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Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: SAT-Anlage, Satfinder, HDTV
Schwerpunkte: Hardware, Praxis
6 - Sat-Verkabelung
Für die Sat-Verkabelung werden aufgrund der hohen Frequenz spezielle Koaxialleitungen benötigt. Die Leitungen mit einem Wellenwiderstand von 75 Ohm hören auf die Bezeichnung RG-59 und sind im Fachhandel unter der Bezeichnung „Sat-Kabel“ zu finden.
Die Koaxialleitungen sind besitzen in der Mitte einen massiven Leiterund sind außen zweifach durch eine Aluminiumfolie und ein Drahtgeflecht abgeschirmt. Es gibt auch besonders hochwertige Sat-Kabel, die eine noch aufwendigere Schirmung besitzen. Die Stärke der Leitung mit Mantel beträgt meist 0,7 cm.
Befestigen des F-Steckverbinders
Für den Anschluss der Leitungen an den LNB und den Receiver werden sogenannte F-Steckverbinder (umgangssprachlich „F-Stecker“) verwendet. Die Steckverbinder werden meist direkt auf die Leitung aufgedreht.
Die Leitung wird hierzu um etwa 1,5 cm vorsichtig abgemantelt. Hierfür gibt es spezielle Kabelmesser; für die einmalige Verwendung sind aber auch Cuttermesser zu gebrauchen. Das Drahtgeflecht wird vorsichtig entflechtet und anschließend zurückgeschlagen.
Nun ist die Innenisolierung an der Reihe: Sie wird inklusive der Aluminiumfolie auf einer Länge von etwa 1,2 cm abisoliert. Hierbei darf auf keinen Fall in den Kupferleiter geschnitten werden, da sonst der Leitungsquerschnitt verringert wird – zudem ergeben sich an einer solchen Stelle schnell Bruchstellen. Wichtig ist auch, dass kein Stück des Drahtgeflechts oder der Aluminium den Innenleiter berührt; andernfalls gibt es einen Kurzschluss.
Anschließend wird der F-Steckverbinder einfach auf die Leitung aufgedreht, bis die Innenisolierung im kleinen Loch im Verbinder sichtbar wird. Nun ist der Anschluss fertig und kann angeschlossen werden.
- Seite zurück Größe des SAT-Spiegels
- Seite vor Problem Kabellänge









Äußeren (weißen) Mantel auf 15 - 18 mm entfernen, Abschirmgeflecht nach hinten schieben, Alufolie am Dielektrikum belassen (innere Isolierung), bei 7,5 - 9 mm mit scharfem Messer durch die Alufolie die innere Isolierung bis zur Kupferseele entfernen! Drahtgflecht um die verbliebene Alufolie wickeln! F-Stecker aufschrauben, das Gewinde des F-Steckers wird auf den Außenmantel gedreht; auf diese Weise wird das Abschirmgeflecht nicht beschädigt und der Stecker lässt sich besser aufdrehen. Natürlich muss man dabei Kurzschlüsse zwischen Kupferseele und und Alufolie bzw. Drahtgeflecht vermeiden.
So hab ich das mal auf einer Technikerschulung bei ASTRA gelernt (habe bis vor ein paar Jahren als Radio- und Fernsehtechniker - Meister gearbeitet). Leider machen es auch viele selbsternannte Fachleute wie Ihr es beschrieben habt.
Gruß Stefan (der sich deswegen extra angemeldet hat)
Zitate:
1) Sogenannte Inlineverstärker verstärken zwar die Signale, aber auch das Rauschen – dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich.
Das ist so einfach Quatsch.
2)Anschließend kann die genaue Justierung mit dem Satfinder durchgeführt werden. Die Benutzung ist recht einfach: Zunächst wird die Empfindlichkeit herunter gedreht und die Schüssel ausgerichtet, bis der Satfinder ein starkes Signal erhält. Stück für Stück wird nun die Empfindlichkeit erhöht und die Schüssel nachjustiert. Im optimalen Fall erhält man auch auf sehr hoher Empfindlichkeitsstufe noch ein starkes Signal.
Selbstverständlich wird die Empfindlichkeit reduziert und nicht erhöht und man startet mit hoher. Oh Mann!
3) Die Signalstärke gibt an, wie stark das Signal über das Kabel oder Adapter, Weichen und ähnliches gedämpft wurde.
Genau umgekehrt: Sie gibt an, was noch übrig bleibt bzw. an Signal ankommt.
