Safari: Erst fragen, dann Download

12:20 - Freitag, 20. Juni 2008 von Thomas Kretschmann
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weiteres aus Consumer Electronics
Tags: Safari, Sicherheit, Carpet-Bomb 16 Kommentare

Apple reagiert auf die Kritik der letzten Wochen an Safari. Eine neue Version des Webbrowsers schließt vier Sicherheitslecks und holt sich vor Downloads nun auch eine Bestätigung des Anwenders.

Schon Mitte Mai musste sich Apple Kritik zu Safari gefallen lassen: Der Sicherheitsexperte Nitesh Dhanjani wies drei Lecks in dem Webbrowser nach, von denen eines ganz besonders riskant sein soll: Carpet Bomb hat er die fehlende User-Abfrage vor dem Download von Dateien benannt. Demnach informiert der Browser den Anwender nicht vor einem Download (siehe »Apples Safari mit Lecks«).

Vor allem unter Windows soll die Carpet Bomb riskant sein, weshalb sich kurz darauf auch Microsoft zu Wort gemeldet hat. Eine Kombination aus dem fehlenden User-Dialog, einer Sicherheitslücke in Windows XP und Vista — die von Microsoft nicht näher beschrieben wird — sowie der Art, wie Windows ausführbare Dateien auf dem Desktop behandelt, soll dazu führen, dass Schadsoftware ohne weiteres auf dem Rechner landen kann. Microsoft veröffentlichte hierzu das Security Advisory 953818 (siehe »Microsoft — Vorsicht vor Safari«).

Nun schließt Apple das Carpet-Bomb-Leck samt weiterer Sicherheitslücken. Safari fragt nun brav nach, bevor ein Downloads tatsächlich gestartet wird. Auch ist der voreingestellten Speicherort für Downloads unter Vista/XP nicht mehr der Desktop. Die weiteren geschlossenen Lücken betreffen unter anderem Speicherfehler beim Umgang mit BMP-/GIF-Bildern sowie mögliche Abstürze durch ein JavaScript-Leck.

Version 3.1.2 des Apple-Webbrowsers steht im Downloadbereich von Tom’s Hardware zum Herunterladen bereit: Safari 3.1.2 Download


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Kommentare zum Beitrag
FormatC 20/06/2008 12:54
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-3+
FormatC

Apple war ja schon immer was Besonderes. Während Proleten-Software wie Internet-Explorer oder Firefox ganz ordinär fragen, muß sich der Safari natürlich eine noble Extrawurst braten: Safari frägt.

Ansonsten fräge ich mich natürlich, ob das überhaupt schon mal einem Normaluser aufgefallen ist. Dazu müsste dieses Stück Edelsoftwäre erstmal ungefrägt auf meinen PC gelangen. Freiwillig würde ich mir diesen Unsinn kaum antun. Ich bin mit Quicktime schon gesträft genug ;)

tkr 20/06/2008 12:58
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-0+
tkr

@FormatC: Dänke für den Tipp mit dem "ä" :)

Bobbitz 20/06/2008 13:22
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--1+
Bobbitz

Quicktime? Quicktime... hmm. Sagt mir was... Was das nichmal so 'ne Videoplayer Software, die Systemressource frisst, mich ständig mit "kaufe die Vollversion" nervt, Fehlerhaft funktioniert und jeder froh ist, dass sich Adobe mit dem Flashplayer durchgesetzt hat? ^^

Und zum Safari... Also ich seh's ein wenn Leute den IE verwenden, weil der is ja halt schon bei Windows dabei. Aktuell ist der megageile Firefox 3 raus, welchen vernüftigen Grund sollte ich also haben mir Safari runterzuladen?

Anonymer Nutzer 20/06/2008 13:58
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--2+

Also ich als MacUser kann mich über den Safari in keinster weise beschweren!!!
Das ist doch klar das AppleSoftware nie so gut auf einem Windows System laufen wird wie auf einem Apple System!
Aber auch wenn es diese Sicherheitslücken gibt juckt mich da relativ wenig da Mac OS X viel sicherer ist als ein Windows System!

