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Intels SSDs mit 160 GByte
Nächste NewsIntel erhöht die Kapazität seiner Solid State Drives: Ab Januar kommen die Modelle X25-M und X18-M auch mit 160 GByte Fassungsvermögen auf den Markt.
Bisher waren die SSDs von Intel seit September nur mit 80 GByte Kapazität erhältlich, wahlweise als 2,5-Zoll-Modell X25-M oder als 1,8-Zoll-Version mit der Bezeichnung X18-M. Angekündigt wurden die größeren SSDs bereits (siehe »Intel baut Flash-Laufwerke mit 160 GB«). Beeindruckend ist die Geschwindigkeit, mit der die Flash-Speicher zu Werke gehen: 250 MByte pro Sekunde beim Lesen und 170 MByte pro Sekunde bei Schreibvorgängen gibt Intel an. Diverse Testberichte, beispielsweise bei AnandTech bestätigen, dass Intels MLC-SSDs zu den schnellsten zählen.
Nun hat Intel den Marktstart der SSDs mit der verdoppelten Kapazität angekündigt. Preise für die X25-M und die X18-M mit 160 GByte hat Intel noch nicht genannt. Zum Vergleich: Mit 80 GByte kommen die beiden Laufwerke auf etwa 450 Euro.
Mehr zum Thema bei Tom's Hardware:
- Intel und Hitachi kündigen SSDs für Unternehmen an (2. Dezember 2008)
- Intel baut Flash-Laufwerke mit 160 GB (20. August 2008)
- Intels Mini-SSD (18. Dezember 2007)
- Intel kündigt SSDs für Server an (19. September 2007)
Quelle: Tom's Hardware DE
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Irgendwie hab ich das Gefühl, dass bei SSDs die Preise nicht so schnell fallen werden - fragt mich nicht warum.
Aber warten wir erstmal ab und lassen sie so richtig auf den Markt kommen.
Weil die verbauten Flashspeicher gewisse Qualitätsstandards erfüllen müssen. Es wäre ziemlich blöd wenn ein Teil einer solchen "Platte" irgendwelche Fehler aufweisen würde und somit z.B. das Betriebssystem nicht mehr starten kann weil Daten nicht mehr gelesen werden können. D.h. man muss die Dinger gut prüfen, bzw. hochwertig bauen. Daher der hohe Preis.
Der aktuelle Straßenpreis der 80GB version liegt ja bei aktuell weiter fallenden 435 Euro. Die bietet im Raid Raid 0 wiederum deutlich erhöhte Transferraten und zwar mag sich die warscheinlichkeit eines Plattenausfalles zwar verdoppeln, allerdings können dann neue Daten nur nicht mehr geschrieben werden sondern nur noch alte gelesen. Das sollte imo den Preis der 160 GB version doch schon recht fix auf 600-700 Euro drücken.
preise sollte man abwarten. Es werden bei der Produktion noch recht hohe Auschschusszahlen anfallen. Ist wie bei Oled. Ansich könnten Oled Geräte aufn Markt gebracht werden. Allerdings dank 95% Ausschussrate für locker das 10 bis 15fache eines handelsüblichen LCD-Gerätes.
Also das kann man überall als Argument bringen, ist bei den Flash Speicherkarten für Kameras ja genau so, man stelle sich nur vor so ein Ding geht pltözlich kaput und alle Urlaubsbilder sind weg.
Die Preise sind einfach noch so hoch, weil Intel im Moment das beste Produkt im Protfolio hat. Die günsten SSDs haben ja massive Probelme. Intel greift jetzt also, solange es geht noch die hohen Margen ab.
MFG
Das ist schlicht so nicht wahr mit dem Datenverlust. Ich zitiere mal einfach AnandTech.
"Intel's SSDs are designed so that when they fail, they attempt to fail on the next erase - so you don't lose data. If the drive can't fail on the next erase, it'll fail on the next program - again, so you don't lose existing data. You'll try and save a file and you'll get an error from the OS saying that the write couldn't be completed. "
@dash-a-corner:
Das mag für deren waear-levelling-Algorithmus stimmen, hat aber nichts mit normalen Defekten zu tun. Auch bei einer SSD kann ein elektronisches Bauteil kaputt gehen (wie bei einer Festplatte), allerdings sind in SSDs wohl kompliziertere und mehr elektronische Bauteile enthalten.
