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Western Digital Caviar Black 2 TB (WD2001FASS)

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13:10 - 13/10/2009 von Patrick Schmid, Achim Roos

Western Digital hat ein schlüssiges Portfolio und bietet eine klare Struktur und Namensgebung: Bei den 3,5-Zoll-Laufwerken ist die Caviar die Marke, welche wiederum in Caviar Blue, Green und Black unterteilt ist. Blau repräsentiert den Mainstream, Green gilt als Stellvertreter für Leistungseffizienz und Caviar Black heißt die Performance-Familie. Dieses Laufwerk ist das jüngste Modell der Caviar Black-Familie mit einer Kapazität von bis zu 2 TB. Im Vergleich zu den vorherigen Caviar Black-Modellen ist das hier das erste WD-Laufwerk mit einem Zwischenspeicher von 64 MB.

WD verwendet vier Platter, die jeweils 500 GB speichern und so eine Gesamtkapazität von 2 TB ermöglichen. Hierbei handelt es sich zudem um das erste Black Edition-Laufwerk, das auf der Dual-Actuator-Technologie von WD basiert und zwei unabhängige Stellmotoren einsetzt, um die Genauigkeit der Kopfpositionierung zu verbessern. Der erste Motor ist eine elektromagnetische Lösung, die zweite eine piezoelektrische; laut Western Digital bietet letzteres eine höhere Genauigkeit. WD bietet zudem eine fünfjährige Garantie für die Caviar Black-Laufwerke sowie die RE-Modelle (siehe nächste Seite), was für den Kunden beruhigend wirken sollte.

Die hohe Oberflächentemperatur von 46°C überrascht kaum wenn man die vier Platter bedenkt, die mit schnellen 7.200 U/Min drehen. Das hat auch eine Auswirkung auf die Leistungsaufnahme: Wir haben eine Leerlaufleistung von 6,4 W gemessen, was angesichts der Werte vergleichbarer Laufwerke ein wenig hoch erscheint. Allerdings ist das tatsächlich genauso viel wie die Caviar Black mit 1 TB aufnimmt. Die Leistungsaufnahme beim Lesen bzw. Schreiben kommt auf bis zu 10,3 W, wobei das Laufwerk mit 11,3 W bei hoher I/O-Aktivität am meisten Leistung aufnahm. Die Wiedergabe eines FullHD-Videos verringert die Leistungsaufnahme auf 8,2 W und liegt damit nicht allzu weit von den Messungen im Leerlauf entfernt.

Allerdings sollten wir auch ein paar Worte über die Performance verlieren; immerhin ist dieses Laufwerk die derzeit schnellste Desktop-Festplatte: Eine Zugriffszeit von 11,9 ms und ein maximaler Durchsatz von 141 MB/s sind Bestwerte in dieser Klasse. Das WD2001FASS bietet desweiteren die höchste I/O-Performance über all unsere Benchmarks hinweg und dominiert zudem den PCMark Vantage Anwendungs-Benchmark. Sie werden bemerken, dass dieses Laufwerk, ausgenommen bei der Zugriffszeit und dem Minimaldurchsatz, zudem besser ist als die VelociRaptor, dem Kontrahenten aus eigenem Haus. Dadurch wird die neue Caviar Black angesichts Performance und hoher Kapazität bei Desktop-Systemen für Enthusiasten zur besten Wahl. Da es derzeit keine ebenbürdigen Gegner für die Caviar Black gibt, verleihen wir ihr an dieser Stelle unsere Kaufempfehlung.

 

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Kommentare zum Beitrag
derGhostrider 13/10/2009 14:13
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-0+

Zitat :... mit dem hohe Geschwindigkeit bei 2 TB Gesamtspeicherplatz einhergehen.

Vielleicht würde: "... mit dem eine hohe Geschwindigkeit bei 2 TB Gesamtspeicherplatz einhergeht." besser klingen. Es wird ja nur eine Eigenschaft bei der Größe genannt. Anders wäre es m.E. bei zwei oder mehr Eigenschaften:
"... mit dem eine hohe Geschwindigkeit und niedrige Temperatur bei 2 TB Gesamtsp. einhergehen."
Oder liege ich da falsch? Lasse mich gerne korrigeren, was das betrifft.

