- Intel Skulltrail D5400XS: So fühlen sich 8 CPUs an
- Intel Skulltrail: Übertaktung und Stromkonsum
- Intel Skulltrail: Acht gegen vier - Performance
- DDR3-Königsklasse: Großes Tempo, kleine Wirkung
- Speichertest: Billig-Module oder Highend-Riegel?
- Was bringts: RAID-Verbund und Mehrkanal-Speicher?
- Weltweite Schnäppchenjagd: Einkaufen im Ausland
- RAM statt Platte: HyperDrive hebt ab
- DDR3-1800: Corsair und OCZ im Temporausch
- Computex 2007: Speicher und Grafik
Prüfstand Speichermodule: Takt und Timings im Vergleich
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- 1 Speicherkauf: Worauf kommt es wirklich an?
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- 3 DDR2/DDR3-Geschwindigkeiten
- 4 Testprozessoren, Testsystem
- 5 DDR2-Module und Geschwindigkeiten
- 6 DDR3-Module und Geschwindigkeiten
- 7 Benchmark-Setup
- 8 Ergebnisse 3D-Benchmarks: 3DMark, Prey
- 9 Ergebnisse 3D-Benchmarks: Quake 4, UT2004, Warhammer
- 10 Ergebnisse Audio: iTunes, Lame
- 11 Ergebnisse Video: Studio 11, TMPEG (DivX & XviD)
- 12 Ergebnisse Video: Mainconcept, Premiere Pro
- 13 Ergebnisse Anwendungen: AVG Anti-Virus, WinRAR, Cinebench
- 14 Ergebnisse Anwendungen: Cinema 4D, Photoshop CS3
- 15 Ergebnisse Anwendungen: Acrobat 7, Deep Fritz 10
- 16 Ergebnisse synthetische Benchmarks
- 17 Fazit: Mainstream-Speicher mit kurzen Timings ist ideal
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2 - RAM-Auswahl
Der Speichermarkt ist derzeit dabei, von DDR2-Speicher auf die effizientere und für höhere Kapazitäten ausgelegte DDR3-Technologie umzustellen. Das wird noch etliche Monate andauern. DDR2 gibt es als DDR2-800 und DDR2-1066, während DDR3 Geschwindigkeiten von 800 über 1066 bis hin zu 1333 erreicht. Schnellere Produkte zählen noch immer als High-End-Produkte für Overclocker, da es derzeit noch keine Plattform gibt, die Geschwindigkeiten von 1600 und mehr offiziell unterstützt. Die JEDEC-Spezifikation für DDR3 sieht 1600-Tempo jedenfalls bereits vor.
Beide Technologien beruhen auf dem Double Data Rate-Prinzip, was bedeutet, dass Daten pro Taktzyklus zweimal übertragen werden – einmal während der steigenden und dann während der fallenden Flanke des Taktsignals. Jede neue DDR- Generation basiert auf kleineren Transistoren, gesunkenen Spannungsniveau und höherer Speicherdichte. Während die internen Taktraten bisher stets gleich geblieben sind hat die Taktrate an der Schnittstelle (I/O-Puffer) aufgrund des vergrößerten, so genannten Prefetch stetig zugenommen. DDR3-1600-Speicher arbeitet mit einem Speichertakt von 200 MHz, allerdings bei einem Prefetch von acht. Das Interface läuft mit 800 MHz, was dank der doppelten Datenrate einer effektiven Frequenz von 1600 MHz entspricht. Beim DDR2-800 handelt es sich ebenfalls um 200 MHz, allerdings mit einem Prefetch von vier.
Wie zuvor schon erwähnt sollte Performance aber nicht der ausschlaggebende Grund für den Wechsel von einer Speichergeneration zur nächsten sein. Die Speicherdichten (Englisch: „memory density“) sind da schon weitaus interessanter: Während 1-GB-DIMMs (ICs mit 1 GB) auf dem DDR2-Markt weit verbreitet sind, wird DDR3-Speicher erst dann zur vorherrschenden Technologie, sobald 2-GB-DIMMs erschwinglicher werden sind und auch AMD im Laufe des Jahres auf DDR3-Technologie umgestellt hat.
