128 Geräte anschließen.
Ist das also für Dich Einstiegsklasse? Soviele Platten passen nichtmal in ein externes Plattengehäuse.
-------------
Mich interessiert ehrlich nicht, ob Du RAID-51 oder RAID-15 betreibst. Es ging darum, daß Du am Anfang der Diskussion RAID-5 vollkommen falsch erklärt hast. Zur Erinnerung: Schau Dir Deine Antwort a1) an. Da schreibst Du, daß RAID-5 irgendwie als Mischung von RAID-1 und RAID-0 erklärbar wäre. Der Text danach (Paritydaten verteilt über Festplatten) ist dann wieder richtig, hat nur überhaupt nichts mit RAID-1 zu tun.
Und unter 3.2 schrubst Du: "Der Controller sichert die Daten."
Es wird gar nichts gesichert. Der Controller berechnet vielleicht XOR-Daten, spricht die Festplatten an, verteilt Datenblöcke, regelt die Verwendung des Caches auf dem Controller, aber das war's. Ein Controller sichert gar nichts. Ein Controller weiß auch nicht, ob ein Bit gekippt ist oder nicht. Dafür gibt es aber oftmals integrity-checks, die man über ein RAID-Array laufen lassen kann. Gerade bei RAID-6 gibt es damit die Möglichkeit aus zwei gültigen Quellen ein fehlerhaftes Bit wieder zu rekonstruieren. Die Wahrscheinlichkeit, daß zwei von drei Quellen sich verändert haben ist dann doch extrem gering.
Bei RAID-1 oder RAID-5 hast Du immer ein Problem: Ist die Parität / der Spiegel falsch oder das Original. Du kannst potentielle Fehler also nur detektieren, jedoch i.d.R. nicht korrigieren.
Wir habe in unserem Unternehmen rund 150Server. Als Speicherlösungen haben wir z.B. Siemens FibreCats... Einige Server haben auch RAID-5 direkt angeschlossen, je nach Verwendung eben.
Einstiegs RAID-Systeme sind für mich RAID-1 und kleine RAID-5 mit schwächeren Controllern (Adapdreck so als negativ Beispiel). Ab 6 Platten, vor allem, wenn man gute Festplatten einsetzt, ist das aber kein Einstiegssegment mehr. Da kostet so ein Raid ganz schnell über 1500Euro (über 500 der Controller, 1000 die Platten), wenn es kleine Platten sind.
ICP hatte mal SEHR teure Controller auf dem Markt - also bevor sie immer wieder von wem anders aufgekauft und weiterverscherbelt wurden. Die waren aber auch ihr Geld wert, da sie schneller und robuster waren als alle anderen.
Heute kosten die guten Controller von LSI (so war es auch schon bei den U320 Controllern für PCI-X) immer um gute 650Euro.
Natürlich kann man einen identischen Controller zum 5-fachen Preis bei Siemens kaufen... Beispiel:
Promise SuperTrak EX16350. Von Siemens kostet das Teil unglaubliche 3300Euro, wenn ich so im Nezt danach suche. Ohne Simens-Artikelnummer kostet der auch nur 630 bei MIX. (Wobei Promise nicht aus den Socken kommt...)
Ich frage mich also immernoch ernsthaft, woran Du festmachen willst, daß das nun "Einstiegsklasse"-Controller sind. Zumindest die SAS-Modelle gehen weit darüber hinaus, wenn man sie auch mit SAS-Platten betreibt. Es gibt nämlich keine besseren oder schnelleren Controller für 8 SAS Platten als diese. LSI und nun auch noch 3Ware - die meisten anderen Hersteller wurden doch schon längst aufgekauft!
HP verkauft z.B. LSI-Controller als OEM-Produkte mit neuem BIOS. Und wen gibt es sonst noch? IBM?
Wie gesagt: Technisch sind diese Controller mit den 12 oder 16Port Versionen identisch. Leistung und Funktionsumfang bleibt gleich.
@indyef:

... außerdem ist die "schutzschicht" wesentlich härter und kratzbeständiger...
a1) falsch. eine mischung aus raid1 und raid0 wäre ein raid 10 welches ein stripeset mirrored. raid5 verteilt, wie du selber schon festgestellt hast gleichmäßig paritätsinfos über die platten. somit ist die geschwindigkeit geringer als bei raid0, weil nicht nur zusätzlich zu den nutzdaten paritätsinfos gespeichert werden, sondern diese auch erst berechnet werden müssen. raid0 bietet immer noch die beste performance und ist in bestimmten fällen sinnvoll (wie Mnyut schon sagte: wenn es nur auf die leistung ankommt - sicherungswürdige nutzdaten kann man ja woanders ablegen)
b) is aba auch ein heißes eisen... wenn dir eine platte abraucht und eine zweite bevor das rebuild fertig is hassu n problem (und komm mir nich mit "unwahrscheinlich" - ich erinnere daran, dass es dafür prominente beispiele gibt, wie z.b. phpbb (wenn ich mich recht erinnere)). außerdem: unterstützt dein controler keine hotspares? und naja... die sache mit der einsteigerware wurde inzwischen ja schon mehrfach angesprochen
@Ebatman: BR sind zumindest wesentlich besser als backup bzw archiv medium geeignet als dvd oder cd - deren trägerschicht besteht nämlich nicht mehr wie bei letzteren aus organischem, sondern aus anorganischem material, was den "zerfall" wesentlich verlangsamt, da sie sich nicht selbst chemisch zersetzen ohne äußere einflüsse
Mich interessiert sehr, wie die Performance von SATA und SAS Platten im Vergleich aussieht.
@KM: Dann guck doch mal bei www.storagereview.com
Es kommt auf die Verwendung und die jeweiligen Platten an. Die neue Veloceraptor (oder wie der nachfolger der Raptor heißt) kann sich ganz gut gegen 10k SAS behaupten. Kein Wunder - ist ja auch im wesentlichden die gleiche Technik.
Generell kann man dazu nur sagen, daß man nichts bestimmtes sagen kann.
Gegen 15k hat die natürlich keine Chance, aber 10k SAS-Platten haben auch gegen 15k SAS Platten keine Chance. Ist also kein Wunder.
7200rpm SATA sind nur für viel Speicherplatz bzw low-budget Systeme interessant. Oder wenn es einfach herzlich egal ist, daß die Platten langsamer sind. Das muß man aber alles von Fall zu Fall unterscheiden.
Auch mit SATA und den richtigen Controllern sind einige hundert MB/s Datenübertragungsraten möglich. Nur die Zugriffszeiten sind eben relativ gesehen schlecht.