- Asus W7S: Einsteiger-Laptop mit 13 Zoll
- Sony Vaio VGN-SZ61WN/C: Kompaktes Reisenotebook
- MSI GX700: Desktopersatz mit 17 Zoll
- Notebook-Vergleich: Penryn gegen Merom
- Audi/VW-Tuning per Notebook II: Funktionen freischalten
- Sony VAIO VGN-FZ21M: Arbeit, Entertainment oder Spiel?
- PC fürs Auto: Envader Mobile IV im Test
- Acer TravelMate 5520: Business-Notebook für den kleinen Geldbeutel
- AMD-Konzept für Wohnzimmer-PCs: DTX-Formfaktor
- Li-Ionen Akkus: Der richtige Umgang
Praxistest Samsung X22-Pro: Stabil aber dunkel
3 - Verarbeitung: Solide und verwindungssteif
Bei der Verarbeitung gibt sich Samsung keine Blöße. Das Gerät ist so solide wie es aussieht. Die bereits erwähnte Handballenauflage verleiht dem Gerät eine große Stabilität und Verwindungssteifigkeit, zu der auch das sehr starre Magnesiumgehäuse beiträgt. Nirgendwo biegt sich das Gehäuse durch, nichts knarzt. Selbst der Bereich um das optische Laufwerk – bei Plastikkonstruktionen oft ein Schwachpunkt – lässt sich von Druck nur wenig beeindrucken. Das Laufwerk selbst rastet mit einem soliden, vertrauenserweckenden Klacken ein. Da hört man die Mechanik noch, im positiven Sinn.
Der Displaydeckel kommt ohne Verriegelungsmechanismus aus und wird nur durch den Scharnierwiderstand geschlossen gehalten. Das klappt jedoch problemlos, denn das Gerät öffnet sich nie ungewollt. Der Öffnungswinkel ist ausreichend groß, das Display lässt sich allerdings nicht komplett zurückklappen. In den allermeisten Situationen sollte man allerdings bequem damit arbeiten können.
Die Tastatur ist Samsung gut gelungen. Sie sieht zwar ein wenig unpassend in dem ansonsten hochwertigen Gerät aus, dennoch tippt es sich mit ihr hervorragend. Der Druckpunkt ist gut definiert, der Hub angenehm kurz, der Widerstand vielleicht ein wenig weich. Nur am oberen Tastaturrand wo die Funktionstasten liegen kann man aufgrund der abrupten Kante ab und an mal die Tastatureinfassung anstelle der Taste treffen. Andererseits ist das einfach eine Frage der Umgewöhnung. Das gilt auch für die Fn Taste, die an der linken Tastaturseite dort sitzt, wo auf der Desktoptastatur die STRG-Taste liegt.
Highlight ist aus Samsungs Perspektive die Beschichtung mit Silberionen. Diese sollen Bakterien und Keime abtöten und damit zur Hygiene beitragen. Ein hehres Anliegen, doch ist bekanntlich jede Kette nur so stark wie das schwächste Glied. Solange also die Maus, der USB-Stick, der Schreibtisch etc. nicht ebenfalls entsprechend beschichtet sind, hat man relativ wenig davon.
Auch am Trackpad gibt es nichts auszusetzen. Es arbeitet zuverlässig und ohne Aussetzer, die Tasten haben einen knackigen Druckpunkt. Auch die Scrollfunktion am rechten Trackpadrand funktioniert tadellos. Der gefühlte „Widerstand“ ist angenehm eingestellt. Ob die Platzierung des eingebauten Mikrophons links über dem Trackpad allerdings die beste ist, sei mal dahingestellt. Andererseits – wer im Businessbereich VOIP-Software nutzt, hat meist auch ein Headset, im Zweifelsfall sogar mit Bluetooth.
Der Klang der Lautsprecher reicht für Systemklänge und ein wenig Musik ab und an locker aus. Wenn es nicht gerade basslastige Stücke sind, macht das Boyar sogar eine recht gute Figur. Insgesamt ist der Klang jedoch eher höhen- und mittenbetont und scheint ein wenig „komprimiert“.
Das X22-Pro ist auch von der Wärmeentwicklung unproblematisch. Es bleibt jederzeit kühl genug, um es auch als Laptop im wörtlichen Sinne zu nutzen. Wie bei fast allen Notebooks ist die Abluft des Lüfters auf Dauer jedoch unangenehm warm, vor allem, wenn sie länger auf dieselbe Stelle bläst.
- Seite zurück Erster Eindruck: Alles aufgeräumt
- Seite vor Das Display: Matt aber dunkel



Der Bericht ging für mich fast runter wie Öl. Schönes Notebook. Schade das ich erstens, noch (hoffentlich) lange kein neues Notebook brauche und zweitens mir (als Student) kein neues Notebook leisten kann...
Ich habe selbst ein Samsung Business Notebook (X20). Nach meinen bisherigen Erfahrungen werde ich irgendwann wieder ein Samsung Business Notebook bekommen. Was mir an dem Testgerät gefällt, ist das matte Display. Die Helligkeit ist wohl ein Schwachpunkt, ist bei meinem X20 leider auch so. Aber wenn ich mir die glänzenden Displays ansehe, welche man als Spiegel benutzen kann wenn von hinten Licht darauf fällt, dann lieber ein etwas Dunkleres und dafür matt.
Was mir bei neuen Notebooks allgemein nicht gefällt, sind die 16:10 Displays. Ich steh mehr auf das alte 4:3 Format. Aber es gibt schlimmeres und das kann ich verschmerzen. Das Samsung dieses Notebook für Geschäftskunden mit XP ausstattet ist OK. Es wäre dennoch schön wenn sie auch Vista Business anbieten würden. Somit könnte Samsung (fast) allen Kunden gerecht werden.
Hallo!
Daumen hoch, Diesel_im_Blut! Das ist der erste Kommentar, das ich hier lese, was Hand und Fuß hat!
Beehren Sie uns bald wieder!
@Top!
Danke für die Blumen!
Ich bemühe mich meistens Sinnvolle Kommentare abzugeben. Wobei ich zugeben muss, bei Samsung Notebooks bin ich etwas voreingenommen. Allerdings ist da Samsung nicht ganz unschuldig, im positiven Sinne.
Es ist schön hier keine Stammtischparolen zu hören, das ist Balsam für die Augen. Normalerweise meldet sich immer ein Fanboy anderer Hersteller zu Wort. Ich nenne hier keine Namen...
Kann Diesel_im_Blut nur zustimmen. Habe auch das X20 und bin sehr zufrieden. Der Trend zu Widescreen am Laptop ist mir aber auch ein Dorn im Auge. Was aus meiner Sicht außerdem für das X22 spricht ist, dass der Dockingstation-Port für das X-Dock, das ich bereits mit dem X20 nutze, kompatibel ist. Trotzdem bleibt für mich IBM/Lenovo das Non-Plus-Ultra bei den Business-Notebooks, allerdings lassen sich die deren Produkte auch "vergolden". Von daher liegt man mit dem Samsung denke ich ganz gut im Preis/Leistungs-Verhältnis.
@flofloi
Ich wusste gar nicht das die X20 Docking Station auch für das X22 passt. Ich selbst brauch keine. Aber ich finde es interessant zu wissen. Das ist allerdings auch ein ein sehr wichtiger Punkt der für Samsung spricht.