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SIM-Tauschbörse wieder geschlossen
Nächste NewsGerade erst startete der AK Vorratsdatenspeicherung seine Aktion »Kartentausch für Prepaid-Handykarten«, nun ist schon wieder Schluss. Um die Sicherheit der derzeitigen Teilnehmer zu erhöhen.
Rund eine Woche lang lief die Aktion »Kartentausch für Prepaid-Handykarten« des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung, bei der Teilnehmer ihre SIM-Karten untereinander anonym tauschen konnten. Ziel war es, dem »Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung« ein Schnippchen zu schlagen. Da die Beteiligten der Aktion mit den SIM-Karten eines anderen, unbekannten Teilnehmer telefonieren, werden beim Mobilfunkprovider nicht die eigenen Daten aufgezeichnet (siehe »Anonym Telefonieren durch SIM-Card-Tausch«).
Nun wurde die Tauschaktion — zumindest vorläufig — beendet. Der Arbeitskreis möchte »die Sicherheit der einzelnen Teilnehmer« damit erhöhen und die »Überwachung noch wirkungsvoller verhindern«. Wie genau, wird nicht mitgeteilt. Die Aktion wird jedoch als Erfolg gewertet und beweise, dass »die Vorratsdatenspeicherung nicht funktioniert und somit nicht vor Terrorismus und Schwerstkriminalität schützt«.
Interessierte können aber trotzdem noch mitmachen, wenn auch nicht unter dem Dach des Arbeitskreises. So führt das Portal www.daten-speicherung.de die Aktion fort, nimmt weiterhin eingeschickte Prepaid-SIM-Karten an, mischt sie durch und verschickt sie wieder.
Quelle: Tom's Hardware DE
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Schade. Was war der Grund? Ist keiner zu einer "wirklichen" Stellungnahme bereit oder wie?
Das ist doch Paradox ? man Tauscht seine Regestierte Prepaid-Karte gegen ne andere wenn der mit meiner Karte scheiße baut hab ich denn das BKA bei mir und ne MP5 ins gesicht
so kann man auch auf wachen hehe.
wie man die sicherheit durch den tausch der sim-karten erhöhen will, oder versucht die Vorratsdatenspeicherung ad absurdum zu führen, ist mir schleierhaft.
halte die ganze aktion für schlichtweg unsinnig
greez
Na ganz einfach. Durch den Tausch der SIM-Karten ist keine eindeutige Verbindung zwischen einem Nutzer und seiner SIM-Karte mehr gegeben. Wenn jemand mit meiner Karte Mist macht, kann man nicht nachweisen, dass ich das war. Ausserdem bekommt man eine Art Schein vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der die Teilnahme an SIM-Karten-Tausch bestätigt, und somit soll man für den Mist der Anderen
nicht belangt werden.
Bei Festanschlüssen sieht es anders aus. Da wird der straffrechtlich belang, wem der Anschluss gehört. Der Nachweis, dass der Anschlussbesitzer die Tat begannen hat, fällt weg.