RIM: Fortschritte beim App-Store
Nächste NewsSchon im Oktober hatte RIM angekündigt, für die Programme seiner Blackberry-Smartphones eine Online-Plattform nach Apples Vorbild ins Leben zu rufen. Nun dürfen die ersten Anwendungen hochgeladen werden.

Bei der Ankündigung eines »Application Center« für Blackberry-Smartphones auf der BlackBerry Developer Conference war noch nicht bekannt, wie der virtuelle Laden eigentlich heißen sollte (siehe »RIM bringt App-Store«). Mittlerweile ist klar: Das Webportal wird die Bezeichnung »Blackberry Application Storefront« tragen und im Frühjahr an den Start gehen.
Als Vorbild gilt Apples App Store fürs iPhone, und er hat sich in nur kurzer Zeit zu einem Erfolgsmodell gemausert. Mittlerweile stehen rund 15.000 Programme für iPhones und iPods zum Kauf beziehungsweise Gratis-Download bereit (siehe hierzu »iPod Touch: Mobiles Entertainment«). So wie sich Apple mit dem zweiten iPhone um Business-User bemüht, richtet sich Research In Motion mit neuen Blackberrys schon seit Längerem auch an Privatanwender – da darf eine zentrale Stelle für Blackberry-Applikationen nicht fehlen.
Ab sofort nimmt RIM von Entwicklern Anwendungen für seinen Application Storefront entgegen. »Storefront wird der ideale Platz für Entwickler sein, um ihre Anwendungen zu veröffentlichen, egal ob sie auf Verbraucher ausgerichtet oder für Unternehmen gedacht sind«, so RIM-Chef Mike Lazaridis.
An der Entwicklung von Blackberry-Programmen kann sich jeder beteiligen – doch mit einem simplen Upload ist es nicht getan: Die Entwickler müssen ihre Anwendungen bei RIM anmelden, bevor sie veröffentlicht werden. Wie auch bei Apple entscheidet RIM, welche Anwendungen auf Storefront zur Verfügung stehen. Allerdings dürften Programmierer bei RIM mehr Freiheiten haben als bei Apple: Als bislang einzige Voraussetzung gilt, dass die Applikationen den SDK-Bestimmungen von RIM entsprechen.
Quelle: Tom's Hardware DE
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