Das Solidata X1-SSD, ein 2,5-Zoll SATA/300-Produkt auf SLC-Flash-Basis, wurde uns von ssdshop.ch zur Verfügung gestellt. SLC-Flash garantiert für gewöhnlich hohe I/O- und Schreib-Performance. Der Nachteil liegt hier allerdings in einer Gesamtkapazität von lediglich 64 GB. Laut Hersteller liegt der maximale sequentielle Lesedurchsatz bei 240 MB/s und der sequentielle Schreibdurchsatz bei 230 MB/s. Zudem liegen uns Herstellerangaben für zufällige Lese- und Schreibvorgänge vor: 130 MB/s und 45 MB/s. Unsere Messwerte befinden sich in etwa dazwischen: Der Durchsatztest der h2benchw Test-Suite ergab einen Lesedurchsatz von konstant 167 MB/s und 121-131 MB/s für sequentielles Schreiben.
Unausgewogene Performance
Die I/O-Performance dieses Produkts war enttäuschend, da der SLC-Flash-Speicher an sich mehr Potential bietet als wir das hier sehen konnten. Die IOmeter Performance-Ergebnisse waren nicht einmal besser als die einer mechanischen Festplatte mit hoher Performance. Die Ergebnisse mit dem PCMark Vantage Benchmark waren beachtlich – wenn auch nicht unbedingt beeindruckend. Dieses Produkt wurde eindeutig für Durchsatz optimiert, zeigt allerdings deutliche Schwächen in anderen Disziplinen.
Unverständlich hohe Leistungsaufnahme
Es liegt uns fern, Solidata in diesem Artikel schlechtzureden, allerdings die exorbitante Leistungsaufnahme Grund zur Kritik. Wir haben unsere Ergebnisse auf verschiedenen Systemen überprüft, da wir diese erst nicht glauben wollten; aber das X1-64 ist wirklich ein Leistungsfresser: Das Laufwerk nimmt im Leerlauf 4,6 W auf - mehr als die meisten 3,5-Zoll-Festplatten mit 7.200 U/Min und mehr als doppelt soviel wie die Leistungsaufnahme einer 2,5-Zoll Notebook-Festplatte auf. Die Leistungsaufnahme stieg während unseres Workstation I/O-Tests sogar auf bis zu 10,1 W. Dieses Produkt ist genau das Gegenteil von dem, was Flash-SSDs für sich beanspruchen: Die Performance ist nicht besser als die der Kontrahenten und aufgrund der hohen Leistungsaufnahme ist dieses Laufwerk zudem ineffizient. Im Desktop-Bereich spielt das zwar keine große Rolle, allerdings sind bedeutend bessere Flash-SSDs erhältlich.
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"2 GB DDR3-1333 Corsair CM3X1024-1333C9DHX"
Geil... 2GB Ram auf ne TripleChannel System.
seit wann können festplatten maximal 500gb groß sein?
Ich bin gespannt wieviel die Samsung SSD kosten wird.
seit wann können festplatten maximal 500gb groß sein?
Wahrscheinlich, oder besser gesagt es gibt keine andere Erklärung dafür, ist die Größe auf 2,5" Laufwerke bezogen.
Als erstes mal ein Lob von mir (jaja, wirklich): Schöner Testbericht!
Es wäre natürlich toll, wenn noch eine art Worst-Case-Test versucht würde. Gerade unter Lastwechseln und wild zufälligen Zugriffen (lesen, schreiben, nicht-sequentiell, kleine unterschiedliche Blockgrößen) brechen manche SSDs spürbar ein.
Unter IOmeter ist es durchaus möglich solche Szenarien nachzustellen.
Soetwas würde mich natürlich noch interessieren, da es die unangenehmen Seiten der SSDs noch überprüfen könnte.
Nicht, um die SSDs schlecht zu machen, sondern um zu kontrollieren, ob die Entwicklung der Hersteller auch die nicht-Benchmarktypischen-Schwachstellen berücksichtigt.
...und zu guter letzt...
Hihi... Auf Seite 8 steht in einer der Tabellen für die 256GB große Samsung-SSD: Höhe 9.5 MB.
Zu Samsung fällt mir nur folgendes ein -> Link
Cool! "Mehranal Flash-Speicher " anscheinend ein Anus- RAID
Cool! "Mehranal Flash-Speicher" entweder fehlt ein "k" oder es handelt sich um ein Anus-RAID
@Goofy:
Da hat halt gleich jemand an die Nachteile von RAID-0 gedacht.
Was mich mal brennend interessieren würde: Wozu ist eigentlich NCQ bei SSDs gut?? Der SSD ist es doch pupsegal, in welcher Reihenfolge Befehle ausgeführt werden? NCQ wurde doch dafür geschaffen, die durch Rotation verursachten Latenzen zu minimieren. Oder bin ich da völlig auf dem Holzweg?
@LordNelson:
Nunja, da werden im wesentlichen Kommandos gesammelt. Wenn dann viele kleine (Schreib-)Kommandos ankommen, können diese in einem Block geschrieben werden, was die größten Schwächen der SSDs ausgleicht.
Sammeln, optimal zur Blockgröße umsortieren, schreiben.
wieso wurde z.b. die ocz vertex (250gb) nicht getestet und bei anderen herstellern NICHT das topmodell ?
ausserdem sollte man nur (etwa) gleiche kapazitäten vergleichen, ebenso entweder slc oder nur mlc !
abgesehen davon sind ssd's bei denen man die firmware NICHT updaten kann, wie samsung absolut zu vergessen !
fw update nur bei: ocz, intel, super talent ...
zurzeit funzt bei intel und ocz das fw updaten sogar OHNE datenverlust (ssd muß auch nicht ausgebaut werden) ...
Fazit: Rund ein 3/4 Jahr nachdem Intel die X25er vorgestellt hat, haben alle anderen Hersteller immer noch nichts vergleichbares im wichtigsten Test, der
Random Write Acces Time.
Vor allem der Platzhirsch Mtron irrt ziemlich unbelehrbar umher. Einzig die 256 GB Samsung scheint halbwegs auf Höhe der Zeit zu sein. Interessant wäre wie bereits angemerkt ein Test der OCZ Vertex, die bei AndandTech.com auch passabel abgeschnitten hat. (Im Gegensatz zu den vorherigen OCZ-SSDs)
Tja, und solange die Konkurrenz nix passendes bringt, wird Intel weiterhin seine sauteuren Preise durchsetzen.
@jo-82:
intel hat gerade die preise gesenkt, es ist jedoch ärgerlich, daß 160gb etwas brustkrank sind.
von ocz kömmt bald die "summit" die schneller als die vertex sein sollte ...
ich habe noch vergessen, ssd's OHNE cache sind auch sinnlos daher testunwürdig (nur billig); manche haben raid intern und sind richtige stromfresser und dazu noch performance-"schnecken".
Hab ich was überlesen oder isses ein Tippfehler: Die X25-M hat doch 80GB, in sämtlichen Balkengrafiken steht aber 64GB.
Produkt auf Mehranal Flash-Speicher
loool