Bobbitz 20/06/2008 14:13
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-1+
Bobbitz

AppleUser :
Also ich als MacUser kann mich über den Safari in keinster weise beschweren!!!Das ist doch klar das AppleSoftware nie so gut auf einem Windows System laufen wird wie auf einem Apple System!Aber auch wenn es diese Sicherheitslücken gibt juckt mich da relativ wenig da Mac OS X viel sicherer ist als ein Windows System!



Ja, und das bei einem Marktanteil von 90% die Hacker mehr Viren & Co für Windows als für andere Betriebssysteme entwickeln, hat nichts mit dieser "Sicherheit" zu tun.

Abgesehen davon, warum sollte Safari auf einem Windows "schlechter" laufen? Safari ist eine der wenigen Möglichkeiten die Apple hat um auch Windows User von ihrer Software zu überzeugen, das wäre verschenkte Potenzial, das nicht richtig zu machen.

Anonymer Nutzer 20/06/2008 14:53
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Bobbitz 20/06/2008 15:08
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--1+
Bobbitz

Dude :
Safari läuft auf Win genauso wie auf OS X.Das Problem ist, dass auf Win GAR NICHTS so richtig läuft ohne rum zu fuddeln. Jeder Win-User sollte ein einziges Mal ein Programm auf OS X installieren. DAS ist ein Mausklick ;-) und es läuft... mit einem Mausklick. ZEIT IST LUXUS!



Jo... Mac-Systeme sind vorallem preislich so günstig. Und ich als Spieler mit mit OS-X natürlich auch bestens bedient, denn immerhin kommt ja alle 6 Monate mal ein Spiel raus, das auch auf Mac läuft! ;)

Anonymer Nutzer 20/06/2008 15:22
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-0+

Als User beider Systeme kann ich wahrlich nicht bestätigen, dass Windows empfindlicher wäre als OS X. Vielmehr stürzt der Mac regelmäßig ab, erkennt aus unerfindlichen Gründen zeitweise bestimmte Netzwerk-Drucker nicht und ist ziemlich langsam. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis darf man bei Apple ohnehin nicht reden. Dass der Mac bei Bildbearbeitung und Layout sowie bei Multimedia-Anwendungen vor Jahrzehnten mal im Vorteil war, das will eben der eitle Art Director auch auf die Gegenwart projizieren, um sich durch das teure Nischenprodukt seine standesgemäße Individualität teuer zu erkaufen. Dagegen schnurren sowohl unsere XP-Rechner als auch unser Vista-Desktop ungestört vor sich hin. Dass sich Quicktime als lästig und wenig flexibel erwiesen hat, wird kaum bestritten. Safari habe ich mir nur angetan, damit ich selbst programmierte Internet-Angebote auf Kompatibilität überprüfen kann. Der angebissene Apfel wird so langsam ungenießbar.

FormatC 20/06/2008 15:31
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-1+
FormatC

Im DTP-Bereich laufen fast alle ehemals "elitären" Programme mittlerweile auch auf dem PC. Und wenn man noch vor 10 Jahren händeringend ein Druckstudio suchen musste, welches mit Dateien von der Dose überhaupt was anfangen konnte, ist es heutzutage glatt egal. Wozu sollte ich mir einen Rechner kaufen, dessen hersteller mir auch noch vorschreibt, welche Hardware ich überhaupt nachrüsten darf und welches Peripheriegerät ich kaufen darf, weil der Rest nicht erkannt wird? Ein Mac ist was für Zahnärzte und sonstigen Geld-Adel.

aarfy 20/06/2008 15:37
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-0+
aarfy

