Der zweite Kandidat in unserem Testfeld ist das SansDigital Mobilestor MS2UTN+, das zwei 3,5“-Festplatten mit Serial-ATA-Schnittstelle aufnehmen kann. Das externe Gehäuse wird ohne Festplatten ausgeliefert und kostet etwa 90 US-Dollar. Das gänzlich in schwarz gehaltene Gehäuse macht einen sehr soliden Eindruck. Die Front der Festplatteneinschübe besteht aus Grauguss, was sich in dem Gesamtgewicht von etwa 1,7 kg niederschlägt. Auch das interne Netzteil trägt seinen Teil zum Gesamtgewicht bei. Vorteil dieser Lösung ist, dass das Gehäuse im ausgeschalteten Zustand mit 0 Watt keinerlei Leistung aufnimmt. Die Leistungsaufnahme im Idle-Zustand beträgt moderate 18,3 Watt und auch 23 Watt beim RAID-1-Rebuild sind vertretbar.
Lieferumfang
Im Lieferumfang befindet sich ein USB- und eSATA-Kabel, Schrauben zur Befestigung der Festplatten in den Festplatteneinschüben, eine Installationsanleitung, ein Netzkabel sowie zwei Plastik-"Schlüssel" zur Entriegelung der nicht abschließbaren Festplatteneinschübe. Sollten die Schlüssel verloren gehen, lassen sich die Laufwerkseinschübe auch mit einer Büroklammer öffnen. Weiterhin befindet sich noch eine eSATA-Slotblende im Lieferumfang, um einen internen SATA-Anschluss nach außen zu führen. Dadurch kann das Mobilestor MS2UTN+ auch an Computern betrieben werden, welche noch nicht über eine eSATA Schnittstelle auf dem Motherboard verfügen. Wie auch bei der G-Force Megadisk MDE1000 wird ebenfalls die Software NTI Shadow Backup auf CD-ROM mitgeliefert.
Einbau von Festplatten
Die Festplatteneinschübe lassen sich mit den mitgelieferten Schlüsseln entriegeln und trotz der Plastikschienen einfach entfernen. SansDigital verzichtet bei den Festplatteneinschüben auf einen Boden. Damit die Einschübe auch ohne eingebaute Festplatten eine gewisse Stabilität aufweisen, wurde eine Strebe an die Einschübe gebaut. Diese muss vor dem Bestücken mit Festplatten entfernt werden. Das Gehäuse verwaltet eine Gesamtkapazität von 2 Terabyte. Der Einbau zweier Terabyte-Festplatten stellt somit kein Problem dar. An der Front angebrachte LEDs informieren über den System-Status.
Auswahl der Betriebsmodi
Wie auch bei der Fantom Drives G-Force-Megadisk MDE1000 wird der Betriebsmodus über einen Drehschalter gewählt. Ebenfalls nur mit einem kleinen Schraubendreher einstellbar liefert SansDigital hier keine gute Lösung. Denn der Schalter lässt sich um 360 Grad drehen und besitzt keine Markierung. Somit kommen immer zwei Betriebsmodi in Frage, die man eingestellt haben könnte. Welche es nun wirklich ist wird erst nach dem Anschließen an den Computer ersichtlich.
Neben den von der G-Force Megadisk bekannten Festplatten-Konfigurationen bietet das Mobilestor MS2UTN+ noch die Einstellungen Safe33 und Safe50. 
Die Modi Safe33 und Safe50 sind Multi-Partitions RAID-Kombinationen. Je nach Einstellung werden entweder 33% oder 50% der verfügbaren Kapazität über zwei Laufwerke gespiegelt. Die verbleibende Kapazität steht Anwendern als ein weiteres logisches Laufwerk zur Verfügung.
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Grml, und wo bekommt man den Testsieger zu kaufen?
Hi,
suche Festplatten Gehäuse, die 4HDDs aufnehmen koennen... ob DAS oder NAS ist mir egal...
Jimmy
erst richtig interessant, wenns die Teile mit Verschlüsselung und vernünftigen Transferraten gibt. Bis dahin macht mein server das.
Thecus bietet Boxen für 2, 4 oder sogar 5 Festplatten an
warum wurde das FANTEC MR-35DUS2 nicht auch gleich getestet!!?
Auf Seite 9 Raid0 sind USB u. E-SATA Bilder vertauscht worden
@tobias
Danke für den Hinweis. Wurde korrigiert.
@acidrecords
Aus dem gleichen Grund warum x andere Geräte nicht auch gleich getestet wurden.
@meilon
Alle getesteten Gerät können über die einschlägigen (US) Online-Shops bestellt werden.
Wir haben in der Firma für niedrigere Einsatzzwecke die Produkte der Firma G-Tech im Einsatz. Die G-Speed eS Variante bietet Platz für 4 Hdd's, entweder 4x250, 4x500 4x 750 oder 4x1TB Preislich auch sehr interessant und per E-Sata angebunden, Controller Karte ist dabei. Und man kann bis zu 4 von den Dingern zusammenhängen und mit Raidlevels über alle 4 Türme arbeiten. Also durchaus interessant, auch für den ambitionierten Heimanwender.
was ist denn das für eine antwort....
was ist denn der grund warum nicht x andere geräte auch gleich getestet wurden? noch dazu wenn z.b das fantec teil preislich in der selben liga spielt und noch dazu in europa! erhältlich ist.