Zur Verdeutlichung: Man könnte den Satz aus dem Artikel auch umstellen, auch wenn es etwas holperiger wird: "... mit dem eine hohe Geschwindigkeit einhergeht bei 2 TB Gesamtspeicherplatz."
Darum Singular und nicht Plural. Meine ich zumindest.

--------

Auf Seite 9 sieht man im "PCMark Vantage - Overall Score" m.E. gut, wie schnell sich die Platten vermutlich im realen Gebrauch anfühlen werden. Samsung war die letzten Jahre immer gut bei den sequentiellen Transferraten, bekommt die Leistung aber nicht umgesetzt, da die Laufwerke irgendwie an anderen Stellen patzen.

-----

Bemerkenswert finde ich auch, daß die neue RE4 leiser ist als die RE4-GP!

Außerdem zeigt sich doch noch recht deutlich, daß die Velo in den Bereichen, wo es auf IO-Leistung ankommt, ungeschlagen bleibt. Wer also doch mehrere Tasks gleichzeitig auf der Platte rumrödeln hat, eventuell auch VMs mit auf der Systemplatte, der wird den Unterschied unter Umständen spüren.
Das soll nun nicht die Leistung der neuen Laufwerke schmälern! Die RE4 klingt sehr verlockend. Die Zugriffszeiten sind für eine 3,5" mit 7200rpm sehr gut, die Transferleistung ist sehr gut und es wird diese Leistung offesichtlich auch sinnvoll umgesetzt, so daß die Anwendungen davon profitieren können. :)

fragger 13/10/2009 14:19
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-2+

140 MB/s... sagenhaft
11 ms Zugriffszeit... phantastisch

vor 20 Jahren waren es so 15MB/s und 20 ms Zugriffszeit.

Die Geschwindigkeit ist leider nicht mit der Kpazität mitgewachsen.

Die gute alte Festplatte... in meinen Augen ein 40 Jahre alter technologie-Dinosaurier, den über kurz oder lang das Aussterben ereilen wird.
Zu Recht!

f1delity 13/10/2009 15:16
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-4+

Aussterben als Systemplatte ja, als Datengrab vorerst nicht.

derGhostrider 13/10/2009 15:21
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-4+

Ja, die Zugriffszeit UND Transferraten sind, im Vergleich zur Kapazität, nicht prozentual vergleichbar besser geworden.
Ansonsten müssten Festplatten heute schon GB/s transferrieren...

Aber für eine Festplatte sind die Werte nicht übel.

Für Systemplatten werden SSDs immer besser. Leider sehe ich bisher immernoch nur die unverschämt teuren Modelle als uneingeschränkt empfehlenswert an.

metal_alf 13/10/2009 15:38
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-1+

Ich muss allen meinen Vorrednern Recht geben! Die Festplatte ist dem Tode geweiht, jedenfalls als Systemplatte (und irgendwann dann auch im Allgemeinen)!

Auch die Aussage dass momentan die SSDs noch einen Moment zu teuer sind ist vollkommen korrekt! Es gibt zwar schon anständige / erschwingliche aber noch keine der ich wirklich vertrauen könnte!

bensen 13/10/2009 15:51
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-0+

Warum wurde denn keine Hitachi 7k2000 mitgetestet?
Im Gegensatz zur WD Black schon länger Verfügbar.

derGhostrider 13/10/2009 16:50
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-0+

@Bensen: Sagte der Autor nicht, daß die einfach noch nicht geliefert wurden? Ebenso wie die 2TB von Seagate....

