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Supertalent mit 512-GByte SSD in 2,5 Zoll

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17:10 - 9. April 2009 von Thomas Kretschmann

Supertalent erweitert erneut seine Palette an SSDs. Warb der Hersteller im September noch mit niedrigen Preisen für die Flashspeicher, soll nun ein anderes Argument ziehen: Die erste SSD im 2,5-Zoll-Format mit 512 GByte Kapazität.

Supertalent Masterdrive RX 512 GByteDie bisherigen Flashspeicher von Supertalent sollten durch günstige Preise ihre Kunden finden (siehe »Günstige SSDs von Supertalent«). Das Preisargument dürfte bei der neuesten Modellreihe »MasterDrive RX«(PDF) aber ganz und gar nicht ziehen: Der erste Vertreter der Modellreihe, frisch auf dem US-Markt erhältlich, kommt auf rund 1500 US-Dollar.

Dafür erhalten Käufer aber auch die erste SSD mit 512 GByte Kapazität im 2,5-Zoll-Format. Die Produktserie basiert auf MLC- (Multi-Level-Cell) sowie SLC-Chips (Single Level Cell). Erstere bieten eine Lese-/Schreibschwindigkeit von 230/160 MByte/s und sollen auch mit 128 und 256 GByte Kapazität auf den Markt kommen, das 512-GByte-Modell ist in den USA bereits verfügbar.

Übersicht über die neuen Supertalent-SSDs

Die SLC-Versionen sind mit einer Schreibgeschwindigkeit von 200 MByte/s nochmals deutlich schneller. Sie wird es nur mit 128 und 256 GByte geben; die Preise hierfür hat Supertalent auch noch nicht verraten. Nach Angaben des Herstellers halten die SSD lange durch: Die MTBF (Mean Time Between Failures) für die MLC-Versionen liegt zwischen 70 und 280 Jahren, ein Schreib-/Lesevolumen von 50 GByte täglich vorausgesetzt. Die SLC-Modelle sind auch an kommende Generationen zu vererben: Supertalent verspricht 700 bis 1400 Jahren Lebensdauer.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Serialkiller 09/04/2009 17:24
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--2+

MTBF = Mean Time BEFORE Failures

Bitte mal korrigieren

stanfordbinet 09/04/2009 17:34
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-0+

Serialkiller :
MTBF = Mean Time BEFORE Failures Bitte mal korrigieren



Just google it.......

Anonymer Nutzer 09/04/2009 17:34
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-0+
f1delity 09/04/2009 17:37
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-0+

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Mean_Time_Between_Failures]MTBF[URL] kenn ich nur als Mean Time Between Failures und auch http://www.google.de/search?hl=de& [...] &aq=f&oq=] Onkel Google präsentiert mir das so auf der ersten Seite ;)

derGhostrider 09/04/2009 17:49
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-0+

@Serialkiller:
Auch ohne die anderen, die auf Wikipedia verweisen hätte ich Dir gesagt, daß "between" korrekt ist.
Also: Korrigiere lieber Deinen Beitrag.

Das ist auch ein rein statistischer Wert, also ist das "between" vollkommen korrekt.

thaToken 09/04/2009 22:43
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-0+

woher haben die die MTBF Werte? Die beruhen doch wohl nicht auf wissenschaftlichen Testwerten, sondern einfach dem Wissen, dass die Dinger nach allerhöchstens 10 Jahren eh auf dem Müll liegen und die Wahrheit der Aussagen mit 700-1400Jahren dann keinen mehr juckt. Alter Scheiß, wer weiß welche Effekte in Zukunft noch gefunden werden, die Einfluß auf die Lebensdauer der SSDs haben.

Ich nehme an, SuperTalent gibt trotzdem nur 2 Jahre Garantie? :D ?

derGhostrider 09/04/2009 22:50
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-0+

@ThaToken:
Bei "guten" Festplatten sind MTBF-Zeiten von 1,2Mio Stunden üblich.
(1200000h / 24h) / 365 = 137 Jahre.

Es gibt keine Festplatte auf diesem Planeten, die so alt ist.

Wenn Du 1000 Stück baust und ein Paar Monate testest, dann siehst Du, wie lange die halten bzw wieviele ausfallen.
Bei SSDs sollte das ähnlich ablaufen, mit dem Vorteil, daß es keine mechanischen Verschleißteile gibt.

