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Supercomputer im Eigenbau: Zehn P33-Boards vernetzt
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Server
Tags: Supercomputer, Eigenbau 32 Kommentare
Peter Heiss aus Bremen hat einen Supercomputer selbst zusammengebaut. Auf der Basis von zehn Intel-Motherboards (DQ33TL) mit P33-Chipsatz und der gleichen Anzahl an Intel-Q6700-Prozessoren (2,67 GHz und 8 MB L2-Cache) ist ein Einzelstück entstanden. Die Rechenleistung der insgesamt 40 physikalischen CPU-Einheiten soll 150 GFlops erreichen, wobei die Platinen mit jeweils 4 GB Arbeitsspeicher (DDR-II/800) maximal bestückt sind. Die recht effizienten Platinen werden von kleinen No-Name-Netzteilen mit Strom versorgt, so dass die Leistungsaufnahme pro Motherboard bei zirka 120 Watt liegt.
Insgesamt soll der "Supercomputer-im-Eigenbau" nicht mehr als 1400 Watt aufnehmen. Fast schon abenteuerlich mutet die Vernetzung der Motherboards mittels 40 Gigabit-Netzwerkverbindungen an: Neben dem Onboard-Chip kommen drei weitere PCIe-Netzwerkkarten zum Einsatz - macht in Summe 30 Netzwerkkarten. Die Schaltzentrale bildet ein Gigabit-Switch von Allnet, der insgesamt 48 Verbindungen verwalten kann und zudem über vier optische Ausgänge verfügt. Bei den CPU-Lüftern setzt der Tüftler auf günstige Sharkoon-Modelle - jeweils zwei Stück pro Motherboard.
Laut den Angaben von ACTG soll der selbst gefertigte Supercomputer am Institut für Computerphysik der Universität Stuttgart zum Einsatz kommen.
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Ich frage mich ob da noch ein Gehäuse oder ein Deckel rundherum kommt. So ist das ja ein wenig unsicher.
wäre interessant wenn man da noch ein bissi mehr drüber erfahren könnte...
Hab an meiner alten UNI mal an so einem Super Rechner gearbeitet. Damals hatten wir allerdings nur 50 Single Core CPUs...
Unsinnig ist so ein System sicher nicht. In Bereichen der Teilchenphysik, Klimaforschung, Datenbanken usw. kann es zu horriblen Berechnungen kommen. Da kommt man mit einem Q6600@3,2GHz nicht mehr weit *lol*
Respekt an die Kollegen in Stuttgart und Peter Heiss!
Die NTs sieht man auch auf dem Bild...
Und Sinn macht so ein System allemal an einer Uni. Ich finde es echt cool, sich so ein System selber zu bauen. Vor allem will ich gar nicht wissen, was ein System mit vergleichbarer Leistung kostet, wenn man das bei IBM oder so kauft... Nur das Gehäuse ist wirklich SEHR spartanisch!
"Absolute sinnlose Geld und Stromverschwendung." Ja, DEIN Beitrag ist das wohl. Mach lieber hier mit: www.rechenkraft.net Konstruktive Menschen sind gerne willkommen. Miesmacher bitte draussen bleiben!
| www-rechenkraft-net : ich entschuldige mich und muss mich kogieren: Der Rechner wurde von einer Firma eingekauft und nicht von der Uni zusammengeschraubt. Technische Infos zum Computer hier: http://www.actg.de/Supercomputer.htm |
Schade, dachte eigentlich das Ding wäre von ein paar "kreativen" an der Uni zusammengebaut worden. So nach dem Motto aus der Not eine Tugend machen.
Hab da "selbst gefertigter Supercomputer" wohl irgendwie falsch interpretiert ^^.
| Superfritz : Ich kenne mich nicht besonders in dem Bereich aus, deswegen wundere ich mich, wozu man ein so breitbandiges Netzwerk zwischen den Systemen braucht: die vom CPU verarbeitete Datenmenge sollte doch eigentlich locker durch eine 1 GBit Leitung geschleust werden können, oder übersehe ich da etwas? |
Ich kenne mich zwar mit dem Aufbau auch nicht besonders aus, aber ich kann dir sagen bei einem FSB von 1066 MT/s kommt man schon auf über 15GB/s!
z.B.: http://www.silenthardware.de/revie [...] index.html
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Überall HighEnd und dann das Billignetzteil ausm Aldi... Passt irgendwie nicht.