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HDTV-Werkstatt: Sat-Anlage umrüsten

13:30 - Freitag, 2. Mai 2008 von Daniel Schuhmann
13 Kommentare
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2 - Technik: Vom Satellit zur Erde

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Die vom Satelliten kommenden Signale sind durch die hohe Entfernung zur Erde so schwach, dass sie mit einer Parabolantenne eingefangen und gebündelt werden müssen.

Diese Antenne ist aufgrund ihrer Form umgangssprachlich auch als „Satellitenschüssel“ bekannt.

Die Signale werden in Hochfrequenz im Bereich von 10,7 bis 12,75 GHz gesendet. Da bei dieser Frequenz die Dämpfung über ein Kupferkabel so hoch wäre, dass nur extrem kurze Kabellängen zur Übertragung möglich wären, wird das Signal auf eine niedrigere Frequenz zwischen 950 MHz und 2400 MHz konvertiert, die Zwischenfrequenz (ZF) genannt wird.

Diese Konvertierung übernimmt der Low Noise Block Converter (LNB), der an der Satellitenschüssel montiert ist. Über ein Koaxialkabel wird das Signal bis zum Receiver transportiert.

Zudem werden unterschiedliche Signale horizontal (H) und vertikal (V) gesendet (Polarisation). Um diese empfangen zu können, besitzt der LNB zwei Antennen.

Die komplette Bandbreite des Sat-Frequenzbereichs von etwa 2 GHz passt nicht in die im Kabel verfügbare Bandbreite von nur 1,2 GHz. Aus diesem Grund wird das Sat-Frequenzband in zwei Bereiche unterteilt, das Low-Band von 10,7 bis 11,75 GHz und das High-Band von 11,75 bis 12,75 GHz.

Früher wurde für das analoge Fernsehen nur das Low-Band verwendet und die LNB unterstützten daher nur dieses eine Band. Für die horizontale und vertikale Polarisation wurden zwei Leitungen zum LNB verlegt. Heutzutage kann das LNB zwischen beiden Polarisationsarten und auch zwischen High- und Low-Band umschalten. Nach zahlreichen proprietären Lösungen hat sich für die Umschaltung das DiSEqC-Protokoll (Digital Satellite Equipment Control) durchgesetzt, das von allen aktuellen Sat-Receivern und TV-Karten am Markt unterstützt wird.

«Digitaltaugliche» Anlagen

Prinzipiell sind die Satelliten-Komponenten wie LNB und Kabel, Verstärker und Verteiler, alle sowohl für analogen als auch digitalen Empfang geeignet. Die Bezeichnung „digitaltauglich“ ist historisch gewachsen:

Als SAT-Anlagen zum Empfang des Astra-Satelliten für jedermann erschwinglich wurden, waren LNBs üblich, die nur das Low-Band unterstützten, da auf diesem die meisten Analogsender lagen unterstützten. Da die digitalen Signale hauptsächlich im neueren High-Band zu finden sind, wurden die Universal-LNB, welche beide Bänder unterstützen, als „digitaltaugliche LNB“ eingeführt. Tatsächlich können aber alle LNB digitale und analoge Signale gleichermaßen verarbeiten.


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Kommentare zum Beitrag
Stefan625 02/05/2008 16:54
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Stefan625

Bei der Montage des F-Steckers sollte man etwas anders vorgehen:
Äußeren (weißen) Mantel auf 15 - 18 mm entfernen, Abschirmgeflecht nach hinten schieben, Alufolie am Dielektrikum belassen (innere Isolierung), bei 7,5 - 9 mm mit scharfem Messer durch die Alufolie die innere Isolierung bis zur Kupferseele entfernen! Drahtgflecht um die verbliebene Alufolie wickeln! F-Stecker aufschrauben, das Gewinde des F-Steckers wird auf den Außenmantel gedreht; auf diese Weise wird das Abschirmgeflecht nicht beschädigt und der Stecker lässt sich besser aufdrehen. Natürlich muss man dabei Kurzschlüsse zwischen Kupferseele und und Alufolie bzw. Drahtgeflecht vermeiden.
So hab ich das mal auf einer Technikerschulung bei ASTRA gelernt (habe bis vor ein paar Jahren als Radio- und Fernsehtechniker - Meister gearbeitet). Leider machen es auch viele selbsternannte Fachleute wie Ihr es beschrieben habt.
Gruß Stefan (der sich deswegen extra angemeldet hat)