Weltenspinner 09/04/2009 22:58
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-0+

Wird schön. Ich freue mich auf SSDs und 32nm.
Solange tröste ich mit schnellen 2,5"-Fesplatten
und meinem 65nm Dualcore. :)

Frage mich nur, was ich dann mit dem Scythe Quiet Drive mache.
Vielleicht bringt nVidia auch SSDs, dann könnte ich das Fiepen dämmen. :lol:

kyuss1975 09/04/2009 23:28
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-0+

die preise sind ja zur zeit noch unzumutbar.

ich erfreue mich solange damit:

AMD Phenom II X4 940 BE 125 W
ASUS M3A79-T Deluxe
Club 3D HD4870 1024MB
Corsair xms2 DHX DDR2-800 CL4 8GB
Creative X-Fi Titanium Fatal1ty Pro
Seagate Barracuda SATA II 7200.11 500GB 32MB Cache
RAZER Copperhead + RAZER Lycosa
Corsair HX620W
COOLERMASTER Cosmos S

Weltenspinner 09/04/2009 23:44
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-0+

Eine .11'er Seagate? Viel Spaß! XD

derGhostrider 10/04/2009 00:15
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-0+

@Weltenspinner: Ich habe acht 7200.11er und die laufen wunderbar.
Seit den Updates sind die Platten top. :-P

kyuss1975 10/04/2009 18:03
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-0+

ich hab drei 7200.11er laufen und keine probleme.

hatte einmal ein problem mit einer alten seagate und einer alten wd. aber das kann ja vorkommen.
und wenn man den statistiken glauben schenken darf dann haben alle hersteller eine ungefähr gleich hohe/niedrige fehlerquote.

auf was setzt du, weltenspinner?

kyuss1975 10/04/2009 18:06
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-0+

ich habe 3 7200.11er laufen und gar keine probleme.

hatte mal probleme mit einer älteren seagate und einer älteren wd.
aber das kommt vor. wenn man der statistik glauben schenken darf dann haben alle hersteller durch die bank ca. gleich hohe/niedrige fehlerquoten.

auf was setzt du, weltenspinner?

Weltenspinner 10/04/2009 18:10
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-0+

Ich bezog mich damit nur auf das recht frische Firmware-Problem. ^^

Ich habe lange Zeit auf Seagate gesetzt,
wandelt sich aber langsam Richtung Hitachi.
War mit beiden zu frieden, trotz des Ausfalls
meiner ersten P7K500. Dank BackUp aber
kein Problem. Die neue P7K500 liegt hier
schon und wartet auf ihre ICY Box. ^^

Warum Hitachi? Eigentlich nur wegen der Lautstärke
trotz gleicher Leistung der Mitbewerber.

Atkatla 10/04/2009 19:28
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-0+

MTBF von 70 Jahren bedeutet NICHT, dass diese Platten 70 Jahre durchhalten. Sondern dass die Ausfallwahrscheinlichkeit dieser Platte innerhalb von 5 Jahren bei 6,7% liegt. nach 6 Jahren sind es bereits 8,2% Ausfallwahrscheinlichkeit. Die Berechnung wird auch im wiki-Eintrag vorgestellt und ist ja nun nicht so schwer zu verstehen.

Das der Autor dieser News die MTBF 1:1 in die Lebensdauer umsetzt, ist ein sehr grober Fehler.

derGhostrider 11/04/2009 13:57
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-0+

@Atkatla:
Bist Du sicher, daß das der Autor war? Ich vermute dahinter ehr die Marketingabteilung des Herstellers!

Und ob man aus der statistischen Zeit zwischen zwei Fehlern die Zeit "bis zum (nächsten) Fehler" macht, ist reine definitionssache, da, bei einer statistischen gleichverteilung, jeder Zeitpunkt als Startpunkt gewählt werden kann. Also auch der Zeitpunkt des letzten Fehlers

Atkatla 11/04/2009 18:26
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-0+