Oder aber hier schlampt jemand oder kann sich nicht richtig ausdrücken. Dann ist er genau der Richtige für technische Artikel ;-)
F- Stecker sind das letzte ..
@kiu77
1) ohne die position des Inlineverstärkers anzugeben, hast du ein Quatsch geschrieben.
zu 2) und 3) ist nicht wichtig. (muss man selbst rausfinden)
@kiu77
Das ist Quatsch, egal an welcher Position sich der Verstärker befindet.
Natürlich erhöht sich das Rauschen, dies tut jede aktive Komponente im Signalweg. Interessant ist das Verhältnis zwischen Rausch- und Verstärkungsfaktor, oder letztendlich der Signal- Rauschabstand welcher beim Receiver ankommt. In der Regel kann man das vergessen, bei einer Verstärkung von 20dB juckt ein Rauschen von 0,x dB nicht die Bohne.
Die Aussage im Artikel "dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich" ist natürlich totaler Blödsinn. Fast jeder Switch (natürlich auch die LNB's) besitzen Verstärker (manche sind sogar per Poti einstellbar). Warum sind diese Verstärker "gut" und ein Inlineverstärker "böse"? Das Rauschen fängt schließlich im LNB an...
Viel wichtiger ist die Position im Kabel, an welcher sich der Verstärker befindet (direkt hinter dem LNB oder Switch könnte diesen übersteuern), bzw. wann er überhaupt benötigt wird. Dies ist nur bei langen Kabeln oder bei sonstigen großen Dämpfungen im Signalweg (Antennendosen, Unterbrechungen im Kabel (Fensterdurchführungen) nötig.
Da der Receiver auch ein Eigenrauschen besitzt (der verstärkt erst so richtig...), muß das Eingangssignal einen Mindestabstand zu dessen Grundrauschen besitzen (steht im Handbuch). Wenn am Kabel nur 20dB ankommen, nützt es gar nichts wenn das Signal ein Signal- Rauschabstand von 100dB besitzt. Das Eigenrauschen des Receivers mach das einfach "platt".
Und genau da kommt ein Inlineverstärker ins Spiel. Er hebt das Signal um 20dB an, und schon ist der Receiver glücklich.
Natürlich sollte man das Teil nicht direkt am Receivereingang montieren, das sonst dessen Eigenrauschen das Hauptsignal enorm stört. Die beste Position im Signalweg ist jene an der der Verstärker nicht mehr übersteuert, das muß man sich anhand des Dämpfungswertes des Kabel und den Technischen Daten das Verstärker ausrechnen.
Das alles ist aber schon bekannt seit Funk, Antenne und Verstärker existieren (~80 Jahre ?) und ist bei Teerriestischen Fernsehen/Radio auch nicht anders.
"Sogenannte Inlineverstärker verstärken zwar die Signale, aber auch das Rauschen – dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich."
Diese Beschreibung auch wenn sie zum teil Falsch ist,
für den Laien viel verständlicher.
und wiso ist die Verstärkerposition Quatsch, wenn
"Viel wichtiger ist die Position im Kabel, an welcher sich der Verstärker befindet"
Ihr seid soooo toll!
Diese Beschreibung macht den Laien blöder, WEIL sien falsch ist. Es ist nicht aufgabe eines Techniswchen mediums, Blödsinn zu schreiben. Ich wette, der Autor verstehts nicht besser...
HTMELL hat es richtig beschrieben, sodass sogar Halblaien etwas damit anfangen können.
@Dudertobi
Es ist traurig, dass Du nicht verstehst, dass dieser Artikel aus viel Stuss besteht. Es wäre eine Gelegenheit für den Autor gewesen, sich zu profilieren. Er könnte seinen Artikel ja immer noch korrigieren oder notfalls vor dem Schreiben etwas recherchieren und wenn er was nicht weiß, jemand fragen. Dein Kommentar jedenfalls sagt eher etwas über Deine Profilneurose, denn wenn Du nichts beizutragen hast, dann könntest Du auch schweigen...
"das DiSEqC-Protokoll ? das für die Einstellung des LNB sorgt"
Wo steht denn sowas???
"Beim LNB scheint die wichtigste Eigenschaft das Rauschmaß zu sein"
Der Satz ließ schon hoffen, doch auch hier keine ehrliches Wort über das Rauschmaß.
Ein bisschen Recherche hat eigentlich noch keinem Artikel geschadet!