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Intel hat mit dem SS4200-E ein NAS-Gerät auf den Markt gebracht, welches nicht nur hervorragend verarbeitet ist, sondern auch mit sehr guten Datenübertragungsraten aufwartet. Die Festplatten können ohne den Einsatz von Werkzeugen einfach und schnell installiert werden und die Entkopplung der Festplatten vom Gehäuse zeugen von Detailliebe. Wie im Artikel bereits erwähnt hinterlässt die auf den Namen "Lifeline" getaufte Firmware des Speicherspezialisten EMC aber einen faden Beigeschmack.
Einerseits ist das Web-Interface einfach zu bedienen und konzentriert sich im Funktionsumfang auf das Wesentliche. Das Anlegen von Benutzern, das Einrichten von Freigaben sowie die Konfiguration des integrierten iTunes und UPnP AV Medienservers gehen so einfach von der Hand, dass damit auch Einsteiger kaum Schwierigkeiten haben dürften.
Andererseits unterstützt das Intel SS4200-E keine RAID-Level-Migration und Online-Kapazitätserweiterung, was früher oder später zu Problemen führen könnte. Ebenfalls vermisst haben wir die Möglichkeit, einen USB-Drucker anschließen zu können, um so das SS4200-E als Printserver im Netzwerk benutzen zu können - was hinsichtlich der Ausrichtung für den SOHO-Bereich sinnvoll gewesen wäre.
NAS-Geräte der Konkurrenz, die sich in einem vergleichbaren preislichen Rahmen bewegen, verraten teilweise, was dem SS4200-E noch an Funktionsumfang fehlt. Da wären unter anderem ein integrierter Download-Client, der Daten über das http- oder FTP-Protokoll direkt auf dem NAS-Gerät speichert, ein Torrent-Client und eine Funktion, mit der Bilder einfach im Internet veröffentlicht werden können. Dafür wird die Abfrage des Geräts per SNMP unterstützt. Das allerdings ist eine Funktion, die die wenigsten Anwender in der angepeilten Zielgruppe nutzen dürften.
So hinterlässt das SS4200-E einen zwiespältigen Eindruck. Der Software-Teil des NAS-Geräts enttäuscht in Anbetracht der vielseitigen Konkurrenz, während die Hardware sowie die Verarbeitung des Geräts als überdurchschnittlich bezeichnet werden können. Vergessen werden darf auch nicht die hohe Leistungsaufnahme des SS4200-E - die ebenfalls leider überdurchschnittlich ausfällt – der zugrunde liegenden PC-Architektur mit Celeron sei Dank.
Wer sich vom Stromverbrauch nicht abschrecken lässt, allerdings noch mit der Software hadert, dem sei gesagt, dass das Intel SS4200-E unter anderem auch noch als "Scaleo Home Server" im Handel erhältlich ist. Siemens verzichtet hier auf "Lifeline" zugunsten des Microsoft Windows Home Server, was für Privatanwender die bessere Wahl darstellt
- Vorteile
- Nachteile
- Zwei eSATA Anschlüsse
- Festplatten entkoppelt
- Sehr gute Datenübertragungsraten
- Keine Wechselrahmen für Festplatten
- Hohe Leistungsaufnahme
- Nicht Hot-Swap fähig

Also wir haben das Köfferchen bei uns am laufen aber statt der "Lifeline" von EMC mit Openfiler. Die is auch noch umsonst!
Sehe ich da richtig das das Intel NAS wenn das Raid5 degraded ist schneller ist als wenn das Raid5 in Ordnung ist. Ist das ein schreibfehler oder tatsächlich so? Wenn ja weshalb?
Danke
Der Server hat aber viele Gemeinsamkeiten mit einem Fujitsu-Siemens SCALEO Home Server.
http://www.fujitsu-siemens.de/home [...] erver.html
Nur das BS ist anders. FSC stattet sein Gerät mit MS Windows Home Server aus.
[Edit]: Sorry, das steht ja bereits im Fazit.
Also schnell is se ja schon, aber der magere Funktionsumfang gibt mir zu denken. Da zeigt sich, dass Qnap und Synology das nicht erst seit gestern machen...
Printerserver, UPnP-Server, P2P-Client, Fotostation, Web-Server, ...
So gibts für allet seine Nischen, wa?
Ik koof mir die Synology DS-209+.
Demnächst in Ihrem Online-Shop.
uhm ... SS4200-EHW ist nur das Board ohne Software! Kostet etwa 200€ weniger als die Siemens Version. Wenn die Software/Firmware nicht umfangreich genug ist ... es gibt massig open source.
Zitat:Sehe ich da richtig das das Intel NAS wenn das Raid5 degraded ist schneller ist als wenn das Raid5 in Ordnung ist.
uhm ... ich kenn dieses Problem bei alten SCSI HDDs. Da war aus irgend ein Grund, eine HDD um ein paar 0,1ms langsamer als die andern, im Zugriff.
Interessant wäre die Samba-Version des Geräts. Das seit längerem verfügbare SS4000 von Intel bringt selbst mit der aktuellsten Firmware eine total veraltete Version von Samba mit. Dadurch lassen sich leider keine Netzlaufwerke unter Windows "offline verfügbar machen" (Samba-Bug). Für Notebook-Benutzer in der Firma eine nervige Angelegenheit, da Dritthersteller-Tools zur Synchronisierung herhalten müssen.
Kennt das Gerät iSCSI und AD-Unterstützung?
Welches alternative Betriebssystem könnte man denn auf dem 4200 installieren?
50w für nen Dauerläufer im Haus? Leute kauft euch eine Thecus Box (n2100 aufwärts) und dann ist Schluss solchen Drecksprodukten.
Wenn da noch eine Grafikkarte wäre, dann wärs ein vollwertiger PC. oder ein NAS mit eingebautem Terminal :-)
€ 450 ohne platten ist auch nicht ohne, um das Geld bekommt man einen vollwertigen PC, der gleich viel/wenig strom braucht. Dem kann man ja die Grafikkarte wegnehmen und eine 4GB IDE-SSD aufs Mainboard stecken.
warum nicht gleich Intel Atom eingesetzt ?!?!
Die Verlinkte Kompativilitätsliste ist veraltet ... bzw sie war es schon bei Veröffentlichung des Berichts. http://download.Intel.com/support/ [...] hol_12.pdf