@Ghostrider: Es wird aber nicht die Zeit "zwischen" zwei Fehlern ermittelt! Eine MTBF von 1,2 Mio Stunden bedeutet nicht, dass der Durchschnitt der Platten nach 1,2 Mio Stunden ausfällt. Sondern dass zu diesem Zeitpunkt bereit 63% der Geräte ausgefallen sind. Schau dir doch mal die Herleitungsformel in dem Wikieintrag an! E-Funktion sollte geläufig sein. Mittels dieser Annäherung ermittelt man aus dem MTBF-Wert die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls nach der Zeit T. MTBF ist also nur ein Zwischenwert der zur Ermittlung benutzt wird (und im Marketing).
Die wirkliche statistische Zeit zwischen zwei Fehlern (wie du sie beschrieben hast), wäre die MTTF, aber die gibt keiner an, da der Markt zu schnelllebig ist und man nicht warten kann, bis alle Geräte der Testgruppe ausgefallen sind um die durchschnittliche Betriebsdauer zu ermitteln.

derGhostrider 12/04/2009 01:17
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-0+

@AtkatlaDer:
Das mit den 63% gehört zu MTTF, nicht MTBF.

Hier, copy&paste von Wikipedia:

Zitat :Mathematisch betrachtet beträgt die Ausfallwahrscheinlichkeit bei MTTF 63,2%, exakt (1-1/e), oder anders ausgedrückt bei der Zeit MTTF sind etwa 2/3 der Geräte ausgefallen.


Edit:
http://de.wikipedia.org/wiki/MTBF
Schau Dir einfach den Abschnitt "Grundlegendes" an. Da ist es wirklich einfach erklärt.

Atkatla 12/04/2009 11:47
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-0+

Meine Güte, rechne es doch auch mal nach und überfliege den wiki-Eintrag nicht nur mal eben schnell.
Die Formel in dem von dir angesehenen Wikieintrag lautet Wahrscheinlichkeit = 1 - e^(-T/MTBF). Wenn MTBF und T gleich sind (also nach den vom Hersteller angegebenen soundsoviel Jahren (Jahre in Stunden umrechen!), dann kürzen sich beide weg und die Formel lautet Ausfallwahrscheinlichkeit = 1- e^(-1). Und das sind 0,63 also 63,2 Prozent.
Der Text den du gequotet hast, hast du aus dem Kontext gerissen und bezieht sich auf die Verfügbarkeit A, wo MTBF und MTTF einfliessen.

Bei der Ermittlung von MTBF werden viele Platten über eine kurze Zeit gemessen. In dieser Zeit fallen nur einige aus und der große Anteil der bis dahin nicht ausgefallenen Platten erlaubt es nicht, den Wert (Gesamtlaufzeit aller Testgeräte geteilt durch Anzahl der Ausfälle) als Durchschnitt aller Plattenausfälle zu betrachten. Denn dazu hätte man warten müssen, bis wirklich alle Testplatten ausfallen. Daher ergibt die MTBF nur einen Wahrscheinlichkeitswert, dass eine Platte nach einer bestimmten Zeit ausfällt.

Und was den Abschnitt "Grundlegendes" angeht, spätestens der letzte Absatz (der mit der Brauchbarkeitsdauer) hätte dir klar machen müssen, dass die MTBF bei Festplatten keine Aussage über die Verfügbarkeit in solch langer Zeit machen kann. Auch du glaubst doch wohl nicht, dass Festplatten(HDs), die meist mit 50-70 Jahren angegeben werden, im Schnitt 50-70 Jahre laufen?
Denn schliesslich ignorierst du folgenden Umstand völlig: Zitat aus dem wiki-Artikel:"Aussagen über MTBF-Werte sind nur während der geplanten Geltungsdauer (z. B. Brauchbarkeitsdauer) gültig. Danach kann die Ausfallrate aufgrund von Abnutzungserscheinungen deutlich ansteigen."
Das bedeutet, dass die 63% nach 50 oder 70 Jahren ebenfalls nur ein theoretischer (Rechen-)Wert sind, und in der Praxis die Geräte durch Materialverschleiss/Alterung verstorben sind.
kurzgefasst: Mit der MTBF als Wert in Stunden kannst du die approximierte Ausfallwahrscheinlichkeit (eines Gerätes in einer Gesamtmenge) in Prozent errechnen, wobei die Ergebnisse nur innerhalb der angestrebten Lebensdauer (z.B. 5 Jahre) näherungsweise korrekt sind.
Verständliche Erklärung: http://www.pcguide.com/ref/hdd/per [...] TBF-c.html
Das Wort "average" ist im technischen Sinne zu übersetzen, also unter Einbezugnahme der Nicht-Ausfälle.
Der wichtigeste Abschnitt ist wohl: "MTBF only applies to the aggregate analysis of large numbers of drives; it says nothing about a particular unit. If the MTBF of a model is 500,000 hours and the service life is five years, this means that a drive of that type is supposed to last for five years, and that of a large group of drives operating within this timeframe, on average they will accumulate 500,000 of total run time (amongst all the drives) before the first failure of any drive."

