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- Intel Skulltrail: Übertaktung und Stromkonsum
- Intel Skulltrail: Acht gegen vier - Performance
- DDR3-Königsklasse: Großes Tempo, kleine Wirkung
- Speichertest: Billig-Module oder Highend-Riegel?
- Was bringts: RAID-Verbund und Mehrkanal-Speicher?
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- DDR3-1800: Corsair und OCZ im Temporausch
- Computex 2007: Speicher und Grafik
Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: Speichermodule, DDR3, DDR2-RAM, Takt, Timings
Schwerpunkte: Hardware
1 - Speicherkauf: Worauf kommt es wirklich an?
Bei der Vermarktung ihrer neuesten Speicherprodukte sind die Hersteller zu waren Werbeprofis avanciert: Derzeit sind Geschwindigkeiten von DDR3-2000 das Höchste der Gefühle, wenn es um Intel-Plattformen auf Grundlage von P35-, X38- und X48-Chipsätzen oder der neuen Nvidia 7er-Serie geht. Allerdings drängt sich bei derartigen Produkten auch immer wieder die Sinnfrage auf. Einerseits bekommen Sie DDR2-Speicher inzwischen zu Spottpreisen nachgeworfen (2 GB DDR2-800 DIMMs für weniger als 40 Euro); andererseits müssen Sie für DDR3-1600 schon mal das Fünffache auf die Ladentheke legen – ohne dafür mit merklicher Mehrleistung belohnt zu werden. Für die Anwendermehrzahl dürfte sich der Unterschied von Spitzenspeicher zu einem Durchschnittsprodukt sowieso in überschaubaren Grenzen halten.
Im Laufe der Zeit hat sich die Bedeutung von Random Access Memory (RAM) stark verändert. Während zum Jahrtausendwechsel SDRAM erster Generation mit PC100- bzw. PC133-Geschwindigkeiten noch dominierte und sich die Leistung von CL2-Timings zu CL3-Timings noch merklich steigern ließ, so ist das Leistungsdelta zwischen schnellen und sehr entspannten Timings bei DDR2- oder DDR3-SDRAM mittlerweile verschwindend gering. Auch wenn es so scheint als wären Speicherlatenzen mit der Zeit gestiegen (CL2/3 bei DDR1, CL3-5 bei DDR2, CL5 und höher bei DDR3), so haben sich die effektiven Latenzzeiten nicht sonderlich verändert, da sich die Taktraten mit jeder neuen Generation nämlich verdoppelt haben. Somit sind die effektiven Latenzen praktisch gleich geblieben, während sich der Durchsatz merklich gesteigert hat.
Allerdings lässt sich Speicher für Power-User auch noch anders rechtfertigen, was jedoch nur indirekt mit Performance zu tun hat: Wer gerne extrem übertaktet, weiß maximale Flexibilität bei Komponenten zu schätzen; schließlich soll aus allen Komponenten die absolute Höchstleitung herausgekitzelt werden. Der CPU-Takt lässt sich oftmals nur durch die Erhöhung der Systemgeschwindigkeit steigern, wodurch geichzeitig auch der Speicher beschleunigt wird, da die Taktrate unmittelbar von der Systemtaktrate abhängt. Ein schneller Speicher kann durchaus dabei helfen, maximale Systemperformance beim Übertakten zu erreichen; schließlich wollen Sie wohl kaum, dass Ihnen langsamer Speicher die mögliche Maximalleistung verhagelt.
Das gilt allerdings nur für Hardcore-Übertakter: Sofern andere Komponenten und Parameter unverändert bleiben ist der Vorteil von schnellem zu gewöhnlichem Speicher so gering geworden, dass Sie kaum etwas davon merken. Wir wollten wissen, wie wichtig Geschwindigkeit und Timings von RAM tatsächlich sind und haben ein Sockel 775-System zusammengestellt, das wir mit zwei verschiedenen Prozessoren betrieben haben: Einem ganz neuen 3,16 GHz Core 2 Duo E8500 auf Grundlage des 45-nm Core 2 Duo Wolfdale-kerns und 6 MB L2 Cache sowie einen 3,73 GHz Single Core Pentium 4 Extreme Edition. Dabei haben wir uns für einen alten Ein-Kern Netburst P4-Prozessor entschieden, da er einen kleineren und weniger effizienten Cache bietet als der Core 2 Duo. Bei beiden Prozessoren haben wir Benchmarks mit Geschwindigkeiten mit DDR2-667, DDR2-800 und DDR2-1066 sowie DDR3-1066 und DDR3-1333 durchgeführt – jedes Mal mit langsamen und schnellen Timings. Da wir für den P4 FSB1333 benötigt hätten, kamen hier keine Tests mit DDR3-1333 in Frage.