Habe vor kurzem mal auf einem etwas betagtem System den Safari mit dem IE 6, Opera und dem Firefox 2.X verglichen. Dabei habe ich festgestellt das Safari im vergleich mit den anderen Browsern ne ware Rakete ist - Startet schneller läd' die Seiten viel schneller (er läd sie natürlich nicht schneller aber er stellt sie schneller dar) Dafür hat er sogut wie keine Sonderfeatures - halt ein Browser nur zum browsen .. ohne ICQ oder Newsreader oder was sonst heute alles in sonem Browser drinsteckt. Ist was für Puristen - die ein einfaches schnelles Programm haben möchten und auf die ganzen Extras zugunsten der Geschwindigkeit verzichten wollen..

Es hat schon seinen Grund warum ich mich seit Jahren energisch weigere mir so ein Spielzeughandy zu kaufen wo irgend ne drittklassige Digicam verbaut ist. Wenn ich fotografieren will kauf ich mir ne ordentliche Digicam - und dort haben die Bilder dann auch ne anständige Qualli. Zum ICQen nehm ich ICQ und zum Scripten nehm ich Editplus - sowas brauche ich nicht im Browser.

Soll heissen der Safari hat durchaus seine Daseinsberechtigung.

Was MacOSX angeht - da halte ich mich raus - damit habe ich zuwenig Erfahrungen.

MfG

KatSeiko 20/06/2008 18:10
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-0+
KatSeiko

Apple und "sicher"... Klar! Wenn ich mir ein Betriebssystem programmiere, das außer mir keiner hat, werd ich garantiert nie Probleme mit Viren bekommen. Je mehr Leute desto mehr Probleme wie Viren. Apple ist einfach zu wenig verbreitet (weil zu unflexibel).

Es ist einfach zu anmaßend, wenn man sich auf einen einzelnen CPU-Hersteller (Intel) versteift und die anderen (AMD und VIA) einfach außen vor lässt. Okay, es liegt auch an der Halsstarrigkeit der Mainboard-Hersteller, die immer noch ein BIOS auf die Mainboards packen, statt das EFI, das bei allen 64bit-CPUs das BIOS emuliert, zu behalten. Da muss man halt für XP das bereits von Mac bekannte Bootcamp verwenden - oder dieses veraltete und unter Flicken erstickende Betriebssystem endlich loswerden.

Wenn es dann wieder zu Safari und QuickTime geht: Es stört mich schon, dass iTunes zwingend QuickTime voraussetzt. iTunes kann doch auch selbst Musik abspielen, wozu braucht es dann noch QuickTime? Apple soll mal die notwendigen Bibliotheken auslagern.. (Oder geht sowas unter Mac OS nicht?) Safari werde ich wohl frühestens installieren, wenn ich mal MacOS auf meinem AMD-Rechner ausprobieren kann. Oder auf dem VIA-Rechner...

Soso 20/06/2008 18:46
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-0+
Soso

Dude :
Safari läuft auf Win genauso wie auf OS X.Das Problem ist, dass auf Win GAR NICHTS so richtig läuft ohne rum zu fuddeln. Jeder Win-User sollte ein einziges Mal ein Programm auf OS X installieren. DAS ist ein Mausklick ;-) und es läuft... mit einem Mausklick. ZEIT IST LUXUS!



Das mag sein, dass man beim Mac nicht soviel rumfuddeln muss. Aber dafür wird mehr Mist installiert und von den meisten weiß man gar nichts.
Außerdem hast du schon mal gesehen wie groß Setups auf Windows und auf den Mac im Vergleich sind?
Bsp:
Firefox 3
Windows => 7MB
MacOSX => 17MB

Wo liegt da der Vorteil ?