derGhostrider 12/04/2009 12:52
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-1+

Kannst Du mal wieder runterkommen? Du erzählst hier einen Roman und unterstellst mir blind, daß ich es nicht verstanden hätte. Geht's noch?
Wenn Du meine Beiträge nicht verstehen willst, dann lass es einfach, spiel Dich hier aber mal nicht so auf. Danke.

Atkatla 12/04/2009 14:41
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-0+

Deine Interpretation war, dass die MTBF die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Fehlern bei einer Platte sei. Das hast du geschrieben. Und das war falsch. Also nix mit "blinder Unterstellung" meinerseits.

Dein letzter Beitrag war inhaltlich korrekt, nur deine Schlussfolgerung war falsch, wie dein Taschenrechner oder Excel dir zeigen können. Fühl dich doch nicht gleich angegriffen. Was an deinem Beitrag soll ich denn nun nicht verstanden haben?

Einsetzen von MTBF und Betriebsdauer in die Formel und man hat die genäherte Ausfallwahrscheinlichkeit. Um mehr geht es nicht. Das wurde nur ein "Roman", damit die Herleitung auch etwas klarer wird.
Gerade das Ignorieren dieses Schrittes führt doch immer zur irrigen Annahme, dass die MTBF eine durchschnittliche Stundenanzahl sei, wobei doch jeder weiss, dass die Teile nie solange halten.

derGhostrider 12/04/2009 15:56
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-0+

@Atkatla:
Bei MTBF geht man aber davon aus, daß nach einem Defekt (und der Downtime) dann eine Austausch-Platte weiterläuft bzw eine Reparatur stattfindet, so daß die Anzahl der noch laufenden Geräte konstant bleibt.

Der von Dir genannte Anteil hat in dem Zeitraum also einen "Defekt", aber es ist eben nicht so, daß einfach gewartet wird, bis 63% tot sind. Dann wäre die Statistik auch total für den Allerwertesten.

Es wird letztendlich also doch so gemittelt, daß man die MTBF als durchschnittliche Betriebszeit zwischen zwei Fehlern annehmen kann. Natürlich nur innerhalb der "component design lifetime"... Die Betriebsstunden werden eh nur durch eine hohe Anzahl an gleichzeitig laufenden Platten erreicht und nicht anhand von x Platten, die 70 Jahre (oder so) laufen gelassen werden. Das liegt allein schon dadran, daß es solange noch gar keine "Festplatten" gibt. ;)

Also: Ja, Du hast recht. Es haben 63% der Platten in dieser Zeit Fehler.
Aber: Ja, ich habe recht, denn die defekten werden sozusagen repariert (ausgetauscht, ersetzt) und laufen dann weiter für den Testzeitraum. Irgendwie muß der Hersteller ja auch eine aussagekräftige Anzahl an Betriebsstunden zusammen bekommen.

Atkatla 12/04/2009 17:13
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-0+

Natürlich werden die Geräte getauscht, die Anzahl der Geräte im Testpool muss ja konstant sein.

"Der von Dir genannte Anteil hat in dem Zeitraum also einen "Defekt", aber es ist eben nicht so, daß einfach gewartet wird, bis 63% tot sind." Habe ich nie geschrieben, dass dem so ist. Die 63% sind nur der rechnerische Schnittpunkt. Zu dem Zeitpunkt ist die Betriebsdauer schon lange überschritten, und die MTBF liefert ja nur näherungsweise Ergebnisse innerhalb der Betriebsdauer. Nur dafür ist sie gedacht.

Dein Satz "Es wird letztendlich also doch so gemittelt, daß man die MTBF als durchschnittliche Betriebszeit zwischen zwei Fehlern annehmen kann" ist nur für eine große statistische Menge gleichzeitig laufender Geräte gültig, wobei die zwei Fehler auf unterschiedlichen Geräten auftreten dürfen. Dann passt deine Aussage. Die meisten denken aber, es sei der Abstand zweier Fehler auf einem einzelnen Gerät. Das passt dann natürlich nicht, denn wenn ich 1000 Platten 4000h laufen lasse und 4 Fehler treten auf (-> MTBF=1Mio h), kann ich nicht daraus ableiten, dass eine einzelne Platte 1 Mio h im Schnitt läuft. Das zeigt auch die Altagserfahrung.

derGhostrider 12/04/2009 17:29
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-0+

Ne, das ist schon klar. DAS ist eben Statistik!

Viele vergessen dann schnell, daß sie nur eine Festplatte haben und aufgrund dessen nichts über die Zuverlässigkeit der Serie aussagen können - und umgekert ist die statistische Aussage über "viele" Platten noch lange kein Garant für eine einzelne aus der Menge.

Wie ich schon vorher sagte: Wir meinen schon grob das gleiche...

ianrad 13/04/2009 01:01
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-0+

wie lange das dingen hält ist ja im grunde voll egal: zu teuer ist sie alle male ;D

ich warte auf den Tag ne 1 TB SSD für knappe 100 Euros kaufen zu können. hoffentlich dauert das nicht allzu lange ;)

derGhostrider 13/04/2009 03:37
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-1+

@ianrad:
Geiz-ist-Geil, oder wie?

Die SSDs kosten im Grunde zur Zeit nur aus einem Grunde mehr, als sie anhand der Leistung Wert sind: Die meisten sind recht unausgereift.
Wären keine Kinderkrankheiten vorhanden, dann wären sie anhand der Leistung bemessen jedoch preislich gar nicht mal schlecht angesiedelt.

"1TB für 100Euro" klingt hingegen nach dem gleichen Ramsch, den man zur Zeit als 0-8-15 Festplatte angedreht bekommt.

Ich für meinen Teil hoffe dann doch lieber, daß bei den Preis-Kalkulationen die Qualität etwas höher angesetzt wird.

Leider weiß ich jetzt schon, daß dem nicht so sein wird. Also wird es immer mehr Ramsch-SSDs geben und von der theoretisch möglichen, deutlich besseren Qualität im Vergleich zu einer mechanischen Platten, wird nicht viel übrig bleiben.
Dank der User, die schon jetzt 1TB für 100Euro als SSD haben wollen.

Nur noch eines dazu: Wer billig kauft, kauft doppelt.
Einfach mal in Ruhe drüber nachdenken, wenn das nächste mal eine billig-Platte abraucht, die billig-Rohlinge nach 5 Jahren nicht mehr lesbar sind, das Billig-Werkzeug die Schrauben verhunzt oder auseinanderfällt, etc.

Qualität hat halt auch ihren Preis! (Auch wenn die jetzigen Preise damit noch nicht viel zu tun haben...)

snooze 13/04/2009 18:55
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-0+

Ob Supertalent mit den 700 bis 1400 Jahren nur die Verlässlichkeit der Chips meint?
Könnte mir vorstellen, dass das Gerät als ganzes vlt. etwas eher die Hufe hoch macht.

Anonymer Nutzer 14/04/2009 09:24
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-0+

Meine Fresse, was für ne Meldung!! Wie wärs mal mit Informationen zum Controller? Mit JMicron kann das Ding 10 Euro kosten, und ich würde es nicht nutzen! Einzig die Controller von Intel und OCZ (Vertex) sind vernünftig nutzbar. Alles andere hat Kinderkrankheiten (Windows & Programme "frieren" für Sekunden ein, und das ständig) und somit reine Geldverschwendung.

mieleman 14/04/2009 14:57
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-0+

Beruhigt euch doch, dies ist lediglich Werbung!
Technische Daten / Test-Ergebnisse dürft ihr bei solchen Meldungen nie erwarten.
Schaut am besten auf der HP vom Hersteller nach, was er dazu schreibt und wartet auf neutrale Testergebnisse.

derGhostrider 14/04/2009 17:39
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-0+

@oiuoiuoiuoiu:
Auch die Vertex haben reichlich Probleme. Schau ins Forum in den Bereich für Festplatten, da gibt es ein paar interessante Threads.
Aber wenigstens werkelt OCZ kräftig an der Firmware, um zumindest die größten Bugs zu beheben.

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