Welchen Speicher Sie kaufen sollten
Die besten Angebote finden Sie derzeit noch im DDR2-Segment. Sollte Geld bei Ihrer Entscheidung eine Rolle spielen, dürfte jedes 2x 1 GB DDR2-Marken-Speicherkit für DDR2-800-Tempo seine Aufgabe erfüllen. Sie werden in der Benchmark-Sektion dieses Artikels sehen, dass Sie nur mit bedeutend schnellerem (gleichermaßen teurerem) Speicher einen kleinen Leistungsvorteil herausholen können. Wir raten Ihnen zudem davon ab, sich heute ein DDR3-Motherboard zuzulegen – es sei denn, Sie holen sich ein Spitzenmodell. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, mehrere hundert Euro für ein Motherboard, nochmal soviel für einen Core 2 Quad-Prozessor und angemessene Systemkomponenten auszugeben, dann darf auch der Speicher etwas mehr kosten. Allerdings kommt das für Anwender mit einem begrenzten Budget selbstredend kaum in Frage.
2 GB-Speicher-Kits mit zwei DDR2-800-Modulen gibt es bereits für etwa 50 Euro – das ist schon ein Schnäppchen, wenn Sie bedenken, dass 2 GB Hauptspeicher für alle möglichen Anwendungen und Spiele schon vollkommen ausreichen. Für mehr Speicher, also 4 GB, ist dann schon ein Betriebssystem mit 64 Bit fällig, da Windows XP und Windows Vista lediglich mit 3,5 GB RAM klarkommen, wenn Sie die 32-Bit-Versionen nutzen. Auch wenn die 64-Bit-Versionen verlässlich und schnell sind, und sich auch die Treiberunterstützung erheblich verbessert hat, sollten Sie sich doppelt und dreifach vergewissern, dass Ihre Geräte und Anwendungen mit der 64-Bit-Umgebung klarkommen.
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- Seite vor DDR2/DDR3-Geschwindigkeiten
"Beide Technologien beruhen auf dem Double Data Rate-Prinzip, was bedeutet, dass Daten pro Taktzyklus zweimal übertragen werden ? einmal während der fallenden und dann während der fallenden Flanke des Taktsignals."
Sollte es nicht STEIGENDE und FALLENDE sein?
MFG SUPA-Fly
Gleiches Ergebnis wie damals Highend-Speicher unnötig könnte sich frühstens bei Nehalem ändern.
Mich nervt irgendwie dass Nehalem doch noch im Dunkeln schwebt! Oder kan mir jemand Seiten empfehlen wo mir das ganze von A - Z erklärt wird?
Wäre bestimmt mal interessant gewesen, auch mit Phenom Prozessoren zu testen, da ja hier durch den integrierten Speicherkontroller eine erste Vermutung zu dem kommenden Nahelem angestellt werden könnte.
Ein Vergleich zwischen Dual-Channel und einfachem Betrieb wäre hier auch noch passend gewesen, auch wenn man Single-Channel Betrieb wohl nicht mehr antreffen wird.
@Masamune: Dual- & Single-Channel wurde schon mal direkt verglichen und zwar auch hier bei THG (falls ich mich nicht irre
). Der Leistungsunnterschied war allerdings gering.
Für den direkten Vergleich zwischen DDR2 und DDR3 bleibt aktuell eigentlich nur Intel. Ob DDR3 den riesigen Leistungsschub mit dem Nehalm oder AM3 bekommt, wird die Zukunft zeigen.
@D4V3: Wäre bestimmt interessant, jedoch gibt es noch keinen Phenom mit DDR3 Support.
Dass bei 4Gb RAM ein 64bit OS nötig wäre, stimmt nur bedingt. Der Vorteil des voll nutzbaren Speichers wird durch ein "aufgeblähtes" OS und 64bit Programme wieder aufgefressen. Falls man keinen (Performance-)Vorteil von 64bit Anwendungen zieht, lohnt es sich oft erst bei mehr als 4Gb RAM.
@metal_alf Auf http://www.computerbase.de/artikel [...] eberblick/ bringt es ComputerBase recht gut auf den Punkt. Wobei in der Zwischenzeit natürlich noch weitere Details durchgesickert sind, die man sich allerorts zusammenkrümeln darf.
:N00b an: kann mir jemand erklären, was DDR von GDDR technisch / physikalisch unterscheidet und warum der doch auf so vielen Grafikkarten so schnell getaktete Speicher nicht in RAM Modulen zum einsatz kommt? :N00b aus: zum Thema Speicher: So schnellen Speicher wollen/brauchen ca 0.01% der Pc-Nutzer (OC halt), warum also so einen Wirbel darum machen?
