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Experten erwarten anziehende Preise bei DRAMs

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11:15 - 29. März 2007 von Uwe Kauss

Der ins Stocken geratene Markt für Speicherchips soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres wieder deutlich stärker werden. Das prognostiziert Chang-Gyu Hwang, Chef der Chipsparte bei Samsung.

Demzufolge soll im DRAM-Bereich die zunehmende Verbreitung von Windows Vista die Nachfrage ankurbeln. Die Einführung von Apples iPhone und ein steigender Absatz von Highend-MP3-Playern könnten zudem auf dem Markt für Flash-Speicher für Engpässe und damit für eine Stabilisierung der Preise sorgen, berichtet das taiwanesische Branchenportal DigiTimes.

Die derzeitige Schwächephase auf dem DRAM-Markt spiegele das Überangebot in diesem Bereich wider. Der steigende Einfluss von Vista werde aber in der zweiten Jahreshälfte 2007 die Nachfrage anregen, prognostizierte Hwang bei einem Forum für mobile Lösungen in Taiwan.

Samsung rechnet demnach mit einem deutlichen Anstieg des Bedarfs an Speicherchips. Insgesamt soll der durchschnittlich benötigte Speicher pro System nach dem dritten Quartal auf 1,3 GB steigen. Zudem ortet Samsung auch bei der Verbraucherelektronik - etwa durch Handhelds oder Digital-TV- einen steigenden Bedarf an DRAMs.

Auf dem NAND-Flash-Markt, der in den vergangenen Monaten teils drastische Preisrückgänge verkraften musste, haben sich ebenfalls erste Anzeichen für eine Stabilisierung gezeigt. Nach Berechnungen von der Marktforscher von DRAMeXchange erzielte der Großteil der sogenannten Multi-Level-Cell-Chips im März wieder höhere Vertragspreise als im Vormonat.

Apples iPhone, die zunehmende Verbreitung von MP3-Playern mit einem Speichervolumen von vier bis acht GB sowie Handys mit einem eingebauten Flash-Speicher sollen Hwang zufolge für „eine substanzielle Steigerung der Nachfrage" sorgen. Zusätzliche positive Impulse bringe laut Samsung die zunehmende Zurückhaltung der Speicherchip-Hersteller beim Ausbau der Produktionskapazitäten.

Quelle: Tom's Hardware

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