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Slot-1-Motherboards mit VIA-Chipsätzen

19:00 - Donnerstag, 11. Mai 2000 von Patrick Schmid
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11 - Empfehlungen

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Die Empfehlungen des letzen Vergleichstests behalten weiterhin Gültigkeit. Die zwei von uns getesteten Motherboards waren das Update in der Tat Wert. In punkto Performance rückt das Soyo SY-6VCA auf den zweiten Platz neben Asus. Unter Windows NT ist es sogar besser als das Asus P3V4X. Stabilitätsprobleme gab es während der gesamten Tests keine.

ABit hat ebenfalls hervorragende Arbeit geleistet. Die Leistung des VT6XA liegt am oberen Ende. In den SYSmark-Tests erzielte dieses Board jeweils den dritten Platz, während es bei beiden Spielebenchmarks Platz sechs belegt. Neben den Leistungen, die sich sehen lassen können, bietet das Abit VT6XA hervorragende Funktionen für Freunde des Overclockings.

Fazit

Diese kleine Nachlese hat bei uns einen außerordentlich guten Eindruck hinterlassen. Es traten während der Tests keinerlei Schwierigkeiten auf - dies war in unserem Labor nicht immer der Fall. Außerdem sind die Leistungen der beiden Kandidaten durchweg sehr gut. Viele Leute sind heute noch skeptisch, wenn Sie den Namen VIA hören. Mit Recht, wenn man sich an VIAs Produkte der letzten Jahre zurück erinnert. Treiberprobleme und magere Performance waren bisher die ständigen Begleiter der taiwanesischen Chipschmiede. Auch heute gibt es noch vereinzelt Schwierigkeiten, wie wir sie beispielsweise vor ein paar Tagen beim Slot-A-Test herausgefunden haben: Lesen Sie dazu VIA KX133 und die Windows-2000-Abstürze .

Dennoch, VIA arbeitet in die richtige Richtung. Die Probleme mit dem KX133 zeigen einmal mehr, dass die (Fort-) Schritte recht klein sind. Derartige Probleme kann man heute im Vorfeld vermeiden. Produkte wie das ABit VT6X4 und das Soyo 6VCA geben hingegen allen Grund zur Hoffnung und beweisen, dass Boards mit VIA-Chipsätzen problemlos laufen können. So waren wir das noch vor einiger Zeit von Intel-Chipsätzen gewohnt.


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