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Acht Smartphones im Vergleich: Telefonieren kann man auch
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Früher ausschließlich von Geschäftsleuten benutzt, finden sie nun auch bei Privatanwendern Gefallen. Einige Modelle besitzen eine vollwertige Tastatur, andere bieten GPS-Satellitennavigation. Auch Push-Email ist längst nicht mehr auf den Blackberry beschränkt. Und Apples iPhone lange noch nicht die beste Lösung.

Bisher traf man am Wochenende nur selten auf Smartphone-Benutzer. Diese sehr schweren und unhandlichen Geräte wurden eher von Geschäftsleuten genutzt und nach der Arbeitswoche oft im Aktenkoffer zurückgelassen. Dabei sind sie manchmal sogar mit einer richtigen Tastatur ausgestattet und ungemein praktisch, um zwischendurch schnell mal eine E-Mail zu schreiben. Mit Push-Mail ist es auch nicht mehr nötig, regelmäßig den Posteingang abzurufen, um zu sehen, ob neue E-Mails eingegangen sind, denn diese werden automatisch aufs Smartphone geladen. Nur zum Vergleich: Herkömmliche Mobiltelefone sind derzeit in den meisten Fällen immer noch auf SMS und MMS beschränkt und die Synchronisierung des Adressbuchs kann durchaus schon mal zu überraschenden Lücken oder Fehlern führen. Aber die Dinge ändern sich und die Hersteller haben sich jetzt einmal mit Größe und Ergonomie dieser kleinen technischen Wunderwerke befasst, damit sie in Zukunft tägliche Anwendung finden.
Im Vergleichstest von Tom’s Hardware nehmen folgende acht Modelle teil:
- HTC Touch
- Samsung i600
- E-Ten Glofiish X500+
- Nokia E61i
- HP iPaq 500
- BlackBerry Curve 8300
- Toshiba Portégé G500
- Palm Treo 680
Ein echtes Telefon
Ein Smartphone ist vor allem ein Telefon, entweder Triband oder mehr. Die traditionellen Hochgeschwindigkeitsanschlüsse sind für EDGE und 3G/UMTS, wenn nicht sogar für das leistungsstärkste HSDPA unverzichtbar. Allerdings eignen sich diese Hochgeschwindigkeitsanschlüsse nicht für Videotelefonie oder zum Fernsehen, auch wenn die Möglichkeit weiter im Raum steht. Die Idee besteht eher darin, schnell E-Mails schicken und empfangen zu können oder mit entsprechender Geschwindigkeit im Internet zu surfen. Übrigens war mit Ausnahme des i600 von Samsung keines der getesteten Modelle mit einer Digitalkamera auf der Vorderseite ausgestattet, was jedoch für die Videotelefonie unerlässlich ist. Um sich mit dem Büro, mit zu Hause oder einem verfügbaren Hotspot zu verbinden, ist zudem Wi-Fi unumgänglich. Und angesichts der zunehmenden Bedeutung von VoIP, das kostenloses oder sehr günstiges Telefonieren über das Internet ermöglicht, ist manchmal auch schon SIP integriert. Da bleibt dann nur noch, das Smartphone zu konfigurieren, damit es sich automatisch in die vom Anbieter für den Internetzugang bereitgestellte Mailbox einwählt.
Platz ist in der kleinsten Tasche
Der wirkliche Fortschritt jedoch, das Argument, das dem Smartphone endlich die Hosentaschen der breiten Masse öffnen könnte, hängt mit seiner Größe zusammen. Jeder wird wohl zugeben müssen, dass es diskreter geht, als sich zum Telefonieren einen Taschenrechner ans Ohr zu halten, auch wenn man dieses Problem mit einem Bluetooth-Headset umgehen kann. Offensichtlich haben wir es hier jedoch mit einem grundlegenden Paradoxon zu tun, denn Größe von Display und Tastatur bestimmen maßgeblich den Bedienerkomfort für Web-Anwendungen. Es gilt hier also einen Kompromiss zu finden, und dabei wird es hauptsächlich darum gehen, das Smartphone im Gebrauch so angenehm wie möglich zu machen. Auf der anderen Seite sind es die bereits allgegenwärtigen Multimediafunktionen, die vom größeren Display profitieren. Dieses erweist sich als unumgänglich, sei es im Freizeitbereich wie auch beim Empfangen von Instant Messages wie vom Live Messenger, die hierzulande derzeit einen unglaublichen Erfolg haben. Zudem kann man aus einem Smartphone ganz einfach mit Hilfe einer Antenne und eines GPS-Programms ein autonomes Navigationssystem machen. Und ganz nach dem Beispiel des E-Ten Glofiish X500+ ist es höchst wahrscheinlich, dass GPS sich in Zukunft allgemein durchsetzen wird.
Gehorcht aufs Wort
Eine der Stärken eines Smartphones liegt in seiner (teilweise integrierten) Tastatur. Obwohl die Tasten relativ klein sind, erweisen sich die integrierten Tastaturen als die praktischere Lösung für die Eingabe von langen Texten und E-Mails. SMS-Champions werden darauf bestehen, dass sie mit einer Standard-Telefontastatur genauso gut zurechtkommen, aber man muss doch zugeben, dass eine vollwertige Tastatur einen Komfort bietet, der vom normalen Handy kaum erreicht werden kann, und das ohne langwierige Eingewöhnung. Wen das Argument nicht überzeugt, der wird spätestens nach einem Diktat von fünf Seiten seinen Ehrgeiz etwas zügeln. Im Gegenzug muss man sich, wie bereits zuvor erwähnt, an ein viel größeres Telefon gewöhnen, vor allem was die Breite angeht. Diese Maße sind Voraussetzung für die Integration eines großen Displays, das wiederum ideal geeignet ist, um Internetseiten möglichst umfangreich anzuzeigen. Im Gegensatz zu den PDAs, von denen sie abstammen, sind einige Modelle mit Touchscreen ausgestattet. Ein einfacher Druck per Finger oder Stift auf das Display, und die entsprechende Anwendung öffnet sich. Die Eingabe erfolgt ausschließlich über den Stift in einem dafür vorgesehenen Bereich im unteren Teil des Displays. Es erscheint eine virtuelle Tastatur, sofern man nicht lieber auf die Texterkennung zurückgreift. Mit etwas Übung schaffen es einige Experten sogar, rasend schnell ganze Texte einzugeben, aber das ist gar nicht so einfach und sicher weniger praktisch als mit einer echten Tastatur.


Hallo zusammen,
was ich leider vermisse, ist die Information ob die jeweiligen Geräte mit großen Speicherkarten > 2GB (SDHC) umgehen können. Ich persönlich habe das HTC P3300 (O2 Orbit), welches leider keine SDHC-Karten lesen kann. Ich überlege daher das Gerät zu tauschen und da wäre die Information hilfreich.
Gruß
Dirk
@ honk0504:
der orbit kann mit einem nachträglichem patch sdhc karten.
habe selbst eine 4Gb inside.
einfach mal bei z.b. http://www.ppc-welt.info schlau machen