DDR und GDDR sind defakto identisch bzw. gibt es nur marginale Unterschiede. Der Hauptgrund für die recht hohen Taktraten ist einfach, dass die Strecke GPU-GDDR viel geringer ist als auf jedem Mainboard und keine störende Steckverbindungen im Weg sind.
Super Test!!!!! hab Grade neuen Rechner zusammen gebaut
2048MB-Kit OCZ DDR2 PC2-8000 Platinum
ASUS 8800GTS HTDP,512MB , ASUS P5KC, Intel Core 2 Duo E840
war aber lange am überlegen ob ich vielleicht doch DDR3 RAM nehmen soll aber wie man seht lohnt Sicht noch nicht wirklich.
Intel steigt endlich um[MIC], ab dann sollten sich die Unterschiede in der Architekur wirklich zeigen/deuten.
Dank Speichercontroller, ist ein Phenom schon heute einem QuadCore [intel]ebenbuertig[hohe reso]....ab wann limiert[resomic] der Ram eigentlich ?
mic[memory interg. controler]
@ABC:
Wie Du an diesem Test siehst, scheint zur Zeit fast nichts durch's RAM limitiert zu sein. Ansonsten würden sich vermutlich die Unterschiede der unterschiedlichen Bandbreiten der RAMs deutlicher Zeigen.
Ansonsten: Speicherhungrige Applikationen sind die ersten, die RAM zum Flaschenhals machen (wer hätte das gedacht...) meistens irgendwelche Datenbanken.
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@THG: Bitte schreibt doch nicht wieder diesen Unfug, daß ein 32bit OS nur 3,5GB RAM verwalten bzw benutzen könnte. Das ist FALSCH! Es ist nur nunmal so, daß ein Teil bereits durch mappings belegt ist oder zumindest belegt zu sein scheint, weswegen dieser Teil meistens nicht genutzt werden kann.
Gegenbeispiel, daß 32bit Betriebssysteme auch 4GB (und mehr) vollständig ansprechen können:
Windows Server 2003 Enterprise Edition 32bit.
Auf Seite 13 ist außerdem etwas schief gelaufen:
"...wird schneller DDR2-1666-Speicher mit CL4-Timings..."
DDR2-1666 wurde gar nicht getestet. Vermutlich sollte die erste 6 eine 0 sein.
Eine Sache noch: Wo sind denn die Graphen für den P4 Extreme Edition? Ich sehe da irgendwie keine Vergleiche zwischen den beiden CPUs. Vielleicht habe ich es nun nur geschickt ignoriert, aber wenn ich mich recht erinnere, dann wurde nur zwischen unterschiedlichen RAM-Typen unterschieden, jedoch nicht zwischen Core2Duo und Pentium4.
Der Pentium 4 müsste ja deutlich mehr vom verwendeten Speicher abhängen, zumindest bis dessen FSB gesättigt wird.
Wo sind also die Vergleiche der unterschiedlichen CPUs?
@derGhostrider:
Core 2 Duo: blaue Balken
Prescott: rote Balken
Es war offensichtlich kein Vergleich zwischen den CPUs angestrebt - der Sieger wäre dann doch zu trivial -, sondern nur der Speicher relativ zu einander. Dadurch wird knochentrocken herausgearbeitet, dass auch der Prescott durch "einfache" Mainstream-Speicher nicht ausgebremst wird.
;-)
edit: Viel spannender ist dabei wohl, dass der vermeintlich offensichtliche Looser (DDR2 667 5-5-5-15) bei weitem nicht immer das Schlusslicht ist.
@Zeutan:
*LOL* Wie habe ich denn DAS übersehen?
Da ist ja der Vergleich, den ich meinte.
Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl.
Allerdings finde ich es interessant, daß der Core2Duo anscheinend sogar mehr vom "richtigen" Speicher profitiert als der "alte" P4. Merkwürdig.
Ja, ich finde es auch interessant, wie die Reihenfolge der verschiedenen Ram-Typen dort auftaucht.
Wenn man genau hinschaut, dann ist es im Endeffekt (gemittelt über alle Tests) fast egal welchen Speicher man nimmt. Mal ist der eine oben, mal der andere. Nur der DDR2-1066 mit knappen Timings ist vielleicht häufiger mal oben. In anderen Tests dann jedoch auch nur im Mittelfeld oder gar unten (Xvid).