- Seite vor RAM-Auswahl

Sollte es nicht STEIGENDE und FALLENDE sein?
MFG SUPA-Fly
@D4V3: Wäre bestimmt interessant, jedoch gibt es noch keinen Phenom mit DDR3 Support.
@metal_alf Auf http://www.computerbase.de/artikel [...] eberblick/ bringt es ComputerBase recht gut auf den Punkt. Wobei in der Zwischenzeit natürlich noch weitere Details durchgesickert sind, die man sich allerorts zusammenkrümeln darf.
2048MB-Kit OCZ DDR2 PC2-8000 Platinum
ASUS 8800GTS HTDP,512MB , ASUS P5KC, Intel Core 2 Duo E840
war aber lange am überlegen ob ich vielleicht doch DDR3 RAM nehmen soll aber wie man seht lohnt Sicht noch nicht wirklich.
Dank Speichercontroller, ist ein Phenom schon heute einem QuadCore [intel]ebenbuertig[hohe reso]....ab wann limiert[resomic] der Ram eigentlich ?
mic[memory interg. controler]
Wie Du an diesem Test siehst, scheint zur Zeit fast nichts durch's RAM limitiert zu sein. Ansonsten würden sich vermutlich die Unterschiede der unterschiedlichen Bandbreiten der RAMs deutlicher Zeigen.
Ansonsten: Speicherhungrige Applikationen sind die ersten, die RAM zum Flaschenhals machen (wer hätte das gedacht...) meistens irgendwelche Datenbanken.
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@THG: Bitte schreibt doch nicht wieder diesen Unfug, daß ein 32bit OS nur 3,5GB RAM verwalten bzw benutzen könnte. Das ist FALSCH! Es ist nur nunmal so, daß ein Teil bereits durch mappings belegt ist oder zumindest belegt zu sein scheint, weswegen dieser Teil meistens nicht genutzt werden kann.
Gegenbeispiel, daß 32bit Betriebssysteme auch 4GB (und mehr) vollständig ansprechen können:
Windows Server 2003 Enterprise Edition 32bit.
Auf Seite 13 ist außerdem etwas schief gelaufen:
"...wird schneller DDR2-1666-Speicher mit CL4-Timings..."
DDR2-1666 wurde gar nicht getestet. Vermutlich sollte die erste 6 eine 0 sein.
Eine Sache noch: Wo sind denn die Graphen für den P4 Extreme Edition? Ich sehe da irgendwie keine Vergleiche zwischen den beiden CPUs. Vielleicht habe ich es nun nur geschickt ignoriert, aber wenn ich mich recht erinnere, dann wurde nur zwischen unterschiedlichen RAM-Typen unterschieden, jedoch nicht zwischen Core2Duo und Pentium4.
Der Pentium 4 müsste ja deutlich mehr vom verwendeten Speicher abhängen, zumindest bis dessen FSB gesättigt wird.
Wo sind also die Vergleiche der unterschiedlichen CPUs?
Core 2 Duo: blaue Balken
Prescott: rote Balken
Es war offensichtlich kein Vergleich zwischen den CPUs angestrebt - der Sieger wäre dann doch zu trivial -, sondern nur der Speicher relativ zu einander. Dadurch wird knochentrocken herausgearbeitet, dass auch der Prescott durch "einfache" Mainstream-Speicher nicht ausgebremst wird.
;-)
edit: Viel spannender ist dabei wohl, dass der vermeintlich offensichtliche Looser (DDR2 667 5-5-5-15) bei weitem nicht immer das Schlusslicht ist.
*LOL* Wie habe ich denn DAS übersehen?
Da ist ja der Vergleich, den ich meinte.
Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl.
Allerdings finde ich es interessant, daß der Core2Duo anscheinend sogar mehr vom "richtigen" Speicher profitiert als der "alte" P4. Merkwürdig.