Peter13779 13/10/2009 17:35
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-0+

Jetzt verfügbar stimmt hier nur für die 2 TB Modelle mit neuer Speichertechnologie. Ich habe seit Monaten 2 Seagate 500 GB Modelle mit nur einem Platter im Raid 0 Betrieb. Die Zugriffszeiten sind noch ok und Transferraten sind entsprechend hoch!

bensen 13/10/2009 19:11
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-0+

Ah Ok. Die Einleitung hab ich gekonnt überflogen :D
Aber schon komisch dass die sich so Zeit lassen. Fertig haben die das Produkt ja schon lange.

borizb 13/10/2009 21:14
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-0+

Ich weiß, euch gehts sicher anders, aber ich find den Titel des Artikels recht irreführend. Desktop HDDs mit prinzipiell 7.200 u/min sind ja nun echt nix neues. Der Zusatz mit den 2TB fehlt. Ansonsten toll.

sanctus 13/10/2009 22:29
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-0+

borizb :
Ich weiß, euch gehts sicher anders, aber ich find den Titel des Artikels recht irreführend. Desktop HDDs mit prinzipiell 7.200 u/min sind ja nun echt nix neues. Der Zusatz mit den 2TB fehlt. Ansonsten toll.



Ich hab im ersten Moment auch gedacht: Bin ich jetzt wieder Anfang 2000? Anonsten muss ich sagen, dass die neuen Platten (insbesondere von Samsung) auf mich einen guten Eindruck machen. Ich bin allerdings auch nicht "Technik-Guru" und benötige daher nicht zwangsläufig die Platte mit dem schnellsten Zugriff und den besten Transferraten. Ich brauche eine flotte, aber vor allem leise und energiesparende Platte für einen guten Preis. Danke Samsung!

Anonymer Nutzer 14/10/2009 07:14
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-1+

Gibt es schon einen voraussichtlichen Termin, wann die Seagate und Hitachi getestet werden? Würde mich echt interessieren, wie sich Seagate gegenüber Samsung und WD schlägt.

Wird die Samsung F3 auch nochmal mit 1000GB/1500GB getestet? Und wie sieht es mit 1-Platter (500GB) und 2-Platter (1000GB) Versionen von WD aus?
Die 2TB Version ist ja unbezahlbar... Was bringt die schnellste Festplatte, wenn sie mit 250€ auf SSD Niveau konkurriert? Genau den Preisaspekt vermisse ich in dem Test absolut!!

heizfeld 14/10/2009 09:05
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-0+

Nachdem nach 2jähriger Lagerung 50% meiner CDs fehlerhaft oder gar nicht mehr lesbar waren, bin ich ganz auf Festplatten als archivmedium umgestiegen und fahre sehr gut damit.
insbesondere billigmarkern von aldi und konsorten zeigten sich als vollversager. dvd-RW-medien von aldi liessen sich gar nicht oder nur 1mal beschreiben.
jetzt spiele ich alle dvds auf externe festplatte und lade sie bei bedarf mit poweriso.

titan1981 14/10/2009 10:41
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-0+

ich hoffe mal dass man vielleicht die lebensdauer der platten sich endlich erhöhen wenn wir an der 2 TB grenze mal nicht weiter kommen. als archif wäre dies mehr als sinnvoll. gerade nachdem sich meine 2te festplatte verabschiedet hat. zum glück sichere ich immer alles doppelt oder 3fach auf verschiedenen festplatten....

derGhostrider 14/10/2009 18:29
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-0+

Festplatten sind NICHT für die Langzeitdatenspeicherung ausgelegt!
Leute, wenn Ihr Daten darauf "archiviert", dann müsst ihr die Daten regelmäßig "auffrischen" lassen, ansonsten verliert ihr mit der Zeit alle eure Daten, da Bits "kippen" können. (Thermisches Rauschen - die Wahrscheinlichkeit dafür steigt mit zunehmender Datendichte!)

fruechtetee 14/10/2009 21:16
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-0+

Festplatten sind nicht tot - und sie kööööönten wenn gewollt 10* mehr Speed haben als jetzt!
Man brauch nur mehr Schreib/Leseköpfer!
Gleiche Platter, gleiche Umdrehungsg.!

derGhostrider 14/10/2009 23:11
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-0+

@fruechtetee:
Dann hätte man auch viel höhere Ausfallraten und einen viel höheren Preis.

BTW: 10 Arme kannst Du vergessen. Bedenke, daß sich jeder in einem recht ansehnlichen Winkel verstellen können muß. Der Platz im Gehäuse ist zudem begrenzt. 4 Schreiblesekopfsysteme halte ich platztechnisch für möglich. Dann hat man vermutlich nur noch 2" Scheiben im Inneren, die Vibrationen der Kopfsysteme behindern sich Gegenseitig, die Kosten explodieren und die Haltbarkeit sinkt.