Zumindest gibt es keinen generellen Überflieger und man sollte auch nicht vergessen, von welchen minimalen Unterschieden hier gesprochen wird. Bei 10% (im Extremfall) würde es ja lohnen, aber das System für diesen Fall zu optimieren ist halt etwas fragwürdig. Dann doch lieber "normalen" RAM und eine etwas flottere CPU oder einfach mehr RAM. Ist Preislich vermutlich oftmals vergleichbar, bringt aber mehr Leistung.
Warum wird nicht mal ein längerer Compilerlauf ( Visual Studio ) mit einem großen ( OpenSource ) Projekt in die Benchmarks aufgenommen ?
Professionelle Anwender würden doch schneller bereit sein mehr Geld in schnellere Hardware zu investieren ... ( Time is money )
Talking Alien
@talking_alien:
Bei professionellen System wird soetwas nicht gemacht. Da werden Systeme mit ihren Spezifikationen betrieben. Also eine CPU, die für DDR2-800 gedacht ist, wird mit DDR2-800 laufen gelassen. Die Boards besitzen dann meistens nichteinmal Einstellungsmöglichkeiten um daran etwas zu verändern.
VIEL wichtiger als 5% Leistungsgewinn ist dann aber der Servicevertrag über 3 Jahre. Sobald der Rechner Mucken macht, kommt ein Servicetechniker, der es geradebiegen soll.
Bei uns im Unternehmen war/bin ich selbst mit für Hardware verantwortlich. Bei 250Arbeitsplätzen hat man einfach nicht die Zeit um irgendetwas rumzubasteln und auszuprobieren. Entweder man weiß wodran es liegt (für die Feststellung eines Fehlers hat man einen stark begrenzten Zeitrahmen) oder der Rechner wird ausgetauscht / zurückgeschickt / weggeschmissen.
Alles andere ist zu teuer.
Und bevor jemand dauernd auf seinen PC warten muß und nur Däumchen dreht, bekommt er ehr einen zweiten PC am Arbeitsplatz.
Wobei heutige dual-cores ein weiterarbeiten mit weniger anspruchsvollen Aufgaben erlaubt und somit z.B. Administrative Aufgaben in der Zeit des Compilierens durchgeführt werden können.
Übertakten, erhöhter FSB, "tight timings" sind im professionellen Umfeld etwas, was Du nicht antreffen wirst. Und wenn doch, dann ist die IT-Abteilung ein haufen unprofessioneller Spinner, die Arbeitsplätze riskieren.
Ein Ausfall eines Rechners macht mehr Zeit zunichte, als Du durch solche Maßnahmen jemals rausholen können wirst.
Vor allem möchte ich für solche Ausfälle nicht verantwortlich sein. Rechnerausfall = Geringere oder keine Produktivität des Mitarbeiters. Selbst bei unseren automatisierten Installationsprozessen (Betriebssystem und Software werden über das Netzwerk zugewiesen und installiert) verstreicht, je nach Softwarepaket, durchaus auch mal deutlich mehr als eine geschlagene Stunde, bis ein Ersatzgerät voll Einsatztauglich ist.
Ein gut bezahlter Entwickler dreht währenddessen Däumchen und kann nichts machen. Super. DAS kostet Geld.
Die Rechner bei uns müssen über Jahre hinweg problemlos jeden Tag laufen. Anschalten, 8h-10h arbeiten, abschalten. IMMER. Da bleibt für solche (unsinnigen) Spielereien einfach keine Zeit.
@derGhostrider:

recht hast du!
kann mir jemand sagen, was "Prefetch" genau bedeutet?
aus wikipedia bin ich nicht schlau geworden
Wie ist der Vergleich zwischen 4 gleichen Riegeln je 512M und 2 gleichen Riegeln je 1G was ist performanter
(habe ein p5b deluxe und ein GaP35ds3p)
@Buender:
Da gibt es nur einen Unterschied bei einigen Server-mainboards mit entsprechenden Chipsätzen.
Für Desktops würde ich stets zu weniger gleichen Modulen raten. Das verringert die Belastung der Takt- und Datenleitungen. Gerade bei "günstigen" Boards wird das zu einem stabileren Betrieb führen.