Und zum beitrag von Joker3333 weiter oben:
Wenn im RAID-0 (aus zwei Laufwerken) ein Laufwerk ausfällt, wobei es vollkommen egal ist, ob es sich um eine HDD oder SSD handelt, dann kannst Du Deine Daten auch nichts mehr lesen, da jeder zweite gespeicherte Block nunmal auf der kaputten Festplatte liegt.
Nur wenn man den unwahrscheinlichen Fall hat, daß man nichts neues mehr speichern kann, aber eben noch lesen kann, DANN, und nur dann, kann man die Daten auf dem RAID-0 noch lesen.
Das ist aber dermaßen unwahrscheinlich, daß man den gleichen Fall wohl auch auf Festplatten beziehen kann.
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Die Preise sind m.E. so hoch, da es sich a) um eine in diesem Segment neue Technologie handelt, die noch keine extrem hohen Stückzahlen erreicht. SSDs sind bisher nur für Enthusiasten und nicht für den Massenmarkt. Die SSDs, die sich in Note- und Netbooks mancher Hersteller gegen einen saftigen Aufpreis finden, sind zudem klein und im Vergleich zu den momentan schnellsten richtig langsam.
Es werden also, im Vergleich zu Festplatten, nur sehr geringe Stückzahlen verkauft. Außerdem sind zur Zeit die Entwicklungszyklen recht kurz und bringen große Leistungsunterschiede. Entweder man verdient etwas mit der Serie bei diesen kleineren Stückzahlen oder nicht. Bei Festplatten muß sich eine Entwicklung erst über "Millionen verkaufter Platten" einer Baureihe rechnen.
@derGhostrider
Gut im falle eines Defektes ist es eine Sache. Wobei ich mich da frage inwieweit Intel innerhalb der Garantie für die Integrität der Daten verantwortlich gemacht werden kann. Prinzipiell könnte man zum einen das defekte Bauteil austauschen und damit die SSD mit allen Daten zum Kunden zurückgeben. Es wäre auch möglich die Bausteine, die die Daten enthalten auf eine neue Platine "umzulöten". Der einfache Weg wäre einfach eine neue SSD schicken was allerdings 100% Datenverlust bedeuten würde. Das Abbrauchen des Datenchips an sich wäre natürlich ein GAU.
Bisher war ich allerdings der Auffassung - wurde auch gekonnt damit bombardiert - dass die Schreibcyclen doch das Hauptproblem von SSDs seien und die zuallererst eintreten würden. Nicht etwa ein kompletter Ausfall. Jetzt stehen wir natürlich in einem Dilemma was zuerst eintritt. Letzlich können das wohl nur hohe Stückzahlen und 3 Jahre Statistik sagen.
@ Ghostrider: Ich habe nix von Raid erzählt, sondern nur gesagt, dass die Teile wegen hoher Qualitätskontrollen teurer sind
Ich habe mich auf den Speicher der innerhalb einer SSD verbaut wird bezogen. So wie bei Panasonic P2 Karten oder Sony SxS Karten.
Ist schon klar dass ein Raidverbund immer gleich anfällig ist, egal ob er aus HDD oder SSD besteht.
Hoch lebe die gute alte HDD :-) meine 20MB Maxtor XT-4380E 5,25″ Bj.1988:-) verstaubt im Schrank :-) ob die noch wieder zu beleben ist :-)
NIX DA mit SSD
@dash:
Das nennt man dann "Wirtschaftlicher Totalschaden". Da macht sich kein Hersteller die Mühe irgendwelche Teile auszulöten, da das bei modernen Chips in BGA Bauform auch gar nicht möglich wäre.
Soweit ich weiß, übernimmt KEIN Hersteller von Festplatten irgendeine Garantie für die Datenintegrität auf Festplatten. Wieso sollte das bei SSDs gemacht werden?
Aber da dies irgendwie auch kaum einem User bekannt zu sein scheint, wird immer fleißig auf einzelnen Festplatten gespeichert und dann gejammert, wenn die Daten weg sind.
Festplatten sind nicht für Langzeitdatenarchivierung geeignet!
Ich wüsste nun erstmal keinen Grund, warum man das bei den SSDs für den Massenmarkt anders sehen sollte. Es wird zwar nicht mehr magnetisch gespeichert, aber es bleibt ein günstiger Massenspeicher für den breiten Markt. Da wird man eine GARANTIE für die Haltbarkeit von Daten wohl nie finden.
Wer soetwas sucht, der sollte es mal bei Magnetbändern versuchen.
SDLT oder ähnliches. Da gibt es tatsächlich teilweise Herstellergarantien, wie lange Daten bei korrekter Lagerung auslesbar sind.
@derGhostrider:
Man kann schon die BGA Chips auslöten mit einem Heißluftfön auf der hinter seite der Platine warm machen dann lösen sie sich aber sie wieder dran löten würde sicher nur mit einem Bestückungsroboter gehen :-) wen sie vorher keinen hitze schaden erleiden :-)
@Iraklis:
Eben. "wenn sie keinen Schaden erleiden". Das ist Zeitaufwändig, kompliziert und nichtmal garantiert von Erfolg gekrönt. Da ist es viel einfacher (und kosteneffizienter) das Teil wegzuwerfen und durch ein Neues zu ersetzen.
ja das ist schon klar das lohnt sich auf keinen fall das wäre nur was für freaks :-)
Ja, ich höre?
Cool, ich dachte die zeiten wo ne hdd bald 1000 steine kostet, hätten wir schon vor jahren hinter uns gehabt... Welch Rückschritt.
Die Speicherzellen der SSD's haben eine limitierte Anzahl von Schreibvorgängen, wonach diese unbrauchbar werden und Daten verloren gehen können. Dies ist bei den Speicherkarten für Digitalkameras nicht anders. Nur ist dies bei den Digitalkameras in der Regel nicht so tragisch, da die Speicherkarten nicht so häufig und intesiv wieder beschrieben werden wie dies bei den SSD's der Fall ist. Denkt mal an den normalen Lebenszyklus Eurer Speicherkarten für die Digitalkameras. 2-3 Jahre? Wie oft werden diese in diesem Zeitraum neu beschrieben?
Hier sieht es bei den SSD's etwas anders aus. Denkt nur mal an Pagefiles oder Anwendungen mit vielen Aenderungen der gleichen Datenblöcke (z.B. Datenbanken) etc.
Wobei es ja auch bei den SSD's grosse Qualitätsunterschiede gibt. SLC's können ca. 10 x mehr Schreibvorgänge überstehen als MLC's (Intel verwendet übrigens MLC's). Dazu kann man ja auch noch zusätzliche Schutzmechanismen einbauen. Z.B. mehr Kapazität verbauen, als man tatsächlich nutzen kann. Diese Zusatzkapazität im Hintergrund nutzen, um defekte Speicherzellen im nutzbaren Speicherbereich zu deaktivieren. Wenn man dann die dafür sorgt, dass sämtliche Speicherzellen gleichmässig beschrieben werden, dann kann man die Lebensdauer von SSD's enorm verbessern und erreicht damit die Werte von herkömmlichen Festplatten.
Das Festplatten nicht für Langzeitarchivierung verwendet werden sollen, kann ich so auch nicht stehen lassen. Es kommt immer auf die Schutzmassnahmen drauf an, die für so eine Archivierung verwendet werden. Dazu gehören RAID, Fehlerkorrekturen, Integritätsprüfungen, Datenreplizierung etc. dazu. Schutzmassnahmen, welche mit anderen Medien kaum möglich sind. Denkt nur mal an Tape und RAID. Dasselbe gilt übrigens für Optische Medien. Im Professionellen Bereich haben Festplatten Optische Medien und Tape für Langzeitarchivierung längst abgelöst. Zugegeben, ob die gleichen Technologien im Heimgebrauch zum Einsatz kommen ist fraglich, hier wird es aber sicher Service Angebote geben von online Dienstleistern geben, Daten extern auszulagern. Davon gibt es übrigens schon viele Beispiele (z.B. Flickr für Fotos).
@symmtrix:
KEIN Hersteller von Festplatten wird Dir irgendetwas garantieren, was die Haltbarkeit der Daten betrifft.
Ich weiß nur aus unserem Unternehmen, und den Unternehmen, in denen ich vorher tätig war, daß Festplatten NIE für Langzeitarchivierung eingesetzt werden.
Ein RAID ändert daran auch NICHTS. Es gibt zwar z.B. sinnvolle Funktionen wie "verify", die zumindest die "regelmäßig" auftretenden korrigierbaren Oberflächendefekte ausgleichen, das ändert aber nichts an der Tatsache, daß Festplatten an sich eine Schwachstelle sind.
Das einzige, wozu Festplatten inzwischen genutzt werden, sind nearline-backup-Lösungen. Also ein "sofort-verfügbares" Backup, ohne die langwierigen Wiederherstellungsprozesse, die bei Bändern teilweise nötig sind.
Optische Medien sind für Unternehmen überhaupt nicht nutzbar, da die Speicherkapazität viel zu gering ist und die Haltbarkeit der Medien unter aller Sau.
Es gibt hier natürlich einige Ausnahmen (sehr teure goldene Medien, die nicht so schnell auseinanderfallen und keine organischen Materialien enthalten), aber das ist nur für kleine Datenmengen geeignet. Allerdings fehlen bei CDs und DVDs Fehlerkorrekturmaßnahmen - soetwas könnte nur DVD-RAM und die ist langsam und klein.
Wenn ein Unternehmen ernsthaft meint mit optischen Medien und Festplatten ein gutes Tape-Backup ersetzen zu können, dann sollte man lieber schonmal ein paar Bewerbungen schreiben, da nach dem nächsten Crash dieses Unternehmen vom Markt verschwinden könnte.
Bei SSDs mit MLC-Chips ist mit das Wichtigste heutzutage ein guter Wear-Levelling algorithmus. Dann sind nämlich auch "viele" Schreibzugriffe kein Problem, wobei eine Auslagerungsdatei oder normale Anwendungen im Heimgebrauch eine SSD nicht mehr in einer halbwegs glaubhaften Nutzungsdauer schaffen können.
Und nebenbei: Intel hat zwei Baureihen: Eine mit MLC und eine mit SLC.
@derGhostrider:
Ja das ist richtig. Kein Hersteller kann eine bestimmte Lebensdauer für ein Produkt garantieren. Und dies trifft für alles zu, nicht nur Festplatten. Es gibt nur Angaben, welche sich auf die durchschnittliche Lebenserwartung beziehen, also ein rein statistischer Wert. Und so gesehen, ist nach heutigem Stand SLC beständiger als MLC. Ob damit jetzt eine MLC zwingend als schlecht anzusehen ist, wäre nicht fair. Und Du hast Recht, dass durch intelligente Verfahren die Lebensdauer erhöht werden können. Und natürlich sind für den Heimgebrauch die angesprochenen Limitationen ziemlich sicher kein Problem. Also kein Grund zur Panik ;-)
Dann sind wir prinzipiell einer Meinung. Ich würde natürlich auch SLC bevorzugen.
wo bleibt der holo-speicher?
Hi, ich werde die wohl bald in Servern einsetzen. Ihc brauche oft Maschienen die schnell und leise sind. Natürlich kommt man wie bei den normalen HDDs nicht um ein Raid oder Datensicherung herrum. Denn ein Raid ist Datensicherheit (ausgenommen Raid 0) und keine Datensicherung.
bis dann
Als Alternative habe ich noch ein IO-Drive mir auserkohren (www.argus.de) das hat bis zu 750MB/s somit ist auch eine SSD HDD laaaam