Nein, so toll ist der Vorschlag vielleicht doch nicht.
Selbst bei zwei Schreib-/Leseköpfen, wie es das in der Vergangenheit schonmal gab, müsste man bei der heutigen Datendichte genau nachprüfen, ob die Erschütterungen des zweiten Arms den ersten nicht aus dem Tritt bringen. Wenn beide nur parallel gesteuert werden müssten um Vibrationen zu vermeiden, dann wäre der Vorteil nur minimal.

Jetzt ist es eh zu spät. Vor 15 Jahren habe ich soetwas erwünscht, vor 10 Jahren, vor 5 Jahren.... Aber heute, mit SSDs vor der Tür - nein, da nicht mehr.

hotpot 15/10/2009 14:20
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-0+

@ Ghostrider: Festplatten sind (auch wenn Du von der Definition her recht hast) ein sehr sicheres Archivmedium, sofern sie 1x im Jahr laufen: Datenerhaltung bis zu 20 Jahre auch ohne Resfreh, es geht wohl lediglich darum daß das Öl in den Gleitlagern der Platter nicht verharzt und die Platte damit am drehen hindert. (ja auch hier sind Mehrfachsicherungen sinnvoll ;) )

derGhostrider 15/10/2009 14:47
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-0+

@hotspot:
Ach, und wieso gibt es dann keinen Hersteller, der die Datenintegrität auf der Festplatte garantiert? Nichtmal für 1 Jahr? Was meinst Du?

Vonwegen 1x im Jahr laufen lassen... das ist Russisch-Roulett, nur daß Du Milliarden von kleinen Pistolen verwendest und hoffst, daß keine funktioniert.

Du kannst die Physik nicht wegdiskutieren, da Du sie nicht kennst. Thermisches Rauschen existiert! Der superparamagnetische Effekt ebenfalls.
Es geht hier nicht um die Lager, sondern nur um die auf den Platten gespeicherten Bits. Diese können kippen und es ist daher unerlässlich diese Daten regelmäßig zu kontrollieren und aufzufrischen.

Alles andere ist Wahnsinn in Hinblick auf die Datensicherheit und führt unweigerlich zu Datenverlusten.

hotpot 15/10/2009 17:48
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-0+

@Ghostrider: Na Ich wollte Dich nicht angreifen, und Du kannst Dir schlussfolgerungen wie "Du kannst die Physik nicht wegdiskutieren, da Du sie nicht kennst." sparen, da Du damit Deine Kompetenz überschreitest. Ich habe nie gegen behauptet das Thermisches Rauschen nicht existiert, allerdings zweifel ich seine Wirksamkeit bei HD's innerhalb solch kurzer Zeiträume an.(Hab bei einer kurzen Recherche auch nicht einen von Dir beschriebenen Fall gefunden.)
Wenn Du mal so aufmerksam gelesen hättest, wäre Dir die Formulierung: "es geht wohl lediglich darum..." aufgefallen.

Und mal ganz nebenbei: Es gibt Immoment keine gescheite Datensicherung: Es sei denn Du schreibst die Daten per Hand aufn stück Tierhaut, nur das ist über 1000 Jahre hinweg Lagerbar. Also wenn ich von Datensicherung spreche, halte ich "kontrollieren" der Daten in regelmässigen Abständen für ein Muss....ebenso wie Mehrfaches vorliegen, und dann, auch nur dann eigenen sich Festplaten hervorragend zum Sichern von Daten.
(Chip gibt den hier regelmässig zu weiderholenden Turnus der Wartung mit 4 (!) Jahren an....und die Garantie auf Festplatten beträgt Normalerweise 5 Jahre, womit man bei von einer duchschnittlichen Mindeststandzeit von 5 Jahren ausgehen kann.)

Zur Angabe der Hersteller: Was muss ein Hersteller überhaupt an Funtionen Garanierten? Richtig, Garnichts. Er Garantiert lediglich den Austausch o.Ä. im Defektfalle.) Und so wird auch nirgenwo Datenintegrität Garantiert.

Aber nun genug mit dem OffTop.


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