Ja, ich finde es auch interessant, wie die Reihenfolge der verschiedenen Ram-Typen dort auftaucht.
Wenn man genau hinschaut, dann ist es im Endeffekt (gemittelt über alle Tests) fast egal welchen Speicher man nimmt. Mal ist der eine oben, mal der andere. Nur der DDR2-1066 mit knappen Timings ist vielleicht häufiger mal oben. In anderen Tests dann jedoch auch nur im Mittelfeld oder gar unten (Xvid).
Zumindest gibt es keinen generellen Überflieger und man sollte auch nicht vergessen, von welchen minimalen Unterschieden hier gesprochen wird. Bei 10% (im Extremfall) würde es ja lohnen, aber das System für diesen Fall zu optimieren ist halt etwas fragwürdig. Dann doch lieber "normalen" RAM und eine etwas flottere CPU oder einfach mehr RAM. Ist Preislich vermutlich oftmals vergleichbar, bringt aber mehr Leistung.
Professionelle Anwender würden doch schneller bereit sein mehr Geld in schnellere Hardware zu investieren ... ( Time is money )
Talking Alien
Bei professionellen System wird soetwas nicht gemacht. Da werden Systeme mit ihren Spezifikationen betrieben. Also eine CPU, die für DDR2-800 gedacht ist, wird mit DDR2-800 laufen gelassen. Die Boards besitzen dann meistens nichteinmal Einstellungsmöglichkeiten um daran etwas zu verändern.
VIEL wichtiger als 5% Leistungsgewinn ist dann aber der Servicevertrag über 3 Jahre. Sobald der Rechner Mucken macht, kommt ein Servicetechniker, der es geradebiegen soll.
Bei uns im Unternehmen war/bin ich selbst mit für Hardware verantwortlich. Bei 250Arbeitsplätzen hat man einfach nicht die Zeit um irgendetwas rumzubasteln und auszuprobieren. Entweder man weiß wodran es liegt (für die Feststellung eines Fehlers hat man einen stark begrenzten Zeitrahmen) oder der Rechner wird ausgetauscht / zurückgeschickt / weggeschmissen.
Alles andere ist zu teuer.
Und bevor jemand dauernd auf seinen PC warten muß und nur Däumchen dreht, bekommt er ehr einen zweiten PC am Arbeitsplatz.
Wobei heutige dual-cores ein weiterarbeiten mit weniger anspruchsvollen Aufgaben erlaubt und somit z.B. Administrative Aufgaben in der Zeit des Compilierens durchgeführt werden können.
Übertakten, erhöhter FSB, "tight timings" sind im professionellen Umfeld etwas, was Du nicht antreffen wirst. Und wenn doch, dann ist die IT-Abteilung ein haufen unprofessioneller Spinner, die Arbeitsplätze riskieren.
Ein Ausfall eines Rechners macht mehr Zeit zunichte, als Du durch solche Maßnahmen jemals rausholen können wirst.
Vor allem möchte ich für solche Ausfälle nicht verantwortlich sein. Rechnerausfall = Geringere oder keine Produktivität des Mitarbeiters. Selbst bei unseren automatisierten Installationsprozessen (Betriebssystem und Software werden über das Netzwerk zugewiesen und installiert) verstreicht, je nach Softwarepaket, durchaus auch mal deutlich mehr als eine geschlagene Stunde, bis ein Ersatzgerät voll Einsatztauglich ist.
Ein gut bezahlter Entwickler dreht währenddessen Däumchen und kann nichts machen. Super. DAS kostet Geld.
Die Rechner bei uns müssen über Jahre hinweg problemlos jeden Tag laufen. Anschalten, 8h-10h arbeiten, abschalten. IMMER. Da bleibt für solche (unsinnigen) Spielereien einfach keine Zeit.
recht hast du!
kann mir jemand sagen, was "Prefetch" genau bedeutet?
aus wikipedia bin ich nicht schlau geworden
(habe ein p5b deluxe und ein GaP35ds3p)
Da gibt es nur einen Unterschied bei einigen Server-mainboards mit entsprechenden Chipsätzen.
Für Desktops würde ich stets zu weniger gleichen Modulen raten. Das verringert die Belastung der Takt- und Datenleitungen. Gerade bei "günstigen" Boards wird das zu einem stabileren Betrieb führen.