numerobis 21/06/2008 16:04
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-0+
numerobis

jo, ich muß nicht so viel "rumfuddeln" beim Mac damit er erstmal läuft... dafür kann ich aber meist auch weniger konfigurieren, wenn ich's mal benötige. Und dann geht das Gesuche los, wie man gewisse Probleme löst, ohne einfach die Option anklicken zu können... das is dann erstmal ein Gefuddel.
Ich hab auch immer gedacht, "boah mac und osx, sieht alles super aus und läuft alles wie ne 1."
Jetzt hab ich seit nem 3/4 Jahr im Büro selbst die Erfahrung mit OSX (im Netzwerk) machen dürfen und ich muß sagen, daß wirklich nicht alles Gold ist, was glänzt...
Wie oft hab ich auf Windoof geflucht und was alles schlecht läuft - jaaa, beim Mac hat man viele Probleme nicht, weil die Funktionen einfach weggelassen werden!!! Und dann fangen meist die Probleme erst an. Sobald was von der Norm abweicht geht's los mit der Sucherei. Außerdem muss ich sagen, daß Windows für mich wesentlich komfortabler und schneller zu bedienen ist. Da gibt's Möglichkeiten, die gibt's bei OSX schlichtweg nicht - und vorher in Win hat man nicht mal registriert, das sie da sind, weil sie einfach funktionieren... (keine Dateibearbeitungsfunktionen im Öffnen-Dialog von Programmen (Explorer), Super umständliche Dateiverwaltung per "Finder", Super langsames Verzeichnisupdate, oft sieht man erst Minuten später ne Datei die übers Netzwerk reinkopiert wurde!!! - da gibt's sogar ne zusätzliche "Finder Refresh" Funktion, die man installieren kann, damit man manuell!!! refreshen kann, usw.... Also ich muß sagen, mir hat's die Augen geöffnet... so dumm ist Windows gar nicht... (im Vergleich ;-) )

Anonymer Nutzer 21/06/2008 17:58
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-0+

Ja jetzt haben wirs!!! nehmen wir alle Linux: super Einstellfunktionen, weil man ALLES einstellen kann was es gibt; wunderbar erweiterbar; Fazit: solange man auf Spiele und ein paar Programme verzichten kann -> zugreifen!
Nein mal im Ernst, MACs sind echt super Computer, für Leute die genug Geld und schon einen PC haben, also als 2. Computer (z.B. das Macbook Air als 2. Notebook). Aber einen PC mit allen Funktionen, kann ein MAC trotz toller Benutzeroberfläche nicht ersetzen. Da muss sich vorher noch einiges tun.

chill out 22/06/2008 09:26
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-0+
chill out

Zitat :Aber einen PC mit allen Funktionen, kann ein MAC trotz toller Benutzeroberfläche nicht ersetzen.
Stimmt wohl. Aber vielleicht will ein Mac das auch garnicht?

derLordselbst 27/06/2008 12:53
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-0+
derLordselbst

@gelöschtes Profil^^:
Ich bin in der glücklichen Lage, das Macbook Air und eine Spielemaschine zu haben. Auch als langjähriger Windows-User ist Mac Os X problemlos zu handeln. Aus meiner Sicht ist ein Mac durchaus eine Option, wenn man bestimmte Aufgaben lösen muss und wirklich mit dem Compi arbeiten möchte (beim Macbook Air überall kreativ schreiben möchte^^). Die eierlegende Wollmichsau ist doch eher der PC, ob mit Linux oder Windows. Allerdings erfordern die vielen Stellschrauben, die zudem oft auch noch idiotisch voreingestellt sind, mehr Beschäftigung mit dem Betriebssystem und mehr Vorwissen.

Für mich haben sowohl Mac als auch Windows ihre Berechtigung. Perfekte Produkte sind beide nicht. Und Linux ist einfach nichts für PC-Spieler mit aktueller Hardware.

Max Os X und Vista haben gemeinsam, dass Sie doch sehr den User bevormunden. Gut für Einsteiger und Uninteressierte, ätzend, wenn man sicher Daten löschen muss oder sein System selbst kontrollieren möchte.

Bitte beachten Sie: Sie posten als anonymer Nutzer.



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