Basdi 02/05/2008 17:26
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-1+
Basdi

...Also reichts bei einer bestehendem Digital-Sat-Anlage einen HD-Reciever dranzuhängen

goldjunge 02/05/2008 19:58
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-0+
goldjunge

richtig... denke 80er schüssel müsste reichen. hab schon vor 1-2 jahren mit meiner dvb-s1 karte hd sender reinbekommen

Anonymer Nutzer 02/05/2008 21:14
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also professinelle Techniker verwenden statt F-Stecker F-Compressionsstecker, die sind schön HF Dicht, und vor allem Wassdicht und lösen sicht nicht ab, einmal gecrimpt halt ewig.

kiu77 03/05/2008 13:40
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--1+
kiu77

Man muss kein Radio- und Fernsehtechniker sein um zu sehen, dass dieser Beitrag von einem Laien stammt, der von den relevanten Punkten nicht zu viel Ahnung hat (um dieneigenen Fehler zu be,erken ;-)
Zitate:
1) Sogenannte Inlineverstärker verstärken zwar die Signale, aber auch das Rauschen – dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich.
Das ist so einfach Quatsch.
2)Anschließend kann die genaue Justierung mit dem Satfinder durchgeführt werden. Die Benutzung ist recht einfach: Zunächst wird die Empfindlichkeit herunter gedreht und die Schüssel ausgerichtet, bis der Satfinder ein starkes Signal erhält. Stück für Stück wird nun die Empfindlichkeit erhöht und die Schüssel nachjustiert. Im optimalen Fall erhält man auch auf sehr hoher Empfindlichkeitsstufe noch ein starkes Signal.
Selbstverständlich wird die Empfindlichkeit reduziert und nicht erhöht und man startet mit hoher. Oh Mann!
3) Die Signalstärke gibt an, wie stark das Signal über das Kabel oder Adapter, Weichen und ähnliches gedämpft wurde.
Genau umgekehrt: Sie gibt an, was noch übrig bleibt bzw. an Signal ankommt.

Oder aber hier schlampt jemand oder kann sich nicht richtig ausdrücken. Dann ist er genau der Richtige für technische Artikel ;-)

nuts 03/05/2008 13:41
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-1+
nuts

dem stimme ich zu!
F- Stecker sind das letzte ..

baj 04/05/2008 11:27
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-0+
baj

Toller Artikel.

@kiu77
1) ohne die position des Inlineverstärkers anzugeben, hast du ein Quatsch geschrieben.
zu 2) und 3) ist nicht wichtig. (muss man selbst rausfinden)

HTMELL 04/05/2008 22:24
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-0+
HTMELL

