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16 - Der Fun-Clan: Spaßspieler im Norden
Mittwochabends um 20 Uhr treten bei den »Fishtownpirates Bremerhaven« Schwiegervater und -sohn zum Duell in Counter-Strike: Source an. Mit von der Partie sind auch ein Versicherungsangestellter und ein Polizist.
»Alles kann, nichts muss, denn wir wollen einfach nur Spaß am Spielen haben und nicht alles so verbissen sehen«, erklärt Bernd Bennecken alias ><))FTP)))°>Fischkopp die Philosophie seines Fun-Clans. Dabei dürfte diese Aussage exemplarisch für die meisten Leute gelten, die sich allerorten regelmäßig zum Spielen im Netz treffen.
><))FTP)))°>Fishtownpirates ist also ein ganz normaler Spiele-Clan. Elf Mitglieder zählen die aus Bremerhaven stammenden Piratenfans. Als (mehr oder weniger amüsantes) Synonym für die Stadt wird häufig der Begriff Fishtown bemüht, die Zuneigung zum Volk der Kaperer tat dann bei der Namensfindung ein Übriges. Da Counter-Strike: Source gespielt wird, müssen alle Mitglieder über 18 Jahre alt sein. Gegründet wurde der Clan im März 2006 von ><))FTP)))°>Fischkopp und Kai ><))FTP)))°>Congo Böckelmann.
Mitglieder auch in Österreich
Kai ist der zukünftige Schwiegersohn von Bernd, der Altersunterschied – Kai ist 28, Bernd 47 – verwundert also kaum. Teile des Clans sind freundschaftlich oder familiär miteinander verbunden. Und so wird schon lange versucht, ein Clan-Treffen zu organisieren, bei dem wirklich alle Mitglieder dabei sein können – was sich aber als schwierig erweist, da die Spieler weit verstreut wohnen: Bremerhaven, Krefeld, Solingen, Nordenham, zwei stammen sogar aus Österreich. Genauso verschieden wie die Wohnorte sind auch Alter (18 bis 47) und Berufe der Beteiligten: So gibt es unter anderem einen Bahn- und einen Polizeibeamten, einen Versicherungsangestellten, einen Facharbeiter für Strahlentechnik sowie einen für Stahlbau.
Zumindest im kleineren Kreis kommen aber schon mal ein paar Leute im Hauptquartier zusammen. Und dann heißt es wieder: »Alles kann, nichts muss«.
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Danke für den Tipp. Ist korrigiert.
in die Ltd. - Falle sind schon einige unternehmen getappt!
Ich bin seit längerer Zeit passiver THG-Leser und habe mich entschlossen, THG für einen schönen Bericht mal Danke zu sagen. Da ich mich nicht in der eSports-Szene bewege, ist es mal schön zu sehen, welche professionellen Züge das ganze angenommen hat.