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Intel SS4200-E: NAS-Gerät auf PC-Basis
1 - Kooperation öffnet neue Märkte
Hört man den Namen Intel, so dürfte wohl so ziemlich jeder an Pentium- oder Core-2-Prozessoren denken. Ein Beweis dafür, dass die Marketing-Maschinerie ganze Arbeit geleistet hat. Darüber hinaus wird meist vergessen, dass das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Unternehmen auch einen nicht zu verachtenden Anteil am Marktanteilen in Business-Segmenten hält. In diesen Bereich muss die neue NAS-Lösung SS4200-E eingeordnet werden.
Kooperation um mehrere Ecken
Einen Anteil am Erfolg Intels im Server-Markt dürfte die Kooperation mit dem zum Enterprise-Storage-Spezialisten EMC gehörenden Unternehmen VMWare haben. Dies führte zu Synergieeffekten: EMC, die sich mit ihren Storage-Produkten hauptsächlich an Unternehmenskunden richteten, kündigten Ende des Jahres 2007 an, eine Consumer-Produktlinie einführen zu wollen, welche dann Anfang 2008 unter dem Namen "Lifeline" auf den Markt kam.
Da Intel ebenfalls im ständig wachsenden Storage-Markt mit NAS-Systemen für Endkonsumenten Fuß fassen möchte packte man die Gelegenheit beim Schopfe. Intel entwickelt die Hardware - EMC liefert die benötigte Software. Das vorläufige Ergebnis der Zusammenarbeit ist dabei das neue NAS-Gerät Intel SS4200-E, welches sich vorrangig an kleine Unternehmen und Privatanwender mit hohen Ansprüchen richtet. Ob weitere Geräte mit dieser Hardware-/Software-Konstellation folgen werden bleibt allerdings abzuwarten.
NAS-Gerät auf x86-Plattform
Die meisten Hersteller verwenden für ihre NAS-Geräte spezielle, so genannte Embedded-Motherboards. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass der Prozessor sowie die RAM-Bausteine und weitere Komponenten meist direkt auf dem Motherboard aufgelötet werden. Auch auf Schnittstellen und Erweiterungsslots wird bei solchen integrierten Systemen zugunsten eines niedrigen Platz- und Energieverbrauchs weitestgehend verzichtet. Die für solche Systeme verwendeten Prozessoren basieren zumeist auf der ARM- oder PowerPC Architektur und das zum Betrieb notwendige Betriebssystem, die Firmware, befindet sich auf einem integrierten Flash-Speicher statt auf einer Festplatte.
Im Gegensatz zur Embedded-Bauweise hat Intel im SS4200-E einen Low-Voltage-Prozessor vom Typ Celeron 420 auf einen Sockel 775 gesetzt. Der Prozessortakt beträgt 1,6 GHz und verfügt neben FSB800 (effektiv) noch über 512 KB L2-Cache. Weiterhin verfügt das Motherboard über ein 512 MB DDR2-Speichermodul, welches gemäß Intels Kompatibilitätsliste von Anwendern problemlos auf 1024 MB aufgerüstet werden könnte. Die Southbridge besteht aus einem Intel ICH7R (82801GR), der neben vier SATA-II-Geräten die RAID-Modi 0, 1, 10 und 5 sowie zwei UltraATA-Geräte unterstützt.
Mit der Unterstützung der UltraATA-Geräte kommt gleich die nächste Besonderheit des Intel SS4200-E ins Spiel. Das Betriebssystem, die bereits angesprochene Software "Lifeline" aus dem Hause EMC, findet Platz auf einem sogenannten DOM (Disk on Module). Dabei handelt es sich um ein Flash-Speichermodul, welches im Falle des Intel SS4200-E am IDE-Port des Motherboards angeschlossen wird.
Angesichts solch eines offenen Systems dürften experimentierfreudige Anwender glänzende Augen bekommen. Welche Leistung Sie vom Intel SS4200-E NAS-Gerät in seinem Auslieferungszustand erwarten dürfen erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
- Seite vor Verarbeitung, technische Daten,...
- 1 Kooperation öffnet neue Märkte
- 2 Verarbeitung, technische Daten, Leistungsaufnahme
- 3 Einrichtung und Software
- 4 Test-Setup und Benchmarks

Also wir haben das Köfferchen bei uns am laufen aber statt der "Lifeline" von EMC mit Openfiler. Die is auch noch umsonst!
Sehe ich da richtig das das Intel NAS wenn das Raid5 degraded ist schneller ist als wenn das Raid5 in Ordnung ist. Ist das ein schreibfehler oder tatsächlich so? Wenn ja weshalb?
Danke
Der Server hat aber viele Gemeinsamkeiten mit einem Fujitsu-Siemens SCALEO Home Server.
http://www.fujitsu-siemens.de/home [...] erver.html
Nur das BS ist anders. FSC stattet sein Gerät mit MS Windows Home Server aus.
[Edit]: Sorry, das steht ja bereits im Fazit.
Also schnell is se ja schon, aber der magere Funktionsumfang gibt mir zu denken. Da zeigt sich, dass Qnap und Synology das nicht erst seit gestern machen...
Printerserver, UPnP-Server, P2P-Client, Fotostation, Web-Server, ...
So gibts für allet seine Nischen, wa?
Ik koof mir die Synology DS-209+.
Demnächst in Ihrem Online-Shop.
uhm ... SS4200-EHW ist nur das Board ohne Software! Kostet etwa 200€ weniger als die Siemens Version. Wenn die Software/Firmware nicht umfangreich genug ist ... es gibt massig open source.
Zitat:Sehe ich da richtig das das Intel NAS wenn das Raid5 degraded ist schneller ist als wenn das Raid5 in Ordnung ist.
uhm ... ich kenn dieses Problem bei alten SCSI HDDs. Da war aus irgend ein Grund, eine HDD um ein paar 0,1ms langsamer als die andern, im Zugriff.
Interessant wäre die Samba-Version des Geräts. Das seit längerem verfügbare SS4000 von Intel bringt selbst mit der aktuellsten Firmware eine total veraltete Version von Samba mit. Dadurch lassen sich leider keine Netzlaufwerke unter Windows "offline verfügbar machen" (Samba-Bug). Für Notebook-Benutzer in der Firma eine nervige Angelegenheit, da Dritthersteller-Tools zur Synchronisierung herhalten müssen.
Kennt das Gerät iSCSI und AD-Unterstützung?
Welches alternative Betriebssystem könnte man denn auf dem 4200 installieren?
50w für nen Dauerläufer im Haus? Leute kauft euch eine Thecus Box (n2100 aufwärts) und dann ist Schluss solchen Drecksprodukten.
Wenn da noch eine Grafikkarte wäre, dann wärs ein vollwertiger PC. oder ein NAS mit eingebautem Terminal :-)
€ 450 ohne platten ist auch nicht ohne, um das Geld bekommt man einen vollwertigen PC, der gleich viel/wenig strom braucht. Dem kann man ja die Grafikkarte wegnehmen und eine 4GB IDE-SSD aufs Mainboard stecken.
warum nicht gleich Intel Atom eingesetzt ?!?!
Die Verlinkte Kompativilitätsliste ist veraltet ... bzw sie war es schon bei Veröffentlichung des Berichts. http://download.Intel.com/support/ [...] hol_12.pdf