@baj
@kiu77
Das ist Quatsch, egal an welcher Position sich der Verstärker befindet.
Natürlich erhöht sich das Rauschen, dies tut jede aktive Komponente im Signalweg. Interessant ist das Verhältnis zwischen Rausch- und Verstärkungsfaktor, oder letztendlich der Signal- Rauschabstand welcher beim Receiver ankommt. In der Regel kann man das vergessen, bei einer Verstärkung von 20dB juckt ein Rauschen von 0,x dB nicht die Bohne.
Die Aussage im Artikel "dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich" ist natürlich totaler Blödsinn. Fast jeder Switch (natürlich auch die LNB's) besitzen Verstärker (manche sind sogar per Poti einstellbar). Warum sind diese Verstärker "gut" und ein Inlineverstärker "böse"? Das Rauschen fängt schließlich im LNB an...
Viel wichtiger ist die Position im Kabel, an welcher sich der Verstärker befindet (direkt hinter dem LNB oder Switch könnte diesen übersteuern), bzw. wann er überhaupt benötigt wird. Dies ist nur bei langen Kabeln oder bei sonstigen großen Dämpfungen im Signalweg (Antennendosen, Unterbrechungen im Kabel (Fensterdurchführungen) nötig.
Da der Receiver auch ein Eigenrauschen besitzt (der verstärkt erst so richtig...), muß das Eingangssignal einen Mindestabstand zu dessen Grundrauschen besitzen (steht im Handbuch). Wenn am Kabel nur 20dB ankommen, nützt es gar nichts wenn das Signal ein Signal- Rauschabstand von 100dB besitzt. Das Eigenrauschen des Receivers mach das einfach "platt".
Und genau da kommt ein Inlineverstärker ins Spiel. Er hebt das Signal um 20dB an, und schon ist der Receiver glücklich.
Natürlich sollte man das Teil nicht direkt am Receivereingang montieren, das sonst dessen Eigenrauschen das Hauptsignal enorm stört. Die beste Position im Signalweg ist jene an der der Verstärker nicht mehr übersteuert, das muß man sich anhand des Dämpfungswertes des Kabel und den Technischen Daten das Verstärker ausrechnen.
Das alles ist aber schon bekannt seit Funk, Antenne und Verstärker existieren (~80 Jahre ?) und ist bei Teerriestischen Fernsehen/Radio auch nicht anders.

baj 05/05/2008 08:43
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baj

@htmell
"Sogenannte Inlineverstärker verstärken zwar die Signale, aber auch das Rauschen – dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich."
Diese Beschreibung auch wenn sie zum teil Falsch ist,
für den Laien viel verständlicher.
und wiso ist die Verstärkerposition Quatsch, wenn
"Viel wichtiger ist die Position im Kabel, an welcher sich der Verstärker befindet"


ichdertobi 05/05/2008 11:03
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ichdertobi

Echt traurig, wieviele Leute sich heute profilieren müssen!
Ihr seid soooo toll!

kiu77 05/05/2008 15:22
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kiu77

@baj
Diese Beschreibung macht den Laien blöder, WEIL sien falsch ist. Es ist nicht aufgabe eines Techniswchen mediums, Blödsinn zu schreiben. Ich wette, der Autor verstehts nicht besser...
HTMELL hat es richtig beschrieben, sodass sogar Halblaien etwas damit anfangen können.

@Dudertobi
Es ist traurig, dass Du nicht verstehst, dass dieser Artikel aus viel Stuss besteht. Es wäre eine Gelegenheit für den Autor gewesen, sich zu profilieren. Er könnte seinen Artikel ja immer noch korrigieren oder notfalls vor dem Schreiben etwas recherchieren und wenn er was nicht weiß, jemand fragen. Dein Kommentar jedenfalls sagt eher etwas über Deine Profilneurose, denn wenn Du nichts beizutragen hast, dann könntest Du auch schweigen...

Anonymer Nutzer 05/05/2008 21:55
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Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen, der Artikel ist eine Schande und sollte eigentlich entfernt werden.
"das DiSEqC-Protokoll ? das für die Einstellung des LNB sorgt"
Wo steht denn sowas???
"Beim LNB scheint die wichtigste Eigenschaft das Rauschmaß zu sein"
Der Satz ließ schon hoffen, doch auch hier keine ehrliches Wort über das Rauschmaß.
Ein bisschen Recherche hat eigentlich noch keinem Artikel geschadet!

Anonymer Nutzer 09/05/2008 09:50
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F-Stecker aufzuschrauben ist nicht zu empfehlen. Die Nachteile wurden vorher schon beschrieben. F-Stecker sollte man in jedem Fall crimpen; hierfür braucht man eine spezielle Crimpzange, die es überall im Handel gibt. In der professionellen Antennentechnik verwendet man oft N-Stecker und 10-12mm-Kabel mit 50 Ohm. (Audio-/Videoprofs verwenden übrigens statt RCA- bzw. Cinch-Stecker BNC-Steckverbindungen)

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