Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Netzwerktechnik
Alle Netzwerktechnik Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Treffen Sie also Ihre Wahl

Seite zurück Seite vor
16:34 - 01/10/2007 von Driss Abdi

smartphone handy Microsoft

Genau wie ein Computer ist auch ein Smartphone mit einem Betriebssystem ausgestattet, das die Schnittstelle zwischen der Hard- und Software bildet. Darin liegt ein weiterer Vorteil des Smartphones, das die Installation von Fremdprogrammen für so verschiedene Bereiche wie Multimedia, GPS oder auch Büroanwendungen möglich macht. Bis dato gibt es nicht weniger als vier Betriebssysteme, das bekannteste davon ist sicherlich Windows Mobile. Letzteres war bereits für die PDAs das, was Windows XP oder Vista für PCs ist. In der Vergangenheit war Windows Mobile eine Plattform speziell für Unternehmen und Geschäftsleute, aber die letzten Versionen räumen auch den Multimedia-Anwendungen einen breiten Raum ein. So hat sich die Verwendung natürlich mit mehr oder weniger großem Erfolg auf die Smartphones ausgeweitet. Aber obwohl Windows Mobile mehr als 18 000 Anwendungen vom Organizer über Video bis hin zu Spielen bietet, erweist es sich doch in manchen Fällen zum Telefonieren als ungeeignet. Schuld ist die Handhabung, die gelegentlich noch zu sehr der PC-Welt verhaftet ist und damit die Navigation beeinträchtigt, aber auch eine gewisse Langsamkeit der Software. Die letzte Version (6) hat sich allerdings erheblich verbessert und insbesondere eine leistungsstärkere Telefonfunktion integriert.

smartphone handy Microsoft

Die Synchronisierung ist jedoch die besondere Stärke von Windows Mobile. Sie vereinfacht den Datenaustausch mit dem PC in erheblichem Maße. Sofern man bereits Microsoft-Programme wie Outlook verwendet, ist der Austausch von Kontakten, E-Mails und Sonstigem unvergleichlich einfach und bequem. Ein weiteres weit verbreitetes Betriebssystem stammt vom Konsortium Nokia, Motorola und Psion. Es handelt sich um Symbian, mit dem vor allem die meisten Nokia-Telefone ausgestattet sind. Die ersten Generationen zeichneten sich noch durch eine betrübliche Langsamkeit aus, aber seitdem haben sich die Dinge zum Guten verändert. Symbian ist mit einer benutzerfreundlichen Schnittstelle auf Icon-Basis ausgestattet und daher relativ einfach in der Anwendung und dennoch fortschrittlich genug, um genau wie Windows Mobile Funktionalitäten hinzufügen oder löschen zu können. Was noch wichtiger ist: Dem Benutzer stehen zahlreiche kostenlose oder gebührenpflichtige Zusatzprogramme zur Verfügung.

Palm macht sich seine über 10-jährige Erfahrung in diesem Bereich zunutze und entwickelt sein eigenes Betriebssystem, das sich besonders durch Schnelligkeit hervortut. Auch hier ist die Schnittstelle iconbasiert und Einfachheit scheint das Schlüsselwort zu sein. Es steht eine umfassende Software-Sammlung zur Verfügung, die insbesondere Palm Desktop enthält, mit dem alle Produkte der Marke ausgestattet sind. Es verwaltet die Kontaktliste und den Terminkalender sehr effizient und auch hier ist die Synchronisierung mit Microsoft Outlook gewährleistet.

Und wer hat in der jüngsten Vergangenheit nicht von BlackBerry gehört? Aufgrund seiner Message-Tools, die es dem Benutzer ermöglichen, E-Mails so einfach zu verschicken wie SMS, gewinnt dieses Betriebssystem jeden Tag mehr Fans. Das berühmte Push-Mail hat bereits zahlreiche Berufsreisende in seinen Bann gezogen, die ohne E-Mail-Empfang unterwegs nicht auskommen.

Testverfahren

Wie bei den Mobiltelefonen bewerten wir zunächst die Handhabung der Smartphones, die Ergonomie im Allgemeinen und die Benutzerfreundlichkeit der Tastatur. Dann geht es weiter zum Display, auf dem zuerst drinnen und dann in der Sonne Fotos und Testbilder angezeigt werden. Wenn man einige Anwendungen startet, bekommt man schon einen guten Eindruck von der Leistung des Smartphones. Die Internetnavigation ist ein wichtiger Punkt. Durch Aufrufen von Websites wie www.tomshardware.com/de/ wird überprüft, wie gut die Browser HTML-Seiten aufbauen. Um die Multimedia-Anwendungen zu testen, werden neben dem Anhören einiger Songs auch Fotos geschossen und ein kleiner Film gedreht. Diese werden anschließend nicht nur auf dem Display des Telefons begutachtet, sondern auch auf einem externen Bildschirm. Schlussendlich wird noch die durchschnittliche Akkulaufzeit bei normalem Gebrauch getestet, so wie das Gerät auch im Alltag benutzt würde, einige Stunden Gesprächszeit, E-Mail-Versand über Wi-Fi oder EDGE und regelmäßiger Musikgenuss.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
honk0504 04/10/2007 11:22
Ausblenden
-0+

Hallo zusammen,

was ich leider vermisse, ist die Information ob die jeweiligen Geräte mit großen Speicherkarten > 2GB (SDHC) umgehen können. Ich persönlich habe das HTC P3300 (O2 Orbit), welches leider keine SDHC-Karten lesen kann. Ich überlege daher das Gerät zu tauschen und da wäre die Information hilfreich.

Gruß
Dirk

elch24 01/02/2008 11:01
Ausblenden
-0+

@ honk0504:
der orbit kann mit einem nachträglichem patch sdhc karten.
habe selbst eine 4Gb inside.
einfach mal bei z.b. http://www.ppc-welt.info schlau machen

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen