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Dell Studio 1735 - Ausstattung, gefühlte Leistung, Garantie

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18:10 - 02/10/2008 von Benjamin Kraft

Ausstattung Hardware

Als Direktversender gibt Dell seinen Kunden die Möglichkeit, das System nach eigenen Wünschen zu konfigurieren. Die folgende Beschreibung bezieht sich daher nur auf unser Testgerät.

Das Studio 1735 setzt noch auf die Santa Rosa Plattform, also einen PM965 Chipsatz mit einem Core 2 Duo Penryn Prozessor mit 2,40 GHz und 800 MHz FSB. Das Centrino Logo bleibt dem Dell jedoch verwehrt, da es nicht die von Intel vorgegebene Kombination von Komponenten nutzt. So kommt hier ein Dell Wireless 1510 Wireless-N WLAN Adapter zum Einsatz. Auch beim Studio 1735 gibt es mit 4 GB DDR2-667 RAM mehr als genug Arbeitsspeicher. Die Festplatte von Western Digital ist mit 320 GB ein Stück größer und einen Tick schneller als bei Sony. Einigkeit besteht aber beim Grafikchip: Auch das Dell nutzt einen ATI Mobility Radeon 3650, zwar auch mit 256 MB Speicher, allerdings langsamer getaktetem DDR2. Ein Optiarc-Laufwerk liest Blu-ray Discs und beschreibt alle aktuellen DVD- und CD Formate. Per Gigabit LAN und Bluetooth kommuniziert das Studio 1735 mit der Welt, ein Modem hat Dell allerdings weggelassen.

 
Bei den USB Anschlüssen zeigt sich Dell großzügig. Insgesamt sind es fünf: zwei links, drei rechts. Außerdem gibt es noch eine Mini-Firewire-400 Buchse. Möchte man ein externes Display anschließen, hat man die Wahl zwischen VGA und HDMI. Der Kartenleser versteht sich auf die Formate SD, MMC, MS und MS Pro. Ein ExpressCard/54 Steckplatz nimmt Erweiterungskarten auf. bzw. beherbergt eine kleine Fernbedienung, mit der sich entweder das bordeigene Media Center von Windows Vista oder die mitgelieferte Media Direct Oberfläche von Cyberlink starten und bedienen lassen. Auch beim Dell ist kein eSATA Port integriert.Die Batterie verfügt über eine LED-Ladestandsanzeige.
 
Dell legt eine kleine Media Center Fernbedienung bei.Die Webcam produziert trotz ihrer 2-MPixel-Auflösung schwammige und etwas dunkle Bilder. Der Fingerprint Scanner erlaubt eine schnelle Anmeldung per Fingerabdruck. Die Lautsprecher produzieren einen brauchbaren Klang, der auch für Filme und Musik geeignet ist. Der Bass ist trocken und knackig, an Geräte mit Subwoofer reicht er aber dennoch nicht heran. Leider wird die Wiedergabe unabhängig von der Lautstärke von sporadischen Knacksern begleitet. Darauf angesprochen antwortete Dell, es sei bekannt, dass es bei aktiviertem WLAN in einigen Frequenzbändern zu Störungen kommen könne. Die Empfehlung: WLAN ausschalten. Für ein Media Center ist das keine befriedigende Lösung - Streaming per WLAN fällt damit aus.
 
Ausstattung Software

Der Desktop ist leerer als beim Sony - dafür sind auch keine \Auf unserem Dell Studio 1735 war Windows Vista Home Premium vorinstalliert. Gegen Aufpreis kann man eine andere Edition von Vista bekommen. SP1 war bereits integriert. Wiederherstellen kann man das System entweder von CDs oder per Recovery Image in einer unsichtbaren Partition.

 
Die Dell Media Direct Oberfläche ist gut gegliedert. An Vollversionen bringt das Studio 1735 neben dem erwähnten Cyberlink Media Direct noch den Roxio Creator Premiere und MS Works mit. Der Adobe Reader in Version 8.1.0 befindet sich ebenfalls auf der Festplatte. Das McAfee Security Center ist als Testversion installiert.
 
Gefühlte Leistung

Zum Upgrade muss man die gesamte Unterseite öffnen. Hier gibt es Platz für eine zweite Festplatte.Auch beim Studio 1735 kann man sich in der vorliegenden Konfiguration nicht über einen Mangel an Leistung beschweren. Der 2,4 GHz Doppelkern ist mit keiner Alltagsaufgabe überfordert, und selbst für anspruchsvollere Gebiete ist genug Leistung vorhanden. Da die beiden Geräte die gleiche Grafikeinheit nutzen, hat das Dell jedoch dasselbe Problem wie das Sony: In der physikalischen Auflösung geht der Grafikkarte bei 3D Titeln die Puste aus. Beim Dell ist dies wegen der FullHD Auflösung sogar noch ausgeprägter, was sich auch in den 3DMark Ergebnissen widerspiegelt.

 
Garantie

Auch bei der Garantie geht Dell nach dem Baukastenprinzip vor. In der Grundvariante gibt Dell 1 Jahr Herstellergarantie. Gegen Aufpreis kann man sie auf bis zu 3 Jahre mit Vor-Ort Reparatur und uneingeschränktem Telefon-, Email- und Chatsupport erweitern.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 04/10/2008 11:04
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-0+

1900 auf nem 17" Widescreen? Ich werd blind...

walati 04/10/2008 12:44
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-0+

Ich hab nen Dell M70 mit 1920x1200 bei 15". Ist auszuhalten und man kann viele Fenster gleichzeitig offen haben. Ist toll wenn man telnet, ein PDF-Manual und die Bediensoftware vom DSLAM gleichzeitg sehen kann.

Anonymer Nutzer 06/10/2008 11:25
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-0+

schade, dass Ihr nur diese zwei notebooks testet. ich selber habe das acer 8920g, welches im april dieser jahres erschienen ist. die neue generation ist das 8930, mit schnellerem cpu und gk.
zwar hat das notebook kein mattes display, aber dafür ist es 18.1" gross und die farben so kräftig, dass sogar meine zwei anderen tft alt dagegen aussehen. die leistung der 9500gm gk ist ausreichend für spiele (sogar warhammer online läuft unter hd auslösung und low setting flüssig), die hd recht flott und leise und die lüfter hört man beim surfen kaum und beim spielen sogar leider als bei anderen notebooks, da halt durch die grösse mehr platz für die abwärme ist.

das interessante wird sicher der preis dieses (8920g) notebooks sein, da der durch erscheinen des 8930 sicher bald gegen 1000euro tendiert.

just my2cents

benkraft 06/10/2008 12:45
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-0+

Xzell :
schade, dass Ihr nur diese zwei notebooks testet. ich selber habe das acer 8920g, welches im april dieser jahres erschienen ist. die neue generation ist das 8930, mit schnellerem cpu und gk.



Schön, dass du fragst :D
Das Acer Aspire 8930 steht gerade hier auf dem Tisch und absolviert seine Benchmarks. Auch sein Gegenpart sollte durchaus interessant sein. Das hier war erst Teil I und sollte Geräte abdecken, die sowohl Desktop Replacement als auch provisorisches Media Center sein können.

In der nächsten Runde sind es dann zwei "richtige" Media Center Notebooks. Eben das Acer, und eins von Toshiba, das sich auf dem Papier sehr viel versprechend anhört. Teil II folgt auch bald, versprochen ;)

Anonymer Nutzer 06/10/2008 18:07
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-0+

Moin, hab selber seit ein zwei Tagen das Acer 8930 für 1649€, sehr schickes Display, nur muss ich sagen, dass mir der Treibersupport gar nicht gefällt, wenn man auf XP downgraded..
Bassbox rennt nicht vernünftig, TvTuner geht nicht, IR Treiber gibts keinen der geht, und was nicht alles. Die Höhe ist ja, dass auf dem 4GB Modell nicht einmal Vista 64Bit installiert...
Wer bei den Nachteilen ein Auge zudrücken kann, wird ansonsten mit dem System sehr zufrieden sein v.a. dem sehr geilen Display!!!!. Ich werde wohl oder übel aber (und darüber bin ich wirklich sehr sehr verärgert!) zurück auf Vista upgraden müssen, weil eine Handvoll Sachen nicht mehr vernünftig läuft auf XP. Da hätte ich mir auch die Low-Budget Version ohne Tv-Tuner etc. kaufen können.
Frage mich, warum die Hersteller das nicht schnallen, dass Vista unbeliebt ist.

Anonymer Nutzer 06/10/2008 19:11
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-1+

Vista wird scherzhaft nicht umsonst gern auch als WinME2 bezeichnet.:)
WinME konnte sich damals nie wirklich durchsetzen, mit Vista ist es nicht anders, da werden Microsofts millionenschwere PR-Kampagnen auch nicht viel dran ändern können. Es fehlt an Innovation und Nutzen, jedoch nicht an Hardwarehunger und Bremsklötzen. Die Leidgeplagten sind wieder einmal die Verbraucher.

Anonymer Nutzer 09/10/2008 22:42
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-0+

Die Sony FW11-Serie hat entgegen ihrer Angabe sehr wohl einen extra Slot für SD-Karten und nicht nur für Memory-Stick. Der liegt direkt unter dem Slot für Memory-Sticks. Ist den Testern offensichtlich entgangen!!

benkraft 10/10/2008 08:17
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-0+

kran :
Die Sony FW11-Serie hat entgegen ihrer Angabe sehr wohl einen extra Slot für SD-Karten und nicht nur für Memory-Stick. Der liegt direkt unter dem Slot für Memory-Sticks. Ist den Testern offensichtlich entgangen!!



Danke für den Hinweis, der Fehler wird sofort korrigiert. Der Slot nimmt in der Tat SD-Karten auf. Andere Formate wie xD, CF und MMC werden jedoch auch von ihm nicht unterstützt.

Ursus Maximus 12/10/2008 11:04
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-0+

Jo, ich fand den Test sehr interessant und habe mir gerade ein 1735 aus den dieswöchigen Dell-Angebot bestellt. Für 730 Euro inkl. Versand und MWSt. ein T5800 Merom, das Standarddisplay mit 1440 x 900, da bin ich schwach geworden und werde meinen alten Latitude D800 mit M725 Dothan meinem Sohn geben. In den USA bietet Dell die identische Ausstattung OHNE Steuer für 1239 Dollar an. Das dürften rund 250 Euro mehr als in Deutschland sein. Ist der deutsche Preis kostendeckend?
Oder versucht DELL, Marktanteile zu kaufen (durch subventionierte Preise)?

Anonymer Nutzer 13/10/2008 11:57
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-0+

Tja, Full-HD Display, Blu-Ray Laufwerk und trotzdem nicht für Filme geeeignet. Warum ?
Display nicht mit 24/48Hz ansteuerbar, d.h. kein Judderfreies Filmeschauen, aber irgendwie scheint dass niemand zu interessieren

Anonymer Nutzer 14/10/2008 22:06
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-0+

Quote:
In der nächsten Runde sind es dann zwei "richtige" Media Center Notebooks. Eben das Acer, und eins von Toshiba, das sich auf dem Papier sehr viel versprechend anhört. Teil II folgt auch bald, versprochen

"Bald" kann anscheinend ein relativ unverbindlicher und langezogener Begriff sein..

benkraft 15/10/2008 10:09
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-0+

oneshot :
Quote:"Bald" kann anscheinend ein relativ unverbindlicher und langezogener Begriff sein..



Redaktionelle Arbeit dauert Zeit. :)
Der Text ist so gut wie fertig, die Bilder ebenfalls. Nebenbei sind ja auch noch andere Dinge zu erledigen - Pressekonferenzen, News, Kontaktpflege, andere Tests. Und wenn dann während des Tests noch Unstimmigkeiten und Überraschungen auftreten... nun ja. ;)
Wenn von uns unfertige oder schlampige Texte veröffentlicht werden, ist ja auch keinem geholfen, oder?
Also bitte noch ein paar Tage Geduld. Danke :)

Anonymer Nutzer 26/11/2008 09:25
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Hallo,

wie wär es denn mit einem HP HDX9400 für den Test?

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