Hallo acidrecords,
die Auswahl und Anzahl der getesteten Produkte hängt von mehreren Faktoren ab. Unter anderem darf der Zeitaufwand nicht unterschätzt werden. Daher kann nur über eine begrenzte Anzahl von Produkten in einem Artikel geschrieben werden. Das von dir erwähnte Produkt war dieses mal nicht dabei, auch wenn es preislich in einem ähnlichen Rahmen wie die getesteten Produkte liegt. Das heißt allerdings nicht, dass wir es nicht irgendwann eventuell testen werden.
hi,
war mir eh klar bzgl. der zeit.
es wäre halt in diesem test sicher einer der hauptkonkurenten gewesen. noch dazu weil ja auch in eu erhältlich und soweit ich es mitbekommen habe ein gutes produkt. nur der zusätzliche th. test wäre halt wirklich noch sehr hilfreich gewesen bzgl. kaufentscheidung ect.
lg chris ;-)
Hallo Chris,
Ich kann verstehen, dass ein weiterer unabhängiger Test deine eventuell anstehende Kaufentscheidung möglicherweise beeinflusst hätte. Aber auch wenn das von dir gewünschte Produkt dieses Mal nicht dabei war, hoffe ich doch du bleibst uns weiterhin treu.
jetzt ist deine Aussage von ein paar Posts weiter oben nachvollziehbarer.
Grüße
Marcel
hi marcel,
na klar bleib ich th treu ;-)
ja es ist derzeit nicht leicht etwas passendes in die richtung zu finden.
auf der einen seite die normalen ext. backplanes ohne eingebautem raid wo man wieder einen internen raidcontroller braucht.
auf der anderen seite die ext. lösungen die schon ein raid beinhalten und über esata angebunden werden. + der kostenfaktor.
+ gibts da dann ja auch noch solche kasteln: http://www.drobo.com/
alles wie immer nicht ganz so einfach wenn dann die testbericht-sucher+leserei wiedermal so richtig losgeht hehe.
lg chris
Über Drobo hab ich letztes Jahr mal was geschrieben -> http://www.tomshardware.com/de/Dro [...] 39751.html
Vielleicht bringt dich das weiter?!
ja, vorhin schon gesehen. thx für die info.
leider ist die getestete version ja die mittlerweile ältere.
die neue arbeitet mit firewire 800. (wobei ich da nicht ganz durchblicke warum nicht gleich esata verwendet wurde und warum diese roboshare lan extension per usb an das drobo teil angehängt wird, anstatt mit einer performanteren schnittstelle.)
das ganze "consumer" nas-zeugs steckt scheinbar noch immer in den performance kinderschuhen. (eigentlich seit es am markt ist *hmpf*)
naja mal sehn für welche lösung ich mich im endeffekt entscheiden werde.
vielleicht wirds auch wieder eine "eigenbau" sache wenn sich am markt nichts passendes finden sollte, was meinen ansprüchen gerecht wird.
Aus meiner Sicht als Benutzer, hätte ich ein ungutes gefühl, externe Speichermedien welche zu Sicherungszwecken dienen sollen in einem Array zu strippen.
Lieber 2x 500 intern und eine TB extern und dann bitte über E-SATA.
Interessant wären auch unterschiedliche Gehäuse mit gleichen platten bestückt, denn mich wurdert die relativ geringe RAID0 performance, es ist in dem Test nicht ersichtlich ob es am Jmicron, dem gehäuse oder den platten liegt.
Bei gleichen Platten hätte man eine schöne Performanceübersicht der Gehäuse.
Den USB-Benchmark braucht man eigentlich nur einmal zeigen, der Konsument sollte mittlerer weile wissen, dass nicht mehr als 30-35MB/s zu holen sind.
Da es sich um einen Artikel ueber Backup handelt, waere vor allem die Schreibgeschwindigkeit auf diesen Boxen interessant. Denn in den meisten Faellen wird gesichert (=geschrieben) und nur selten wiederhergestellt (=gelesen).
Sorry, hab grad gesehen, dass Avg. Write eh in der Grafik ist :-)
@MBinder: Wenn ich es mir direkt von Fantom schicken lasse, zahle ich ca. 70 USD (ca 40 EUR) nur für den Versand. Zu den langen Wartezeiten kommt dann noch das Problem des Netzteils, welches hier natürlich nicht passt. Okay, bei dem Fantom braucht man nur die Kleinkaltgerätestecker, aber die Sache mit der Garantie ist auch ein wichtiger Punkt, warum ich solche Geräte lieber nur in Deutschland kaufe. Klar, der Hersteller gewährt mir eine 1 Jahre Lange limitierte Gewährleistung, nur der Versand ist bei einem solchen Gerät zurück in die USA nicht gerade billig!
Wenn es in Deutschland nicht (bzw. nur mit Einschränkungen über das Ausland) zu kaufen ist, warum testet es man denn dann?
Da ich gerade mit dem Gedanken spiele meine "kleinen" Festplatten zu ersetzten, kamen mir die Tipps gerade recht. Vielen Dank!