Sipgate darf iPhone-VoIP-Client nicht mehr bewerben
Nächste NewsDie nächste Runde im Schlagabtausch zwischen T-Mobile und Sipgate um einen VoIP-Client fürs iPhone geht an den rosa Riesen: Das Tool darf vorerst nicht mehr angeboten werden.
Sipgate und T-Mobile handeln derzeit nach dem Motto »Wie du mir, so ich dir«: T-Mobile Deutschland hat eine einstweilige Verfügung gegen Sipgate beziehungsweise dessen Mutterhaus Indigo Networks erwirkt, aufgrund derer das Sipgate-Tool ab sofort nicht mehr beworben oder angeboten werden darf: Sipgate »sieht sich [...] vorläufig nicht in der Lage, die Software zum Download anzubieten, hat das Angebot von seiner Webseite entfernt und prüft weitere rechtliche und tatsächliche Schritte. Das Oberlandesgericht Hamburg hat sipgate vor der Entscheidung nicht angehört«, heißt es beim Mobilfunkprovider.
Damit steht es 1:1 im Streit darum, ob das iPhone auch ohne die Zustimmung von T-Mobile zum VoIP-Phone umfunktioniert werden darf. Denn Sipgate hat im Juli vor einem Hamburger Gericht ebenfalls das Verbot eines T-Mobile-Werbeslogans für das iPhone erwirkt (siehe »Sipgate schlägt zurück«). Demnach darf T-Mobile seinen iPhone-Tarif »Complete« nicht mehr als »freien Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate« anpreisen. Grund: VoIP- oder Messaging-Nutzung ist damit nicht möglich, zudem wird die Flatrate-Bandbreite nach einiger Zeit des Surfens gedrosselt.
Ursprünglich hatte T-Mobile mit einer Abmahnung schon Mitte Juli versucht, die Veröffentlichung des Sipgate-Tools zu unterbinden (siehe »T-Mobile mahnt Sipgate ab«): VoIP-Telefonie untersagt T-Mobile nämlich im Kleingedruckten der »Complete«-Tarife. Kernpunkt der Abmahnung war jedoch, dass der angebotene Sipgate-Client laut T-Mobile als Beta-Version »unfertig« und andererseits für die Installation der Software das iPhone zu cracken sei. Die erste Unterlassungserklärung hatte Sipgate nicht akzeptiert und somit ein Gerichtsverfahren riskiert (siehe »Sipgate widersetzt sich T-Mobile«).
Quelle: Tom's Hardware
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Der nächste Schritt wird wohl der sein, dass Sipgate verbieten lässt, dass der Rosa Riese den Tarif "Complete" oder "Komplett" nennen darf...
find ich interessant.. ich fidns richtig so..
wenn marktfreiheit, dann für jeden..
wenn wettbewerbsrecht, dann soll sich jede dran halten.. sipgate wie t-mobile
is im endeffekt nur gut für den kunden wenn er sieht wie wo wann wer von wme zurechtgerückt wird weil amn daran erkentn wer mit wem spielchen hier treibt.. t-mobile mit sienen kunden.. ^^
Dann wird Sipgate den VoIP-Client eben über den Apple AppStore veröffentlichen müssen. Dann ist auch der Rosa Riese machtlos!
OT:
sipgate = sipgate GmbH | nicht mehr Indigo Networks GmbH!
Und warum haben sie das nicht längst gemacht Lolo? Bestimmt weil Apple einer Veröffentlichung nicht zustimmt (warum auch immer).
Das ist wohl klar, warum Apple das niemals veröffentlichen wird. Denn wie verdient Apple sein Geld mit dem IPhone? Sie sind am Umsatz der Mobilfunkverträge beteiligt, welche mit dem IPhone abgeschlossen werden. Da wäre Jobs wirklich sehr dumm, plötzlich VoIP im Shop anzubieten.
Iphones werden doch nicht nur über T-Mobile verkauft. Bei jedem Handy-Händler um der Ecke gibt es mittlerweile, von Haus aus freie Iphone-EU-Reimporte mit passendem anderem Vertrag, ganz ohne T-Mobile, zu kaufen. Spätestens dann wenn Apple sein Software Development Kit der breiten Masse zur Verfügung stellt, wird das Sipgate App auch offiziell im Apple Store zu haben sein. Denn VOIP ist integraler Bestandteil des Apple SDKs und somit von Apple abgesegnet.
Leider zockt sipgate seine Kunden über einen Abovertrag ab. Da bin ich selbst reingetappt. Das machen die so raffiniert, dass man das gar nicht mitbekommt. Kurz der Hintergrund hierzu: bei sipgate braucht man ein Guthaben um telefonieren zu können. Ich have vor über einem Jahr 50 Euro hochgeladen. Nach ein paar Monaten war mein Guthaben verbraucht und ich konnte auch nicht mehr telefonieren. Da ich zu einem anderen Anbieter gewechselt bin, dachte ich, dass der Fall damit erledigt sei. Dass weitere Kosten entstehen, darüber hat mich sipgate nie aufgeklärt und auch in den folgenden Monaten nicht informiert. Mehr als 1 Jahr später wollte ich sipgate wieder nutzen und mich neu registrieren. Das ging nicht, weil ich ja anscheinend schon ein Konto habe (ich dachte, die Löschen das irgendwann, wegen Datenschutzgesetz). Also Paswort angefordert und eingeloggt und dann der Schock: mein "Guthaben" beträgt - 54,60 Euro. GUTHABEN von MINUS 54,60 Euro. Informiert hat mich sipgate darüber nie - keine Rechnung, keine Aufforderung zur Zahlung, nichts. Hätte ich mich erst in 10 Jahren gemeldet, hätten die mir wahrscheinlich eine Rechnung über ein paar Hundert Euro vorgelegt. Ist ja wohl voll der Witz, oder? Ich habe denen dann einen Brief geschickt und nachgefragt, wie es zu diesem "negativen Guthaben" kommen konnte und dass ich auf jeden Fall die Geschäftsbeziehung kündigen möchte. Als Antwort bekam ich dann "Ihr Konto wird erst gelöscht, wenn Sie den Betrag bezahlt haben". Unfreundliche Briefe und E-Mails von deren "Syndikus & Rechtsanwalt" folgten. Ich habe dann nachgefragt, wo denn steht, dass man eine monatlichen Grundgebühr zahlen muss, weil ich in den AGB dazu nichts finden konnte und davon ausgegangen bin, dass man das nur nutzen kann, wenn man Guthaben hat und es automatisch nicht mehr funktioniert, wenn man kein Guthaben hat. Von einer Abofalle steht in den AGB nichts drin. Ich habe jetzt den Ärger, werde mich aber an den Rat der Verbraucherzentrale halten und es auf eine Klage ankommen lassen. Also Leute, Vorsicht bei sipgate, die Bande spielt mit fiesen Abo-Tricks, wenn man mal nicht mehr "brav zahlender Kunde" ist.